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"offen für alle, überall"
Autor: torrbox 04.03.17 - 16:23
[www.uber.com]
"Alle Fahrtbestellungen werden automatisch an den nächsten verfügbaren Fahrer übermittelt. Es gibt keine Beschränkungen aufgrund der Rasse, des Geschlechts oder des Zielorts."
XD bloß Behördenmitarbeiter darf man nicht sein. Oder ein billiges Smartphone haben (der Artikel auf heise enthält mehr Informationen). Außerdem wird nach Abfahrtort diskriminiert. Uber hat also nicht gelogen!!!
Ich habe mich sehr darauf gefreut, dass Uber das Taxikartell aufbricht, aber jetzt können die von mir aus Pleite gehen. Je schneller desto besser. -
Re: "offen für alle, überall"
Autor: GregorUnglaube 05.03.17 - 13:05
Wieso Kartell? Es gibt viele Unternehmer in deutschen Städten. Die haben alle eine ziemlich universelle Einsatzzeit und Kosten. Finde ich gut. Oder willst du jedes Mal handeln? Wie bei uber wenn alle von der Disco los wollen kostet es eben doppelt soviel...
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Re: "offen für alle, überall"
Autor: vormfollendet 05.03.17 - 13:32
Finde es eigentlich nachvollziehbar, dass man Behörden dann außenvorlässt, wenn die rechtliche Sicherheit für den Betrieb des eigenen Dienstes nicht in Gänze geklärt ist, man aber sofort am Markt partizipieren will. Das ist eine Selektion aus dem Trieb der Selbsterhaltung, keine fiese Diskriminierung. Ebenso, wenn (k.A., inwieweit das stimmt) außergewöhnlich viele Angriffe aus einer Ecke stattfanden (Taxiunternehmen/-freunde gehen auf Uberfahrer los).
Denke mal, die nehmen gern jeden, der zahlen und einfach nur gefahren werden möchte. Und wenn kein Verbot droht, auch ganz schnell Behördenmitarbeiter. Ok, dieses olle Wort "Verbot" scheint ja dann doch hartnicker zu sein. :p -
Re: "offen für alle, überall"
Autor: misfit 05.03.17 - 19:16
Wie kann man das in Ordnung finden? Klar, die eigene Firma geht über alles. Am Ende ist das aber Rechtswidrig und da kann man sich nicht darauf beziehen das ja Vertragsfreiheit gilt. Das ist pure Diskriminierung aufgrund des Berufs.
Kann mir nicht vorstellen das so etwas ungeahndet bleibt. -
Re: "offen für alle, überall"
Autor: chefin 06.03.17 - 09:55
vormfollendet schrieb:
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> Finde es eigentlich nachvollziehbar, dass man Behörden dann außenvorlässt,
> wenn die rechtliche Sicherheit für den Betrieb des eigenen Dienstes nicht
> in Gänze geklärt ist, man aber sofort am Markt partizipieren will. Das ist
> eine Selektion aus dem Trieb der Selbsterhaltung, keine fiese
> Diskriminierung. Ebenso, wenn (k.A., inwieweit das stimmt) außergewöhnlich
> viele Angriffe aus einer Ecke stattfanden (Taxiunternehmen/-freunde gehen
> auf Uberfahrer los).
>
> Denke mal, die nehmen gern jeden, der zahlen und einfach nur gefahren
> werden möchte. Und wenn kein Verbot droht, auch ganz schnell
> Behördenmitarbeiter. Ok, dieses olle Wort "Verbot" scheint ja dann doch
> hartnicker zu sein. :p
Es geht garnicht drum, ob der Behördenmitarbeiter ist, sondern ob er zur Kontrolle eingeteilt ist. Da man aber Kontrolleure nicht anders erkennen kann, muss man eine komplette Gruppe ausschliessen.
Das so zu handhaben heist das man vorsätzlich rechtswidrig handelt. Den nur dann ergeibt es Sinn. Man blockiert Kontrolleure weil man weis, das sie etwas finden. -
Re: "offen für alle, überall"
Autor: vormfollendet 06.03.17 - 16:17
Ich wollte ja nur anmerken, dass der Grund für jene Selektion nicht in der Diskriminierung jener Personengruppe lag, sondern im Erhalt des Dienstes. Da man in einem (damals) rechtlich noch nicht final geklärten (?) Umfeld direkt mitfahren wollte, womöglich etwas zu verstecken hatte, sah man sich gezwungen, so zu handeln. Das ist dann m.E. was anderes als "euch will ich nicht".
Da dieser Dienst nun z.B. in der vorgestellten Stadt verboten ist, zeigt mir, dass diese Vorgehensweise ihren Sinn hatte, aber sich nicht gemein/fies/unmenschlich darstellte, wie man es bei Unterscheidung nach Rasse oder Geschlecht vermuten könnte. :)



