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Da sich Geschichte zu wiederholen neigt...

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  1. Da sich Geschichte zu wiederholen neigt...

    Autor: Suppenhuhn 15.10.18 - 16:27

    ...wird man also um 2030 herum, nach erfolgloser Betaphase und der Erkenntnis dass das ganze kaum praktischen Nutzen hat, den Ärtzen mit Honorarkürzungen drohen wenn sie nicht mitmachen.

  2. Re: Da sich Geschichte zu wiederholen neigt...

    Autor: Furi 15.10.18 - 21:01

    Das tun sie doch jetzt schon. 1% Honorarkürzungen bei Ärzten, die sich an den TI-Quatsch nicht anbinden lassen. Oder meintest Du das mit "Geschichte wiederholt sich"?

    Warum wollen die Ärzte das nicht?
    - Lange Einlesezeiten (Von 0,2s auf nun 3-10s, je nach Aktualisierung) - auch ArzthelferInnenzeit kostet
    - Gehäuft negative Berichte von Praxen, bei denen das System regelmäßig ausfällt oder bestimmte, neue Karten nicht liest.
    - Die unbeliebte CGM, die den ganzen Quatsch inszeniert hat, mit ihren aufgekauften und miserabel gepflegten AIS und lange Zeit der einzige Konnektoranbieter waren.
    - Bis heute keinen (gewinnbringenden) Nutzen, weder für Arzt noch Patient, stattdessen nur Aufgabe der Krankenkassen übernehmen
    - Und auch die kleinen Praxen, die den Datenschutz eher ihrem AIS / APS überlassen haben, trauen dem neuen System in der Hinsicht nicht.

    Gerade Hausärzte werden heutzutage genug geknebelt und haben einfach keine Lust auf den Mist - die Politik hat am Freitag wieder ihr bestes dazu geleistet, dass sich am aktuellen System nicht so schnell was ändern wird, siehe z.B. Antrag 19/3393. Denen reicht es einfach. Deswegen sind auch erst 25% der Praxen angeschlossen (Stand Sep/2018). Ich kenne genug Praxen, die verweigern. Kein Wunder, bei der Gebührenordnung machens die 1% auch nicht mehr fett.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.10.18 21:01 durch Furi.

  3. Re: Da sich Geschichte zu wiederholen neigt...

    Autor: chefin 16.10.18 - 07:10

    Stimmt, 10sec Datenübertragung statt 1 Minute Papierakte rauskramen und bereit legen fällt extrem ins Gewicht.

    Und ja, die Karten haben den G2 Stand erreicht, der inkompatibel zum G1 ist. Vor 5 Jahren auf den Markt gekommen und bis heute leider immer noch viele Arztpraxen die nicht umrüsten wollen. Das sind allerdings keine Lesefehler sondern Protokollfehler.

    Und ebenso muss ich dir recht geben bei den Ersparnissen bzw Gewinn. Im Aufbau wird es allerdings bei jedem System schwer in die Gewinnzone zu kommen. Das ist Systemimmanent.

    Vetrauen aufbauen ist ebenfalls kein einfaches unterfangen, weil Ärzte keine ITler sind und sich daher stark an dem orientieren was andere für eine Meinung dazu haben.

    Da sind dann Auswüchse wie deine mit soviel Fehlinfos oder durch manipulatives weglassen von Informationen verfälschende Berichte keine Hilfe. Du sagst ja nichts falsches, du lässt nur genau soviel weg, das der Sinn sich dreht. Allerdings durchschauen heute die meisten intelligenten Menschen solche Postings. Daher verlieren sie massiv an EInfluss und das ist gut.

    Die wirklichen Kritikpunkte die ICH benennen würde und an denen man arbeiten müste, erwähnst du nicht.

    Und das wäre: Keycard von unabhängiger Stelle. So wird verhindert, das Krankenkassen als Hoster der Daten diese gegen uns benutzten können. Aber gleichzeitig verhindert man das ein Kartenverlust zu einem Datenfiasko führt. Und man kann relativ sicher stellen, das ein Einbruch an einer stelle keinen Datenverlust zuf Folge hat. Den man muss KEYSERVER und DATENSERVER knacken. Gleichzeitig und so das es keiner merkt. Nur dann kann man die Keys erbeuten um damit die Daten zu entschlüsseln.

    Allerdings wäre das extrem Kundenfreundlich und daher von den Unternehmen nicht gewünscht. Und solange wir an Blödsinn rummäckeln der weder schlimm noch vernünftig änderbar ist, bleiben die wirklichen Probleme aussen vor.

  4. Re: Da sich Geschichte zu wiederholen neigt...

    Autor: ElMario 16.10.18 - 12:29

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Stimmt, 10sec Datenübertragung statt 1 Minute Papierakte rauskramen und
    > bereit legen fällt extrem ins Gewicht.
    >
    > Und ja, die Karten haben den G2 Stand erreicht, der inkompatibel zum G1
    > ist. Vor 5 Jahren auf den Markt gekommen und bis heute leider immer noch
    > viele Arztpraxen die nicht umrüsten wollen. Das sind allerdings keine
    > Lesefehler sondern Protokollfehler.
    >
    > Und ebenso muss ich dir recht geben bei den Ersparnissen bzw Gewinn. Im
    > Aufbau wird es allerdings bei jedem System schwer in die Gewinnzone zu
    > kommen. Das ist Systemimmanent.
    >
    > Vetrauen aufbauen ist ebenfalls kein einfaches unterfangen, weil Ärzte
    > keine ITler sind und sich daher stark an dem orientieren was andere für
    > eine Meinung dazu haben.
    >
    > Da sind dann Auswüchse wie deine mit soviel Fehlinfos oder durch
    > manipulatives weglassen von Informationen verfälschende Berichte keine
    > Hilfe. Du sagst ja nichts falsches, du lässt nur genau soviel weg, das der
    > Sinn sich dreht. Allerdings durchschauen heute die meisten intelligenten
    > Menschen solche Postings. Daher verlieren sie massiv an EInfluss und das
    > ist gut.
    >
    > Die wirklichen Kritikpunkte die ICH benennen würde und an denen man
    > arbeiten müste, erwähnst du nicht.
    >
    > Und das wäre: Keycard von unabhängiger Stelle. So wird verhindert, das
    > Krankenkassen als Hoster der Daten diese gegen uns benutzten können. Aber
    > gleichzeitig verhindert man das ein Kartenverlust zu einem Datenfiasko
    > führt. Und man kann relativ sicher stellen, das ein Einbruch an einer
    > stelle keinen Datenverlust zuf Folge hat. Den man muss KEYSERVER und
    > DATENSERVER knacken. Gleichzeitig und so das es keiner merkt. Nur dann kann
    > man die Keys erbeuten um damit die Daten zu entschlüsseln.
    >
    > Allerdings wäre das extrem Kundenfreundlich und daher von den Unternehmen
    > nicht gewünscht. Und solange wir an Blödsinn rummäckeln der weder schlimm
    > noch vernünftig änderbar ist, bleiben die wirklichen Probleme aussen vor.


    Man muss auch ein bisschen Sarkasmus abkönnen.
    Und hat man selbst in dieser Branche einiges an Erfahrung sammeln dürfen, dann seid ihr alle gar nicht so weit von der Realität weg.

    Das Praxispersonal muss sich (mal wieder) auf sinnbefreite Aktionen einstellen, die (mal wieder) nicht augereift sind...und dazu eigentlich nur auserwählte Firmen zum Plastikkarten- und Konnektorenherstellen beauftragt wurden. Hauptsache es tut sich irgendetwas.

    Das Qualitätsmanagment in diesem Bereich leidet stark...Deadlines aus der Traumwelt...Stress...IT-Probleme...wenn man das nicht erkennt, ist das sehr schade und blauäugig.

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