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Nur weiter so....

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  1. Nur weiter so....

    Autor: McWiesel 13.09.17 - 17:33

    Das alte Gesetz der Wirtschaft ... günstige Einführungspreise, alles super, alles billig, alles toll.

    Hat man den Kunden dann in ausreichende Abhängigkeit gebracht, ihn quasi mit sich verheiratet und ein Rückweg nahezu augeschlossen, dann werden kräftig die Preise erhöht, der Service zurückgefahren und die Verfügbarkeit gesenkt. Und dann wundern sich so manche Firmen, wenn ganz unten am Stamm auf einmal die große Holzfäule ansetzt - in einer Region (IT Infrastruktur), in der jegliches Problem sofort zur absoluten Existenzfrage wird. Schön also, wenn man sich da komplett von einem Mono- oder Oligopolanbieter abhängig gemacht hat.

    Beispiele gibt dafür gibt es wie Sand am Meer, sowohl im Privatkunden als auch im Enterprisegeschäft.

    Aber als weiter so, liebe Manager, Hauptsache ihr habt während der paar Jährchen, die ihr dran seit, super Zahlen, weil man den lästigen Kostenfaktor "eigene IT" endlich entsorgt hat. Danach kommt bekanntlich die Sintflut.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 13.09.17 17:37 durch McWiesel.

  2. Re: Nur weiter so....

    Autor: flow77 13.09.17 - 20:52

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das alte Gesetz der Wirtschaft ... günstige Einführungspreise, alles super,
    > alles billig, alles toll.
    >
    > Hat man den Kunden dann in ausreichende Abhängigkeit gebracht, ihn quasi
    > mit sich verheiratet und ein Rückweg nahezu augeschlossen, dann werden
    > kräftig die Preise erhöht, der Service zurückgefahren und die Verfügbarkeit
    > gesenkt. Und dann wundern sich so manche Firmen, wenn ganz unten am Stamm
    > auf einmal die große Holzfäule ansetzt - in einer Region (IT
    > Infrastruktur), in der jegliches Problem sofort zur absoluten Existenzfrage
    > wird. Schön also, wenn man sich da komplett von einem Mono- oder
    > Oligopolanbieter abhängig gemacht hat.
    >
    > Beispiele gibt dafür gibt es wie Sand am Meer, sowohl im Privatkunden als
    > auch im Enterprisegeschäft.
    >
    > Aber als weiter so, liebe Manager, Hauptsache ihr habt während der paar
    > Jährchen, die ihr dran seit, super Zahlen, weil man den lästigen
    > Kostenfaktor "eigene IT" endlich entsorgt hat. Danach kommt bekanntlich die
    > Sintflut.

    Interessante Punkt den du ansprichst.
    Man kann als IT Manager wirklich hier einen auf Problemlöser machen, wenn man sich die vormals komplexe Architektur durch die Cloud-Services runterbrechen lässt und wo so Dinge wie Snapshots und Redundanz nur ein Setting im Backend ist.

    Bei AWS bekommt man z.B. als Startup unter umständen richtig viele Credits für einen gewissen Zeitraum, mit denen man alle AWS Services bezahlen kann.
    Wenn die dann wegfallen gibt es dann meist eine böse Überraschung ;)

    Aber ganz ehrlich, wenn die IT bei Firmen so wichtig ist, dann sollte das Thema auch etwas Chef-Sache sein und der sollte die richtigen Fragen stellen und auch Überblick über die Verträge haben.
    So etwas wie Vendor-Lock und Kostenentwicklung für die nächsten Jahren sollte wohl irgendwie heute drin sein. Insofern, selbst schuld - wer das immer dann auch ausbaden muss. Und es gibt auch IT Manager die so etwas berücksichtigen bei der Auswahl des Dienstleisters.
    Zumal es bei einer größeren Firma wohl zig Zulieferer Verträge gibt, wo man sich ja auch irgendwie bindet und wo auch etwas in ein paar Jahren ganz anders sein kann.

  3. Re: Nur weiter so....

    Autor: amagol 13.09.17 - 21:55

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hat man den Kunden dann in ausreichende Abhängigkeit gebracht, ihn quasi
    > mit sich verheiratet und ein Rückweg nahezu augeschlossen, dann werden
    > kräftig die Preise erhöht, der Service zurückgefahren und die Verfügbarkeit
    > gesenkt.

    Das ist bei offenen Cloud-Loesungen wohl eher wenige der Fall als bei Spezialloesungen die anscheinend sehr viel lieber eingesetzt werden (SAP, Datev, ...).
    Wenn die IT-Loesung natuerlich haargenau auf eine bestimmte API (z.B. DynamoDB) zugeschnitten wird kann man sich schnell in eine Situation manoevrieren die eine Migration teuer macht, aber das gleiche wird mit Software (z.B. Oracle als DB) ohnehin in Kauf genommen.
    Ich finde dieses staendige Cloud-bashing uebertrieben. Wer sich ohne ein durchdachtes Konzept an die Arbeit macht wird sowohl mit einer Inhouse- wie auch einer Cloud-Loesung auf die Nase fallen.

  4. Re: Nur weiter so....

    Autor: bernd71 14.09.17 - 13:14

    flow77 schrieb:
    >
    > Bei AWS bekommt man z.B. als Startup unter umständen richtig viele Credits
    > für einen gewissen Zeitraum, mit denen man alle AWS Services bezahlen
    > kann.
    > Wenn die dann wegfallen gibt es dann meist eine böse Überraschung ;)
    >

    Mit einer eigenen IT Infrastruktur wäre so ein Start-up dann besser bedient? Wenn mein Service nicht mal die IT Infrastruktur finanziert ( egal ob durch Kunden oder Geldgeber), dann ist das Start-up sowieso zum Scheitern verurteilt.

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