1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Hannover Messe und Cebit: Die…

Golem-Redakteur ohne DB-App?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Golem-Redakteur ohne DB-App?

    Autor: Wurly 26.04.17 - 17:42

    lässt da ein Golem-Redakteuer ohne DB-App seinen Frust in einem albernen Artikel heraus oder ist das wirklich ein Thema von Bedeutung?

  2. Re: Golem-Redakteur ohne DB-App?

    Autor: Mingfu 26.04.17 - 17:57

    Ich halte das nicht für albern. Ich finde es durchaus interessant, wie es manchmal an Kleinigkeiten scheitern kann. Und gerade solche Berichte sind auch wichtig, denn es zeigt auch, was Leute letztlich abhalten kann, den ÖPNV zu verwenden. Und es hat offenkundig auch nicht nur einen Golem-Redakteur betroffen, denn sonst hätten sich nicht so lange Schlangen gebildet.

    Gerade für Veranstaltungsgelände, bei denen Großveranstaltungen nun wirklich keine Überraschung sind, sollte auch die passende Infrastruktur vorgehalten werden.

    Und um noch eine Grundsatzdiskussion anzuzetteln: Wer als Lösung für irgendwelche Probleme immer nur auf proprietäre Apps verweist, braucht sich nicht wundern, wenn er durch so aufgebaute Abhängigkeiten irgendwann von den Unternehmen wie eine Weihnachtsgans ausgenommen und seine Daten für beliebige Auswertungen missbraucht werden.

  3. Re: Golem-Redakteur ohne DB-App?

    Autor: as (Golem.de) 26.04.17 - 18:04

    Hallo,

    Wurly schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > lässt da ein Golem-Redakteuer ohne DB-App seinen Frust in einem albernen
    > Artikel heraus oder ist das wirklich ein Thema von Bedeutung?

    na klar habe ich eine DB-App. Nur brauche ich die nie. Fahrscheinverwaltung per App mache ich bei Flugzeugen. Das sind schon genug Apps.

    Ich selber war auch nicht betroffen und habe, als ich das gesehen habe, typische Wege durchgedacht, mich mit Leuten unterhalten und dann Wegeführungen durchprobiert und tarifliche Feinheiten betrachtet.

    Meine geplante S-Bahn habe ich trotzdem bekommen, wenn auch sehr knapp, weil ich halt Dinge ausprobiert habe, die für den Artikel wichtig waren. ;)

    gruß

    -Andy (Golem.de)

    --
    Okuna alias Openbook: @marble
    Instagram: @aroundthebluemarble
    Twitter: @AndreasSebayang
    ( Vorsicht, Bahn- und Flugzeugbilder ;) )

    https://www.golem.de/specials/autor-andreas-sebayang/

  4. Re: Golem-Redakteur ohne DB-App?

    Autor: Wurly 26.04.17 - 18:19

    und das sind dann IT-News?

  5. Re: Golem-Redakteur ohne DB-App?

    Autor: M.P. 26.04.17 - 18:24

    Naja,
    ob man nun eine proprietäre App auf sein Smartphone zieht, oder sich als internationaler Besucher mit einem proprietären Fahrkartenautomaten herumquält - leiden muss man immer ;-)

    Hier habe ich übrigens etwas gefunden, was Wartezeiten für internationale Besucher etwas verkürzen könnte:

    Für Dauergäste:
    http://www.gvh.de/der-gvh/aktuelles/gvh-messecard/

    Für eine Reisegruppe
    http://www.gvh.de/tickets-cards/tickets/einzelfahrten/sammeltickets/

    Die kann man ja vorher kaufen - da extern gestempelt werden muss, und nicht der Automat das gleich beim Kauf erledigt...

  6. Re: Golem-Redakteur ohne DB-App?

    Autor: M.P. 26.04.17 - 18:27

    Naja, ich denke schon, dass viele der Aussteller und Besucher der Hannover-Messe "IT-Profis" sind...

    Und wenn man ein paar Worte des GOLEM Claims umstellt passt es dann schon ;-)

    "News für IT-Profis"

  7. Re: Golem-Redakteur ohne DB-App?

    Autor: johnripper 26.04.17 - 19:33

    Nix neues. Auf vielen Konzerten oder anderen Großveranstaltungen kann man das auch beobachten.

    Kauft man das Rückticket eben vorher.

  8. Re: Golem-Redakteur ohne DB-App?

    Autor: Tarnatos 26.04.17 - 19:56

    Zitat:
    Fahrscheinverwaltung per App mache ich bei Flugzeugen. Das sind schon genug Apps.

    Dann tut es mir leid, aber die Möglichkeit über die DB App Fahrscheine zu kaufen ist DIE Neuerung der App schlecht hin. Da dauert der Ticketkauf nur Sekunden!

    Wer im IT Bereich arbeitet sollte sich dem nicht verschließen.

    Auch wäre es interessant zu erfahren ob die Straßenbahnrouten mit der App gekauft werden können. Und mal ehrlich, es geht um die Cebit, da muss sovcetwas wie die DB App im Artikel erwähnt werden.

  9. Re: Golem-Redakteur ohne DB-App?

    Autor: Trockenobst 26.04.17 - 20:40

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > internationaler Besucher mit einem proprietären Fahrkartenautomaten
    > herumquält - leiden muss man immer ;-)

    Wer Chaos und Desinteresse erzeugt, soll nicht später bigott mit Ordnung kommen.
    Der Bürger muss sich nicht mit maximalem Aufwand an die Regeln halten. Deswegen kommen solche Fälle auch nie vor Gericht. Die Städte fürchten extrem teure Grundsatzurteile.

    Foto von der Schlange machen und dann einfach Schwarz fahren. Wenn sie einen kontrollieren den Fakt aufzeigen und auf die Zahlungsaufforderung der Betriebe warten. Auf die beiden aus Berlin warte ich bis heute, und die sind angeblich schnell beim Inkasso.

    In Frankfurt hatten vier(!) Automaten beim Messegelände keine Kartenrollen mehr, beim Bahnhof danach auch nicht. Es war uns dann zu Dumm. Natürlich prompt in eine Massenkontrolle gelaufen. Die meinten dann dreckig lachend, wir könnten ja bei jedem Bahnhof aussteigen, hoch gehen und schauen ob dort Tickets drin sind. Die haben sich dann auch prompt mit Nachdruck geweigert als Grund "Keine Ticketrollen verfügbar" auf den Zettel zu schreiben. Wir haben dann gebeten die Polizei zu rufen und nach kurzer Diskussion wurde wir durchgewunken, ohne Lachen diesmal.

  10. Re: Golem-Redakteur ohne DB-App?

    Autor: goto10 26.04.17 - 21:14

    > Naja,
    > ob man nun eine proprietäre App auf sein Smartphone zieht, oder sich als
    > internationaler Besucher mit einem proprietären Fahrkartenautomaten
    > herumquält - leiden muss man immer ;-)

    Aber die wenigsten tragen den proprietären Fahrkartenautomaten in der Hosentasche mit sich und habe dort auch keine persönliche Daten wie Adressbücher etc. gespeichert.
    ;-)

  11. Re: Golem-Redakteur ohne DB-App?

    Autor: as (Golem.de) 26.04.17 - 21:23

    Hallo,

    Tarnatos schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann tut es mir leid, aber die Möglichkeit über die DB App Fahrscheine zu
    > kaufen ist DIE Neuerung der App schlecht hin. Da dauert der Ticketkauf nur
    > Sekunden!

    Das gilt nur für Teile der S-Bahn der Deutschen Bahn im GVH. Für die Straßenbahn im GVH werden Tickets nicht angeboten. Dafür braucht es die GVH-App, die wiederum in Grenzbereichen (aber sehr wohl zum GVH gehörenden Bereichen), keine Optionen bietet.

    Ich fahre in der Regel von der Messe Nord ab. Messe Laatzen habe ich aus reiner Neugierde benutzt, da ich bahnaffin bin (aka Pufferküsser).

    > Wer im IT Bereich arbeitet sollte sich dem nicht verschließen.

    Es gibt keinen Zwang für IT-Leute in jeder Region seine Zahlungsdaten in einer App zu hinterlegen oder zu benutzen oder sich anzumelden. Ich verschließe mich dem nicht. Ich wähle nur aus. Dinge die ich oft benutze verwende ich digital. Und dazu gehören zahlreiche Verkehrsprodukte. Nur halt nicht der GVH (wegen einiger Tarifsystemproblematiken).

    Und bei der Deutschen Bahn nutze ich die App für Vorinformationen, um dann beim Schalter Details zu erfahren und zu buchen. Ist ein bestimmter Sitz frei, damit ich mich neben eine bestimmte Person setzen kann? Kann ich in den Ruhe- oder Verstärkerwagen? Oder weil ich hunger habe näher an den Bistro-Wagen? Wie zuverlässig ist die Verbindung? Wie voll wird der Zug und brauche ich eine Reservierung, oder geht es auch so? Kann ich eine Stopover-Verbindung haben, was empfehlt der Schalter-Mitarbeiter, um einen vollen Zug zu vermeiden?

    Vieles davon geht nicht mit der App oder dauert ewig, weil die App nicht den Zugang zu den Buchungssystemen hat, die die Profis haben. Warum sollte ich mich den Online-Vorteilen der Schaltersysteme verschließen, wenn ich um deren Vorteile weiß? Nur weil ich im IT-Bereich arbeite und alles selber machen sollte? Die haben eine enorme Flexibilität und können einem Reisen buchen, die an der Grenze des erlaubten eines Tarifes arbeiten. Bei der App hat man schnell versehentlich zwei Verbindungen gekauft.

    > Auch wäre es interessant zu erfahren ob die Straßenbahnrouten mit der App
    > gekauft werden können. Und mal ehrlich, es geht um die Cebit, da muss
    > sovcetwas wie die DB App im Artikel erwähnt werden.

    Das geht nicht, davon sollte man aber ausgehen. Die Deutsche Bahn verkauft nur wenige Tickets von Partnerunternehmen. Die City-Ticket-Pauschale löst das Problem.

    Sicher könnte ich die DB App erwähnen, sie löst das Problem aber nicht. Ein DB-Automat kann beispielweise S-Bahn-Tickets der Deutschen Bahn ausgeben. Die DB-App hingegen kann das begrenzt. Statt 3.40 kostet die Fahrt dann 8 Euro. Die S-Bahn kann nicht gebucht werden. Aufgrund der regionaler Besonderheiten kann aber beispielweise die S-Bahn in Außenbereiche des GVH gebucht werden. Das unterliegt anderen Tarifregeln (NDS). Wer nach Hildesheim will, bekommt das günstigste Ticket über die App.

    Eine weitere tarifliche Eigenart: Man kann S-Bahn-Tickets als Spartickets kaufen. Aber nicht jede Verbindung gibt es mit dem Aufschlag. Die Deutsche Bahn wurde für die Strategie sehr oft von der Presse kritisiert, weil Tickets im Prinzip ohne Berücksichtigung der Regionalisierungmittel verkauft werden.

    Das müsste ich alles im Artikel aufschlüsseln, was auch durchaus geht. Ich kenne so manche Chaos-Systeme etwas im Detail. Dazu gehört der HVV oder der RMV. Der GVH ist nicht so schlimm, durch die angrenzenden Gemeinden aber trotzdem hochkomplex und ohne Erfahrung nicht mit den Apps zu handhaben. Aber das führt erstens zu weit und hat zweitens nichts mehr mit dem Thema zu tun. Die DB-App ist für Messebesucher eher bei Fernreisen relevant. Durch die Hafas-Daten kann sie aber Verbindungen im lokalen Bereich herausfinden.

    Das sind aber alles einfach die normale Grundlage in vielen Regionen. Wer in einem Bundesland wohnt, dass zugleich die Stadt ist, hat es meist etwas einfacher. Hannover fällt aber in den NDS/GVH-Bereich. Da gibts selten eine richtige Lösung.

    gruß

    -Andy (Golem.de)

    --
    Okuna alias Openbook: @marble
    Instagram: @aroundthebluemarble
    Twitter: @AndreasSebayang
    ( Vorsicht, Bahn- und Flugzeugbilder ;) )

    https://www.golem.de/specials/autor-andreas-sebayang/

  12. Re: Golem-Redakteur ohne DB-App?

    Autor: Bujin 27.04.17 - 00:08

    Hier stand ein Trollbeitrag ;P



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.04.17 00:09 durch Bujin.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. enowa AG, verschiedene Standorte
  2. Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Berlin
  3. Habermaass GmbH, Bad Rodach bei Coburg
  4. BRUNATA-METRONA GmbH & Co. KG, München

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 1.199,00€
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de
  3. (Samsung 970 EVO PLus 1 TB für 204,90€ oder Samsung 860 EVO 1 TB für 135,90€)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Power-to-X: Sprit aus Ökostrom, Luft und Wasser
Power-to-X
Sprit aus Ökostrom, Luft und Wasser

Die Energiewende ist ohne synthetische Treibstoffe nicht zu schaffen. In Karlsruhe ist eine Anlage in Betrieb gegangen, die das mithilfe von teilweise völlig neuen Techniken schafft.
Ein Bericht von Wolfgang Kempkens

  1. The Ocean Cleanup Interceptor fischt Plastikmüll aus Flüssen
  2. The Ocean Cleanup Überarbeiteter Müllfänger sammelt Plastikteile im Pazifik

ZFS erklärt: Ein Dateisystem, alle Funktionen
ZFS erklärt
Ein Dateisystem, alle Funktionen

Um für möglichst redundante und sichere Daten zu sorgen, ist längst keine teure Hardware mehr nötig. Ein Grund dafür ist das Dateisystem ZFS. Es bietet Snapshots, sichere Checksummen, eigene Raid-Level und andere sinnvolle Funktionen - kann aber zu Anfang überfordern.
Von Oliver Nickel

  1. Dateisystem OpenZFS soll einheitliches Repository bekommen
  2. Dateisystem ZFS on Linux unterstützt native Verschlüsselung

Death Stranding im Test: Paketbote trifft Postapokalypse
Death Stranding im Test
Paketbote trifft Postapokalypse

Seltsam, aber super: Der Held in Death Stranding ist ein mit Frachtsendungen überladener Kurier und Weltenretter. Mit ebenso absurden wie erstklassig umgesetzten Ideen hat Hideo Kojima ein tolles Spiel für PS4 und Windows-PC (erst 2020) geschaffen, das viel mehr bietet als Filmspektakel.
Von Peter Steinlechner

  1. PC-Version Death Stranding erscheint gleichzeitig bei Epic und Steam
  2. Kojima Productions Death Stranding erscheint auch für Windows-PC

  1. Von Microsoft zu Linux und zurück: "Es gab bei Limux keine unlösbaren Probleme"
    Von Microsoft zu Linux und zurück
    "Es gab bei Limux keine unlösbaren Probleme"

    Aus Ärger über Microsoft stieß er den Wechsel der Stadt München auf Linux an. Kaum schied er aus dem Amt des Oberbürgermeisters, wurde Limux rückgängig gemacht. Christian Ude über Seelenmassage von Ballmer und Gates, die industriefreundliche CSU, eine abtrünnige Grüne und umfallende SPD-Genossen.

  2. Amazons Heimkino-Funktion: Echo-Lautsprecher drahtlos mit Fire-TV-Geräten verbinden
    Amazons Heimkino-Funktion
    Echo-Lautsprecher drahtlos mit Fire-TV-Geräten verbinden

    Amazon wertet viele seiner Echo-Lautsprecher auf. Sie können als drahtlose Heimkinolautsprecher mit Fire-TV-Geräten verbunden werden. Die smarten Lautsprecher dienen dann auch zum Konsum von Filmen und Serien.

  3. Chrome: Google will langsame Websites kennzeichnen
    Chrome
    Google will langsame Websites kennzeichnen

    Der Webbrowser Chrome soll künftig anzeigen, ob eine Website in der Regel schnell oder langsam geladen wird. Wie diese Kennzeichnung aussehen könnte, will Google noch erproben.


  1. 09:10

  2. 08:31

  3. 08:01

  4. 07:36

  5. 20:03

  6. 18:05

  7. 17:22

  8. 15:58