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Dachte das sei schon durch

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  1. Dachte das sei schon durch

    Autor: waldschote 13.11.18 - 18:31

    Aber da habe ich mich wohl geirrt.

    Wo da allerdings der Wettbewerb sein soll, den Vodafone predigt, ist mir schleierhaft. Schon jetzt gibt es eigentlich keinen mehr. Denn der Markt ist im wesentlichen auf 2 Teilnehmer aufgeteilt. Unitymedia und Vodafone ehemals Kabel Deutschland. Der Rest ist eigentlich nur noch Kleinkram, den die Menschen eher nur regional kennen.

    An welcher Stelle soll also nun Wettbewerb sein, wenn Vodafone nun auch noch Unitymedia übernimmt?

  2. Re: Dachte das sei schon durch

    Autor: lincoln33T 13.11.18 - 20:28

    Versteh das Theater auch nicht. Fakt ist zwischen Vodafone und Unitymedia hat es nie echten Wettbewerb gegeben. Das ist auch so gewollt.

  3. Re: Dachte das sei schon durch

    Autor: LinuxMcBook 13.11.18 - 21:32

    Fakt ist aber, dass Vodafone deutlich leistungsfähiger wird, wenn sich das Kabelnetz plötzlich verdoppelt. Dann hat man plötzlich doppelt so viel Umsatz bei gleichbleibenden Fixkosten z.B. bei der Entwicklung oder im Marketing. Also mehr Gewinn.

    Damit - und mit der erwähnten Koppelung mit Mobilfunkangeboten ("Gigakombi)" kann man also viel günstigere Preise anbieten.
    Für die Konkurrenz wird es also schwerer, ein besseres Angebot zu machen.

    Außerdem stärkt es natürlich - wie schon im Artikel angesprochen - Vodafones Position gegenüber den Fernsehsendern oder der Politik.

  4. Re: Dachte das sei schon durch

    Autor: singularitaet 14.11.18 - 06:38

    Das spricht aber nicht für mehr Wettbewerb, sondern für mehr Monopolisierung und mehr Gewinn. Insbesondere stellt sich die Frage, wieso man bei einem Quasi-Monopol günstigere Preise anbieten sollte, da dies wiederum den zu erwartenden Gewinn schmälern würde.
    Wettbewerb funktioniert i.d.R. nur, wenn eine Marktdominanz oder gar Monopol verhindert wird.

  5. Re: Dachte das sei schon durch

    Autor: VDSLKiste 14.11.18 - 07:11

    Nur das im Kabelnetz bisher eh eine örtliche Trennung vorlag und es keinerlei Wettbewerb gab.

    In Mecklenburg gab es nur Kabel Deutschland.
    Im westlichen Süden dann nur Unitymedia.

    Dazu noch das die Netze vor Ort meist von kleinen örtlichen Firmen betrieben werden.

  6. Re: Dachte das sei schon durch

    Autor: Schrödinger's Katze 14.11.18 - 07:44

    waldschote schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber da habe ich mich wohl geirrt.
    >
    > Wo da allerdings der Wettbewerb sein soll, den Vodafone predigt, ist mir
    > schleierhaft. Schon jetzt gibt es eigentlich keinen mehr. Denn der Markt
    > ist im wesentlichen auf 2 Teilnehmer aufgeteilt. Unitymedia und Vodafone
    > ehemals Kabel Deutschland. Der Rest ist eigentlich nur noch Kleinkram, den
    > die Menschen eher nur regional kennen.
    >
    > An welcher Stelle soll also nun Wettbewerb sein, wenn Vodafone nun auch
    > noch Unitymedia übernimmt?

    Müsste die Antwort darauf dann nicht mehr Wettbewerb und eine Zerschlagung der beiden Kabelnetze sein?

  7. Re: Dachte das sei schon durch

    Autor: Dragon0001 14.11.18 - 09:03

    singularitaet schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das spricht aber nicht für mehr Wettbewerb, sondern für mehr
    > Monopolisierung und mehr Gewinn. Insbesondere stellt sich die Frage, wieso
    > man bei einem Quasi-Monopol günstigere Preise anbieten sollte, da dies
    > wiederum den zu erwartenden Gewinn schmälern würde.
    > Wettbewerb funktioniert i.d.R. nur, wenn eine Marktdominanz oder gar
    > Monopol verhindert wird.

    Warum hätte Vodafone nach der Übernahme ein (Quasi-)Monopol? Mir fällt da noch ein anderer Anbieter ein, der bundesweit Internet, Telefon, Fernsehen und Mobilfunk anbietet.

  8. Re: Dachte das sei schon durch

    Autor: Mr_Tech 14.11.18 - 09:04

    Schrödinger's Katze schrieb:
    ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > Müsste die Antwort darauf dann nicht mehr Wettbewerb und eine Zerschlagung
    > der beiden Kabelnetze sein?

    Wieso das denn? Die Glasfaserbetreiber fürchten sich doch davor, dass ihre Zurückhaltung im Ausbau und die Gewinnmaximierung der letzten Jahre sich jetzt bemerkbar machen. Wie kann es denn sein, dass ein Unternehmen wie Telekom etc. Jahre über Jahre Gewinne erziehlen und dann das Tempo zurücken, wenn die Debatten über den lachhaften Netzausbau in Deutschland wieder aufkommen.

    Über Jahre haben Netzbetreiber und auch die Politik in die falschen Technologie gesetzt. Vectoring wurde hoch gepriesen. Alle Nachteile wurden in guter Lobbyarbeit der Telekom von der Politik ausgeblendet. Millionen zuschüsse kriegen Netzbetreiber von Ländern, Städten und Gemeinden für den Netzausbau. Vor FTTB oder gar FTTH scheut man sich. Sonst wäre der Jahresbericht für Aktionäre ja nicht so schön zu lesen.

    Jetzt kämpft Vodafone/Unitymedia an ganz anderen fronten. Mit realtiv überschaubaren Investitionen können die mit Docsis 3.0 und aktuell 3.1 ja eine perfekte Übergangslösung schaffen. 400Mbit oder gar 1GBit (Docsis 3.1) sind für sie kein Problem. Dazu noch Telefon und Fernsehen wie es die Telekom etc. doch auch machen.

    Die Politik sollte hier nicht auf weinende Netzbetreiber hören die die letzten Jahre geschlafen haben, sondern mal selbst ihr Köpfchen einschalten. Das Kartellamt soll den Deal nur unter Auflagen genehmigen. Denn wieso sollten denn wir Kunden unter den Planungsfehlern von hiesigen Managern leiden?

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