1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Google, Apple, Microsoft, Amazon…

Immer der böse Kapitalismus

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Immer der böse Kapitalismus

    Autor: Gundel Gaukeley 22.04.20 - 12:34

    Wem es nicht gefällt, dass Blackrock und anderen "technokratischen Finanzgebilden" diese großen Firmen gehören, der hat ein einfaches, probates Mittel zur Hand: Kauft euch Aktien von diesen fünf Firmen. Anders als im Kommunismus hat man im bösen Kapitalismus nämlich einen demokratischen, weil jedermann/-frau zugänglichen Weg zur Teilhabe an Aktiengesellschaften. Jeder kann und darf das gleiche tun, was auch Blackrock macht: in profitable Unternehmen investieren, um damit selbst Profit zu machen. Jeder, auch die Putzfrau kann das. Aber, wie bei Trump, sind natürlich immer andere schuld ...

  2. Re: Immer der böse Kapitalismus

    Autor: miauwww 22.04.20 - 12:47

    Gundel Gaukeley schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wem es nicht gefällt, dass Blackrock und anderen "technokratischen
    > Finanzgebilden" diese großen Firmen gehören, der hat ein einfaches,
    > probates Mittel zur Hand: Kauft euch Aktien von diesen fünf Firmen. Anders
    > als im Kommunismus hat man im bösen Kapitalismus nämlich einen
    > demokratischen, weil jedermann/-frau zugänglichen Weg zur Teilhabe an
    > Aktiengesellschaften. Jeder kann und darf das gleiche tun, was auch
    > Blackrock macht: in profitable Unternehmen investieren, um damit selbst
    > Profit zu machen. Jeder, auch die Putzfrau kann das. Aber, wie bei Trump,
    > sind natürlich immer andere schuld ...

    Denn es gibt nur DEN Kapitalismus und DEN Kommunismus?

    Und gibts du mir oder DEN Konsumenten das nötige Kleingeld zum Kauf von genügend Aktien?

  3. Re: Immer der böse Kapitalismus

    Autor: Don Ron 22.04.20 - 13:05

    Wer mit Mühe und Not gerade mal über die Runden kommt, seine Miete und sein Essen bezahlen kann, aber mehr nicht ...
    Solchen Leuten willst du erzählen, dass sie sich Aktien kaufen sollen? Von welchem Geld denn?

    Mitbestimmen kannst du mit einer Hand voll Aktien auf jeden Fall nicht. Und viel Profit fällt auch nicht an, wenn du nur wenig investieren kannst. Dann bleibt also alles bei denen, die sowieso schon mehr als genug haben.

    Du heißt nicht zufällig Friedrich Merz? LOL

  4. Re: Immer der böse Kapitalismus

    Autor: kellemann 22.04.20 - 13:39

    Don Ron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer mit Mühe und Not gerade mal über die Runden kommt, seine Miete und sein
    > Essen bezahlen kann, aber mehr nicht ...
    > Solchen Leuten willst du erzählen, dass sie sich Aktien kaufen sollen? Von
    > welchem Geld denn?
    >
    > Mitbestimmen kannst du mit einer Hand voll Aktien auf jeden Fall nicht. Und
    > viel Profit fällt auch nicht an, wenn du nur wenig investieren kannst. Dann
    > bleibt also alles bei denen, die sowieso schon mehr als genug haben.
    >
    > Du heißt nicht zufällig Friedrich Merz? LOL

    Also ich habe mein Depot auch bei 0 angefangen, ohne eine Spende meiner Eltern. Meine jährlichen Dividenden reichen mittlerweile schon für einen Kurzurlaub. Man sollte sich halt auch sein Einkommen anschauen, etwas budgetieren und eine Spar Rate machen die man monatlich beiseite legt.
    Aber es ist nicht nur schwarz und weiß, da bin ich bei dir., es gibt leider zu viele, die von ihrem Einkommen gerade so leben können.

    Allerdings würde ich aktuell die Zahl derer höher einschätzen, die Aktien für Teufelswerk halten, als die Personengruppe derer, die sich Aktien nicht leisten können.

  5. Re: Immer der böse Kapitalismus

    Autor: kn4llfr0sch 22.04.20 - 13:44

    Gundel Gaukeley schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wem es nicht gefällt, dass Blackrock und anderen "technokratischen
    > Finanzgebilden" diese großen Firmen gehören, der hat ein einfaches,
    > probates Mittel zur Hand: Kauft euch Aktien von diesen fünf Firmen. Anders
    > als im Kommunismus hat man im bösen Kapitalismus nämlich einen
    > demokratischen, weil jedermann/-frau zugänglichen Weg zur Teilhabe an
    > Aktiengesellschaften. Jeder kann und darf das gleiche tun, was auch
    > Blackrock macht: in profitable Unternehmen investieren, um damit selbst
    > Profit zu machen. Jeder, auch die Putzfrau kann das. Aber, wie bei Trump,
    > sind natürlich immer andere schuld ...

    Das stimmt zwar. Andererseits wird man nie jemanden aufholen, dessen Familie seit dem 14. Jhd reich ist und auch investiert. Im Gegenteil: Dank des exponentiellen Wachstums wird man in (linearer) Relation immer weiter zurück fallen.
    "Ja dann lern halt was Gescheites und streng dich an!"
    Tja, die besten Schulen in den besten Vierteln kosten auch am meisten und nicht nebenher arbeiten zu müssen, bzw. sorgenfrei gründen zu können ist eben auch ein Privileg. Gates und the Zuck sind ja keine Schulabbrecher, sondern Harvard-Abbrecher ;)

    Kann schon verstehen, dass das aufregt.

  6. Re: Immer der böse Kapitalismus

    Autor: eidolon 22.04.20 - 14:11

    BWL-Justus hat auch gesagt, dass die Leute halt Aktien verkaufen sollen, wenn sie kein Geld haben. Ganz einfach. ;)

  7. Re: Immer der böse Kapitalismus

    Autor: Citadelle 22.04.20 - 14:17

    Der Kapitalismus ist ein Turbo für den Fortschritt.
    Jedoch die Würde des Menschen achten tut es nicht.

  8. Re: Immer der böse Kapitalismus

    Autor: kellemann 22.04.20 - 14:17

    kn4llfr0sch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das stimmt zwar. Andererseits wird man nie jemanden aufholen, dessen
    > Familie seit dem 14. Jhd reich ist und auch investiert. Im Gegenteil: Dank
    > des exponentiellen Wachstums wird man in (linearer) Relation immer weiter
    > zurück fallen.
    > "Ja dann lern halt was Gescheites und streng dich an!"
    > Tja, die besten Schulen in den besten Vierteln kosten auch am meisten und
    > nicht nebenher arbeiten zu müssen, bzw. sorgenfrei gründen zu können ist
    > eben auch ein Privileg. Gates und the Zuck sind ja keine Schulabbrecher,
    > sondern Harvard-Abbrecher ;)
    >
    > Kann schon verstehen, dass das aufregt.

    Das ist schon richtig, aber wenn man im 14. Jhd angefangen hat, warum sollte man dann heute dafür bestraft werden? Da hat halt jemand mitgedacht und über die Generationen hat man aus dem Geld halt mehr gemacht.
    Es gibt genug andere Beispiele, die aus gutem Erbe einfach nichts gemacht haben, weil diese nur an sich gedacht haben und alles verprasst haben. Natürlich rede ich hier nicht von Mrd Erben, aber wenn man heute 1-2 Millionen Euro erbt hast du 2 Möglichkeiten:

    - 1. Du nimmst das Geld, verwaltest es weiter klug, lebst ein sorgenfreies aber sparsames Leben und arbeitest natürlich normal weiter und wenn du es irgendwann vererbst, hast du 10 Millionen draus gemacht, das macht man dann 5 Generationen und du hast das vielgepriesene exponentielle Wachstum.

    - 2. Du sagst dir "scheiße auf meine Kinder" und verprasst alles, die 1-2 Millionen kriegst du locker in 5 Jahren ausgegeben, für Konsum und 2 teure Autos und du vererbst deinen Kindern am besten noch 100k Euro Schulden.

    Damit anfangen kann jeder, die einzige Voraussetzung? Du müsstest im besten Fall etwas Grips von deinen Eltern bekommen haben, damit du das System etwas verstehst.

    Diese Einzelfälle wie Bill Gates, und Co, ja das sind halt Unicorns. Das schaffen einfach nur 5 Leute in 100 Jahren. Daran darf man sich nicht messen. Aber jeder fleißige und kluge Mensch, der in einem Land wie Deutschland geboren ist, hat die Möglichkeit mit etwas anzufangen, aber er wird das nicht für sich machen, sondern für seine Enkels Kindes Kinder.

  9. Re: Immer der böse Kapitalismus

    Autor: 7of9 22.04.20 - 15:27

    kellemann schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also ich habe mein Depot auch bei 0 angefangen, ohne eine Spende meiner
    > Eltern. Meine jährlichen Dividenden reichen mittlerweile schon für einen
    > Kurzurlaub. Man sollte sich halt auch sein Einkommen anschauen, etwas
    > budgetieren und eine Spar Rate machen die man monatlich beiseite legt.
    > Aber es ist nicht nur schwarz und weiß, da bin ich bei dir., es gibt leider
    > zu viele, die von ihrem Einkommen gerade so leben können.
    >
    > Allerdings würde ich aktuell die Zahl derer höher einschätzen, die Aktien
    > für Teufelswerk halten, als die Personengruppe derer, die sich Aktien nicht
    > leisten können.


    Ich glaube du hast ihn nicht ganz verstanden. Er hat von Menschen gesprochen, dessen Einkommen so knapp ist, dass man einfach nichts mehr einsparen / optimieren kann.

    Ja, ich spare auch meine 300¤ im Monat in den ETF Sparplan, aber das kann eben nicht jeder.

  10. Re: Immer der böse Kapitalismus

    Autor: kellemann 22.04.20 - 15:43

    7of9 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > kellemann schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Also ich habe mein Depot auch bei 0 angefangen, ohne eine Spende meiner
    > > Eltern. Meine jährlichen Dividenden reichen mittlerweile schon für einen
    > > Kurzurlaub. Man sollte sich halt auch sein Einkommen anschauen, etwas
    > > budgetieren und eine Spar Rate machen die man monatlich beiseite legt.
    > > Aber es ist nicht nur schwarz und weiß, da bin ich bei dir., es gibt
    > leider
    > > zu viele, die von ihrem Einkommen gerade so leben können.
    > >
    > > Allerdings würde ich aktuell die Zahl derer höher einschätzen, die
    > Aktien
    > > für Teufelswerk halten, als die Personengruppe derer, die sich Aktien
    > nicht
    > > leisten können.
    >
    > Ich glaube du hast ihn nicht ganz verstanden. Er hat von Menschen
    > gesprochen, dessen Einkommen so knapp ist, dass man einfach nichts mehr
    > einsparen / optimieren kann.
    >
    > Ja, ich spare auch meine 300¤ im Monat in den ETF Sparplan, aber das kann
    > eben nicht jeder.

    Na das habe ich doch auch erwähnt "Aber es ist nicht nur schwarz und weiß, da bin ich bei dir, es gibt leider zu viele, die von ihrem Einkommen gerade so leben können."
    Aber was soll man da nun machen? Ich kann da nichts dran ändern, entweder man schafft den Kapitalismus ab oder die die es können passen sich dem System an.
    Ich bin eher 2.

    Trotzdem bin ich der Meinung, dass bedeutend mehr Leute nebenbei was sparen könnten als es heute der Fall ist, aber dies Leute haben halt Angst vor dem Teufelszeug Aktien oder Leben eh über Ihre Verhältnisse und wundern sich mit Renteneintritt, dass plötzlich nicht genug Geld da ist.
    Und ja, da zähle ich dann auch das Krankenpfleger Ehepaar dazu, die natürlich keine 500¤ im Monat beiseite legen können, aber 50-100 schaffen auch die.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.04.20 15:46 durch kellemann.

  11. Re: Immer der böse Kapitalismus

    Autor: 7of9 22.04.20 - 15:48

    kellemann schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Trotzdem bin ich der Meinung, dass bedeutend mehr Leute nebenbei was sparen
    > könnten als es heute der Fall ist, aber dies Leute haben halt Angst vor dem
    > Teufelszeug Aktien oder Leben eh über Ihre Verhältnisse und wundern sich
    > mit Renteneintritt, dass plötzlich nicht genug Geld da ist.

    Jau, sehe ich auch so. Alle in meinem Alter (kurz vor Anfang 30) haben jetzt damit angefangen sich viel zu teure Autos oder Häuser auf pump zu kaufen.

    Ne, dass ist nicht meine Welt. Ich habe meinen kleinen Skoda Citigo, meine kleine Mietwohnung und lege dafür ein bisschen was im Monat zurück. Wenn dann irgendwann die Rente eintritt, dann kann ich mir meine Träume mit dem gesparten Geld erfüllen.

    Einzelaktien wären mir jetzt zu heiß, aber so ist für jeden was dabei. :-)

  12. Re: Immer der böse Kapitalismus

    Autor: southy 22.04.20 - 15:51

    Don Ron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer mit Mühe und Not gerade mal über die Runden kommt, seine Miete und sein
    > Essen bezahlen kann, aber mehr nicht ...
    > Solchen Leuten willst du erzählen, dass sie sich Aktien kaufen sollen? Von
    > welchem Geld denn?

    Das ist der falsche Vergleich.
    Du vergisst dass unser Rentensystem einfach völlig anders funktioniert.

    Bei uns haben Menschen die wenig verdienen in der Regel keine Aktien, richtig. Sie verdienen nicht genug um darauf sparen zu können.
    ABER:
    Wer bei uns arbeitet und trotzdem nur "von der Hand in den Mund" lebt, bekommt immerhin irgendwann Rente. Vielleicht (zu) wenig, aber das ist eben der Anteil den er mit seinem kleinen Gehalt erarbeitet hat (das ist in sich ungerecht, aber das ist jetzt nicht der Punkt).

    In anderen Ländern basiert das Rentensystem eben gerade auf Fonds. Und in die zahlen auch viele ganz kleine Verdiener mit ein; schlicht weil das dort institutionell so vorgesehen und gefördert wird. Da wird Dir direkt beim unterschreiben eines Arbeitsvertrags gleich eine Liste mit ein paar passenden Rentenfonds-plänen vorgelegt.
    Und übrigens funktioniert genau das gerade in den letzten Jahren verstärkt, dank den Ökonomen von der "behavioural economics-Fraktion": durch bewusstes Gestalten dieser Vorschläge konnte man die Abschlussraten erheblich steigern. Was gerade den kleinverdienern langfristig sehr hilft.
    Danke, liebe Ökonomen!!!

    Das heißt Deine Annahme dass "wer wenig verdient eh keine Aktien hat", die ist Ausdruck einer nur auf Deutschland verengten Sicht.


    > Mitbestimmen kannst du mit einer Hand voll Aktien auf jeden Fall nicht.

    Aber klar. Genauso wie auch in einer Demokratie. Wir haben auch 80 mio Einwohner, willst Du Dich beschweren, dass Deine Stimme nur 1/80 mio "wert" ist?

  13. Re: Immer der böse Kapitalismus

    Autor: Magdalis 22.04.20 - 16:06

    kn4llfr0sch schrieb:
    > Das stimmt zwar. Andererseits wird man nie jemanden aufholen, dessen
    > Familie seit dem 14. Jhd reich ist und auch investiert. Im Gegenteil: Dank
    > des exponentiellen Wachstums wird man in (linearer) Relation immer weiter
    > zurück fallen.
    Wo spielen die Fuggers, Medicis und Vanderbilts noch eine Rolle?
    Gerade in der Spitzengruppe gibt es nicht so viele,, die auf eine lange Geschichte von Geldadel zurückblicken können.

    Ein paar wahllose Beispiele:

    Tim Cook: Vater Vorarbeiter, Mutter Angestellte
    Mark Zuckerberg: Vater Zahnarzt
    Bill Gates: Vater (wohlhabender) Rechtsanwalt
    Larry Ellison: wuchs als uneheliches Kind bei seiner Tante auf
    Larry Page und Eric Schmidt: Eltern Akademiker
    Steve Jobs war sogar ein Sozialweise

    Wenn man mal von Bill Gates absieht, ist das doch ein recht normales Spektrum.

    Und unter den chinesischen Multimilliardären findet man ohnehin keine ererbten Vermögen.

  14. Re: Immer der böse Kapitalismus

    Autor: kellemann 22.04.20 - 18:39

    Magdalis schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wo spielen die Fuggers, Medicis und Vanderbilts noch eine Rolle?
    > Gerade in der Spitzengruppe gibt es nicht so viele,, die auf eine lange
    > Geschichte von Geldadel zurückblicken können.

    Haha, in before Rothschild-Verschwörung :D

    Aber ich stimme dir voll zu, gerade diese Superreichen haben sich das ehrlich gesagt alles selbst erarbeitet. Ob es nun Gerechtfertigt ist, dass eine einzelne Person soviel Vermögen erlangen kann, darüber kann man lange Diskutieren, aber das aktuelle System ermöglicht es und alle genannten haben es vollends verdient.

  15. Re: Immer der böse Kapitalismus

    Autor: Diabolarius 22.04.20 - 23:37

    Und weil du es in den ETF Sparplan machst, anstatt selbst die Aktien zu kaufen, darum bekommt Blackrock ja das Geld. Die legen den ETF ja auf, den die Leute kaufen.

  16. Re: Immer der böse Kapitalismus

    Autor: 7of9 22.04.20 - 23:55

    Diabolarius schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und weil du es in den ETF Sparplan machst, anstatt selbst die Aktien zu
    > kaufen, darum bekommt Blackrock ja das Geld. Die legen den ETF ja auf, den
    > die Leute kaufen.


    Die Sache ist, mit 300¤ im Monat kann man nicht ausreichend diversifizieren. Natürlich könnte man einfach die FANG Aktien nehmen, aber das ist mir nicht bereit genug gestreut. Das ist mir zu heiß, da das ganze Geld rein zu schütten.

    Mit meinem Vanguard FTSE Developed World + Emerging Markets bin ich jedoch sehr breit aufgestellt. Das merkt man eigentlich jetzt in der Krise ziemlich gut. Da wo die Einzelaktien bis zu 40 bis 60% Verlust hatten in den letzten Wochen, hatte ich ~20% im absoluten Tiefstand.

    Mittlerweile stehen die beiden wieder auf -4 bzw -10%, wobei mein Gesamtdepot jetzt noch bei +7% steht (ich habe einmal aus jucks für einen relativ kleinen Beitrag was von Tesla gekauft. Als symbolischen Wert für mich. Ist aktuell bei +180%... anfang des Jahres waren es deutlich mehr).



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.04.20 23:55 durch 7of9.

  17. Re: Immer der böse Kapitalismus

    Autor: mrballz 23.04.20 - 01:12

    wem nützt das? doch nur denen die damit handeln um reale werte anzuhäufen(land, gebäude, zeitloses material), der größere rest der anleger wird dabei lehr ausgehen ... weil blasen platzen, börsen craschen und währungen entwertet werden können und werden.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 23.04.20 01:21 durch mrballz.

  18. Re: Immer der böse Kapitalismus

    Autor: mrballz 23.04.20 - 01:26

    ahja, die mähr von der sicheren rente ... in 40 jahren reden wir dann drüber ... *raute mach* ^^

  19. Re: Immer der böse Kapitalismus

    Autor: mrballz 23.04.20 - 02:45

    stimmt, luden lassen sich auch gerne schmücken ... denn das haben die volle kanne sich selbst zusammengebumst ...

  20. Re: Immer der böse Kapitalismus

    Autor: kellemann 23.04.20 - 07:18

    mrballz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wem nützt das? doch nur denen die damit handeln um reale werte
    > anzuhäufen(land, gebäude, zeitloses material), der größere rest der anleger
    > wird dabei lehr ausgehen ... weil blasen platzen, börsen craschen und
    > währungen entwertet werden können und werden.

    Du bist ja gerade das beste Beispiel warum deutsche so viel Angst vor den bösen Aktien haben.

    CocaCola Anteile kannst du seit 1919 kaufen, seit 1920 schütten die Dividenden aus. Dazwischen liegen Weltkriege, etliche Crashes, Ölkriesen und weiß der Geier was.
    Solange das Unternehmen überlebt, in welches du investiert hast, ist eine Aktie genauso gut wie dein Grund und Haus Argument. Wobei dein Hauskauf Argument eher schlecht ist, du wettest in eine einzige extrem teure Anlage.
    Diversifikation bei einem Haus? Gar nicht möglich, außer du kaufst direkt global an 40 Standorten Häuser.
    Wer verspricht dir denn, dass deine 500.000 Immobilie in 20 Jahren jährlich um 4-5% im Wert steigt? (Was sie übrigens nicht tut.)

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. über 3C - Career Consulting Company GmbH, deutschlandweit (Home-Office)
  2. ING Deutschland, Nürnberg
  3. Vodafone GmbH, Düsseldorf, Unterföhring
  4. akf bank GmbH & Co KG, Wuppertal

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 5,99€
  2. 12,49€
  3. 23,99€
  4. 11€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Mario Kart Live im Test: Ein Klempner, der um Konsolen kurvt
Mario Kart Live im Test
Ein Klempner, der um Konsolen kurvt

In Mario Kart Live (Nintendo Switch) fährt ein Klempner durchs Wohnzimmer. Golem.de hat das Spiel mit einem Konsolen-Rennkurs ausprobiert.
Von Peter Steinlechner

  1. Nintendo Entwickler arbeiten offenbar an 4K-Updates für Switch Pro
  2. Nintendo Switch Mario Kart Live schickt Spielzeugauto auf VR-Rennstecke
  3. 8bitdo Controller macht die Nintendo Switch zum Arcade-Kabinett

Philips-Leuchten-Konfigurator im Test: Die schicke Leuchte aus dem 3D-Drucker
Philips-Leuchten-Konfigurator im Test
Die schicke Leuchte aus dem 3D-Drucker

Signify bietet mit Philips My Creation die Möglichkeit, eigene Leuchten zu kreieren. Diese werden im 3D-Drucker gefertigt - und sind von überraschend guter Qualität. Golem.de hat eine güldene Leuchte entworfen.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smarte Leuchten mit Kurzschluss Netzteil-Rückruf bei Philips Hue Outdoor
  2. Signify Neue Lampen, Leuchten und Lightstrips von Philips Hue
  3. Signify Neue Philips-Hue-Produkte vorgestellt

Energiewende: Wie die Begrünung der Stahlindustrie scheiterte
Energiewende
Wie die Begrünung der Stahlindustrie scheiterte

Vor einem Jahrzehnt suchte die europäische Stahlindustrie nach Technologien, um ihren hohen Kohlendioxid-Ausstoß zu reduzieren, doch umgesetzt wurde fast nichts.
Eine Recherche von Hanno Böck

  1. Wetter Warum die Klimakrise so deprimierend ist