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  5. › Glasfaser: Telekom will 2021…

Endlich...

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  1. Endlich...

    Autor: DerDy 18.05.18 - 01:40

    Ich finde es gut, dass die Telekom sich zum Glasfaserausbau bekennt.

    Endlich mal ein Provider, der den Glasfaserausbau bundesweit in Angriff nimmt.
    Endlich mal ein Provider, der den Glasfaserausbau in einer richtigen Größe vornimmt.
    Endlich mal ein Provider, der mal Zahlen nennt, an die er gemessen werden möchte.
    Endlich mal ein Provider, der der großflächig ausbauen wird und sich zu Open Access bekennt.
    Endlich mal ein Provider, der nicht auf andere Netze zugreifen will, sondern selbst große Glasfasernetze auf- und ausbaut.

    Es soll auch andere Provider geben, die Glasfaser ausbauen. Aber entweder gehören diese lokalen Stadtwerken und können von diesen sehr profitieren. Und/oder es sind sehr kleine regionale Unternehmen, die nur hier und da tröpfchenweise ausbauen. Damit bekommen wir Deutschland in akzeptabler Zeit nicht verglast.

    Vodafone kauft Kupfer und hat dann kaum Geld für den Glasfaserausbau, DG hat einen US-Investor, der 1 Mio Häuser erschließen will und dann ist auch da Schluss. Wir leben jetzt im 20. Jahre nach der Marktliberalisierung und es muss doch wieder der Ex-Monopolist machen. Und anstatt dass sich der Wettbewerb auf den Glasfaserausbau fokuziert, schreien sie lieber, man muss den großen auch bei den neuen Netzen regulieren. Doch nur mit Schreien baut sich kein Netz auf. Schade.

  2. Re: Endlich...

    Autor: RicoBrassers 18.05.18 - 08:05

    Hier jetzt die Telekom für etwas zu loben, was eigentlich normal sein sollte, halte ich dann doch für etwas überzogen.

    Zumal die Telekom damit ja auch schon ein paar Jahre im Verzug ist und sich mit dem Vectoring-Zwischenschritt nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert hat.

  3. Re: Endlich...

    Autor: johnDOE123 18.05.18 - 08:31

    Die Telekom-Lobhudelei kannst du dir noch drei Jahre aufsparen. Bis jetzt ist das nur eine Ankündigung, mit der die Telekom versucht, die Politik zu ihren Gunsten zu beeinflussen.

    Während andere schon längst bauen, hat die Telekom FTTH schon einmal aufgegeben und lieber billig-billig gemacht. Vor zwei Jahren hat sie noch laut verkündet, keine Privatperson brauche mehr als 100Mbit/s, und ohne den Konkurrenzdruck wäre es auch dabei geblieben. Selbst die vorhandenen Kupferkabel sind der Telekom noch zu teuer: Letzte Woche wurde sogar Funktechnik als Alternative zu FTTH beworben. Der Laden macht nur das absolut Nötigste, und dieser Versuch, sich aus der Regulierung zu stehlen, ist auch nur dazu da, die Konkurrenz klein zu halten, damit weiter nur das Nötigste gemacht werden muss.

  4. Super-Vectoring ist noch lange nicht das Ende

    Autor: solary 18.05.18 - 10:32

    >Ankündigung, mit der die Telekom versucht, die Politik zu ihren Gunsten zu beeinflussen.
    Wenn jetzt noch mal wer aus der Politik nach Glasfaser schreit kann die Telekom beruhig sein,
    wir bauen ja aus...

    In 3 Jahren wird dort etwas und da etwas Glasfaser verlegt.
    Dann sind plötzlich wieder die Tiefbauer schuld, die nicht verfügbar sind.
    Wahrscheinlich versucht man dann mit G.FAST was zu drehen, irgendwie müssen wir über die 250mbit/s kommen.
    Irgendwo habe ich mal gehört, Super-Vectoring ist noch lange nicht das Ende.

    >eine Privatperson brauche mehr als 100Mbit/s,
    Der Spruch war ja auch cool
    2017 … keiner bucht mehr als 50mbit.
    Konnte ja 2017 ja auch keiner bei der Telekom.
    Jetzt könnte ich, will ich aber nicht mehr, kostet zwar nur 5¤ von 50 auf 100, aber dafür musst man noch mal eine 2 Jahres Runde mit der Telekom fahren.
    Wenn die Örtlichen Versorger hier ausbauen bin ich schneller da Kunde da als der Blitzt.

    Wahrscheinlich braucht die Telekom in 3 Jahren nicht mehr Ausbauden, weil viele Kunden weg sind.

  5. Re: Endlich...

    Autor: DerDy 18.05.18 - 14:58

    RicoBrassers schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    johnDOE123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    solary schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    Ach ist das wieder ein tolles Beispiel von eurer Seite, viel Wind aber wenig konstruktives.
    Keiner von euch hat einen anderen Provider in Deutschland genannt, der ähnlich große Ausbauzahlen genannt hat. Ihr könnt sogar gerne andere Provider in Europa nennen, die in dieser Größenordnung mit dieser Geschwindigkeit ausbauen und keine staatliche Unterstützung erhalten. Ich binn auf eure Providerliste wirklich gespannt. Und dann können wir uns gerne nochmal unterhalten.

    Der eine oder andere lobt gerne mal andere Provider. Aber diese bauen doch nur in klein und winzig aus. EWE Tel, will 1 Mio Anschlüsse bauen, aber nun kooperieren sie lieber direkt mit der Telekom. DG will auch max 1 Mio Anschlüsse bauen, aber nennt weder Ausbaurate, Orte noch Zieljahr. Und sonst fällt mir kein Provider ein, der angekündigt hat, große Anzahl an Häuser zu verglasen.

    Aber gut, eingie suchen eben lieber das Haar in der Suppe, statt Leistungen anzuerkennen.
    Und jeder, der Glasfaser in Deutschland haben will, kann es auch bekommen. Man muss nur selber das Geld in die Hand nehmen. Aber wenn man eben zu geizig ist, dann muss man warten. Glasfaserausbau ist eben keine Sozialleistung.

  6. Re: Super-Vectoring ist noch lange nicht das Ende

    Autor: LinuxMcBook 18.05.18 - 17:55

    solary schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In 3 Jahren wird dort etwas und da etwas Glasfaser verlegt.
    > Dann sind plötzlich wieder die Tiefbauer schuld, die nicht verfügbar
    > sind.
    > Wahrscheinlich versucht man dann mit G.FAST was zu drehen, irgendwie müssen
    > wir über die 250mbit/s kommen.
    > Irgendwo habe ich mal gehört, Super-Vectoring ist noch lange nicht das
    > Ende.
    Und wenn schon?
    Was macht es für einen Unterschied für den Kunden, ob das AUSREICHEND SCHNELLE Internet per Glasfaser oder der Nachfolgetechnik von Super Vectoring kommt? Keinen!
    Hauptsache der Kunde hat schnelles Internet.

    > >eine Privatperson brauche mehr als 100Mbit/s,
    > Der Spruch war ja auch cool
    > 2017 … keiner bucht mehr als 50mbit.
    Dir ist aber schon bekannt, dass die Geschwindigkeit, die die Menschen brauchen nur über die Jahre ansteigt?
    Als die Telekom erstmals 2008 oder so VDSL ausgebaut hat, hat bestimmt keine Privatperson symmetrische 1Gb/s über Glasfaser gebraucht.
    Jetzt sind wir langsam in Bereichen mit 4k Streaming und Spielen, die 80Gb Groß sind, dass 100 MBit im Einzelfall vielleicht nicht mehr ausreichen. Aber die Telekom baut ja auch ab diesem Jahr auf 250 MBit aus. Alles in Ordnung so weit.

    > Wenn die Örtlichen Versorger hier ausbauen bin ich schneller da Kunde da
    > als der Blitzt.
    > Wahrscheinlich braucht die Telekom in 3 Jahren nicht mehr Ausbauden, weil
    > viele Kunden weg sind.
    Kommen wir mal zum Knackpunkt:
    Wenn die Mangelnden Tiefbaukapazitäten von der Telekom nur vorgeschoben sind und eigentlich jeder Deutsche einen Glasfaseranschluss möchte, ja wieso baut denn nicht z.B. die Deutsche Glasfaser von Nord nach Süd in jedes letzte Haus einen Glasfaseranschluss? Ja wieso nicht? Laut deiner Aussage würde es sich doch total lohnen für die?

  7. Re: Super-Vectoring ist noch lange nicht das Ende

    Autor: RipClaw 19.05.18 - 09:06

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > solary schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > In 3 Jahren wird dort etwas und da etwas Glasfaser verlegt.
    > > Dann sind plötzlich wieder die Tiefbauer schuld, die nicht verfügbar
    > > sind.
    > > Wahrscheinlich versucht man dann mit G.FAST was zu drehen, irgendwie
    > müssen
    > > wir über die 250mbit/s kommen.
    > > Irgendwo habe ich mal gehört, Super-Vectoring ist noch lange nicht das
    > > Ende.
    > Und wenn schon?
    > Was macht es für einen Unterschied für den Kunden, ob das AUSREICHEND
    > SCHNELLE Internet per Glasfaser oder der Nachfolgetechnik von Super
    > Vectoring kommt? Keinen!
    > Hauptsache der Kunde hat schnelles Internet.

    Bitte nicht den Zusatz "stabil" noch vergessen. Es nutzt keinem etwas wenn er schnelles Internet hat aber ständig Aussetzer, Verbindungsabbrüche oder das die Geschwindigkeit regelmäßig einbricht so das er die schnelle Leitung nicht wirklich nutzen kann.

    Und da ist eben das Problem das mitunter mit Vectoring / Super Vectoring gegeben sein kann. Ein Interessanter Aspekt bei Vectoring scheint zu sein das Fehler wohl deutlicher hervortreten als sie das mit VDSL ohne Vectoring getan haben. Ich hab jendenfalls einige Berichte gelesen bei denen Leute schildern das sie ohne Vectoring eine stabile Leitung hatten aber sobald Vectoring geschaltet war gab es häufiger Verbindungsabbrüche.

    Was immer also als Technik eingesetzt wird sollte eine entsprechend stabile Leitung gewährleisten.

  8. Re: Super-Vectoring ist noch lange nicht das Ende

    Autor: solary 19.05.18 - 14:15

    >ja wieso baut denn nicht z.B. die Deutsche Glasfaser von Nord nach Süd in jedes letzte Haus >einen Glasfaseranschluss? Ja wieso nicht? Laut deiner Aussage würde es sich doch total lohnen >für die?

    Die Deutsche Glasfaser hat auch nur begrenzte Mittel zu Verfügung, unter eine Quote von 40% lohnt sich der Ausbau nicht, dann sind die schnell pleite.
    Die Telekom ist halt der größte Anbieter, zumal 30% den Bund gehören, da könnte man schon eine Vorbild Funktion erwarten, die Telekom kann auch Fördergelder bekommen wenn sie FTTB ausbaut.

    >2017 … keiner bucht mehr als 50mbit,
    das ist so als wenn eine Würstchenbude sagt, ja bei mir kauf sowieso keiner Senf, daher biete ich es auch Gar nicht an.


    >VDSL ohne Vectoring getan haben. Ich hab jendenfalls einige Berichte gelesen bei denen Leute >schildern das sie ohne Vectoring eine stabile
    Das habe ich selbst erlebt, VDSL-50 lieft Super, bis es auf Vectoring umgestellt wurde.
    Problem ohne Ende, sitzt man dich am Verteiler ist alles ok, aber die Haushalte die weit weg wohnen haben das nachsehen.
    Ich würde sogar sagen, alles auf vdsl-50 zurück schrauben, ich lasse mein vdsl-100 auch wieder zurück buchen, hoffe das es dann wieder stabil läuft, sonst wechsel ich einfach zu Kabel

  9. Re: Super-Vectoring ist noch lange nicht das Ende

    Autor: LinuxMcBook 19.05.18 - 17:43

    RipClaw schrieb:
    > Bitte nicht den Zusatz "stabil" noch vergessen. Es nutzt keinem etwas wenn
    > er schnelles Internet hat aber ständig Aussetzer, Verbindungsabbrüche oder
    > das die Geschwindigkeit regelmäßig einbricht so das er die schnelle Leitung
    > nicht wirklich nutzen kann.
    Ja das Mär von der immer instabilen Vectoring Verbindung.

    Geschwindigkeiten, die regelmäßig einbrechen sind wohl eher im Bereich der Kabel/DOCSIS-Anschlüsse zu finden.
    Synchronisationsabbrüche bei Vectoring Anschlüssen wird es wohl geben, aber zumindest mir sind da jetzt keine abnormen Zahlen bewusst geworden.
    Hier mal der Anschluss meiner Mutter:
    > DSL aktiv seit:
    > 70 Tagen, 3 Stunden, 12 Minuten
    > VDSL2 17a G.Vector (ITU G.993.5)

    Bei meinem Vater sieht es ähnlich aus. Allerdings gibt es immer noch bei den meisten Anbieter diese 24h Zwangstrennung (völliger Schwachsinn), die im Log der FritzBox neuerdings tatsächlich wie ein Leitungsabbruch aussieht.

    Ansonsten hilft es wohl auch, wenn man die Einstellung in der FritzBox einfach in Richtung mehr Stabilität, weniger Geschwindigkeit setzt.

    > Ich hab jendenfalls einige Berichte gelesen bei denen Leute
    > schildern das sie ohne Vectoring eine stabile Leitung hatten aber sobald
    > Vectoring geschaltet war gab es häufiger Verbindungsabbrüche.

    Soso, Vectoring einfach so abgeschaltet? Und das obwohl alle Anschlüsse in dem entsprechendem Netzsegment dann auch kein Vectoring mehr haben?
    Dann wären wir wieder da, was ich eingangs vermutet habe? :D

  10. Re: Super-Vectoring ist noch lange nicht das Ende

    Autor: LinuxMcBook 19.05.18 - 17:55

    solary schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Deutsche Glasfaser hat auch nur begrenzte Mittel zu Verfügung, unter
    > eine Quote von 40% lohnt sich der Ausbau nicht, dann sind die schnell
    > pleite.
    > Die Telekom ist halt der größte Anbieter, zumal 30% den Bund gehören, da
    > könnte man schon eine Vorbild Funktion erwarten,
    Achso, die Telekom soll also Dinge leisten, die sich für sie nicht lohnen, nur weil es der größte Anbieter ist?
    Dann soll mir Amazon auch alles 20% unter Einkaufswert verkaufen, ist ja der größte Onlinehändler, Vorbildfunktion und so....

    > >2017 … keiner bucht mehr als 50mbit,
    > das ist so als wenn eine Würstchenbude sagt, ja bei mir kauf sowieso keiner
    > Senf, daher biete ich es auch Gar nicht an.
    Super, das ist aber gar kein Zitat von mir...


    > Problem ohne Ende, sitzt man dich am Verteiler ist alles ok, aber die
    > Haushalte die weit weg wohnen haben das nachsehen.
    > Ich würde sogar sagen, alles auf vdsl-50 zurück schrauben, ich lasse mein
    > vdsl-100 auch wieder zurück buchen, hoffe das es dann wieder stabil läuft,
    > sonst wechsel ich einfach zu Kabel
    Kannst du mal deine Leitungswerte zeigen und vielleicht diese Abbruchsmeldungen posten?
    Interessiert mich wirklich mal, weil ich hier "alle" (Vectoring-Gegner....) von instabilen Anschlüssen schreiben, ich aber noch keinen solchen erlebt habe.

    Ansonsten, wieso bist du nicht beim Kabelanschluss? Ist doch angeblich die so viel bessere Technik als dieses Kupferkabel aus der Kaiserzeit?

  11. Re: Super-Vectoring ist noch lange nicht das Ende

    Autor: RipClaw 19.05.18 - 18:19

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > RipClaw schrieb:
    > > Bitte nicht den Zusatz "stabil" noch vergessen. Es nutzt keinem etwas
    > wenn
    > > er schnelles Internet hat aber ständig Aussetzer, Verbindungsabbrüche
    > oder
    > > das die Geschwindigkeit regelmäßig einbricht so das er die schnelle
    > Leitung
    > > nicht wirklich nutzen kann.
    > Ja das Mär von der immer instabilen Vectoring Verbindung.

    Anscheinend für einige Leute Realität. Jedenfalls wenn man nach den Berichten geht. Ich selbst kann dazu wenig sagen da Vectoring hier noch nicht geschaltet ist.

    Bei meiner Fritzbox steht unter DSL Informationen:

    VDSL2 17a (ITU G.993.2)

    > Geschwindigkeiten, die regelmäßig einbrechen sind wohl eher im Bereich der
    > Kabel/DOCSIS-Anschlüsse zu finden.

    Nicht unbedingt. Auch wenn es im Backbone eng wird geht die nutzbare Geschwindigkeit runter. Vodafone hatte das Problemchen nicht nur bei ihren Kabelkunden sondern auch bei VDSL Kunden:

    [www.golem.de]

    Es geht übrigens auch die nutzbare Geschwindigkeit pro Anschluss runter wenn neue Anschlüsse auf einem Bündel geschaltet werden da die Störungen durch Übersprechen zunehmen. Vectoring versucht dieses Übersprechen durch Anpassung der Signale zu reduzieren aber kann es nicht komplett verhindern.

    > Synchronisationsabbrüche bei Vectoring Anschlüssen wird es wohl geben, aber
    > zumindest mir sind da jetzt keine abnormen Zahlen bewusst geworden.
    > Hier mal der Anschluss meiner Mutter:
    > > DSL aktiv seit:
    > > 70 Tagen, 3 Stunden, 12 Minuten
    > > VDSL2 17a G.Vector (ITU G.993.5)
    >
    > Bei meinem Vater sieht es ähnlich aus. Allerdings gibt es immer noch bei
    > den meisten Anbieter diese 24h Zwangstrennung (völliger Schwachsinn), die
    > im Log der FritzBox neuerdings tatsächlich wie ein Leitungsabbruch
    > aussieht.

    Die wäre aber vorher schon aufgefallen bevor Vectoring aktiviert wurde.
    Entsprechend kann es das kaum sein.

    > Ansonsten hilft es wohl auch, wenn man die Einstellung in der FritzBox
    > einfach in Richtung mehr Stabilität, weniger Geschwindigkeit setzt.

    Die Frage ist warum das vorher nicht nötig war. Immerhin sollte Vectoring eigentlich Störungen beseitigen und nicht neue Störungen produzieren.

    > > Ich hab jendenfalls einige Berichte gelesen bei denen Leute
    > > schildern das sie ohne Vectoring eine stabile Leitung hatten aber sobald
    > > Vectoring geschaltet war gab es häufiger Verbindungsabbrüche.
    >
    > Soso, Vectoring einfach so abgeschaltet? Und das obwohl alle Anschlüsse in
    > dem entsprechendem Netzsegment dann auch kein Vectoring mehr haben?
    > Dann wären wir wieder da, was ich eingangs vermutet habe? :D

    Wer bitte außer dir hat was von Vectoring abschalten gesagt ?

    Ich habe nur die Bedingung in den Raum gestellt das eine Technik nicht nur schnelles Internet liefern muss sondern auch stabiles Internet.

    Dabei habe ich mich im letzen Satz explizit nicht auf eine bestimmte Technik bezogen. Wenn jemand sagt er liefert z.B. via Brieftauben schnelles Internet und bekommt das auch stabil hin dann ist das schön für die Leute die das nutzen können aber wenn es ständig Störungen und Ausfälle z.B. durch Falken gibt dann ist das für die Kunden natürlich ärgerlich.

    Stabilität ist in meinen Augen in Faktor der viel zu oft vergessen wird wenn es um schnelles Internet geht.

  12. Re: Super-Vectoring ist noch lange nicht das Ende

    Autor: LinuxMcBook 19.05.18 - 18:38

    RipClaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Geschwindigkeiten, die regelmäßig einbrechen sind wohl eher im Bereich
    > der
    > > Kabel/DOCSIS-Anschlüsse zu finden.
    >
    > Nicht unbedingt. Auch wenn es im Backbone eng wird geht die nutzbare
    > Geschwindigkeit runter. Vodafone hatte das Problemchen nicht nur bei ihren
    > Kabelkunden sondern auch bei VDSL Kunden:
    Ja, aber das ist kein Problem von VDSL oder gar Vectoring. Vodafone hat sich einfach dazu entschieden nicht genügend Kapazitäten bereitzustellen, um den Datenverkehr aus dem Telekomnetz zu übernehmen.

    > Es geht übrigens auch die nutzbare Geschwindigkeit pro Anschluss runter
    > wenn neue Anschlüsse auf einem Bündel geschaltet werden da die Störungen
    > durch Übersprechen zunehmen.
    Die Geschwindigkeit geht runter. Ja, die nutzbare aber nicht zwangsläufig, weil viele Anschlüsse ohnehin schneller als 100 MBit wären und damit noch viel Reserve haben.

    > > Bei meinem Vater sieht es ähnlich aus. Allerdings gibt es immer noch bei
    > > den meisten Anbieter diese 24h Zwangstrennung (völliger Schwachsinn),
    > die
    > > im Log der FritzBox neuerdings tatsächlich wie ein Leitungsabbruch
    > > aussieht.
    >
    > Die wäre aber vorher schon aufgefallen bevor Vectoring aktiviert wurde.
    > Entsprechend kann es das kaum sein.
    Nein, das sieht neuerdings im Log tatsächlich anders aus:

    > 19.05.18 06:17:52 Information des Anbieters über die reale Bandbreite: 51300/10000 kbit/s
    > 19.05.18 06:17:52 DSL ist verfügbar (DSL-Synchronisierung besteht mit 109342/39385 kbit/s).
    > 19.05.18 06:17:48 Internetverbindung wurde getrennt.

    Da denkt man wirklich auf den ersten Blick, dass um 6:17 Uhr die Verbindung weg war und die Leitung neu syncronisiert werden musste. Aber:
    > DSL aktiv seit:
    > 70 Tagen, 3 Stunden, 12 Minuten

    Die FritzBoxen scheinen da seit Vectoring tatsächlich eine andere Darstellung zu haben.

    > Wer bitte außer dir hat was von Vectoring abschalten gesagt ?
    Tut mir leid, mein Fehler, hab mich verlesen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.05.18 18:39 durch LinuxMcBook.

  13. Re: Super-Vectoring ist noch lange nicht das Ende

    Autor: Faksimile 19.05.18 - 21:17

    Kuperkabel sind beide. Das eine ist für HF-Technik entwickelt worden (Koax), das andere eben nicht (CuDA).

  14. Re: Super-Vectoring ist noch lange nicht das Ende

    Autor: LinuxMcBook 19.05.18 - 21:32

    Hat nicht schon der Punkt mit der Kaiserzeit ausgereicht um zu zeigen, dass das nicht ganz Ernst gemeint war?

  15. Das gute alte vdsl-50 lieft Super, vectoring ist ab einer bestimmten Leitungslänger Käse

    Autor: solary 20.05.18 - 11:20

    >Achso, die Telekom soll also Dinge leisten, die sich für sie nicht lohnen, nur weil es der größte >Anbieter ist?

    Viele GF-Anbieter wie Deutsche Glasfaser fragen die Bürger, wenn genug zusammen kommen
    wird halt ausgebaut, hier sind es oft 40%.
    Das hätte die Telekom schon vor 4 Jahren machen können, in vielen Gebiete hätte man keine 30-40% zusammen bekommen, aber in einigen Gebiete die mit 8-16mbit kriechen schon.
    Nun kann man die Zeit nicht zurück drehen, aber warum fängt die Telekom dann nicht jetzt schon damit an, alle Kunden anschreiben nach dem Motto hier das Kreuz für GF, es werden sich genug
    Ausbau Gebiete finden.
    So hätte man schon 2021 vieles weg geschafft, falls der große Wurf kommen sollte.

    Ich wäre auch lieber bei der Telekom mit Glasfaser als beim Provinz Verein, aber wenn die schneller sind kann mir die Telekom egal sein.


    >2017 … keiner bucht mehr als 50mbit,
    Das war mal ein Spruch der Telekom, konnte auch keiner außer vielleicht die 100 Telekom GF Kunden.

    vectoring unstabil
    Befrag man mal google findet man viele User die Probleme haben.
    Ich sage immer wer 20-50 Meter am Verteiler hängt kann Glück haben, aber je weiter man weg umso mehr nehmen die Problem zu.

    Der T-Techniker meint mal die Leitung ist einfach nur schlecht und zu lang, aber einen Rabatt gibt es dafür nicht.

    Mit vdsl-50 lieft alles Super, jetzt hängt halt auch das Telekom am Netz, oft ist der Teilnehmer einfach weg da weiß ich Internet ist mal wieder Down.
    Modem wurde ca. 5 mal gewechselt, aber gleiche Probleme, alle Modelle durch.
    Lieber 50mbit stabil als ein Wackelnetz mit 100 oder 250mbit/s

  16. Re: Super-Vectoring ist noch lange nicht das Ende

    Autor: Faksimile 20.05.18 - 11:21

    Da bin ich mir bei der Telekom nicht so sicher. Da könnten immer noch Teilstrecken aus WKII Zeiten und vorher in Betrieb sein ...

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