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  5. › GNU-Gründer: Richard Stallman tritt…

Das Hauptproblem der ganzen Nummer ist...

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  1. Das Hauptproblem der ganzen Nummer ist...

    Autor: demon driver 17.09.19 - 11:33

    ..., dass der Umstand, dass Stallman in der Berichterstattung überwiegend falsch wiedergegeben wurde und wird, leider auch hier bei Golem (siehe auch dieser Thread), von der entsprechenden Fraktion nun genüsslich ausgeweidet wird, um Stallman als neues Opfer der bösen SJW-Nazis darzustellen und zum Märtyrer zu machen. Obwohl das, was Stallman tatsächlich gesagt hat, im Kontext kritikwürdig genug war. Aber es war tatsächlich nicht das, was ihm vielfach unterstellt wird.

  2. Re: Das Hauptproblem der ganzen Nummer ist...

    Autor: WalterSobchak 17.09.19 - 14:16

    Ich glaube das "Problem" ist tatsächlich erstmal, dass sich die OSS Gilde überhaupt mit so einem Unsinn auseinandersetzt. Man sollte den ganzen SJW Krieg lachend ignorieren. Mir scheint mit Stallman sollte einer der Kritiker von diesen schwachsinnigen Code Of Conducts beseitigt werden.

  3. Re: Das Hauptproblem der ganzen Nummer ist...

    Autor: throgh 17.09.19 - 15:19

    WalterSobchak schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mir scheint mit Stallman sollte einer der
    > Kritiker von diesen schwachsinnigen Code Of Conducts beseitigt werden.

    Erst einmal sind Grundregeln für ein Miteinander weder "schwachsinnig" noch "nutzlos". Und du kannst dir "Mutmaßungen" (Passus: mir scheint) auch schlichtweg sparen sofern du keine wirklichen Belege dafür anbringen kannst oder willst.

  4. Re: Das Hauptproblem der ganzen Nummer ist...

    Autor: gaciju 17.09.19 - 15:22

    WalterSobchak schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich glaube das "Problem" ist tatsächlich erstmal, dass sich die OSS Gilde
    > überhaupt mit so einem Unsinn auseinandersetzt.


    Welche OSS Gilde?

    Das ist eine Mailingliste im MIT, wo es um die Aufarbeitung und darum, wer von dort beteiligt war, geht. RMS hat sich dort eingeschalten und wird jetzt medial niedergemacht, fuer Aussagen, die er gar nicht getaetigt hat.

  5. Re: Das Hauptproblem der ganzen Nummer ist...

    Autor: SJ 17.09.19 - 15:43

    Wir haben ja oft gegenteilige Ansichten aber hier stimme ich dir zu.

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

  6. Re: Das Hauptproblem der ganzen Nummer ist...

    Autor: mnementh 17.09.19 - 16:02

    WalterSobchak schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich glaube das "Problem" ist tatsächlich erstmal, dass sich die OSS Gilde
    > überhaupt mit so einem Unsinn auseinandersetzt. Man sollte den ganzen SJW
    > Krieg lachend ignorieren. Mir scheint mit Stallman sollte einer der
    > Kritiker von diesen schwachsinnigen Code Of Conducts beseitigt werden.
    Inwiefern ist Stallman ein Kritiker von CoCs, er hat einen geschrieben:
    https://www.gnu.org/philosophy/kind-communication.html

  7. Re: Das Hauptproblem der ganzen Nummer ist...

    Autor: demon driver 17.09.19 - 16:34

    WalterSobchak schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich glaube das "Problem" ist tatsächlich erstmal, dass sich die OSS Gilde
    > überhaupt mit so einem Unsinn auseinandersetzt. Man sollte den ganzen SJW
    > Krieg lachend ignorieren. Mir scheint mit Stallman sollte einer der
    > Kritiker von diesen schwachsinnigen Code Of Conducts beseitigt werden.

    Danke, das Enstehen exakt solcher Verschwörungstheoriegeschwafel-Anti-SJW-Hetze hatte ich gemeint.

  8. Re: Das Hauptproblem der ganzen Nummer ist...

    Autor: spagettimonster 17.09.19 - 18:02

    Es gibt aber ein immanentes Grundproblem mit zu harten oder immer härter werden Bandagen wie CoC's, einmal eingeführt entwickelt sie sich auch weiter und mutieren durch unschöne Einzevorkommnisse bei denen immer noch ne Schippe mehr oben drauf kommt dann ggf. zu Knebeln die man so ursprünglich gar nicht wollte. Daraus werden dann Aufgezwungene Verhaltensregeln, die ggf. gar nicht mehr oder nur in Teilen den tatsächlichen Vorstellung der meisten Personen entsprechen.

    Ein Beispel aus dem Sportverein, die Vereinsregeln wurden bei der ganzen Nichtraucher-Lokal-Diskussion derart abgeändert, dass Vereinsmitgliedern letztendlich mit Ausschluss gedroht wird wenn sie auch in der Nähe des Vereinsgeländes oder Ortes an dem der Verein gerade Spielt, Trainiert oder anderen Vereinsaktivitäten nachgeht, ihrem Laster nachgeben. Ein Rauchverbot in Räumen gab es vorher schon, argumentiert wurde die Ausweitung mit dem Schutz der Jugend (also kein "anstecken" dieser dort auftreten kann) und der angeblichen Belästigung der Nichtraucher.

    Die Realität davor war, dass grob ein drittel Raucher waren, und die Realität selbst nach über 15 Jahren Anwendung, ist dass grob ein drittel Raucher geblieben oder geworden sind, dass der Schutzgedanke durch das bessere Vorleben der älteren sich also nicht bewährt hat die Raucherquote im Verein zu senken.

    Damit ist vornehmliche Grundargumentation für ein derart weitreichendes Rauchverbot an sich nicht mehr haltbar, es bleibt trotzdem weiter in dieser Form bestehen, proaktiv hinterfragt wird es Nicht mehr, gelegentlich wird der Bruch damit zugelassen/hingenommen (z.B. wenn Herren, Damen, Eltern ausschließlich unter sich am Platz sind), zum Glück gibt es darüber dann keinen Streit, könnte es aber laut Vereinsregeln geben, ein sprichwörtliches Damoklesschwert zum Angriffsschlag darüber, wenn jemand darüber ein anderes z.B. persönliches Problem auszutragen möchte(Liebschaften wechsel etc.), wurde damit installiert.

    Techniker und Entwickler pflegen allgemein(Ausnahmen bestätigen gern die Regel) mitunter nicht den sanftestes Umgangston, nicht nur untereinander sonder auch gegenüber Außenstehenden und haben nicht unbedingt immer ein Gespür dafür wann und wo Äußerungen unangebracht sein könnten. Es bilden sich Gruppen oder Grüppchen um Themengebiete und eigene komplexe Lösungen, sind damit in ihrem Bereich sehr versierte Kräfte, aber teils dadurch auch sehr schlechte Mediatoren und i.d.R. noch schlechtere Händler. Kompromissbreitschaft ist auf Grund einer möglichst perfekt angestrebten Lösung (gerade im FOSS umfeld) enorm gering ausgeprägt.

    Zum Verständnis, es geht dort nicht primär um Absatz und Erreichbarkeit der Produkte sondern i.d.R. um unbedingte Funktionsfähigkeit der Kernelemente, und Konzentration auf diese. Modefeatures, welche die Akzeptanz bei Nutzern mitunter ungemein erhöhen könnten werden als unnötiger Ballast empfunden, blasen das betreute Produkt auf und machen es aus ihrer Sicht unnötig Komplex und schwerer wartbar. Daher wird sich verständlicher weise gern vehement dagegen gesträubt Ratschläge, bitten und Vorschläge aus dem Off anzunehmen.

    Werden diese Personen technisch unqualifiziert angegriffen, oder mit für ihre _selbst_ gestellte Aufgabe unnötige betrachtetem belastet kann das schon einmal Verbal entsprechend abgleiten, und auch sehr überheblich und auch persönlich werden (fool, idiot, sucker, jerk, moron, twit usw. ... sind noch vergleichsweise höfliche an- und nachreden).

    Wenn nun ein verbindlicher CoC installiert wird, der ihnen das sprichwörtliche Poltern mit ihrer Kompetenz untersagt, sehen die sich Hilflos gegenüber angriffen auf ihre Arbeit (egal ob berechtigt oder nicht) ausgeliefert, brauchen dann jemanden Kommunikationsfähigeren der ihnen als Schnittstelle zur sonst für sie zu weichbirnigen Außenwelt dient, und werden selbst gar nicht mehr wahrgenommen, was auch kein unbedingt wünschenswerter Zustand sein kann.

    Verhaltensregeln, die über das gesetzlich maß/den gemeinen Brauch festgelegte hinaus eifern halte ich daher für höchst problematisch, das hat für mich in etwa den gleichen Beigeschmack wie Kleiderordnungen die nicht nur der Arbeitssicherheit dienlich sind ... So etwas nennt sich dann bei mir Konformantengeschirr, und das braucht man schon gar nicht ums Maul wenn es um ernst Dinge geht, finde ich ... was nicht heißt das z.B. Beleidigungen ungeahndet bleiben sollten, aber dafür gibt es das Gesetz wenn es zu bunt werden sollte, oder nicht?



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 17.09.19 18:11 durch spagettimonster.

  9. Re: Das Hauptproblem der ganzen Nummer ist...

    Autor: throgh 17.09.19 - 18:14

    spagettimonster schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Verhaltensregeln, die über das gesetzlich maß/den gemeinen Brauch
    > festgelegte hinaus eifern halte ich daher für höchst problematisch, das hat
    > für mich in etwa den gleichen Beigeschmack wie Kleiderordnungen die nicht
    > nur der Arbeitssicherheit dienlich sind ... So etwas nennt sich dann bei
    > mir Konformantengeschirr, und das braucht man schon gar nicht ums Maul wenn
    > es um ernst Dinge geht, finde ich ... was nicht heißt das z.B.
    > Beleidigungen ungeahndet bleiben sollten, aber dafür gibt es das Gesetz
    > wenn es zu bunt werden sollte, oder nicht?

    Beleidigungen und Herabwürdigungen müssen auch erst einmal wirklich aufgenommen und dann auch (absolut relevant) bezeugt werden können. In meritokratischen Systemkontexten passiert aber das genaue Gegenteil: Teilnehmer*Innen werden absichtlich aus verschiedensten Herleitungen und / oder Motivationen heraus herabgewürdigt und die große Masse schweigt dazu, welche dem Ganzen angesichtig wird, Das ist vergleichbar mit Zivilcourage im Bus, wenn ein Fahrgast ebenso aufgrund des Aussehens oder der Kleidung beleidigt respektive gleichermaßen verbal wie körperlich angegriffen wird.

    Das Grundprinzip: Wo keine Kläger, da auch kein Richter. Und es ist weit zu einfach dieses Spektrum rein darauf zu reduzieren, dass es "Gesetze" gibt. Das ist eine ziemlich fadenscheinige Ausrede. Wer setzt diese Gesetze denn durch? Die Gesellschaft, welche dazu schweigt? Oder das Individuum, welches attackiert worden ist? Selbiges soll dann auch die Beweisführung erbringen und was braucht man dazu? Genau: Zeugen. Und in besagtem, eingangs genannten Systemkontext wird das eben nicht gesichtet werden. Die Polizei dürfte sich mit einer profanen Beleidigung (nicht meine Wortfindung sondern tatsächlich auch in einem ähnlichen Kontext gehört) nur bedingt befassen. Ganz davon ab: Quelloffene Projekte sind international, also viele verschiedene Menschen aus vielen verschiedenen Gebieten dieser Welt, in welchen auch eben andere Gesetzgebungen Geltung finden. Ergo: Eine Netiquette oder Verhaltensmaßregeln oder Grundregeln des Miteinanders sind absolut relevant! Da "mutiert" auch bei korrekter Handhabung nichts.

    Aber allein die Wortwahl zeigt doch überdeutlich, dass die grundlegende Problemstellung bekannt ist. Insofern ist Mensch sich der eigenen "Schlechtigkeit" durchweg bewusst und versucht stetig diese Problemstellung (A) auf ALLE Anderen zu übertragen und (B) daraus resultierende seelische Verletzungen schlicht zu externalisieren. Und wenn Regelwerke dagegen gesetzt werden passiert genau eben keine Reflexion, keine kritische Auseinandersetzung sondern schlicht die profane Superlative: Da mutieren dann Regelwerke umgehend, weil "bestimmt" Andere diese nur für sich ausnutzen werden! Ähm nein? Erstens ist das allein durch die Behauptung längst nicht bewiesen und zweitens sagt das auch weit mehr über den Zustand unserer globalen Gesellschaft aus. Wir akzeptieren also den Status Quo anti-humanistischer Strömungen immer wieder statt dagegen zu halten.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.09.19 18:34 durch throgh.

  10. Re: Das Hauptproblem der ganzen Nummer ist...

    Autor: spagettimonster 17.09.19 - 19:07

    Wer garantiert den wem wie genau immer während gleichbleibende Regeln und Handhabung?
    Das schaffen noch nicht einmal Legislative, Judikative und Exekutive in einem Staat. In einem multinationalem Umfeld ist das dann noch maßgeblicher von gerade verantwortlichen Personen abhängig was gerade angewandt wird und was nicht. Zivilcourage basiert ebend nicht darauf dass irgend ein Papier dazu gerade vorliegt das was falsch oder richtig sein soll näher beschreibt, sondern durch beherztes persönliches Eingreifen einzelner Personen die dafür keine Rückendeckung durch irgend ein sie stärkendes Gremium benötigen um allgemeiner Grenzüberschreitung schnell und entschieden zu entgegnen.

    Und zur Beleidigung belästigst du besser hier nicht die Polizei mit einer Strafanzeige, denn die ist für Beleidigung hier in DE nicht vorgesehen, sondern stellst am besten mit nem Fachanwalt dafür Strafantrag nach § 194 StGB gegen die Person. Stammt die Person bzw. ist in einem Land mit dem DE ein abkommen darüber hat wird das ggf. sogar dort weiterverfolgt, wohlgemerkt wenn die dortigen Behörden den Grund als ausreichend schwer dafür ansehen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.09.19 19:20 durch spagettimonster.

  11. Re: Das Hauptproblem der ganzen Nummer ist...

    Autor: throgh 17.09.19 - 20:01

    Du gibst gerade selbst die Antwort darauf warum ein "Code of Conduct" und / oder vergleichbare Regelwerke existieren. Und maßgeblich von Personen abhängig zu sein stellt ein erhebliches Problem dar: Es braucht eben nur die sprichwörtlichst falsche Einstellung, eine simpel falsche Selbsterhöhung und ein zu leiser Widerspruch zu eben diesem. Schon existiert ein Ungleichgewicht.

    Mir ist derweil nur nicht klar warum du wie einige Andere auch dagegen anreden willst: Lösung und Problem gleichermaßen sind wir, wir Menschen eben. Und ideal wäre tatsächlich eine gemeinsame Selbstreflektion, Auflösung von Konflikten auf Augenhöhe. Alles Andere führt zu unerträglichen, gleichwohl widerlichen Situationen, in denen Menschen seelisch verletzt werden und Gewalt auf unterschiedlichsten Ebenen erfahren. Der Punkt ist es das anzuerkennen und Lösungswege auszuprobieren. Perfekt wird kein Regelwerk werden, aber einen initialen Anspruch auf freundliches und eben nicht geduldetes Miteinander wäre ein Beginn. Ach ja: Einen Fachanwalt muss Mensch sich auch erst einmal "leisten" können, nicht wahr? Ich bin aber nunmehr raus. Mir reicht es schon wieder hier und mein Ansinnen war es die "Verschwörungstheoriegeschwafel-Anti-SJW-Hetze" zu widerlegen, insofern Widerspruch einzulegen.

  12. Re: Das Hauptproblem der ganzen Nummer ist...

    Autor: spagettimonster 17.09.19 - 21:08

    Das mit dem Fachanwalt ist in sofern nicht verkehrt, um zu wissen ob überhaupt eine Chance besteht damit so über die Staatsanwaltschaft durchzukommen, hingen landläufiger Laien-Meinungen sind ist viel als Beleidigung aufgefasstes oft sogar Verleumdung oder gar Üble Nachrede, so manches aber auch nur einem mal die Meinung sagen.

    Die erste Beratungsstunde kostet bei den meisten nicht so viel, solange nichts Rechtskräftiges dafür aufgesetzt werden soll, eine kurze und dennoch qualifizierte telefonische Beratung bzw. Bestätigung meiner Ansicht erhielt ich sogar schon einmal kostenfrei, dafür sollte man aber den Fall schon gut vorbereitet haben und Schildern können, "Da kann ich nichts weiter hinzufügen, da bekommen Sie so meiner Meinung nach ihr Recht." - habe ich bekommen, war Vertragsrecht.

    "Sie sind doch krank." könnte unter vier Augen eine Beleidigung, unter sechs eine Verleumdung sein (sofern das nicht stimmt oder den Zweck der Diskreditierung vor dritten verfolgt). "Der ist doch krank." vor Dritten eine üble Nachrede und "Ich bin der Meinung, sie sind doch krank." einfach nur die Meinung, z.B. eines Arztes, oder anderen Beobachters mit gutem Willen sein.

    Aber hands up, ich bin kein Anwalt, nur aufmerksammer Leser mit Hang zur Recherche und zum Detail.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 17.09.19 21:26 durch spagettimonster.

  13. Re: Das Hauptproblem der ganzen Nummer ist...

    Autor: WalterSobchak 17.09.19 - 21:18

    throgh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > WalterSobchak schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Mir scheint mit Stallman sollte einer der
    > > Kritiker von diesen schwachsinnigen Code Of Conducts beseitigt werden.
    >
    > Erst einmal sind Grundregeln für ein Miteinander weder "schwachsinnig" noch
    > "nutzlos".

    Doch, diese die in der OSS Community reingedrückt werden sind schwachsinnig. Dieser ganze Diversity Scheiss aus. Es geht um verdammten Code. Und was der Coder ist oder glaubt zu sein und in seiner anderen Freizeit so macht, ist mir in meinem OSS Projekt sowas von egal. Bei mir könnte auch Hitler guten (!) Code einchecken. Ich kann doch nicht von allen erstmal nen Background Check machen, wie realitätsfremd ist das denn bitte. Und wenn der Coder zum Zeitpunkt des Commits noch "gut" war und dann später "böse" wurde, dann reisse ich dessen commits raus oder wie?
    So, damit wäre auch Godwins Law durch.

  14. Re: Das Hauptproblem der ganzen Nummer ist...

    Autor: spagettimonster 17.09.19 - 22:02

    Du versuchst da etwas zu vertreten was es meiner Meinung nach so nicht real gibt - ein alle und jeden umfassendes Wir - Menschen versuchen sich seit frühsten Aufzeichnungen auch von einander abzustoßen, die geschmackliche Grenze dahingehend stellt das miteinander vereinbarte Gesetz oder der Krieg dar.

    D.h. nicht, dass Menschen keine anderen Menschen lieben oder/und wertschätzen können, nur nicht im gleichem Maße oder gar alle oder jeden, unsere Kaft und Zeit dazu ist schließlich bei jedem doch unterschiedlich endlich, und unsere anderweitig angenommen Obligationen z.B. zum Unterhalt bekommen ziehen davon zusätzlich Kraft und Zeit ab.

    Wer für seinen Unterhalt arbeitet hat weniger zu geben, als der gleiche Mensch der das nicht muss.

    Das ist auch eine bescheidene Realität des mittlerweile 21. Jahrhunderts, oder nicht?



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 17.09.19 22:10 durch spagettimonster.

  15. Re: Das Hauptproblem der ganzen Nummer ist...

    Autor: WalterSobchak 17.09.19 - 22:24

    spagettimonster schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du versuchst da etwas zu vertreten was es meiner Meinung nach so nicht real [...]

    Auf wen beziehst Du Dich und was hat Dein Geschriebenes mit dem Thema zu tun?

  16. Re: Das Hauptproblem der ganzen Nummer ist...

    Autor: spagettimonster 17.09.19 - 23:08

    throgh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mir ist derweil nur nicht klar warum du wie einige Andere auch dagegen
    > anreden willst: Lösung und Problem gleichermaßen sind wir, wir Menschen
    > eben. Und ideal wäre tatsächlich eine gemeinsame Selbstreflektion,
    > Auflösung von Konflikten auf Augenhöhe.

    Eine solche Augenhöhe ist individell unmöglich garantiert, nicht immer für alle oder gar jeden einnehmbar, solange nicht aristotelische Freiheit für alle und jeden herrscht, man nicht ohne sorgen des eigenen Auskommens gänzlich frei dabei oder abwesend sein kann (die freie Entscheidung) dazu beinhaltet auch das fernbleiben/aufschieben einer jeglichen freien Entscheidung.

  17. Re: Das Hauptproblem der ganzen Nummer ist...

    Autor: spagettimonster 18.09.19 - 05:21

    Das ist eine Reihe von Bitten und Vorschlägen für den Umgang ohne jegliche verpflichtende Anwendung von sich selbst und anderen zwingend zu verlangen.

  18. Re: Das Hauptproblem der ganzen Nummer ist...

    Autor: demon driver 18.09.19 - 09:53

    spagettimonster schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > throgh schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Mir ist derweil nur nicht klar warum du wie einige Andere auch dagegen
    > > anreden willst: Lösung und Problem gleichermaßen sind wir, wir Menschen
    > > eben. Und ideal wäre tatsächlich eine gemeinsame Selbstreflektion,
    > > Auflösung von Konflikten auf Augenhöhe.
    >
    > Eine solche Augenhöhe ist individell unmöglich garantiert, nicht immer für
    > alle oder gar jeden einnehmbar, solange nicht aristotelische Freiheit für
    > alle und jeden herrscht, man nicht ohne sorgen des eigenen Auskommens
    > gänzlich frei dabei oder abwesend sein kann (die freie Entscheidung) dazu
    > beinhaltet auch das fernbleiben/aufschieben einer jeglichen freien
    > Entscheidung.

    ++

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