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Wenn ich Tesla wäre....

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  1. Wenn ich Tesla wäre....

    Autor: mfeldt 17.02.20 - 08:22

    .... würde ich mir das noch 3 Wochen lang anschauen, und dann ein paar Kilometer weiter östlich in Polen bauen. Die paar Brandenburger Ingenieure, die nicht unbedingt für 450¤ Hilfsdienste im Industrieforst leisten wollen können dann ja pendeln!

    P.S.: Seit lassen sich die Preußen eigentlich von einem *bayerischen* Verein zu ewiger Arbeitslosigkeit verdammen? Wer steckt eigentlich hinter diesem "VLAB"?

  2. Re: Wenn ich Tesla wäre....

    Autor: Dampfplauderer 17.02.20 - 08:40

    Und darum bist du auch nicht Tesla.

  3. Re: Wenn ich Tesla wäre....

    Autor: aLpenbog 17.02.20 - 08:50

    Verstehe eh nicht was die Leute hierher zieht. Klar haste am Standort ein paar Leute, die bereits ewig in der Branche arbeiten, die du abwerben kannst von den anderen Großen. Davon ab sehe ich nur Nachteile in Deutschland für Arbeitgeber.

  4. Re: Wenn ich Tesla wäre....

    Autor: Dino13 17.02.20 - 09:04

    aLpenbog schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Verstehe eh nicht was die Leute hierher zieht. Klar haste am Standort ein
    > paar Leute, die bereits ewig in der Branche arbeiten, die du abwerben
    > kannst von den anderen Großen. Davon ab sehe ich nur Nachteile in
    > Deutschland für Arbeitgeber.

    Welche Nachteile sind das genau? Du meinst bestimmt so obskure Sachen wie Arbeitnehmerrechte und Naturschutz? Wer braucht schon so was.

  5. Re: Wenn ich Tesla wäre....

    Autor: aLpenbog 17.02.20 - 09:08

    Dino13 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Welche Nachteile sind das genau? Du meinst bestimmt so obskure Sachen wie
    > Arbeitnehmerrechte und Naturschutz? Wer braucht schon so was.

    Ich rede von der Brille des Arbeitgebers. Der profitiert sicher nicht von bürokratischen Hürden, stärkeren Arbeitnehmerschutz und hohen Lohnkosten. Wie gesagt, einzig positive an Deutschland für Tesla sehe ich die Leute, die nun bei Audi, Daimler, BMW, VW und co. arbeiten, die man abwerben kann.

  6. Re: Wenn ich Tesla wäre....

    Autor: gadthrawn 17.02.20 - 09:15

    aLpenbog schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Verstehe eh nicht was die Leute hierher zieht. Klar haste am Standort ein
    > paar Leute, die bereits ewig in der Branche arbeiten, die du abwerben
    > kannst von den anderen Großen. Davon ab sehe ich nur Nachteile in
    > Deutschland für Arbeitgeber.

    Ein 120 Mio Grundstück für 40 Mio
    200 Mio Subventionen
    Viel Wasser (das kennt Musk sicher aus Afrika, Leuten Wasser abgraben )



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.02.20 09:16 durch gadthrawn.

  7. Re: Wenn ich Tesla wäre....

    Autor: Dino13 17.02.20 - 09:18

    aLpenbog schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dino13 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Welche Nachteile sind das genau? Du meinst bestimmt so obskure Sachen
    > wie
    > > Arbeitnehmerrechte und Naturschutz? Wer braucht schon so was.
    >
    > Ich rede von der Brille des Arbeitgebers. Der profitiert sicher nicht von
    > bürokratischen Hürden, stärkeren Arbeitnehmerschutz und hohen Lohnkosten.
    > Wie gesagt, einzig positive an Deutschland für Tesla sehe ich die Leute,
    > die nun bei Audi, Daimler, BMW, VW und co. arbeiten, die man abwerben kann.

    Tja Foxconn müsste dein Paradies sein. Leute die bis zum Selbstmord ausgebeutet werden. Da kann man dann als Arbeitgeber profitieren ohne diese lästiger Arbeitnehmer die für einen die Arbeit machen.

  8. Re: Wenn ich Tesla wäre....

    Autor: aLpenbog 17.02.20 - 09:21

    Jo Subventionen werden wohl ein großer Punkt sein, da habe ich ehrlich gesagt auch überhaupt keine Ahnung, wie es auf den polnischen Markt aussieht. Frage ist aber wie schnell sich sowas amortisieren würde. Die Gesamtlohnkosten in Deutschland sind immerhin mehr als doppelt so hoch.

  9. Re: Wenn ich Tesla wäre....

    Autor: chefin 17.02.20 - 09:50

    Wir lassen wie viele unserer Kunden auch, im Ausland fertigen. Wenn das Zeugs hier ankommt, müssen wir mit entsprechenden Ausschussquoten kalkulieren. Aber weil man das vorher weis, passt das dann alles und der Ausschuss ist billiger als die Lohnkosten hierzulande.

    Dazu kommt, das es einen sehr einfachen grundsatz gibt: würden die das alles so können wie wir es können, wären wir schon lange weg vom Markt. Die raffen es nicht und wir machen sie auch nicht schlau. Wenn es heist 12mm Draht, dann meinen wir 12mm Draht. Nicht 11 und nicht 14mm. Ob die das raffen ist uns egal. Die müssen garnicht wissen, wieso ein 50cm langer Draht genau 12mm rausschauen muss aus dem Schrumpfschlauch.

    Den wir verkaufen das so an den Kunden und der schickt uns Produkte zurück, wo es nur 11mm oder 13mm rausschaut.

  10. Re: Wenn ich Tesla wäre....

    Autor: ChMu 17.02.20 - 10:04

    aLpenbog schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jo Subventionen werden wohl ein großer Punkt sein, da habe ich ehrlich
    > gesagt auch überhaupt keine Ahnung, wie es auf den polnischen Markt
    > aussieht. Frage ist aber wie schnell sich sowas amortisieren würde. Die
    > Gesamtlohnkosten in Deutschland sind immerhin mehr als doppelt so hoch.

    Die Subventionen haengen von den Investitionen ab. Also man bekommt nicht einfach so 200 Mio (bis zu, geschaetzt) sondern muss erst mal ein paar Milliarden auf den Tisch legen. Dazu kommt, das diese Subventionen aus Europa kommen, in Polen also ebenfalls anfallen wuerden. Auch BMW wuerde diese Subventionen bekommen wenn sie dort ein Werk hinsetzen wuerden. Wollten sie sogar aber die waren schlauer und sind woanders hingegangen (und haben natuerlich Subventionen abgegriffen)
    Es geht hier um die Foerderung struktur schwacher Gebiete. Der Schaffung von Arbeitsplaetzen, Einnahmen fuer diese permanent pleite Gemeinden.
    Alles Dinge, welche die protestierenden Rentner dort nicht interessiert. Wer genau deren Rente bezahlt bezw wo die herkommt, ist ihnen wohl auch egal.

  11. Re: Wenn ich Tesla wäre....

    Autor: igor37 17.02.20 - 10:15

    Dino13 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tja Foxconn müsste dein Paradies sein.

    Es geht um die Perspektive des Arbeitgebers, nicht um dessen Verteidigung.

    Glaubst du wirklich, andere können nicht kurz etwas aus der anderen Perspektive sehen, oder denkst du einfach so ein Strawman-Argument hilft dir weiter?

  12. Re: Wenn ich Tesla wäre....

    Autor: Gastbeitrag 17.02.20 - 10:40

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wir lassen wie viele unserer Kunden auch, im Ausland fertigen. Wenn das
    > Zeugs hier ankommt, müssen wir mit entsprechenden Ausschussquoten
    > kalkulieren. Aber weil man das vorher weis, passt das dann alles und der
    > Ausschuss ist billiger als die Lohnkosten hierzulande.
    >
    > Dazu kommt, das es einen sehr einfachen grundsatz gibt: würden die das
    > alles so können wie wir es können, wären wir schon lange weg vom Markt.

    Endlich mal ein schlauer Kommentar zum Thema. Die Leistungen der deutschen Wirtschaft sind nämlich enorm, insbesondere was das Know-how um Effizienzsteigerung angeht. Im Ausland weiß man das, nur hierzulande wird einem der Blick dafür durch z.B. Springer-presse verstellt. Musk geht es doch garnicht um die paar Millionen Subventionen, er hat schon oft gezeigt, dass ihm Geld nicht so wichtig ist wie andere Ziele. Meiner Meinung nach will er sich hier im drittstärksten Auto-Markt der Welt im zentralen Auto-Land einkaufen. Den Deutschen verkauft er dann die Teslas mit dem Argument "sehr her, ich produziere" bei euch", dem Rest von Europa mit dem Argument "seht her, sogar die Deutschen fahren meine Autos".

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