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Es gibt entweder Konkurrenz (=Überbau) oder Regulierung für marktmächtige Unternehmen

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  1. Es gibt entweder Konkurrenz (=Überbau) oder Regulierung für marktmächtige Unternehmen

    Autor: johnDOE123 17.05.18 - 12:12

    ...oder beides.

    Liebe Telekom, machen! Ihr seid jetzt schon gut 10 Jahre zu spät dran. Die Kabelnetze laufen euch davon, die Konkurrenz baut FTTH auch ohne Förderung und politische Geschenke, und die Telekom ziert sich immer noch. Ihr habt es euch im Telefonstrippenmonopol zu gemütlich eingerichtet. Das wird es mit Glasfaser nicht nochmal geben. Baut oder lasst es.

  2. Re: Es gibt entweder Konkurrenz (=Überbau) oder Regulierung für marktmächtige Unternehmen

    Autor: chefin 17.05.18 - 13:42

    ob sie es bauen oder lassen ist egal. Weil kein anderer es macht. Die Rosinen sind gepickt. Mit 70.000 Neukunden/Jahr können wir noch 30 Jahre warten bis man vieleicht mal Glasfaser bekommt.

    Es geht nicht schneller, weil man immer noch mit der Hand am Arm arbeiten muss. Geh doch einfach mal raus und grab deinen Garten um...heute. Ob regen oder pralle Sonne, egal, ran an den Spaten. Und dann erzähle mir nochmal, wie schnell man das alles machen kann. Ich lasse dich gerne auch mal ein Loch in die Wand klopfen. Und da nun vermutlich das Märchen von den tollen Maschinen kommt, darfst du einen Kernlochbohrer aufbauen und damit das Loch bohren. Ich versprech dir, das du ganz schnell wieder auf Hammer und Meisel zurück gehst. Nur bei Beton lohnt der Aufwand.

  3. Re: Es gibt entweder Konkurrenz (=Überbau) oder Regulierung für marktmächtige Unternehmen

    Autor: johnDOE123 17.05.18 - 14:10

    Nichts ist gepickt. Gemessen an der Größe der Konkurrenzunternehmen bauen die viel mehr FTTH als die Telekom, und diese Unternehmen wachsen rasant. Die bauen dieses Jahr mehr als letztes Jahr und nächstes Jahr viel mehr als dieses Jahr und so weiter. Bis 2021 sind die 2 Millionen Anschlüsse, mit denen die Telekom die Politik in die Falle locken will, wahrscheinlich nicht mal mehr der absolut größte Teil des jährlichen Ausbaus. Knappe Baukapazitäten? Die wachsen etwas verzögert mit. Mindestens ein Jahrzehnt steigende Nachfrage macht sowas.

    Was du mit einem Kernlochbohrer willst, kannst du bei Gelegenheit ja mal zu erklären versuchen.

  4. Re: Es gibt entweder Konkurrenz (=Überbau) oder Regulierung für marktmächtige Unternehmen

    Autor: LinuxMcBook 17.05.18 - 17:37

    johnDOE123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nichts ist gepickt. Gemessen an der Größe der Konkurrenzunternehmen bauen
    > die viel mehr FTTH als die Telekom, und diese Unternehmen wachsen rasant.
    > Die bauen dieses Jahr mehr als letztes Jahr und nächstes Jahr viel mehr als
    > dieses Jahr und so weiter. Bis 2021 sind die 2 Millionen Anschlüsse, mit
    > denen die Telekom die Politik in die Falle locken will, wahrscheinlich
    > nicht mal mehr der absolut größte Teil des jährlichen Ausbaus.

    Und deswegen hat die Telekom trotzdem heute schon mehr Glasfaseranschlüsse als die Konkurrenz zusammen?

    Guck dir doch mal die Ausbaugebiete von z.B. der Deutschen Glasfaser an.
    Wieso sind das denn so kleine Ausbaugebiete? Eben weil da Rosinenpickerei stattfindet.

    Was meinst du, wie lange der Glasfaserausbau in Deutschland noch dauern wird, wenn jeder eine Abnahmequote von 40% voraussetzt?
    Wieso baut die DG denn nicht einen Landkreis nach dem anderen von Nord nach Süd komplett aus, sondern nur einzelne Dörfer oder Städte?

    Weil es sich noch nicht lohnt!

  5. Re: Es gibt entweder Konkurrenz (=Überbau) oder Regulierung für marktmächtige Unternehmen

    Autor: johnDOE123 17.05.18 - 18:01

    Ihr seid lustig. Im einen Thread wird mir erklärt, die Telekom könne da nicht ausbauen, weil sich das nicht lohne. Im anderen Thread kommt dann die Behauptung, das wären die Rosinen, die die Deutsche Glasfaser da gerade pickt. Zwei Kommentare davor ist schon alles gepickt, was es zu picken gibt. Und was macht die Deutsche Glasfaser? Die baut immer mehr.

  6. Re: Es gibt entweder Konkurrenz (=Überbau) oder Regulierung für marktmächtige Unternehmen

    Autor: Kleba 17.05.18 - 18:55

    Was man nicht vergessen sollte: die Telekom hat immer noch eine Sonderrolle in der deutschen Provider-Wirtschaft. Im Gegensatz zu den Konkurrenten wird bisher bei der Telekom alles reguliert. Und wenn die Vermietung der neuen, teuren Leitung reguliert wird, so dass es sich am Ende nicht rechnet, kann ich die Telekom schon verstehen.
    Soll die BNetzA doch die Telekom für FTTH (und nur echtes FTTH!) aus der Regulierung entlassen. Dann wird auch ausgebaut. Konkurrenz gibt es bei FTTH zumindest mittlerweile anscheinend mehr als beim Kupfer.

  7. Re: Es gibt entweder Konkurrenz (=Überbau) oder Regulierung für marktmächtige Unternehmen

    Autor: Faksimile 17.05.18 - 19:00

    Es hätte sich für die Telekom aber langfristig gelohnt, wenn sie es vor 10 Jahren planmäßig und flächendekend als ERSATZ für die CuDA begonnen und konsequent verfolgt hätte. Und jeder, der die Chance hat DG-Anschluss in der Vorvermarktung zu bekommen, sollte ihn buchen. denn der liefert als PtP eine symetrische Versorgung. Im Gegensatz zu Telekom mit asymetrischem GPON.

  8. Re: Es gibt entweder Konkurrenz (=Überbau) oder Regulierung für marktmächtige Unternehmen

    Autor: Faksimile 17.05.18 - 19:03

    Die Regulierung würde wohl ähnlich wie Vectoring als Vorleistungsprodukt oder sogar noch höher für die Telekom erfolgen. Langfristig rechnet sich das dann für die Telekom. Aber eben kein RoI von 1 - 3 Jahren. Es sei denn, man würde gleichzeitig die CuDA abbauen (Kupfer für E-Mobilität wird gebraucht ...).

  9. Re: Es gibt entweder Konkurrenz (=Überbau) oder Regulierung für marktmächtige Unternehmen

    Autor: RipClaw 17.05.18 - 19:15

    Kleba schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was man nicht vergessen sollte: die Telekom hat immer noch eine Sonderrolle
    > in der deutschen Provider-Wirtschaft. Im Gegensatz zu den Konkurrenten wird
    > bisher bei der Telekom alles reguliert. Und wenn die Vermietung der neuen,
    > teuren Leitung reguliert wird, so dass es sich am Ende nicht rechnet, kann
    > ich die Telekom schon verstehen.

    Die Frage die sich mir stellt ist eben diese ob es sich nicht rechnen würde wenn die Preise reguliert werden würde. Bis dato war es meines Wissens nach immer so das durch die Entgelte für die Vorleistungsprodukte nicht nur die Kosten der Telekom gedeckt wurden sondern sie enthielten auch noch eine Gewinnmarge.

    > Soll die BNetzA doch die Telekom für FTTH (und nur echtes FTTH!) aus der
    > Regulierung entlassen. Dann wird auch ausgebaut. Konkurrenz gibt es bei
    > FTTH zumindest mittlerweile anscheinend mehr als beim Kupfer.

    Wenn die Telekom ihre Produkte anderen Providern zu nahezu Endkundenpreisen anbietet ist auch nichts gewonnen da niemand solche Produkte nehmen wird.

    Ich würde sagen die Bundesnetzagentur sollte mindestens eine Vermittlerrolle zwischen den Providern einnehmen. Das wäre im Interesse der Kunden wenn eine neutrale Partei bei entsprechenden Streitigkeiten vermitteln könnte und der Schiedsspruch für alle Parteien bindend wäre.

  10. Re: Es gibt entweder Konkurrenz (=Überbau) oder Regulierung für marktmächtige Unternehmen

    Autor: LinuxMcBook 17.05.18 - 20:00

    Meinst du echt, wenn für die allermeisten Menschen Glasfaser nur Infrage kommt, wenn der Leidensdruck stimmt oder der Preis niedrig genug ist, dass dann irgendeiner (außer den Nerds) sich dafür interessiert, ob die Glasfaser ein shared medium oder eine PtP Verbindung ist?

  11. Re: Es gibt entweder Konkurrenz (=Überbau) oder Regulierung für marktmächtige Unternehmen

    Autor: Faksimile 17.05.18 - 21:52

    Wenn man ihnen den Unterschied vernünftig erklärt, dann schon. Aber das muss man auch können.

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