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Sozialer und gesellschaftlicher Impakt ist nicht sofort ersichtlich

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  1. Sozialer und gesellschaftlicher Impakt ist nicht sofort ersichtlich

    Autor: jankapunkt 24.01.21 - 18:20

    Frauen Wählen in westlichen bzw. freieren Ländern oft soziale Berufe, da sie hierdurch gesellschaftlich einen impact setzen können (siehe Bedürfnispyramide). In unfreien Ländern hingegen sind technische Berufe bei Frauen beliebt, da sie eine Perspektive auf den internationalen Arbeitsmarkt (in freieren Ländern) eröffnen.

    Solange mit IT vor allem rein technische belange ohne Bezug zur Lebenswelt fokussiert werden werden Frauen sich dafür wenig interessieren. Jeder Teil der IT hat jedoch einen Impact, sehr oft sogar sozial und zum besseren (wenn richtig eingesetzt).

    Das aufzuzeigen ist viel wichtiger... Als wenn die Nerdklischees wirklich wichtig seien.

  2. Re: Sozialer und gesellschaftlicher Impakt ist nicht sofort ersichtlich

    Autor: freebyte 25.01.21 - 02:12

    jankapunkt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Frauen Wählen in westlichen bzw. freieren Ländern oft soziale Berufe, da
    > sie hierdurch gesellschaftlich einen impact setzen können (siehe
    > Bedürfnispyramide). In unfreien Ländern hingegen sind technische Berufe bei
    > Frauen beliebt, da sie eine Perspektive auf den internationalen
    > Arbeitsmarkt (in freieren Ländern) eröffnen.

    Also Indien würde ich nicht gerade als "unfreies" Land betrachten, die überwiegende Anzahl meiner Ansprechpartner was EDV angeht sind dort Frauen und wenn ich mich recht erinnere, ist der weibliche Anteil an Ingenieuren, Politikern im Parlament etc. dort recht hoch.

    Meine Koleginnen in Indien erklären mir das immer so, dass sie die Freiheit haben durch eigene Arbeit sozial aufzusteigen - eine Motivation, die in Europa aus verschiedenen (teils traditionellen Gründen vom Bild der Familie, teils auch des gesellschaftlichen Paradigmas des Schutzes der Frau und deren Versorgung) nicht mehr vorhanden ist.

    Norwegen hat viel Geld in die Gleichstellung von Frau und Mann gesteckt mit der Folge, dass sich die traditionellen Rollenbilder eher ausgeweitet als vermindet haben.

    Siehe dazu auch https://de.wikipedia.org/wiki/Hjernevask

    fb

  3. Re: Sozialer und gesellschaftlicher Impakt ist nicht sofort ersichtlich

    Autor: BlindSeer 25.01.21 - 07:44

    Aber Indien ist auch nicht reich. Eigentlich "unfreie" und "arme" Länder. Eben weil man sich Perspektiven durch Einnahmen erarbeiten kann und unabhängig wird. Sozusagen das moderne Gegenstück von "ich brauche 10 Kinder um im Alter abgesichert zu sein". Heute (das IMHO vernünftigere) Ich brauche einen Job mit hohen Verdienstmöglichkeiten in dem ich was verdienen kann und ggf. sogar international agieren kann für ein besseres Leben.

  4. Re: Sozialer und gesellschaftlicher Impakt ist nicht sofort ersichtlich

    Autor: kaesekuchen 25.01.21 - 09:41

    Streben nach mehr Freiheit und Wohlstand mögen Faktoren sein. Es sind aber mit Sicherheit nicht die einzigen, denn es gibt auch sehr reiche und freie Gesellschaften, in denen die IT- und allgemein Technik-Affinität der Frauen nach meinem Eindruck im Schnitt deutlich höher ist als bei uns, beispielsweise Taiwan. Da muss es noch andere Ursachen geben.

  5. Re: Sozialer und gesellschaftlicher Impakt ist nicht sofort ersichtlich

    Autor: cuthbert34 25.01.21 - 09:52

    freebyte schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    >
    > Also Indien würde ich nicht gerade als "unfreies" Land betrachten, die
    > überwiegende Anzahl meiner Ansprechpartner was EDV angeht sind dort Frauen
    > und wenn ich mich recht erinnere, ist der weibliche Anteil an Ingenieuren,
    > Politikern im Parlament etc. dort recht hoch.
    >

    Also Indien mag ja "frei" nach einer simplen westlichen Definitionen sein, aber in sich, ist Indien ein gruseliger Moloch, der einmal Menschen extrem nach sozialer Herkunft diskriminiert (Stichwort Kastensystem) und zum anderen gilt in weiten Teilen des Landes die Frau doch als Freiwild. Ich will nicht die Fortschritte klein- oder wegreden. Aber was bin ich froh, dass wir in Europa leben und unsere Tochter hier groß wird.

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