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In den innenstädten

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  1. In den innenstädten

    Autor: Ben Stan 05.05.19 - 09:14

    ... gibt es bereits WLAN aber da würde es ja keinen Gewinn abwerfen.

    Es könnte ganz einfach an so gut wie jedem WLAN ein Hotspot eingerichtet werden der unabhängig von dem ist, den der Kunde benutzt.

    So hätten wir in den Städten eine circa 100% Abdeckung.

    Der Rest der Abdeckung würden die Masten übernehmen, die auf dem Land oder an den Autobahnen stehen.

  2. Re: In den innenstädten

    Autor: LinuxMcBook 05.05.19 - 10:14

    WiFi Hotspots in der jetzigen Umsetzung sind viel zu unsicher und umständlich.

  3. Re: In den innenstädten

    Autor: LordGurke 05.05.19 - 14:16

    Und wenn dann mal der Strom ausfällt und du den Notruf wählen musst?
    Bei Mobilfunk kann natürlich auch der jeweilige Mast betroffen sein. Allerdings haben die Masten eine höhere Reichweite und können von einem versorgten Gebiet in ein vom Ausfall betroffenes Gebiet senden.
    Und zumindest in den Innenstädten sind die Masten in der Regel mit USV-Strom versorgt, so dass zumindest eine gewisse Zeit überbrückt werden kann in denen die Sendeanlagen wenigstens für Notrufe nutzbar sind.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.05.19 14:17 durch LordGurke.

  4. Re: In den innenstädten

    Autor: Test_The_Rest 05.05.19 - 14:40

    Komisch, die Typen, die permanent gegen WLAN-Hotspots wettern, kommen immer mit dem Argument, daß es doch überall Mobilfunk gibt und man genau deswegen keine WLAN-Hotspots braucht -.-

  5. Re: In den innenstädten

    Autor: LordGurke 05.05.19 - 15:44

    Damit wir uns richtig verstehen:
    Ich bin nicht prinzipiell gegen WLAN-Hotspots. Ich sehe diese nur nicht als großflächigen Ersatz für Mobilfunkabdeckung.

    Die technisch detaillierteren Gründe wären:
    Du müsstest alle Hotspots so betreiben, dass ein schnelles Roaming zwischen den einzelnen Hotspots möglich ist. Sonst reißen die Verbindungen ab, wenn du dich mal telefonierend durch die Stadt bewegst. Oder Spotify ruckelt alle paar Meter.
    Das bedeutet allerdings einen höheren CPU-Aufwand auf der Hardware und erzeugt auch mehr Traffic auf dem Anschluss. Und Roaming zwischen WLAN-Netzen funktioniert auch nicht so toll, wie man sich das wünschen würde, weil es ein bisschen Mitwirken des Clients benötigt und das halt unterschiedlich gut funktioniert.
    Frag mal Freifunker, die wissen was ich meine ;-)

    Dann ist die Sendeleistung auch nicht so toll, dass du im Auto/Bus/*-Bahn Empfang hättest.
    Je höher die Frequenz, desto schlechter kommen die Wellen durch Hindernisse.
    Die ohnehin geringe Sendeleistung des WLAN zusammen mit der höheren Frequenz sorgen ja bereits jetzt dafür, dass du teilweise schon nicht in der gesamten Wohnung ein ordentliches Signal hast. Außerhalb der Wohnungen hast du also tendenziell eine sehr schlechte Abdeckung, weil das Signal einfach nicht aus der zweiten Etage bis auf die Straße kommt.
    Zudem lässt sich das WLAN-Band schlecht in ausreichend viele kleine Unterkanäle unterteilen, wenn da mal mehr als 10 Nutzer parallel Daten ziehen und jemand noch telefonieren will.
    Das führt dann nur zu sehr schlechten Datenraten und deutlichen Aussetzern bei Telefonie.
    Selbst Nutzer, die nur eingebucht sind aber keinen Datentransfer haben, belegen (wenig) Ressourcen.

    Wenn das noch nicht genug Sargnägel sind: Das 2,4 GHz-Band ist ohnehin vollkommen überbelegt und zudem nichtmal für WLAN exklusiv reserviert. Da können auch Bluetooth oder analoge Babyphone drauf senden.
    Du hast also innerhalb der Stadt quasi immer Interferenzen, die die Reichweite des nutzbaren Signals deutlich reduzieren. Es mag zwar sein, dass du das WLAN noch siehst, aber ob der WLAN-Router dich dann auch noch hört ist fraglich.
    Im 5 GHz-Band hast du zwar momentan weniger Interferenzen, das dürfte aber auch an der noch geringeren Reichweite (wegen der höheren Frequenz) liegen. Und auch da ist WLAN nicht der Primärnutzer.
    Die Erhöhung der Sendeleistung wäre also auch keine echte Option, damit verschlimmerst du das Interferenz-Problem nur noch.

    Jetzt könntest du einfach ein exklusives WLAN-als-Ersatz-für-Mobilfunk-Frequenzband nehmen und dort auch ordentlich Sendeleistung drauf geben.
    Aber dann hast du wieder das Problem, dass Leute das nicht in ihrer Wohnung oder im Haus haben wollen.

    Was die angesprochene Datenschutz-/Sicherheitsaspekte angeht:
    Die WLAN-Hotspots müssten optimalerweise mit EAP-SIM betrieben werden, damit so zum einen der Over-the-Air-Traffic verschlüsselt ist und zum anderen um vor Fake-Hotspots geschützt zu sein.
    Dabei verifiziert dann die SIM-Karte die Zertifikate des Hotspots resp. des Authentifizierungsservers gegen ihr bekannte CA-Zertifikate und verbindet sich nur, wenn der Hotspot echt ist.
    Für Telefonie würde man - wie bisher mit WLAN-Call auch - einen IPsec-Tunnel zum IMS-Server aufbauen.
    Das ist machbar, keine Frage, könnte aber eventuell zu Problemen mit ausländischen Nutzern (Roaming) führen, da auf der ausländischen SIM-Karte vermutlich nicht die CA-Zertifikate hinterlegt sind, die benötigt würden.


    Ich sehe im Moment, außer dem potentiell geringeren Energieverbrauch und der wegfallenden Problematik Antennenstandorte zu finden, nur Nachteile, teilweise auch momentan nicht lösbare Probleme wie die Reichweite bis auf die Straße.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.05.19 15:49 durch LordGurke.

  6. Re: In den innenstädten

    Autor: LinuxMcBook 05.05.19 - 22:49

    LordGurke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die WLAN-Hotspots müssten optimalerweise mit EAP-SIM betrieben werden,
    > damit so zum einen der Over-the-Air-Traffic verschlüsselt ist und zum
    > anderen um vor Fake-Hotspots geschützt zu sein.
    > Dabei verifiziert dann die SIM-Karte die Zertifikate des Hotspots resp. des
    > Authentifizierungsservers gegen ihr bekannte CA-Zertifikate und verbindet
    > sich nur, wenn der Hotspot echt ist.
    > Für Telefonie würde man - wie bisher mit WLAN-Call auch - einen
    > IPsec-Tunnel zum IMS-Server aufbauen.
    > Das ist machbar, keine Frage, könnte aber eventuell zu Problemen mit
    > ausländischen Nutzern (Roaming) führen, da auf der ausländischen SIM-Karte
    > vermutlich nicht die CA-Zertifikate hinterlegt sind, die benötigt würden.

    Ich habe da mal eine Frage zu EAP-SIM:
    Ich wusste tatsächlich bis gestern gar nicht, dass es so etwas gibt, eigentlich haben WLAN-Hotspots von Eduroam abgesehen keine Relevanz für mich, weil ich EU-weit mehr Datenvolumen habe, als ich verbrauchen kann.

    Allerdings hat sich gestern im Hotel mein Burner Phone automatisch (-.-) mit dem Telekom_SIM Wlan verbunden. War einigermaßen überrascht.
    Da steckte eine ältere SIM-Karte von Penny mobile drin. Ist also die Discounter-Marke von der Billig-Marke Congstar.

    Hab das ganze dann mal mit einer SIM-Karte direkt von Congstar probiert und keinen Erfolg gehabt. Das Handy hat sich nicht mit dem WLAN verbunden. Weißt du wieso?

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