1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft-Forum
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Hannes Ametsreiter: Vodafone…

Eine Lösung (...) ?

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
  1. Thema

Neues Thema


  1. Eine Lösung (...) ?

    Autor: tbxi 05.05.19 - 08:52

    Dorf verkabeln, dann "kleine" Antennen bzw. kleine Zellen installieren, die nicht die Traufhöhe übersteigen.

    Irgendwo gab's doch schon mal die Idee, Ampel- oder Lampenmasten dafür wiederzuverwenden...

  2. Re: Eine Lösung (...) ?

    Autor: Deon 05.05.19 - 10:13

    Meiner Meinung nach sollten Leute, die gegen etwas sind auch nicht davon profitieren...
    Mein Vorschlag wäre, dass Gemeinden die Genehmigung nicht mehr verweigern dürfen, nur Anwohner können dagegen klagen. Das würde verhindern, dass der Gemeinderat von irgend einer Seite beeinflusst wird.
    Wer gegen Sendemasten klagt, dem darf der Betreiber seinen (Mobil-)Vertrag fristlos kündigen.
    Das kann sogar auf andere Bereiche erweitert werden, Stromtrassen, Bahn, Flughafen, Autobahn, … könnte interessant werden.

  3. Re: Eine Lösung (...) ?

    Autor: randya99 05.05.19 - 10:47

    Deon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Meiner Meinung nach sollten Leute, die gegen etwas sind auch nicht davon
    > profitieren...
    > Mein Vorschlag wäre, dass Gemeinden die Genehmigung nicht mehr verweigern
    > dürfen, nur Anwohner können dagegen klagen. Das würde verhindern, dass der
    > Gemeinderat von irgend einer Seite beeinflusst wird.
    > Wer gegen Sendemasten klagt, dem darf der Betreiber seinen (Mobil-)Vertrag
    > fristlos kündigen.
    > Das kann sogar auf andere Bereiche erweitert werden, Stromtrassen, Bahn,
    > Flughafen, Autobahn, … könnte interessant werden.


    Das ist eine ziemlich coole Idee. Wer gegen eine neue Start-/Landebahn ist, darf nicht fliegen usw. .

  4. Re: Eine Lösung (...) ?

    Autor: HeroFeat 05.05.19 - 11:35

    Das ist aber ziemliche Erpressung. Ich beziehe mich jetzt mal auf eine Bahn Trasse. Nur weil du nicht willst das die Bahntrasse durch deinen Garten geht oder aber dein Haus für diese abgerissen wird sollst du vom gesamten Transport per Bahn ausgeschlossen werden. Es ist ja auch so, das ein privates Unternehmen aber auch der Staat nicht immer den besten Trassenverlauf wählt. Hier bei uns in der Gegend soll eine neue Bahn-Trasse gebaut werden. Dagegen hat die Mehrheit auch nichts. Aber über den Streckenverlauf wird nicht wirklich von Seiten der "DB" mit den betroffenen Gemeinden geredet. Die Gemeinden haben sich untereinander auf einen Trassenverlauf verständigt der den meisten Umwelt- und Naturschutzbedenken Rechnung trägt und auch die Anwohner nicht so viel belastet. Jetzt könnte man erwarten das diese "Wunsch-Strecke" länger oder komplizierter oder dergleichen ist. Doch erstaunlicherweise ist sie sogar direkter als das was die Bahn bauen möchte und auch nicht unwegiger. Vermutlich wäre der Trassenbau sogar billiger. Aber diese Variante wird überhaupt nicht beachtet.
    Was du forderst ist im Prinzip gesetzlich festzuhalten das Unternehmen machen und bauen können was sie wollen. Ohne Rücksicht auf Einzelinteressen zu geben.
    Bei Mobilfunkstationen ist es zwar so, das es bei diesen eigentlich relativ wenig Gegenargumente gibt. Und gerade wenn wegen des "Strahlenschutzes" kein Mast auf einem hohen znetralen Schulgebäude gebaut werden soll, dann ist man schon ziemlich ratlos da die Antennen ja eigentlich immer zur Seite "strahlen" und nicht wirklich nach unten. Setzt man diese auf die Schule wird die Schule am Ende weniger "Strahlung" abbekommen als wenn man es auf ein Nachbargebäude setzt. Und generell gilt ja, desto mehr Antennen wir haben, desto weniger "Gesamtstrahlung" haben wir.

    Aber es muss durchaus die Möglichkeit geben gegen solche Infrastruktur Projekte Einspruch einzulegen. So zivilisiert müssen wir sein.

  5. Re: Eine Lösung (...) ?

    Autor: Deon 05.05.19 - 12:37

    HeroFeat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist aber ziemliche Erpressung. (...) Es ist ja auch so, das ein
    > privates Unternehmen aber auch der Staat nicht immer den besten
    > Trassenverlauf wählt. (...)

    Dein Argument ist auf jeden Fall wichtig.
    Durch fehlerhafte Planung wird vielerorts unnötig gebaut. Daher sollten die Anwohner möglichst früh in solche Planungsprozesse mit eingebunden und transparent Entscheidungen abgewogen werden. Oftmals ist es nicht ersichtlich, warum manche Entscheidungen getroffen werden.

    Dabei fällt die Gewichtung ins Spiel. Wenn ein Landwirt 100m2 Ackerfläche aufgeben muss, tut der Bahnverzicht sicherlich mehr weh als jemandem, der sein Haus verliert.

    Es gibt eine Stadt, in denen vierspurige Umgehungsstraßen einfach aufhören, weil ein einzelner Landwirt seit der zweiten Generation gegen einen Verkauf eines seiner Felder klagt. Dieser betreibt das allerdings nur als Hobby und das Feld wurde ewig nicht mehr bewirtschaftet.

    Die Baugebiete sind z.B. in der Nähe eines Flughafens im Verhältnis zur Stadt (Frankfurt/München/Berlin) sehr günstig. Ich kann doch nicht da bauen und im Nachhinein über Fluglärm klagen.
    Ich behaupte, die meisten Leute, die sich beschweren, sind erst in die Region gezogen, als der Flughafen schon da stand.

    Ich sehe durchaus ein, dass meine Idee eine sehr rabiate ist. Allerdings wüsste ich nicht, wie wir der „Wasch mich, aber mach mich nicht nass“ Mentalität entgegenwirken können.

    Zuletzt möchte ich den Mobilfunkbetreibern hauptsächlich den Wind aus den Segeln nehmen, damit diese nicht behaupten können, der mangelhafte Ausbau auf dem Land läge an den Kommunen (was mit Sicherheit auch oft stimmt).

  6. Re: Eine Lösung (...) ?

    Autor: randya99 05.05.19 - 12:54

    Bei Mobilfunk oder Flughäfenbahnen gibt es sowas aber nicht. Die kann man nicht woanders bauen .

    Durch irgendeinen Garten müssen die Trassen nunmal gehen. Ich habe auch ein Asylheim direkt neben das Haus gestellt bekommen. Damit muss man rechnen, auch wenn es die meisten natürlich nie an sowas gedacht hätten und wenn man die an den Stadtrand hätte verbannen können.

  1. Thema

Neues Thema


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Integration Solution Engineer (w/m/d)
    Dürr IT Service GmbH, Bietigheim-Bissingen
  2. Senior Marketing Data Engineer (m/w/d)
    Lidl Digital, Berlin
  3. Kundenbetreuer (m/w/d) für Schulung und Support des Vergabemanagers
    Staatsanzeiger für Baden-Württemberg GmbH & Co. KG, Stuttgart
  4. Projektcontroller*in (m/w/d) FuE-Projekte - Zentralbereich Finanzen, IT, Personal & Recht
    Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden Württemberg (ZSW), Stuttgart

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 109,99€
  2. 5€ inkl. Versand (Vergleichspreis 10,98€)
  3. (stündlich aktualisiert)
  4. 49,99€ (inkl. Bonusmission "Die vierzig Räuber")


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de