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Problem des Kapitalismus

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  1. Problem des Kapitalismus

    Autor: Neuschwabenland 27.01.11 - 16:10

    Es gibt kein ewiges Wachstum. Alles hat einmal ein Ende. Hoffentlich irgendwann der Kapitalismus.

  2. Re: Problem des Kapitalismus

    Autor: njaa 27.01.11 - 19:53

    Welches alternatives (funktionierendes) System schlägst du denn vor?

  3. Re: Problem des Kapitalismus

    Autor: Der Kaiser! 27.01.11 - 23:38

    > Welches alternatives (funktionierendes) System schlägst du denn vor?
    Tja. Das ist der Knackpunkt.

    ___

    Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!

    Wirkung und Gegenwirkung.
    Variation und Selektion.
    Wie im grossen, so im kleinen.

  4. Ein Gemeinwohlorientiertes.

    Autor: Charles Marlow 28.01.11 - 08:31

    Du weisst schon, Demokratie.

    Die derzeitige Oligarchie mit Lobbyunwesen und demokratischen Einsprengseln ist übrigens auch kein "freies Spiel der Märkte", wie es von den Hardcore-Kapitalisten so gern gepredigt wird.

  5. Re: Problem des Kapitalismus

    Autor: cartman 28.01.11 - 08:40

    Der Kaiser! schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Welches alternatives (funktionierendes) System schlägst du denn vor?
    > Tja. Das ist der Knackpunkt.

    Sozialismus klappt auch nicht. Hat man ja an der DDR gesehen. Sorry vorab an alle Ossis.

    *** *** *** *** *** ***
    Signaturen sind unwichtig.

  6. Re: Problem des Kapitalismus

    Autor: Charles Marlow 28.01.11 - 10:03

    cartman schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Kaiser! schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > > Welches alternatives (funktionierendes) System schlägst du denn vor?
    > > Tja. Das ist der Knackpunkt.
    >
    > Sozialismus klappt auch nicht. Hat man ja an der DDR gesehen.

    Hm. War die DDR denn "sozialistisch"? Oder eher ein Vasallenstaat der Grossmacht UDSSR? Haben die nach dem Krieg auch einen Marshallplan bekommen und ein Wirtschaftswunder erlebt? Oder wurde deren Industriekapazität erstmal durch die Abbaumassnahmen der Sowjets noch weiter reduziert? Und durften die dann auch ungehemmt auf den Weltmarkt, oder hat man sie jahrzehntelang daran gehindert? Und wie schaut's mit der Politik des "grossen Bruders" aus? Hat der nicht jahrzehntelang die Wirtschaftspolitik diktiert und zu Sonderkonditionen Waren und Güter bezogen? Ist das Sozialismus?

    > Sorry vorab an alle Ossis.

    Pfff. Entweder man steht zu seiner Kritik, dann sind die Ossis selber schuld, weil sie das System mitgetragen haben oder sie waren Opfer des Systems und dann können sie so oder so nichts dafür und man muss sich auch nicht bei ihnen für Kritik an der DDR entschuldigen.

  7. Re: Problem des Kapitalismus

    Autor: cartman 28.01.11 - 10:10

    Charles Marlow schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > cartman schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Der Kaiser! schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > > Welches alternatives (funktionierendes) System schlägst du denn vor?
    > > > Tja. Das ist der Knackpunkt.
    > >
    > > Sozialismus klappt auch nicht. Hat man ja an der DDR gesehen.
    >
    > Hm. War die DDR denn "sozialistisch"? Oder eher ein Vasallenstaat der
    > Grossmacht UDSSR? Haben die nach dem Krieg auch einen Marshallplan bekommen
    > und ein Wirtschaftswunder erlebt? Oder wurde deren Industriekapazität
    > erstmal durch die Abbaumassnahmen der Sowjets noch weiter reduziert? Und
    > durften die dann auch ungehemmt auf den Weltmarkt, oder hat man sie
    > jahrzehntelang daran gehindert? Und wie schaut's mit der Politik des
    > "grossen Bruders" aus? Hat der nicht jahrzehntelang die Wirtschaftspolitik
    > diktiert und zu Sonderkonditionen Waren und Güter bezogen? Ist das
    > Sozialismus?
    >
    > > Sorry vorab an alle Ossis.
    >
    > Pfff. Entweder man steht zu seiner Kritik, dann sind die Ossis selber
    > schuld, weil sie das System mitgetragen haben oder sie waren Opfer des
    > Systems und dann können sie so oder so nichts dafür und man muss sich auch
    > nicht bei ihnen für Kritik an der DDR entschuldigen.

    War man in der Sturm-und-Drang-Epoche aufgeklärt? Nein, einzig der Name zeugt davon, was garantiert nicht Programm war. Und ich gehe mal stillschweigend davon aus, dass Dir klar ist, dass das DDR-Regime nix für Revoluzer & Rebellen war und mit Demokratie lt. Namensgebung nix zu tun hatte? Solche Äusserungen wie "die Ossis sind selbst Schuld" sind einfach nur peinlich und politisch sogar noch weit unter Stammtisch-Niveau.

    *** *** *** *** *** ***
    Signaturen sind unwichtig.

  8. Re: Problem des Kapitalismus

    Autor: Charles Marlow 28.01.11 - 10:29

    > War man in der Sturm-und-Drang-Epoche aufgeklärt? Nein, einzig der Name
    > zeugt davon, was garantiert nicht Programm war.

    Was hat das miteinander zu tun? Und, um mal bei Deiner Analogie zu bleiben, die Epoche der Aufklärung hat schon vor dem S&D begonnen, also kann man durchaus sagen, dass die schon "aufgeklärt" waren. Nur was Dir das nutzt, ist die andere Frage.

    > Und ich gehe mal stillschweigend davon aus, dass Dir klar ist, dass das
    > DDR-Regime nix für Revoluzer & Rebellen war und mit Demokratie lt.
    > Namensgebung nix zu tun hatte?

    Um Dich mal zu zitieren:

    "Sozialismus klappt auch nicht. Hat man ja an der DDR gesehen."

    Das war Deine Aussage, darum ging es und darauf habe ich geantwortet. Mir ging es um die Frage, ob die DDR überhaupt "sozialistisch" war. Die haben sich ja selber nur als "real existierend" bezeichnet. Der Sozialismus aber ist - wie die Demokratie - nur eine STAATS- und GESELLSCHAFTSTHEORIE.

    Wie kommst Du dann auf die Frage nach Demokratie und Konformismus in der DDR? Ging es denn darum? Habe ich die DDR und ihr System bzw. den Sozialismus als "besser" bezeichnet? Oder als "demokratischer"?

    > Solche Äusserungen wie "die Ossis sind selbst Schuld" sind einfach
    > nur peinlich und politisch sogar noch weit unter Stammtisch-Niveau.

    Dem stimme ich voll und ganz zu.

    "Sorry vorab an alle Ossis."

    Das war aber nicht von mir. Schon die Bezeichnung Ossis kann man übrigens als Beleidigung empfinden* Denn entweder sind das ehemalige Bürger der DDR oder (seit der Wende) Deutsche.

    (* Auch wenn die sich selber oft bezeichnen, aber viele Farbige in den USA bezeichnen sich auch als "Niggas" und das ist genausowenig als übergreifende Bezeichnung akzeptabel.)

  9. Re: Problem des Kapitalismus

    Autor: cartman 28.01.11 - 10:43

    Ich lach mich weg. Du schnallst es einfach nicht. Wenn es darum geht, eine perfekte Rechtsform für Staaten zu entwerfen und zwar so, dass keiner was zu meckern hat und das System zur Abwecchslung einfach mal funktioniert, hast Du die Aufgabe Deines Lebens ohne Lösung vor Dir. Vollkommene Märkte gibt's halt nur im Modell.

    Ach ja, falls es Dir noch nicht aufgefallen sein sollte: Es gibt immer noch genug ehemalige DDRler (sog. Ossis, nur damit der Wortlaut gleich bleibt!), die ihrem "Sozialismus", der nie einer war (was ich im Übrigen auch dargestellt habe), hinterhertrauern. So what? Im Ursprung wurde auf das Problem des Kapitalismus angerissen und die Frage in den Raum gestellt, welche Alternative es gibt. Bislang sieht es in diesem so aus: Kapitalismus=Fail sowie Sozialismus=Fail. Kommunismus sowieso.

    *** *** *** *** *** ***
    Signaturen sind unwichtig.

  10. Re: Problem des Kapitalismus

    Autor: Charles Marlow 28.01.11 - 10:54

    cartman schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich lach mich weg. Du schnallst es einfach nicht.

    Ich sehe schon, meine erste Einschätzung von Dir war richtig.

    > Wenn es darum geht, eine perfekte Rechtsform für Staaten zu entwerfen

    Es ging aber nur um eine BESSERE Rechtsform.

    > Vollkommene Märkte gibt's halt nur im Modell.

    Auch unsere Demokratie basiert auf einer Gesellschaftstheorie. Und jetzt? Habe ich deshalb mehr und Du weniger Recht? Ist die Frage nach Alternativen deshalb weniger berechtigt?

    > Ach ja, falls es Dir noch nicht aufgefallen sein sollte: Es gibt immer noch
    > genug ehemalige DDRler (sog. Ossis, nur damit der Wortlaut gleich bleibt!),
    > die ihrem "Sozialismus", der nie einer war [...], hinterhertrauern.

    Das ist doch völlig normal. Jeder verklärt die Vergangenheit Es scheinen ja auch genug davon profitiert zu haben. Denn sonst hätte es die Wende nicht erst 1988 gegeben.

    > was ich im Übrigen auch dargestellt habe

    Nein, hast Du nicht.

    > Kapitalismus=Fail sowie Sozialismus=Fail
    > Kommunismus sowieso.

    Kapitalismus als Modell konsequent umgesetzt seit: noch nie
    Sozialismus als Modell konsequent umgesetzt seit: noch nie

    Wir hatten bisher entweder Oligarchien auf der Basis des Kapitalismus (Feudalsystem, aber auch unsere Form der Demokratie) oder Diktaturen, die sich nur im Wortlaut zu einer Staatsform bekannt haben. Die reine Lehre war das allesamt nicht. Insofern ist eine Diskussion absolut notwendig.

    Denn wohin die Reise gehen soll, weiss anscheinend niemand, nur die Probleme UNSERES Systems werden immer akuter und müssen bald gelöst werden.

    Und Kommunismus ist übrigens die "Endstufe" des Sozialismus und damit untrennbar verbunden. Sowas sollte man vielleicht wissen.

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