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Das ist ja eine nette Firma

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  1. Re: Das ist ja eine nette Firma

    Autor: demon driver 15.06.21 - 13:07

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Und das findest du jetzt warum gut? Weil du dir nichts schöneres im Leben
    > > vorstellen kannst, als die Wünsche des Arbeitgebers zu erfüllen? Oder weil
    > > du neidisch bist, weil andere sich im Arbeitsleben nicht das gefallen
    > > lassen, was du selbst dir hast gefallen lassen?
    >
    > Ich pflege zu meinen Arbeitgebern gerne ein partnerschaftliches Verhältnis.
    > Wir haben uns getroffen, wir gehen ein Stück des Weges zusammen, und
    > irgendwann trennen sich dich Wege auch wieder.
    >
    > Ich erwarte in dieser Zeit, fair behandelt zu werden, und genauso fair
    > behandle ich auch meinen Arbeitgeber. Ich habe Verständnis für seine
    > Situation bin bin auch mal flexibel. Anders herum erwarte ich das von
    > meinem Arbeitgeber natürlich auch, und da bin ich auch noch nicht
    > enttäuscht worden.

    Und du bist jetzt repräsentativ für wen?

  2. Re: Das ist ja eine nette Firma

    Autor: Dingens_Urghss 15.06.21 - 13:19

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Und das findest du jetzt warum gut? Weil du dir nichts schöneres im
    > Leben
    > > vorstellen kannst, als die Wünsche des Arbeitgebers zu erfüllen? Oder
    > weil
    > > du neidisch bist, weil andere sich im Arbeitsleben nicht das gefallen
    > > lassen, was du selbst dir hast gefallen lassen?
    >
    > Ich pflege zu meinen Arbeitgebern gerne ein partnerschaftliches Verhältnis.
    > Wir haben uns getroffen, wir gehen ein Stück des Weges zusammen, und
    > irgendwann trennen sich dich Wege auch wieder.
    >
    > Ich erwarte in dieser Zeit, fair behandelt zu werden, und genauso fair
    > behandle ich auch meinen Arbeitgeber. Ich habe Verständnis für seine
    > Situation bin bin auch mal flexibel. Anders herum erwarte ich das von
    > meinem Arbeitgeber natürlich auch, und da bin ich auch noch nicht
    > enttäuscht worden.

    Du scheinst es im allgemeinen nicht zu sehen, daher hier nochmal der Link.

    https://www.youtube.com/watch?v=3LopI4YeC4I

    Das ist ein Luxus den du dir leisten kannst, viele Millionen Menschen können das nicht, weder bei uns in Deutschland noch sonst wo auf der Welt.

    Du lebst in einer Blase voll von Lebensqualität, du kannst dir deinen Job frei aussuchen, schönes vermutlich relativ neues Auto, ein Haus. Den Luxus den du lebst leben viele Menschen eben nicht und werden das auch nie, die müssen jeden noch so erniedrigenden Job machen wenn das Amt diesen anbietet ansonsten gibt es 0¤ als Sicherung.

    Ich bin mittlerweile auch in einer finanziell nicht schlechten Situation, jedoch weiß ich noch in was für Betrieben ich zu tun hatte am Anfang meiner Karriere. Chefs voll von Komplexen die alles, aber auch wirklich jeden Mist an den Mitarbeitern ausgelassen haben. Ich habe den Absprung geschafft, viele tun dies nicht.

  3. Re: Das ist ja eine nette Firma

    Autor: Dingens_Urghss 15.06.21 - 13:25

    JuBo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dingens_Urghss schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Oktavian schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > Aber mit der Tugend der Verantwortung
    > > ist es bei Arbeitgebern heute nicht mehr so wirklich was.
    > Genau so sehe ich das bei den Arbeitnehmern. Da lässt man sich einfach 6
    > Wochen krank schreiben und lässt sich die Brustvergrösserung machen und
    > wundert sich, dass man ohne Angabe von Gründen in der Probezeit entlassen
    > wird. Oder die Hochzeit vom Kumpel oder von der Oma oder der Hund musste
    > zum Tierarzt etc. Die Zeit verwöhnter Arbteitnehmer geht langsam zu Ende.
    > Als ich noch angestellt war 2004, da wurden keine Überstunden gezählt, da
    > wurde gearbeitet bis man fertig ist und Urlaub und Weihnachstgeld gab es
    > auch nicht und ich war in einem AkademikerJob. Und nein ich habe mich nicht
    > ausbeuten lassen, denn die Arbeitsstelle, war viel beser, als
    > Arbeitslosigkeit+AusbeuterGemeckere.

    In meinem Bekanntenkreis kenne ich niemanden der sich 6 Wochen hat Krankschreiben lassen um sich die Brüste machen zu lassen. Ich kenne auch sonst keine Menschen die im großen und ganzen Krank Feiern.

    Ich kenne aber Arbeitgeber die bei 25k/Jahr Brutto Jobs vom Arbeitnehmer erwarten das 10 Überstunden im Monat doch drin sind im Gehalt. Ich kenne Arbeitgeber die einer Kollegin ins Dekolleté packen bei der Weihnachtsfeier. Ich kenne Arbeitgeber die gegenüber anderen Kollegen Sätze raus gehauen haben wie: "Gut das er Krebs hat, jetzt ist er weg."
    Ich kenne Arbeitgeber die mir Scheinselbstständigkeit ans Herz gelegt haben damit ich weiter Beschäftigt werde.

    Tut mir leid, aber macht korrumpiert, und das zeigt sich bei vielen der kleinen Möchtegern Diktatoren in Form von Arbeitgebern.

    Die beknackte Mär vom armen armen Arbeitgeber der ja nur ausgenutzt wird. Selbst fährt er den dicken Porsche während die untergebenen am Mindestlohn kratzen.

  4. Re: Das ist ja eine nette Firma

    Autor: JuBo 15.06.21 - 13:46

    peterbruells schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > JuBo schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Und ich kenne keinen Schüler, welcher ein Gehalt für seine Leistungen
    > > bezieht und in der Probezeit ist!
    >
    > Fein, dann hast Du ja jetzt erkannt, dass es ein blöder Vergleich war.
    >
    > Wer Leute entläßt weil sie 10 Minuten zu spät kommen, der bekommt Leute,
    > die um 16:50 nicht mehr los radeln, weil sie sonst nicht pünktlich
    > ausstempeln können.
    Es war kein Vergleich sondern ein Hinweis was ganz normale Pünktlichkeit bedeutet und dass man das schon als Schüler hätte verinnerlichen können. Intention war eindeutig, dein Kommentar dagegen trollig - Haar in der Suppe suchend ohne inhaltlichen Beitrag zum Thema.
    Aber anscheinend haben wir beide genug Zeit für solch eine fruchtlose Disskusion übrig.

  5. Re: Das ist ja eine nette Firma

    Autor: JuBo 15.06.21 - 13:52

    Dingens_Urghss schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In meinem Bekanntenkreis kenne ich niemanden der sich 6 Wochen hat
    > Krankschreiben lassen um sich die Brüste machen zu lassen. Ich kenne auch
    > sonst keine Menschen die im großen und ganzen Krank Feiern.
    >
    > Ich kenne aber Arbeitgeber die bei 25k/Jahr Brutto Jobs vom Arbeitnehmer
    > erwarten das 10 Überstunden im Monat doch drin sind im Gehalt. Ich kenne
    > Arbeitgeber die einer Kollegin ins Dekolleté packen bei der
    > Weihnachtsfeier. Ich kenne Arbeitgeber die gegenüber anderen Kollegen Sätze
    > raus gehauen haben wie: "Gut das er Krebs hat, jetzt ist er weg."
    > Ich kenne Arbeitgeber die mir Scheinselbstständigkeit ans Herz gelegt haben
    > damit ich weiter Beschäftigt werde.
    >
    > Tut mir leid, aber macht korrumpiert, und das zeigt sich bei vielen der
    > kleinen Möchtegern Diktatoren in Form von Arbeitgebern.
    >
    > Die beknackte Mär vom armen armen Arbeitgeber der ja nur ausgenutzt wird.
    > Selbst fährt er den dicken Porsche während die untergebenen am Mindestlohn
    > kratzen.
    Her damit mit deinen Bekannten stelle ich sofort ein, ohne irgendwohin fassen zu wollen!
    Überstunden darf jeder Arbeitgeber anordnen bei entsprechender Betriebslage und das 10h pro Woche PFLICHT (bei 40h/w). Wird natürlich bezahlt oder abgebummelt. Da du genau von 10h sprichst, nehme ich mal an, dass es genau so eine Lage im Betrieb war und deine vorbildlichen Bekannten das Arbeitsrecht nicht akzeptireren wollten, weil es mal ausnahmsweise nicht zum eigenen Vorteil war als Angestellter
    ps: das Überstundenkonto muss alle 3 Monate gleich gestellt werden und per anno sollen es nicht mehr als 10% der Arbeitsstunden sein



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.06.21 13:54 durch JuBo.

  6. Re: Das ist ja eine nette Firma

    Autor: peterbruells 15.06.21 - 13:57

    JuBo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Es war kein Vergleich sondern ein Hinweis was ganz normale Pünktlichkeit
    > bedeutet und dass man das schon als Schüler hätte verinnerlichen können.
    > Intention war eindeutig, dein Kommentar dagegen trollig - Haar in der Suppe
    > suchend ohne inhaltlichen Beitrag zum Thema.

    Eben nicht. Von einem Arbeitnehmer zu erwarten, dass er grundsätzlich 10 Minuten pro Arbeitstag extra aufwendet, um exakte Pünktlichkeit zu erreichen, wenn die verlorene Arbeitszeit trivial am nächsten oder selben Tag ausgeglichen werden kann, verlangt pro Jahr 36 Stunden extra Aufwand.

    Im Prinzip nichts anderes als die alte Praxis, Bergmänner erst zu bezahlen wenn sie im Stollen angekommen waren.

    Kann man machen, aber wenn man dann um 9:00 einstempelt, in der Mittagspause keine Frage beantwortet und um 17:00 ausstempelt, dann ist es auch wieder nicht recht.

  7. Re: Das ist ja eine nette Firma

    Autor: KnutRider 15.06.21 - 13:58

    peterbruells schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > JuBo schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Du musst ja nicht die 10min arbeiten - das ist Puffer damit man nicht zu
    > > spät kommt. Sollte eigentlich jeder Schüler schon kennen
    >
    > Ich kenne keinen einzigen Schüler, der wegen drei Mal zuspätkommen eine
    > sechs bekommen hat.
    Nein, aber wer x Mal zu spät kommt bekommt eine Info an die Eltern inkl Gespräch.

  8. Re: Das ist ja eine nette Firma

    Autor: peterbruells 15.06.21 - 14:01

    JuBo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Überstunden darf jeder Arbeitgeber anordnen bei entsprechender Betriebslage
    > und das 10h pro Woche PFLICHT (bei 40h/w).

    Nur bei echten Notfällen, unvorhersehbaren Betriebsstörungen wie Ausfall der Kühlung, Rechnern.

  9. Re: Das ist ja eine nette Firma

    Autor: peterbruells 15.06.21 - 14:02

    KnutRider schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn man zu spät kommt, meldet man sich.

    Hat er laut eigener Aussage getan.

  10. Re: Das ist ja eine nette Firma

    Autor: peterbruells 15.06.21 - 14:06

    KnutRider schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Nein, aber wer x Mal zu spät kommt bekommt eine Info an die Eltern inkl
    > Gespräch.

    Korrekt. Aber nach aktueller Darstellung geht es – man korrigiere mich gerne – um ein einmaliges Verspäten um 45 Minuten, bei dem der AG informiert wurde.

    Eigentlich müßte man man mal in einer konzertierten Aktion bei Gorillas bestellen und sich weigern die Leistung zu bezahlen, wenn sie nicht exakt innerhalb der 10 Minuten erbracht wurde, sofern sie das tatsächlich garantieren.

    Dann wird man ja schnell sehen, wie ernst es ihnen mit der Pünktlichkeit ist.

  11. Re: Das ist ja eine nette Firma

    Autor: Dingens_Urghss 15.06.21 - 14:12

    JuBo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dingens_Urghss schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > In meinem Bekanntenkreis kenne ich niemanden der sich 6 Wochen hat
    > > Krankschreiben lassen um sich die Brüste machen zu lassen. Ich kenne
    > auch
    > > sonst keine Menschen die im großen und ganzen Krank Feiern.
    > >
    > > Ich kenne aber Arbeitgeber die bei 25k/Jahr Brutto Jobs vom Arbeitnehmer
    > > erwarten das 10 Überstunden im Monat doch drin sind im Gehalt. Ich kenne
    > > Arbeitgeber die einer Kollegin ins Dekolleté packen bei der
    > > Weihnachtsfeier. Ich kenne Arbeitgeber die gegenüber anderen Kollegen
    > Sätze
    > > raus gehauen haben wie: "Gut das er Krebs hat, jetzt ist er weg."
    > > Ich kenne Arbeitgeber die mir Scheinselbstständigkeit ans Herz gelegt
    > haben
    > > damit ich weiter Beschäftigt werde.
    > >
    > > Tut mir leid, aber macht korrumpiert, und das zeigt sich bei vielen der
    > > kleinen Möchtegern Diktatoren in Form von Arbeitgebern.
    > >
    > > Die beknackte Mär vom armen armen Arbeitgeber der ja nur ausgenutzt
    > wird.
    > > Selbst fährt er den dicken Porsche während die untergebenen am
    > Mindestlohn
    > > kratzen.
    > Her damit mit deinen Bekannten stelle ich sofort ein, ohne irgendwohin
    > fassen zu wollen!
    > Überstunden darf jeder Arbeitgeber anordnen bei entsprechender Betriebslage
    > und das 10h pro Woche PFLICHT (bei 40h/w). Wird natürlich bezahlt oder
    > abgebummelt. Da du genau von 10h sprichst, nehme ich mal an, dass es genau
    > so eine Lage im Betrieb war und deine vorbildlichen Bekannten das
    > Arbeitsrecht nicht akzeptireren wollten, weil es mal ausnahmsweise nicht
    > zum eigenen Vorteil war als Angestellter
    > ps: das Überstundenkonto muss alle 3 Monate gleich gestellt werden und per
    > anno sollen es nicht mehr als 10% der Arbeitsstunden sein

    Arbeitgeber dürfen Überstunden nur dann anordnen wenn ein Notfall eintrifft den der Arbeitgeber nicht absehen konnte, z.b. Flut etc. Das Arbeitsrecht sieht auch hier ganz klar vor das Überstunden nur dann zulässig sind wenn diese Vertraglich geregelt sind. Das waren Sie weder bei mir noch bei den ehemaligen Kollegen. Folglich greift nur die Notfallregelung.

    Ich finde aber deine Sichtweise schon sehr spannend.
    > ..deine vorbildlichen Bekannten das
    > Arbeitsrecht nicht akzeptireren wollten, weil es mal ausnahmsweise nicht
    > zum eigenen Vorteil war als Angestellter

    Ich war selbst einer der Arbeitnehmer ;). Mal abgesehen davon das du es als durchaus normal empfindest das ein Arbeitgeber gravierend in meine Private Freizeit eingreifen darf, was ja schon mal ein Vorteil für den Arbeitgeber ist. Ich als Arbeitnehmer habe noch keinen Vertrag gesehen bei dem drin stand, der Arbeitnehmer darf sich zwischen 2-8 Stunden (aktuelle Rechtsprechung) pro Woche zusätzliche Bezahlte Freizeit nehmen.

    Meine bekannten sind mittlerweile gut untergekommen aber danke ;). Ich glaub auch nicht das sie für jemand wie dir arbeiten wollen würden der die Freizeit der Arbeitnehmer als unwichtig erachtet.

    Solltest du Arbeitgeber sein, bitte besuche nochmal ein paar Jura Kurse zu dem Thema. Wäre für dich und deine Angestellten bestimmt wertvoll.

  12. Re: Das ist ja eine nette Firma

    Autor: Oktavian 15.06.21 - 14:15

    > Korrekt. Aber nach aktueller Darstellung geht es – man korrigiere
    > mich gerne – um ein einmaliges Verspäten um 45 Minuten, bei dem der
    > AG informiert wurde.

    45 Minuten ist schon heftig innerhalb Berlins. Und natürlich ist es auch relevant, welche Ausrede da vorgebracht wurde und wie. Gerade letztes ist entscheidend.

    > Eigentlich müßte man man mal in einer konzertierten Aktion bei Gorillas
    > bestellen und sich weigern die Leistung zu bezahlen, wenn sie nicht exakt
    > innerhalb der 10 Minuten erbracht wurde, sofern sie das tatsächlich
    > garantieren.

    Ich vermute einfach mal, dass die App solche Flashmob-Aktionen erkennt. So wie ich das Geschäftsmodell verstehe, wird ja live eingepackt, noch während der Kunde die Ware in der App in den Rucksack packt. Schon hier ist es leicht, solche Spielchen zu sperren. Wenn mehr bestellen als Packer/Fahrer da sind, nimmt die App einfach keine weiteren Bestellungen an.

    So blöd, solch simple Späße zu vereiteln, sind die Betreiber nicht. Einem ist doch klar, wenn man als Konkurrent der Großen auftritt, werden genau solche Spielchen gemacht.

  13. Re: Das ist ja eine nette Firma

    Autor: Dingens_Urghss 15.06.21 - 14:24

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Korrekt. Aber nach aktueller Darstellung geht es – man korrigiere
    > > mich gerne – um ein einmaliges Verspäten um 45 Minuten, bei dem
    > der
    > > AG informiert wurde.
    >
    > 45 Minuten ist schon heftig innerhalb Berlins. Und natürlich ist es auch
    > relevant, welche Ausrede da vorgebracht wurde und wie. Gerade letztes ist
    > entscheidend.

    Achwo, da reicht schon aus das eine Bahn nicht kommt die du aber benötigst.

    Ich durfte vor zig Jahren im Rahmen meiner Ausbildung auch jeden Tag gute 1,5 Stunden durch Berlin Pendeln.

    Fußweg -> Bus -> UBahn -> S-Bahn -> Bus -> Fußweg.

    Gab oft genug Momente wo ich zu spät bei der Arbeit war oder am ende des Tages zu Hause. Reicht schon wenn in der S-Bahn mal wieder ein Polizeieinsatz von statten geht und wieder mal nichts für 30 Minuten fährt.

  14. Re: Das ist ja eine nette Firma

    Autor: Oktavian 15.06.21 - 14:30

    > Gab oft genug Momente wo ich zu spät bei der Arbeit war

    Und das ist jetzt warum genau ein Problem des Arbeitgebers?

    > Reicht schon wenn in der S-Bahn mal wieder ein
    > Polizeieinsatz von statten geht und wieder mal nichts für 30 Minuten fährt.

    Wie gesagt, wenn man dieses Problem nicht in den Griff bekommt, ist das nicht der richtige Job für einen. Der Job basiert auf Pünktlichkeit, das ist das Geschäftsmodell. Wenn der AG für eine Filiale um 16 Uhr 20 Leute braucht, weil die Schicht der Leute davor zuende geht, und er mit heißem Andrang rechnet, dann nützt ihm wenig, wenn die Leute zwischen 16 und 16:45 langsam eintrudeln.

    Es gibt Jobs, da ist Pünktlichkeit nicht ganz so wichtig, die haben meist auch flexible Arbeitszeiten. Das ist hier nicht gegeben, Pünktlichkeit ist essentiell für den reibungslosen Betriebsablauf.

  15. Re: Das ist ja eine nette Firma

    Autor: Dingens_Urghss 15.06.21 - 14:33

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Gab oft genug Momente wo ich zu spät bei der Arbeit war
    >
    > Und das ist jetzt warum genau ein Problem des Arbeitgebers?
    >
    > > Reicht schon wenn in der S-Bahn mal wieder ein
    > > Polizeieinsatz von statten geht und wieder mal nichts für 30 Minuten
    > fährt.
    >
    > Wie gesagt, wenn man dieses Problem nicht in den Griff bekommt, ist das
    > nicht der richtige Job für einen. Der Job basiert auf Pünktlichkeit, das
    > ist das Geschäftsmodell. Wenn der AG für eine Filiale um 16 Uhr 20 Leute
    > braucht, weil die Schicht der Leute davor zuende geht, und er mit heißem
    > Andrang rechnet, dann nützt ihm wenig, wenn die Leute zwischen 16 und 16:45
    > langsam eintrudeln.
    >
    > Es gibt Jobs, da ist Pünktlichkeit nicht ganz so wichtig, die haben meist
    > auch flexible Arbeitszeiten. Das ist hier nicht gegeben, Pünktlichkeit ist
    > essentiell für den reibungslosen Betriebsablauf.

    Ohne Frage, da stimme ich dir vollkommen zu. In gewissen Bereichen ist das absolut notwendig. Jedoch passieren auch da mal Fehler, und eine sofortige Kündigung bei einmaliger Verfehlung ist dann eben sehr wenn nicht gar zu drastisch.

  16. Re: Das ist ja eine nette Firma

    Autor: Oktavian 15.06.21 - 14:41

    > Ohne Frage, da stimme ich dir vollkommen zu. In gewissen Bereichen ist das
    > absolut notwendig. Jedoch passieren auch da mal Fehler, und eine sofortige
    > Kündigung bei einmaliger Verfehlung ist dann eben sehr wenn nicht gar zu
    > drastisch.

    Man muss den Fokus etwas größer fassen. Er wird schnell was neues finden, Scheißjobs gibt es immer. Und die Stelle wird auch schnell neu besetzt. Leute, die Scheißjobs suchen, gibt es immer.

    Zudem muss man es aus Perspektive des Arbeitgebers sehen. Man hat nur diese eine Probezeit, danach wird man den nicht so schnell los. Lieber auch mal einen rausschmeißen, bei dem es echt Pech war und nicht nötig war, als sich einen einhandeln, der sich in der Probezeit nur zusammengerissen hat und danach alles schleifen lässt.

    Ein wenig ist das wie bei Banken, wenn sie Kreditentscheidungen treffen und Leute mit schlechtem Schufa-Scoring ablehnen. Natürlich sind da viele dabei, die den Kredit ganz bestimmt bezahlt hätten und an denen die Bank verdient hätte. Aber auch nur einer, der nicht zahlt, macht das alles wieder kaputt. Der eine ist deutlich teurer als zehn, die man fälschlich abgelehnt hat.

  17. Re: Das ist ja eine nette Firma

    Autor: peterbruells 22.06.21 - 15:01

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > 45 Minuten ist schon heftig innerhalb Berlins.

    Ich habe schon 60 Minuten auf 4 Kilometer mit dem Rad durch Naturschutzgebiet geschafft

    Einfach weil ich Einbruchsspuren bemerkt, die Polizei gerufen und auf sie gewartet habe. Was auch ganz gut war, weil ich dann die Nachbarin des Hauses gegenüber sah, sie ansprach und sie schon mal beruhigen konnte, dass die Besitzerin gerade verreist war und ihre den Schlüssel gegeben hatte.

    > Und natürlich ist es auch relevant, welche Ausrede da vorgebracht wurde und wie.

    Ausrede impliziert das Zu spät kommen selbstverschuldet ist, so wie blaue Flecken.

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