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Nicht unüblich...
Autor: MircoK 17.04.10 - 15:15
Zur Konkurrenz zu wechseln ist in China nicht unüblich. Im Zweifelsfalle helfen da auch keine restriktiven Verträge.
Dabei nehmen die Job-Wechsler nicht selten auch "geheime" Unterlagen mit.
Viele Unternehmen sind da einfach zu naiv, wenn sie einen Standort in China aufbauen. Die relativ geringen Lohnkosten haben eben auch ihren Preis.
Für die Gesellschaft in China hat das Ganze wohl nicht nur Nachteile. Ob ein Unternehmen damit leben kann, muss es selbst entscheiden. -
Re: Nicht unüblich...
Autor: Beutelrate 17.04.10 - 19:00
MircoK schrieb:
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> Viele Unternehmen sind da einfach zu naiv, wenn sie einen Standort in China
> aufbauen. Die relativ geringen Lohnkosten haben eben auch ihren Preis.
>
> Für die Gesellschaft in China hat das Ganze wohl nicht nur Nachteile. Ob
> ein Unternehmen damit leben kann, muss es selbst entscheiden.
China ist in deiner Aussage belibig austauschbar. Ersetze China durch Deutschland, dem Land mit dem größten Billiglohnsektor in ALLER Industrieländern, und deine Aussagen treffen genauso zu. -
Re: Nicht unüblich...
Autor: Bouncy 17.04.10 - 21:42
blödsinn, hier und in den meisten anderen gleichwertigen länder verbieten verträge das und es gibt sowas wie arbeitsrecht, das vor allem von den juristen großer unternehmen äußerst wirkungsvoll eingesetzt werden kann.
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Re: Nicht unüblich...
Autor: Arbeitsrechtler 19.04.10 - 17:02
Nennt sich "Konkurrenzverbot", steht in jedem zweiten Arbeitsvertrag drin. 2 Jahre darf man bspweise nicht zu einem Unternehmen wechseln und dort in Bereichen arbeiten, bei denen der alte Arbeitgeber ebenfalls seinen Markt hat. Ist alles etwas schwammig aber die Grundidee dahinter plausibel.
Bei "TOP"-Managern sieht es allerdings etwas anders aus. Auch im Westen. Gerade bei den Banken herrscht teilweise eine hohe "Heute hier, morgen dort" Fluktuation..



