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Gleich 2 sachliche Fehler in der Überschrift. Schlampiger Artikel von GOLEM.
Autor: Reiner_Zufall 13.11.21 - 02:38
1.) Die Grundig SAT Systems GmbH war bereits 2017 insolent. Die Nachricht käme somit über 4 Jahre verspätet!
Dieses Mal ist allerdings die GSS Grundig Systems GmbH betroffen, also die Nachfolgefirma. So wäre es korrekt gewesen.
2.) GRUNDIG ist nicht (schon wieder) insolvent! Die Grundig AG war zuletzt 2003 in die Insolvenz gegangen. Der Hersteller von Unterhaltungselektronik wurde damals vom türkischen Hersteller Arçelik ("BEKO") übernommen.
Für GOLEM ein ungewohnt schlampiger Artikel. Dass es auch besser geht, zeigt der Infosat-Artikel (Link darf ich laut Golem nicht posten) zum selben Thema.
Und dabei ist die Nachricht ein alter Hut
Interessant ist nämlich, dass es 3 Wochen gedauert hat, bis es einer mitbekommen hat, und dann alle anderen plötzlich auch mit der Nachricht gekommen sind.
Die Insolvenzmeldung wurde übrigens am 22.10.2021 auf dem Insolvenzportal des Bundes und der Länder veröffentlicht. Erstaunlicherweise wiederum 4 weitere Tage später. Und (fast) niemand hat's bemerkt.



