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Wie genau sollte man sein? Wo hat die DB AG "Fahrscheinautomaten"?

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  1. Wie genau sollte man sein? Wo hat die DB AG "Fahrscheinautomaten"?

    Autor: consultman 26.04.17 - 23:22

    Es gibt Bereiche, wo Ungenauigkeit Pflicht ist, dazu gehört bestimmt nicht die IT, damals im DOS hat ein falsches Zeichen das ganze Programm "versaut". Und heute ...?

    Üblicherweise wird von Journalisten gut und sauber recherchiert.
    Jedenfalls scheint es bei verschiedenen Journaillen Pflicht zu sein, ungenau zu schreiben.

    Bin nun schon viele Jahre gependelt, zwischen Berlin, Braunschweig, Hannover, Kassel, Frankfurt und Stuttgart oder München. Aber zum Bedauern der Autoren habe ich noch nie, also nicht ein einziges Mal einen "Fahrscheinautomaten" gesehen.

    Auf wirklich keinem einzigen, mir bekannten meist knallroten Automaten der Deutschen Bahn AG steht das Wort "Fahrscheine".

    Übrigens soll das Wort "Fahrschein" ebenfalls nicht für die Fahrausweise der Deutschen Bahn AG in deren Geschäftsbedingungen stehen. Und deshalb wären wohl auch "Fahrscheinkontrollen" bezüglich der Fahrausweise der DB AG falsch bezeichnet, weil es dort eben keine "Fahrscheine" gibt.

  2. Re: Wie genau sollte man sein? Wo hat die DB AG "Fahrscheinautomaten"?

    Autor: TrollNo1 27.04.17 - 07:48

    Für diesen Post solltest du eine Woche lang Fahrscheine an der Messe verkaufen müssen! Wie kann man sich über solche Kleinigkeiten aufregen?

    Sagst du auch Postwertzeichen statt Briefmarke? Und Papiertaschentuch statt Tempo?

    Menschen, die mich im Internet siezen, sind mir suspekt.

  3. Re: Wie genau sollte man sein? Wo hat die DB AG "Fahrscheinautomaten"?

    Autor: maci23 27.04.17 - 08:04

    Es steckt das Übel ja schon im Namen. DB AG
    DB für Deutsche Bahn
    AG für Aktiengesellschaft
    Was heisst bei unserer Wirtschaft AG?
    Ganz einfach: Die AG dient nur den Aktionären und nicht dem Kunden!
    Wer sind bei der DB die Aktionäre? - unsere gewählten Politiker hauptsächlich!

  4. Re: Wie genau sollte man sein? Wo hat die DB AG "Fahrscheinautomaten"?

    Autor: as (Golem.de) 27.04.17 - 09:37

    Hallo,

    consultman schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bin nun schon viele Jahre gependelt, zwischen Berlin, Braunschweig,
    > Hannover, Kassel, Frankfurt und Stuttgart oder München. Aber zum Bedauern
    > der Autoren habe ich noch nie, also nicht ein einziges Mal einen
    > "Fahrscheinautomaten" gesehen.
    >
    > Auf wirklich keinem einzigen, mir bekannten meist knallroten Automaten der
    > Deutschen Bahn AG steht das Wort "Fahrscheine".

    Also tatsächlich verkauft die DB Fahrkarten. Zumindest für sich. Im GVH heißen die Papierscheine mit der Erlaubnis zu fahren allerdings Fahrtickets. Diese teilweise, nicht vollständig roten Automaten verkaufen dementsprechend im Verbund Fahrtickets. Was auch der bessere Begriff ist, weil einige Fahr-"Karten" mit einer stabilen Karte nicht so viel gemeinsam haben.

    Im VBB-Raum werden tatsächlich im Verbund Fahrausweise offiziell verkauft. Die BVG unterscheidet da etwas. Einzelfahrausweise sind Fahrscheine - und dann gibt es noch Tageskarten. Also Fahrkarten.

    Man könnte jetzt natürlich unterscheiden zwischen den _Produkten_ die ein Automat verkauft (Cards, Tickets, Karten) und dem eigentlichen Dokument, das sowohl Fahrschein als auch Fahrausweis heißt. Nachzulesen in zahlreichen Beförderungsbedingungen, die Fahrschein und -ausweis als gleichwertige Begriffe behandeln. Auch die Deutsche Bahn übrigens.

    > Übrigens soll das Wort "Fahrschein" ebenfalls nicht für die Fahrausweise
    > der Deutschen Bahn AG in deren Geschäftsbedingungen stehen. Und deshalb
    > wären wohl auch "Fahrscheinkontrollen" bezüglich der Fahrausweise der DB AG
    > falsch bezeichnet, weil es dort eben keine "Fahrscheine" gibt.

    Es "soll" nicht da drin stehen? Es wird überwiegend Fahrausweis benutzt, ja, aber hier:

    https://www.bahn.de/m/view/mdb/bahnintern/agb/gesamt_2017/mdb_247686_befoerderungsbedingungen_24_04_2017.pdf

    wird es genannt. Mich würde auch wundern, wenn die Deutsche Bahn einem Fahrgast die Mitfahrt verweigert, weil er bei einem Partnerunternehmen einen Fahrschein für die Deutsche Bahn gekauft hat.

    Übrigens steht das Wort auch in der 2015er-Fassung.

    Dazu kommt, dass traditionelle Bahner gerne nach Fahrscheinen fragen. Das klingt vor allem mit Berliner Schnauze sehr charmant. :)

    Ich denke aber, dass es zukünftigen Artikel nicht sinnig ist zwischen Fahrkarten, Fahrausweisen, Fahrtickets und Fahrscheinen als unterschiedliche Produkte zu unterscheiden. Insbesondere wenn die DB-Automaten in Verbundgebieten stehen.

    gruß

    -Andy (Golem.de)

    --
    Okuna alias Openbook: @marble
    Instagram: @aroundthebluemarble
    Twitter: @AndreasSebayang
    ( Vorsicht, Bahn- und Flugzeugbilder ;) )

    https://www.golem.de/specials/autor-andreas-sebayang/

  5. Re: Wie genau sollte man sein? Wo hat die DB AG "Fahrscheinautomaten"?

    Autor: consultman 27.04.17 - 10:53

    @TrollNo1,
    Zwischen Briefmarke und Postwertzeichen gibt es erhebliche Unterschiede, denn nicht jede Briefmarke ist gleichzeitig ein Postwertzeichen.
    Genauso ist der Milchkaffee zwar auch ein Kaffee, aber nicht jeder Kaffee ist Milchkaffee.
    Natürlich können wir unsere Deutsche Sprache auf noch viel weniger Worte reduzieren und wo es heute noch exakte Einzelbegriffe gibt, die Gattungsbegriffe einsetzen. Mit ca. 1.000 Worten kann man sich einfach verständigen, warum sollte man dann mit 15 Jahren schon 12.000 Deutsche Worte beherrschen?, oder wie Goethe 90.000 Deutsche Worte?, das mit den Dichtern und Denkern scheint sowieso schon lange Vergangenheit zu sein.

  6. Re: Wie genau sollte man sein? Wo hat die DB AG "Fahrscheinautomaten"?

    Autor: chefin 27.04.17 - 11:29

    consultman schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @TrollNo1,
    > Zwischen Briefmarke und Postwertzeichen gibt es erhebliche Unterschiede,
    > denn nicht jede Briefmarke ist gleichzeitig ein Postwertzeichen.
    > Genauso ist der Milchkaffee zwar auch ein Kaffee, aber nicht jeder Kaffee
    > ist Milchkaffee.
    > Natürlich können wir unsere Deutsche Sprache auf noch viel weniger Worte
    > reduzieren und wo es heute noch exakte Einzelbegriffe gibt, die
    > Gattungsbegriffe einsetzen. Mit ca. 1.000 Worten kann man sich einfach
    > verständigen, warum sollte man dann mit 15 Jahren schon 12.000 Deutsche
    > Worte beherrschen?, oder wie Goethe 90.000 Deutsche Worte?, das mit den
    > Dichtern und Denkern scheint sowieso schon lange Vergangenheit zu sein.

    Und du erwartest allen ernstes das sich alle Menschen permanent den Marketingworthülsen anpassen die von den Unternehmen so generiert werden.

    Erklär uns doch mal, wie haben die dich so Marketingkonform hinbekommen. Das du sogar Widersprüche einfach übergehst und weiterhin bei deinen Worthülsen bleibst.

    PS: Postwertzeichen SIND Briefmarken. Es gibt keine Briefmarken die kein Postwertzeichen sind. Und umgedreht. Es gibt zwar Marken die man auf Briefe zusätzlich kleben kann, zb zu Werbezwecken. Das sind aber keine Briefmarken sondern Aufkleber oder Werbemarken. Briefmarke war bis mindest in den 80er, ich weis nicht wann es umgestellt wurde, sogar ein geschützter Begriff. Man durfte irgendwelche Aufkleber nicht so nennen. Damals war die Post noch staatlich.

  7. Re: Wie genau sollte man sein? Wo hat die DB AG "Fahrscheinautomaten"?

    Autor: Anonymer Nutzer 27.04.17 - 11:55

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > consultman schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > @TrollNo1,
    > > Zwischen Briefmarke und Postwertzeichen gibt es erhebliche Unterschiede,
    > > denn nicht jede Briefmarke ist gleichzeitig ein Postwertzeichen.
    > > Genauso ist der Milchkaffee zwar auch ein Kaffee, aber nicht jeder
    > Kaffee
    > > ist Milchkaffee.
    > > Natürlich können wir unsere Deutsche Sprache auf noch viel weniger Worte
    > > reduzieren und wo es heute noch exakte Einzelbegriffe gibt, die
    > > Gattungsbegriffe einsetzen. Mit ca. 1.000 Worten kann man sich einfach
    > > verständigen, warum sollte man dann mit 15 Jahren schon 12.000 Deutsche
    > > Worte beherrschen?, oder wie Goethe 90.000 Deutsche Worte?, das mit den
    > > Dichtern und Denkern scheint sowieso schon lange Vergangenheit zu sein.
    >
    > Und du erwartest allen ernstes das sich alle Menschen permanent den
    > Marketingworthülsen anpassen die von den Unternehmen so generiert werden.
    >
    > Erklär uns doch mal, wie haben die dich so Marketingkonform hinbekommen.
    > Das du sogar Widersprüche einfach übergehst und weiterhin bei deinen
    > Worthülsen bleibst.
    >
    > PS: Postwertzeichen SIND Briefmarken. Es gibt keine Briefmarken die kein
    > Postwertzeichen sind. Und umgedreht. Es gibt zwar Marken die man auf Briefe
    > zusätzlich kleben kann, zb zu Werbezwecken. Das sind aber keine Briefmarken
    > sondern Aufkleber oder Werbemarken. Briefmarke war bis mindest in den 80er,
    > ich weis nicht wann es umgestellt wurde, sogar ein geschützter Begriff. Man
    > durfte irgendwelche Aufkleber nicht so nennen. Damals war die Post noch
    > staatlich.

    Sicher? In England und Frankreich gibt es bei Firmenpost direkt einen Stempel auf den Umschlag.
    Ich meine etwas in der Art hat die deutsche Post auch für Unternehmen im Angebot wenn ich mich recht erinnere.

    Ein Stempel ist definitiv keine Briefmarke.

  8. Re: Wie genau sollte man sein? Wo hat die DB AG "Fahrscheinautomaten"?

    Autor: Palerider 27.04.17 - 13:32

    > Ganz einfach: Die AG dient nur den Aktionären und nicht dem Kunden!
    > Wer sind bei der DB die Aktionäre? - unsere gewählten Politiker
    > hauptsächlich!
    Dazu müsste der Börsengang bereits erfolgt sein und die Politiker müssten die Aktien gekauft haben. Das aber ist nicht der Fall.

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