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Während schwere Sicherheitslücken in US-Ramsch im Wochentakt herauskommen ...

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  1. Während schwere Sicherheitslücken in US-Ramsch im Wochentakt herauskommen ...

    Autor: Asgaros 29.01.19 - 12:07

    ... schaffen es die Amis nach Monaten nicht, auch nur eine einzige Lücke oder einen sonstigen Beweis zu präsentieren, mit welchen man den Spionage-Vorwurf an Huawei untermauern könnte.

    Bei den Amis scheinen die Nerven ja ziemlich blank zu liegen:

    - Weit abgedrängt im 5G-Markt
    - Keinerlei wettbewerbsfähigen Produkte
    - Produkte sind mehr oder weniger löchriger, unsicherer Technik-Ramsch (Cisco)
    - Keinerlei Expertise, in Fremdprodukten Lücken zu finden
    - Angst, dass ihre Marktmacht weiter schwindet und eine lückenlose Überwachung seitens der USA unmöglich wird

    Na, da setze ich in Zukunft doch lieber auf chinesische Produkte. Amerika lobt ja immer den freien Wettbewerb und gerade in der Überwachungsbranche wird es Zeit, dass das amerikanische Spionage-Monopol gebrochen wird.

    PS: Mir ist klar, dass es in dem Artikel um Iran-Geschäfte geht. Aber wer Eins und Eins zusammenzählen kann, der weiss, dass dies nur ein vorgeschobener Grund ist. Die US-Regierung ist ja bekanntlich auch ganz vorne mit dabei, wenn es um Verschleierung, Lügen und Imperialismus geht.

  2. Re: Während schwere Sicherheitslücken in US-Ramsch im Wochentakt herauskommen ...

    Autor: JTR 29.01.19 - 12:15

    Das beste bzg Spionagevorwürfe ist ja: Was die US-Justiz oder aber auch andere Regierungen den Chinesen vorwerfen haben die US-Regierung zusammen mit US- Unternehmen längst erwiesenermaßen getan. Warum dürfen US IT Unternehmen an europäischen Ausschreibungen überhaupt noch teilnehmen?

  3. Re: Während schwere Sicherheitslücken in US-Ramsch im Wochentakt herauskommen ...

    Autor: Asgaros 29.01.19 - 12:28

    JTR schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum dürfen US IT Unternehmen an europäischen Ausschreibungen überhaupt noch teilnehmen?

    Weil sich die Amerikaner selbst Privilegien zugestehen, die ihrer Meinung nach für alle anderen Länder ein Tabu sind:

    - US-Spionage und Cyber-Attacken dienen der (inter)nationalen Sicherheit, während Spionage/Cyber-Attacken seitens anderer Länder ein feindlicher Akt sind
    - US-Atombomben werden zu Tausenden in und außerhalb Amerika gehortet, während der Teufel los ist, wenn Kim auf die Idee kommt, ebenso ein kleines Bömbchen zu besitzen
    - Europa legt eine Pipeline zur Energieversorgung in Richtung Russland? Das geht natürlich gar nicht und ist eine enorme Gefahr für die Sicherheit. Kauft amerikanisches Gas oder wir drohen mit Sanktionen an den an dem Bau beteiligten Firmen!

    Das Problem ist, dass es niemand wagte, den einseitigen Ansprüchen Amerikas Contra zu geben. Allerdings ist nun China in einer Position, in der es sich nichts mehr vorschreiben lassen muss. Das passt den Amerikanern gar nicht, deshalb diese Verzweiflungsversuche. Statt aber das eigene Land mit langfristigen Zielen zu stärken (so wie es China macht), konzentriert man sich lieber auf diese Aktionen und ruht sich gleichzeitig auf den Errungenschaften der letzten hundert Jahre aus - was mehr oder weniger auf den ganzen Westen zutrifft.

    Aber gut: Lassen wir Trump weiter toben - die Zeit spielt gegen ihn. Europa sollte sich allerdings entscheiden, ob sie bei diesem Theater weiter mitmachen oder endlich anfangen, ihre "Partnerwahl" zu überdenken.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.01.19 12:32 durch Asgaros.

  4. Re: Während schwere Sicherheitslücken in US-Ramsch im Wochentakt herauskommen ...

    Autor: Trockenobst 29.01.19 - 14:45

    Asgaros schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - Angst, dass ihre Marktmacht weiter schwindet

    Mein Kumpel ist tief im Admin Geschäft. Große Farmen, AWS, all das.
    Große DAX Firma als Kunden. Security wurde massiv angezogen. bestimmte Accounts sind mit neuen mehrstufigen Securityebenen abgedichtet, Datendiät, richtig gute Securityleute zur Rate gezogen. Das ganze Programm für GDPR.

    Plötzlich bekommen sie nach dem ersten Rollouts von mehreren nicht EU-Tochterfirmen eine erboste Email, warum sie auf die Kundendaten für einen bestimmten Bereich nicht mehr zugreifen können.

    Nach Prüfung kam raus, das sie das nie tun dürften. Es gab keinerlei Grund für diesen und andere Zugänge. Während man also noch prüft, wird das Thema aggressiv nach oben weitergereicht. Politisch. Plötzlich kam raus, dass diese Töchterfirmen lauter Sh!t gemacht haben; z.B. wie das verkaufen von internen Prozessen und z.B. GDPR Checklisten. Totaler Wahnsinn. In schwammigen Verträgen von vor 2010 hat man diese Art von "Monetarisierung" nicht ausgeschlossen.

    Und natürlich landeten einige dieser Konzepte und Beschreibungen, drumroll, bei der Konkurrenz. Jetzt kommt der Twist: die handvoll Töchterfirmen lagen alle in den USA. Ohne die Ingenieure, Sach- und Facharbeiter der EU Hauptfirmen haben sie selbst nichts hingekriegt. Nachdem alle Kanäle gekappt wurden, regnete es Klagen der "Partnerfirmen" in den USA, dass sie langfristige Verträge haben und auf diese Infos pochen.

    Dass muss man sich auf der Zunge zergehen lassen.

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