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das muss man allerdings vervollständigen

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  1. das muss man allerdings vervollständigen

    Autor: Cohiba 18.01.17 - 19:25

    "Ein selbstständig arbeitender Teamplayer mit breitem Know-how, der sich durchzusetzen weiß und selbst in stressigen Zeiten einen kühlen Kopf bewahrt" und sich mit einem Umsatz von 85 Euro in der Stunde für seine herausragenden Fähigkeiten abspeisen lässt ... was ihn direkt auf die Grundsicherung im Alter katapultiert.

  2. Re: das muss man allerdings vervollständigen

    Autor: Sicaine 18.01.17 - 20:00

    Aehm wie bitte?

    Ich hab schon viel gehoert und ich hab mir das bei einem Stundenlohn zwischen 60 und 100 Euro auch mal ausgerechnet. Wie du da auf 'Grundsicherung im Alter' kommst, das darfst du mir jetzt aber wirklich mal vorrechnen.

  3. Re: das muss man allerdings vervollständigen

    Autor: Trockenobst 18.01.17 - 20:08

    Cohiba schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bewahrt" und sich mit einem Umsatz von 85 Euro in der Stunde für seine
    > herausragenden Fähigkeiten abspeisen lässt ... was ihn direkt auf die
    > Grundsicherung im Alter katapultiert.

    Lass dich mal von jemanden mit Ahnung gegen Geld beraten, wie man klug ein paar 100¤ Rentenzahlung im Monat investiert. Die deutsche Rente bedeutet für jeden aktuell 35j mit 100T Jahresgehalt den Totalabsturz auf H4 wenn er 65 ist. Das sagt sogar die Politik.

    Dagegen gibt es nahezu krisenfeste Fonds die seit 20 Jahren 3-8% im Jahr machen.
    Die meisten wollen sich damit nicht beschäftigen, konsumieren über ihre Verhältnisse und sind halt schlafende Schafe. Das bei 0% Risiko auch in 40 Jahren nichts rum kommt und die anderen Entscheiden wie es einem gehen wird ist dann auch der Preis für diese Planlosigkeit.

  4. Re: das muss man allerdings vervollständigen

    Autor: McWiesel 18.01.17 - 21:14

    Trockenobst schrieb:
    > nahezu krisenfeste Fonds die seit 20 Jahren 3-8% im Jahr machen

    Ach ja .... so wie in der zweitletzten Seite der Klatschblätter, wo auch immer irgendwelche astronomischen Zinsen für Waldbesitz, Bohrinselanteile oder sonstiges Gedönse angeboten werden.

    Fakt ist: Bei den heutigen Kreditzinsen wäre jemand sau blöde 3-8% Zinsen für Geldanlage/Teilhabe zu bezahlen, es sei denn sein Geschäft ist hochspekulativ. Da warnt einem jegliche wirtschaftliche Grundbildung davor insbesondere als Privatanleger, der i.d.R. nicht ein gewisses Kontigent an "Risikokapital" besitzt, in sowas einzusteigen. Aber bitte, jeder wie er mag.

  5. Re: das muss man allerdings vervollständigen

    Autor: Sicaine 18.01.17 - 21:28

    Aha also in 30 Jahren bekommt jeder Deutsche H4 und jeder der keine 100T verdient hat kann dann gar nicht mehr ueberleben?

    Wo hast du das denn her? Das ist ne Generationsvertrag, die Wirtschaftsleistung Deutschlands ist immer hoeher geworden pro Kopf und vorauszuahnen wie das in 30 Jahren gesteuert wird, ist magie.

    Ich persoenlich wuerde auch lieber in gutes Betongeld stecken, da ist das Risiko ueberschaubar wenn man sich bisl informiert. Als Selbststaendiger kann man auch deutlich schneller das Kapital dafuer aufbringen, muss halt woanders abstriche machen.

  6. Re: das muss man allerdings vervollständigen

    Autor: tonictrinker 18.01.17 - 21:31

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Cohiba schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > Das bei 0% Risiko auch in 40
    > Jahren nichts rum kommt und die anderen Entscheiden wie es einem gehen wird
    > ist dann auch der Preis für diese Planlosigkeit.

    Das hat natürlich Gründe. Rente ist prinzipiell nichts worum man zocken muss. Wer das verteidigt und toll findet hat irgendwie auch keinen Plan.
    Das hier eine sichere Rente für so viele nicht möglich ist, liegt an der schlechten Organisation des Rentensystems im allgemeinen.

  7. Re: das muss man allerdings vervollständigen

    Autor: Anonymer Nutzer 19.01.17 - 01:06

    was meinst du genau? ich versteh's leider nicht so ganz. wenn jemand 35 jahre lang 100000 euro im jahr verdient, bekommt dann nur etwas über 600 euro (oder was hartz 4 aktuell ist) pension pro monat?

  8. Re: das muss man allerdings vervollständigen

    Autor: sk3wy 19.01.17 - 07:06

    Er fällt deshalb in die Altersarmut, weil er als Freiberufler nicht gezwungen ist, überhaupt etwas in die gesetzliche Rente einzuzahlen. Er lebt also in saus und braus, und hält dann im Alter, nachdem er alles verprasst hat für Nutten und Koks beim Staat noch lieb die Hand auf.

    - das gilt prinzipiell für alle Selbstständigen : auch die sollten gezwungen sein, Rente zu zahlen. Denn auch deren Frau, die das ganze Leben zuhause sitzt, vom Geld des Mannes provitiert und sich um die Kinder kümmert, bekommt einen Rentenbonus für die Kinder.... Mehrkosten sollen aus dem Rententopf kommen... Selbstständigen wird also wiedermal nichts genommen. Weiter geht's mit der Schere...

    Das Rentensystem in Deutschland ist eines der besten Weltweit. Es schützt viele Menschen vor der kompletten Abhängigkeit im Alter an Angehörige.

    Stell dir vor, das Rentensystem wird abgeschafft, und jeder kann sein Geld selbst anlegen, und sich um die Vorsorge kümmern. Was glaubst du, wieviele Gering- und Normalverdiener, sich diese zusätzlichen Taler im Portemonaise wirklich wieder beiseite legen würden? Richtig, in jedem Fall weniger als jetzt. Dazu kommt, dass durch Risiko-Anlagen auch mal die Kurve nach unten reißt. Die gesetzliche Rente legt hier sehr konservativ an, und ist gesetzlich verpflichtet, damit keine Spekulationen und Risikogeschäfte zu tätigen.

    Dennoch entsteht durch den demographischen Wandel eine schlechtere Ausbeute deines Eingezahlen Kapitals gegenüber des Rentenanspruchs. Außerdem werden Leute statistisch immer Älter, die Rente muss also gestreckt auf eine längere Lebenszeit gezahlt und berechnet werden... auch dadurch ergeben sich für den Bürger monatlich geringere Renten.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.01.17 07:09 durch sk3wy.

  9. Re: das muss man allerdings vervollständigen

    Autor: Geistesgegenwart 19.01.17 - 08:15

    sk3wy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > - das gilt prinzipiell für alle Selbstständigen : auch die sollten
    > gezwungen sein, Rente zu zahlen.

    Das große Problem ist dabei, dass eben das Einkommen als Selbstständiger nicht so regelmäßig am Monatsende kommt wie als Angestellter. Außerdem muss ein Selbstständiger auch mal investieren. Kann also sein dass man in einem Jahr ein Minus macht (Anschaffungen z.B. Büro/KfZ, längere Krankheit, Fortbildung) und im nächsten Jahr dafür ein dickes Plus zu machen. Eine "du zahlst jeden Monat XXX Euro Rente" macht da keinen Sinn und verhindert nur, das dringende Investitionen gemacht werden.

  10. Re: das muss man allerdings vervollständigen

    Autor: Oktavian 19.01.17 - 08:30

    > Das große Problem ist dabei, dass eben das Einkommen als Selbstständiger
    > nicht so regelmäßig am Monatsende kommt wie als Angestellter.

    Das ist richtig, und trotzdem verlangt man vom Selbständigen, dass er sich krankenversichert.

    > Außerdem muss
    > ein Selbstständiger auch mal investieren. Kann also sein dass man in einem
    > Jahr ein Minus macht (Anschaffungen z.B. Büro/KfZ, längere Krankheit,
    > Fortbildung) und im nächsten Jahr dafür ein dickes Plus zu machen. Eine "du
    > zahlst jeden Monat XXX Euro Rente" macht da keinen Sinn und verhindert nur,
    > das dringende Investitionen gemacht werden.

    Eine entsprechende Rentenversicherung für Selbständige kann ja durchaus flexibel sein und auf Schwankungen reagieren. Es wäre z.B. denkbar, dass er wie bei der Steuervorauszahlung mit etwas unter dem Durchschnitt des letzten Jahres veranlagt wird und dieser Satz dann unterjährig begründet angepasst werden kann. Am Jahresende wird abgerechnet und der Selbständige muss ggf. nachzahlen.

  11. Re: das muss man allerdings vervollständigen

    Autor: ShinGouki 19.01.17 - 08:35

    "Krisenfeste" Fonds 🤣😂😂

    Der war gut welcher Typ hat dir sowas verkauft??

  12. Re: das muss man allerdings vervollständigen

    Autor: Geistesgegenwart 19.01.17 - 08:38

    ShinGouki schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Krisenfeste" Fonds 🤣😂😂
    >
    > Der war gut welcher Typ hat dir sowas verkauft??

    Naja ich selbst setze einen Teil meiner Altersvorsorge auf Indexfonds des DAX - d.h. du erwirbst regelmässig einen Querschnitt aus den Umsatzstärksten unternehmen in Deutschland. Wenn der DAX den Bach runtergeht, geht die deutsche Wirtschaft auch den Bach runter - und deine Rente ist dann genauso sicher wie meine Indexfonds.

  13. Re: das muss man allerdings vervollständigen

    Autor: Arystus 19.01.17 - 08:44

    85¤ Stundenlohn pffff... das bekommt kein Meister oder Techniker erst recht kein Geselle. Normaler Schichtelektriker kommt mit Zulagen und nem Guten Arbeitgeber vielleicht auf 20-25¤ im Handwerk 16¤-18¤ und das bei 40 Stundenwochen. Wer's nicht schafft bei 85¤ Stundenlohn was wegzulegen sollte seinen Lebensstil hinterfragen, er gibt zu viel aus.

    Viele Paare in meinem Bekannten Kreis gehen beide arbeiten um sich das Kleine Häuschen und die Beiden Kinder zu finanzieren. Der Urlaub wird dann in Ferienwohnungen an Nord-/Ostsee oder in einem Gebirge Gemacht. Und legen laut eigener aussage noch was für Später beiseite. Beide zusammen haben das vielleicht einen Stundenlohn von 40¤-50¤.

    Ja Selbständige sind nicht in den Gesetzlichen Versicherung aber von den Oben genannten Stundensätzen gehen ja auch noch Steuern und die Beiträge ab. Und man Schaftes trotzdem.

    Ich gönne jedem den Lohn den er bekommt und Jede Erhöhung dessen. Aber mit den Summen die hiergenannt werden von Altersarmut zu Sprechen ,ne ... Da werden alle einfachen Angestellten/Arbeiter glücklich sie würden die Summen bekommen.

    Wer 30.000 ¤ Jahres Gehalt bekommt erhält nach der Gesetzlichen Rentenformel mit 45 Beitragsjahren ein paar Euro über Harz IV. Bei 100k¤/a kratzt man schon am Rentenhöchstbeitragssatz. Und das sind ein Paar Euro mehr wie H-IV.

    Ich bin nur normaler Angestellter und war noch nie Selbständig, wenn ihr also sagt das mit 100k¤/a als Selbständiger trotzdem auf H-IV rauskommt bitte ich um Erklärung. Weil Glauben kann ich das so erstmal nicht.

  14. Re: das muss man allerdings vervollständigen

    Autor: Oktavian 19.01.17 - 08:50

    > "Krisenfeste" Fonds 🤣😂😂
    >
    > Der war gut welcher Typ hat dir sowas verkauft??

    Risikosteuung und langfristige Anlageperspektive sind die Stichwörter. Dann können Portfolios schon ziemlich krisenfest sein.

    Wenn Du natürlich heute 200.000 Euro erbst und Dir übernächstes Jahr davon ein Haus bauen willst, ist eine komplette Investition in einen Penny-Stock wahrschenlich nicht die richtige Strategie.

    Wenn Du aber jeden Monat über 40 Jahre hinweg ein paar 100 EUR in eine Mischung aus Index-Fonds wirtschaftlich und politisch stabiler Regionen, gemischt mit etwas Immobilien und Renten investierst, und dir 10 Jahre vor dem geplanten Renteneintritt eine Exit-Strategie überlegst, dann ist die Wahrscheinlichkeit, am Ende gut abgesichert dazustehen, zumindest deutlich höher als das Geld unters Kopfkissen zu legen.

  15. Re: das muss man allerdings vervollständigen

    Autor: Geistesgegenwart 19.01.17 - 08:51

    Arystus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 85¤ Stundenlohn pffff... das bekommt kein Meister oder Techniker erst recht
    > kein Geselle. Normaler Schichtelektriker kommt mit Zulagen und nem Guten
    > Arbeitgeber vielleicht auf 20-25¤ im Handwerk 16¤-18¤ und das bei 40
    > Stundenwochen. Wer's nicht schafft bei 85¤ Stundenlohn was wegzulegen
    > sollte seinen Lebensstil hinterfragen, er gibt zu viel aus.

    Wichtige Anmerkung: 85¤ sind idR nicht am Heimatort; d.h. der Freelancer muss Hotel- und Reisekosten davon bezahlen. Ein Elektriker idR nicht. Ich würde mir auch kein Elektriker bestellen aus Berlin, wenn ich in München wohne.

    >
    > Viele Paare in meinem Bekannten Kreis gehen beide arbeiten um sich das
    > Kleine Häuschen und die Beiden Kinder zu finanzieren. Der Urlaub wird dann
    > in Ferienwohnungen an Nord-/Ostsee oder in einem Gebirge Gemacht. Und legen
    > laut eigener aussage noch was für Später beiseite. Beide zusammen haben das
    > vielleicht einen Stundenlohn von 40¤-50¤.

    Lohn != Stundensatz eines Freelancers - der hat nämlich massive Nebenkosten (am wichtigsten ist keine Lohnfortzahlung oder Urlaubsvergütung, aber es kommen noch mehr kosten dazu)


    > Ich bin nur normaler Angestellter und war noch nie Selbständig, wenn ihr
    > also sagt das mit 100k¤/a als Selbständiger trotzdem auf H-IV rauskommt
    > bitte ich um Erklärung. Weil Glauben kann ich das so erstmal nicht.

    Must du auch nicht glauben, weil es unsinn ist. Ich hab selbst auch schon für weniger als 85¤ Stundensatz gearbeitet, und da bleibt mehr als genug bei Hängen - selbst nach abzug aller Kosten. Wer 8 Monate im Jahr eine 38,5h Woche mit dem Stundensatz hinlegt kommt Netto (!) immernoch auf mehr als 50.000¤ - nach (!) Abzug von 15k Rentenvorsorge und entsprechenden Beiträgen wie Krankenversicherung und sonstigen Versicherungen und Ausgaben.

    Wer natürlich bei 85¤ Stundensatz meint im 5 Sterne Hotel nächtigen zu müssen und mit ner S-Klasse zum Kunden zu fahren, der wird auf weniger kommen....

  16. Re: das muss man allerdings vervollständigen

    Autor: Cohiba 19.01.17 - 09:00

    Der gemeine Freiberufler Germanicus denkt manchmal er hätte 100T Euro Jahresgehalt, hat er aber nicht, das sind "nur" 100T Euro Umsatz!

    Die Kleinkinderrechnung wieviel Umsatzeuro einen Gehaltseuro machen, ist an verschiedenen Stellen im Internet in verschiedenen epischen Breiten zu finden, zum Beispiel unter dem Stichwort "„…pro Stunde“ – Warum Angestellte wenig bekommen und Selbständige und Unternehmer viel nehmen" oder in der Aufstellung von Herrn Schuster zu "Ihr Stundensatz als Selbständiger oder Freiberufler für Dienstleistungen" um nur mal zwei Quellen zu nennen.

    Kurz, in dem Bereich 100T Euro Jahresumsatz muss man zum Vergleich mit einem Angestelltengehalt mit einem Faktor 4,2 für Aufwände, Urlaub, Krankheit, Auslastung etc rechnen. Aus den 100T sind dann 23T geworden, aus 100T Jahresumsatz werden dann rund 2.000 Euro Monatsgehalt auf die Lebensarbeitszeit gerechnet -> und das gibt nicht mal Grundsicherung im Alter.

  17. Re: das muss man allerdings vervollständigen

    Autor: lottikarotti 19.01.17 - 09:51

    > Das ist richtig, und trotzdem verlangt man vom Selbständigen, dass er sich
    > krankenversichert.
    Versichern kann man sich vor allem zu beginn recht günstig. Ich hab damals mit 250¤ mtl. angefangen. Wer diesen Betrag als selbstständiger nicht erwirtschaftet bekommt, der hat ein ganz anderes Problem.

    R.I.P. Fisch :-(

  18. Begriffe

    Autor: ino-fb 19.01.17 - 10:02

    > 85¤ Stundenlohn

    Bitte den Unterschied zu 85¤ StundenSATZ verstehen lernen und weiterposten.

    Recht gebe ich dir aber zumindest mit Abstrichen. Wer diesen Satz stabil ueber Jahre bei Vollauslastung - sagen wir 1600-1800 Stunden im Zehnjahresmittel erzielen kann, sollte nicht amHungertuch nagen.

    Es gibt allerdings eine Menge 'Aber' dabei.

  19. Re: das muss man allerdings vervollständigen

    Autor: Trockenobst 19.01.17 - 10:14

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Fakt ist: Bei den heutigen Kreditzinsen wäre jemand sau blöde 3-8% Zinsen
    > für Geldanlage/Teilhabe zu bezahlen, es sei denn sein Geschäft ist

    Vor 10 Jahren waren 3% gar nichts. Da haben die Leute was anderes gesucht, wenn sie wollen. Heute sind 3% plötzlich "Das Kasino". Totaler Quatsch.

    Hier mal einen Link zum MCI World Index ETF:
    http://www.finanzen.net/etf/ComStage_MSCI_World_TRN_UCITS_ETF

    Und zeig mir in den letzten 10 Jahren eine Delle drin. Es gibt keine.

    Fakt ist, dass viele Fondsmanager und damit ihre Fonds (und dazu zählt eben auch die Rente) ganz selten und mit viel Glück den Markt selbst schlagen können. Wer in ganz vielen Märkten investiert ist (also mindestens 100-200) wird immer Geld verdienen.

    Wir reden hier nicht von 20-30% im Jahr. (Was mit gewissen Aktien übrigens kein Problem ist und auch nicht spekulativ). Facebook und Amazon z.B. sind nicht
    spekulative Investments, solange die diese Umsätze fahren (auf fünf Jahre klicken)
    https://www.google.de/?gfe_rd=cr&ei=B4KAWODAFsis8weLloGQCw#q=amazon+stock
    https://www.google.de/?gfe_rd=cr&ei=B4KAWODAFsis8weLloGQCw#q=facebook+stock

    Und ja, da hat man eine 5 Jahre lange Hausse miterlebt die weit über dem ist was einem die Banken so verkaufen wollen.

  20. Re: das muss man allerdings vervollständigen

    Autor: Trockenobst 19.01.17 - 10:24

    ShinGouki schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der war gut welcher Typ hat dir sowas verkauft??

    Der Typ der in viele Länder der Welt investiert. Und solange es in einem Land gut läuft, läuft es auch für dich. Der eine Fond hat sogar einen tollen Wikipedia Eintrag mit einer sehr interessante Kurve drin.
    https://de.wikipedia.org/wiki/MSCI_World

    Die meisten Bänker haben in den letzten 30 Jahren dafür gesorgt, dass sie für das Fonds managen bei hohen Wachstumszahlen und einfachen Investments ihre Gehälter sichern. Dafür haben sie dann bis zu 1,5% vom Fonds als Aufschlag genommen, sich zwei Häuser finanziert. Total nette Verarsche.

    Hier mal der DAX: http://www.finanzen.net/index/DAX/Charttool
    Das ist nicht spekulativ, wenn 100 Firmen in Deutschland sagen es geht ihnen die nächsten zwei Jahre gut und ihre Auftragsbücher sind voll.

    Wenn man natürlich keine Lust hat, dann kann man natürlich überall "Totalverlust!" sehen. Aber kein kluger Mensch investiert nur in eine Sorte von Indizies, sondern hat einen Mix. Wenn VW kacke baut, baut dann auch Sony in Japan kacke?

    http://www.finanzen.net/aktien/Sony-Aktie

    Der Unterschied ist, ob man mit 60 in eine sehr ruhige Rente einsteigen kann, oder ob man mit 67 dann sein Haus verkauft damit man im Altersheim dann noch was rumkriegt.

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