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GiroPay
Autor: maxule 11.05.23 - 09:18
Der (noch) niedrige Prozentanteil. resultiert zum Teil vermutlich darin, dass GiroPay oft vom Händler nicht angeboten wird. Unverständlich, da bekommt er sein Geld doch auch gleich und das bei niedrigeren Gebühren.
Wenn dann neben Paypal nur ApplePay und GooglePay angeboten wird, suche ich mir einen anderen Händlet. -
Re: GiroPay
Autor: Lufegrt 11.05.23 - 09:19
maxule schrieb:
Die Software die der Händler einsetzt berücksichtigt internationale Zahlungsmethoden. Giropay ist halt keines.
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> Der (noch) niedrige Prozentanteil. resultiert zum Teil vermutlich darin,
> dass GiroPay oft vom Händler nicht angeboten wird. Unverständlich, da
> bekommt er sein Geld doch auch gleich und das bei niedrigeren Gebühren.
> Wenn dann neben Paypal nur ApplePay und GooglePay angeboten wird, suche ich
> mir einen anderen Händlet. -
Re: GiroPay
Autor: clkl 11.05.23 - 09:58
Was willst man mit GiroPay, das ist der deutsche Weg. Webshops verkaufen halt nicht nur innerhalb der Bundesrepublik. Na gut, als Alternative möglich, aber warum einen weiteren Zahlungsweg anbinden, der dann eh nur den a) in Deutschland was was bring b) quasi dasselbe mach wie bestehende.
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Re: GiroPay
Autor: Karanok3 11.05.23 - 10:59
clkl schrieb:
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> Was willst man mit GiroPay, das ist der deutsche Weg. Webshops verkaufen
> halt nicht nur innerhalb der Bundesrepublik. Na gut, als Alternative
> möglich, aber warum einen weiteren Zahlungsweg anbinden, der dann eh nur
> den a) in Deutschland was was bring b) quasi dasselbe mach wie bestehende.
Oder eher darüber nachdenken, das Kreditkarten sehr gewollt in amerikanisch-kapitalistischen geprägten Ländern sind. Das Wort "Kreditsklave" existiert nicht ohne Grund. Natürlich sind es oft die Menschen selbst und die Nutzung der Kreditkarten, kombiniert mit deren Werbeähnlichen Versprechen, die diese Leute oft in Schuldenlöcher wirft. Dennoch bevorzuge ich die Idee des GiroPay deutlich mehr. Allerdings geht es da wohl in der Essenz um die eigene Mentalität - am Ende zwingt niemand irgendwen mittels Kreditkarte etwas zu kaufen für das er eigentlich kein Geld hat. Wer sich nicht an die Eiserne Regel "Kauf nur was du dir auch theoretisch in Bar leisten kannst", der verweist auf mögliche finanzielle Probleme. Oder besitzt ein Finanzkorset welches er vollkommen überschätzt.
Kreditkarten sind für mich persönlich schlicht und ergreifend Abzocke. Sie setzen darauf, das die Kunden sich so wenig wie möglich damit beschäftigen, oft versteckt hinter - wie schon erwähnt - irreführender Werbung. Kunden, die sich dagegen mit den Löchern im System beschäftigen können unglaublich profitieren. Doch so ein System ist eben nichts für den Normalbürger. Sehr amerikanisch eben - "its your fault for being poor or stupid". Ich persönlich lebe lieber dort wo Lastschrift Gott sei dank bei den größten genutzt wird - und kaufe nur was ich mir garantiert leisten kann. Das wird dann jeder selbst entscheiden müssen. Immerhin: Wer das System versteht und nutzt, nur zu. Genau euch sehen Kreditkartenhehler einfach am wenigstens gern, was mich passiv etwas glücklicher stimmt. -
Re: GiroPay
Autor: Robert0 11.05.23 - 11:23
Die stellen sich auch an., Aber ich würde es auch häufiger nutzen, wenn ich überhaupt könnte.
Vermutlich haben die Giropays wieder PReisvorstellungen jenseits von PAypal.
Dann wirds halt nix -
Re: GiroPay
Autor: Artenis 11.05.23 - 11:46
In Deutschland sind richtige Kreditkarten ja eher die ausnahmen. Zum Glück. Die Produkte die ich kenne haben gewaltige Zinsen. Frage mich immer wer so was Nutzen will, da ist jeder Dispo günstiger.
Die meisten sind nur Charge Karten, die 1 mal im Monat Komplett abrechnen. Debit (Visa / Mastercard) Karten haben sich in den letzten Jahren auch unglaublich verbreitet und sind nicht mehr in irgendwelchen Produktkatalogen der Banken im letzen Eck versteckt.
Selbst AMEX hat keine wirkliche Kreditkarte in Deutschland nur Charge Karten.
Sehe das Problem des Kreditsklaven (zumindest in Verbindung mit Karten) in Deutschland nicht.
Wobei ich natürlich zustimmen muss das sowas echt ein Problem ist dauerhaft über seinen Verhältnissen zu leben. Klarna und Paypal später Zahlen und Ratenkredite können schon schell den unbedarften verführen. Die Gründe sind natürlich mannigfaltig und würden den Rahmen sprengen.
Auf der Anderen Seite ist eine Privatinsolvenz auch kein Weltuntergang. Irgendwie aber auch keine Dauerlösung.
Schon schwierig.
2 mal bearbeitet, zuletzt am 11.05.23 11:49 durch Artenis. -
Re: GiroPay
Autor: terraformer 11.05.23 - 12:03
Die meisten dt. Webshops werden den größten Umsatz in Deutschland machen. Daher könnte es sich sehr wohl für Händler in D lohnen, zusätzlich eine "Insellösung" anzubieten, da günstiger.
Ich versuche immer die Zahlungsmethode zu wählen, die für den Anbieter die günstigste ist. Das kommt langfristig den Kunden zugute. -
Re: GiroPay
Autor: Bootsmann 11.05.23 - 12:33
> Oder eher darüber nachdenken, das Kreditkarten sehr gewollt in amerikanisch-kapitalistischen geprägten Ländern sind.
Oh boy, schon bei dieser Einleitung wird klar, dass der Kommentar einfach 100% typisch deutsch werden wird... und genau so ist es:
> Natürlich sind es oft die Menschen selbst und die Nutzung der Kreditkarten, kombiniert mit deren Werbeähnlichen Versprechen, die diese Leute oft in Schuldenlöcher wirft.
Entweder man kann mit Geld umgehen, oder nicht. Es gibt in Deutschland auch genug Menschen die sich ganz ohne KK z.B. mit Handyverträgen verschulden. Gerade in der "Unterschicht" ein weit verbreitetes Phänomen. Hauptunterschied zu den USA ist vor allem, dass man hier im Falle chronischer Armut vom Sozialstaat aufgefangen wird, während man dort schnell fallen gelassen wird.
> Dennoch bevorzuge ich die Idee des GiroPay deutlich mehr.
Ja, noch eine nationale Insellösung für das globale INTERnet.
> Kreditkarten sind für mich persönlich schlicht und ergreifend Abzocke.
Und für mich sind national begrenzte Zahlungsmethoden Abzocke, weil die nationalen Verkäufer oft dazu genötigt werden, sie *parallel* anzubieten, was alles wieder verkompliziert und verteuert.
> Sehr amerikanisch eben - "its your fault for being poor or stupid".
Lieber amerikanische Eigenverantwortung als "am deutschen Wesen soll die Welt genesen".
Ich liebe meine Kreditkarte. Sie funktioniert international, online & offline. Ich kann damit im Notfall auch mal Dinge leisten, die über mein monatliches Budget hinausgehen - aber dennoch einfach nötig sind, z.B. eine kaputte Waschmaschine. Ich muss nicht separate Kreditverträge schließen, wo oft mein ganzes Leben samt Schufa-Auskunft abgefragt wird. Und ja, ich kann mir auch einfach mal just4fun spontan etwas kaufen, auf das ich sonst warten müsste, z.B. ein gutes Angebot für eine Reise wahrnehmen.
Du hast halt die typisch deutsche Sichtweise: Erst muss alles geplant sein, auf einem stabilen Fundament stehen, doppelt und dreifach abgesichert sein. Nicht umsonst gibt es den Spruch, wonach der Amerikaner ein Haus nach 14 Tagen Richtfest haben kann, der Deutsche nach 14 Dokumenten die alle jeweils 14 Tage brauchen, überhaupt erst mal mit Bauen anfangen kann.
Ich lebe da eher einen Mittelweg: Ich lebe nicht über meine Verhältnisse, möchte mir aber trotzdem ab und an die Freiheit gönnen können, auch mal aus dem Trott auszubrechen. Ich will einfach nicht erst mit 40 anfangen zu leben. -
Re: GiroPay
Autor: gadthrawn 11.05.23 - 19:01
Artenis schrieb:
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> In Deutschland sind richtige Kreditkarten ja eher die ausnahmen. Zum Glück.
> Die Produkte die ich kenne haben gewaltige Zinsen. Frage mich immer wer so
> was Nutzen will, da ist jeder Dispo günstiger.
>
> Die meisten sind nur Charge Karten, die 1 mal im Monat Komplett abrechnen.
> Debit (Visa / Mastercard)
Visa ist doch eine klassische Kreditkarte? -
Re: GiroPay
Autor: Artenis 11.05.23 - 19:39
gadthrawn schrieb:
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> Artenis schrieb:
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> > In Deutschland sind richtige Kreditkarten ja eher die ausnahmen. Zum
> Glück.
> > Die Produkte die ich kenne haben gewaltige Zinsen. Frage mich immer wer
> so
> > was Nutzen will, da ist jeder Dispo günstiger.
> >
> > Die meisten sind nur Charge Karten, die 1 mal im Monat Komplett
> abrechnen.
> > Debit (Visa / Mastercard)
>
> Visa ist doch eine klassische Kreditkarte?
Mit klassischen Kreditkarten meine ich das dahinterstehende System einen Kredites. Wie in Amerika oft üblich.
Kredit: Man hat einen Verfügungsrahmen den man nutzen kann. Ende des Monats muss man von dem Rahmen den man ausgeschöpft hat nur mindestem einen gewissen Betrag (meistens irgendeine Prozentzahl) zurückbezahlen. Auf den noch offenen Betrag bezahlt man hohe Zinsen. (Weit aus höher als bei uns übliche Dispos).
Dies haben nur sehr wenige Karten in Deutschland. Z.b. Advanzia Barclay
Charge: Man hat einen Ramen in den man in minus geht. Ende des Monats wird alles von seinem Konto abgezogen.
In Deutschland wesentlich Verbreiteter.
DKB, Amex., Commerzbank, Deutsche Bank, Sparkassen, Volksbanken und viele weitere.
Debit: Das geld wird gleich von einen Dahinterliegende Girokonto eingezogen.
Prepaid: man muss ein extra Kartenkonto mit geld aufladen.
So im groben zusammengefasst. -
Re: GiroPay
Autor: scrumdideldu 11.05.23 - 20:39
clkl schrieb:
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> Was willst man mit GiroPay, das ist der deutsche Weg. Webshops verkaufen
> halt nicht nur innerhalb der Bundesrepublik. Na gut, als Alternative
> möglich, aber warum einen weiteren Zahlungsweg anbinden, der dann eh nur
> den a) in Deutschland was was bring b) quasi dasselbe mach wie bestehende.
Lastschrift hat auch einen sehr hohen Anteil. Das gibt es glaube ich auch nur im SEPA-Raum.
Aber frag doch mal deutsche Webshops wieviel % Umsatz sie überhaupt mit dem Ausland machen. Vielleicht nicht gerade Amazon und Co. sondern etwas kleinere. Ich denke das ist fast vernachlässigbar.
Mit Ausnahme vielleicht von CH/AT aber da haben häufig die Leute sowieso ein Euro-Konto bzw. deutsche Lieferanschrift.



