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Wechselbereit? Oder einfach arbeitslos?

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  1. Wechselbereit? Oder einfach arbeitslos?

    Autor: Anonymer Nutzer 09.06.20 - 13:05

    Würde mich wirklich interessieren. Warum man gerade jetzt besonders wechselfreudig ist, erschließt sich mir nicht.

  2. Re: Wechselbereit? Oder einfach arbeitslos?

    Autor: gaym0r 09.06.20 - 13:10

    Solerbit schrieb:
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    > Würde mich wirklich interessieren. Warum man gerade jetzt besonders
    > wechselfreudig ist, erschließt sich mir nicht.

    Weil es in vielen Firmen gerade drunter und drüber geht.

  3. Re: Wechselbereit? Oder einfach arbeitslos?

    Autor: \pub\bash0r 09.06.20 - 13:10

    Ich denke, wenn dein Umfeld gerade wackelt, ist es mental leichter, gleich noch mehr zu verändern. Derzeit ist Arbeiten nunmal anders als davor. Arbeitgeber verhalten sich anders, Projekte laufen anders, etc. Du bist eben plötzlich nicht mehr in dem gleichen Trott wie zuvor. Damit ist der nächste Schritt deutlich leichter.

    Ging mir persönlich tatsächlich schon so, als der Konzern, in dem ich war, intern umstrukturiert hat. Meine Stelle war sicher, meine Projekte gleich, aber die Stimmung im Konzern doch irgendwie anders. Es wurde halt öfter über die mögliche Zukunft geredet, und was sich noch so ändern könnte. Und auf einmal war's für mich relativ einfach, einem Bewerbungsgespräch zuzusagen, bei dem ich die Jahre davor immer mit "ich bin zufrieden da wo ich bin" abgesagt habe.

  4. Re: Wechselbereit? Oder einfach arbeitslos?

    Autor: aLpenbog 09.06.20 - 13:18

    Solerbit schrieb:
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    > Würde mich wirklich interessieren. Warum man gerade jetzt besonders
    > wechselfreudig ist, erschließt sich mir nicht.

    Da wurden doch einige Beispiele genannt. Gerade jetzt merkt man Vieles dann auch oder realisiert, dass sich andere Sachen nie ändern werden.

    Ich sag mal bei uns z.B. sind die Gehälter generell eher am unteren Ende. Wer bescheiden lebt, der kommt damit sicher trotzdem super klar. Wenn mit Kurzarbeit davon aber auch noch ein Teil wegfällt, dann kann das für den ein oder anderen schon knapp werden.

    Gleiche wenn man offene Themen hat, wo man schon ewig mal ran müsste. Die werden immer verschoben weil man keine Zeit hat. Nun hat man die Zeit und sitzt Zuhause mit Kurzarbeit und nutzt sie nicht dafür. Zeigt dann ja letztlich, dass sich nie was ändern wird.

    Ist dann immer die Frage wie Leute drauf reagieren. Beim einen sorgt es dafür, dass er Bereit wäre für einen Wechsel. Der Nächste hält die andere Wange hin und bietet gar an während der Kurzarbeit ohne Vergütung zu arbeiten und die Zeit für diese offenen Baustellen zu nutzen.

  5. Re: Wechselbereit? Oder einfach arbeitslos?

    Autor: surfacing 09.06.20 - 14:25

    Aus dem Grund suchen wir gerade einen neue/n Kollegen/in . Unsere Firma ist bis jetzt recht glimpflich durch die Krise gekommen und an Projekten mangelt es in der IT nicht.

    Habe mit meinem Chef besprochen, dass jetzt ein guter Zeitpunkt wäre wenn das Budget vorhanden ist. Nicht unwahrscheinlich dass ein paar gute Leute aktuell auf dem Markt sind, welche sich vor der Krise nicht umgesehen hätten.

  6. Re: Wechselbereit? Oder einfach arbeitslos?

    Autor: Anonymer Nutzer 09.06.20 - 14:36

    Danke für eure Einschätzung!

  7. Re: Wechselbereit? Oder einfach arbeitslos?

    Autor: Trockenobst 09.06.20 - 15:02

    Solerbit schrieb:
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    > Würde mich wirklich interessieren. Warum man gerade jetzt besonders
    > wechselfreudig ist, erschließt sich mir nicht.

    Hallo Boss, das war nett mit dem Laptop.
    Ja, der kommt hier in den Schrank.
    Was wieso?
    Home Office ist vorbei!
    Haben wir nicht alle unsere Projekte geschafft?
    Das WIRD NICHT DISKUTIERT! RAUS JETZT!

    Warum wollen die wohl wechseln? Ich habe keine Ahnung!

  8. Re: Wechselbereit? Oder einfach arbeitslos?

    Autor: Dumpfbacke 09.06.20 - 15:23

    aLpenbog schrieb:
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    > Ich sag mal bei uns z.B. sind die Gehälter generell eher am unteren Ende.
    > Wer bescheiden lebt, der kommt damit sicher trotzdem super klar. Wenn mit
    > Kurzarbeit davon aber auch noch ein Teil wegfällt, dann kann das für den
    > ein oder anderen schon knapp werden.
    Dem schließe ich mich an. Kurzarbeit wurde reingedrückt. Aber nicht für alle und irgendwie sehr komisch. Die Auslastung schwankt zwar, aber ist die meiste Zeit im Bereich "wie üblich".
    Die Kurzzeitarbeit fühlt sich eher wie eine Strafe und Gehaltskürzung an. Da hab ich nicht das Gefühl wirklich benötigt zu werden. Warum nicht wechseln?

    Grundlegende Frage ist halt, wie gut kommt die Firma durch die Krise. Wenn es da ein bischen eiert, steigt die Motivation die Firma zu wechseln und wenn man es richtig macht, gibt es beim Wechsel eine Gehaltserhöhung.

  9. Re: Wechselbereit? Oder einfach arbeitslos?

    Autor: Shred 10.06.20 - 09:54

    Solerbit schrieb:
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    > Würde mich wirklich interessieren. Warum man gerade jetzt besonders
    > wechselfreudig ist, erschließt sich mir nicht.

    Die erste Welle dürfte gekommen sein, als die Corona-Pandemie in Deutschland angekommen war, und manche Arbeitgeber ihre Angestellten trotzdem nicht von zu Hause aus arbeiten lassen wollten. Wer weiterhin in öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit in sein Großraumbüro fahren musste, wo der eine Kollege dauernd hustet und der andere gerade aus seinem Tirol-Urlaub zurückgekehrt ist, dürfte mit Sicherheit das eine oder andere mal über einen Jobwechsel nachgedacht haben.

    Die zweite Welle wird jetzt bei denen kommen, die wegen Corona im Home Office arbeiten durften und die Vorzüge kennen gelernt haben (beispielsweise konzentrierteres Arbeiten oder der Wegfall der Pendelzeiten). Die gemerkt haben, dass der Laden trotz Home Office weiterläuft. Und jetzt steht der Chef da, erklärt dieses "nette Home Office-Experiment" für beendet und kündigt die "Rückkehr zur Normalität" an. Wer da angestellt ist, dürfte ebenfalls Lust auf einen etwas liberaleren Arbeitgeber bekommen.

    Und wer gemerkt hat, dass ihm sogar 100% Home Office liegt, könnte sich überlegen, in einer ganz anderen Stadt einen interessanteren und besser bezahlten Job anzunehmen, für den er nicht einmal umziehen müsste.

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