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Nein Amazon braucht keine Subventionen

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  1. Nein Amazon braucht keine Subventionen

    Autor: Sharra 03.02.21 - 11:03

    Aber am Ende des Tages bauen sie dort, wo sie welche bekommen. Gibt man ihnen dort keine, wird das Projekt woanders realisiert, wo man ihnen Subventionen in den Allerwertesten bläst.
    Und das sollte auch den Gegnern klar sein.

    Dass das Amazon-HQ die Immobilienpreise steigen lässt, kann man allerdings wirklich befürchten.

  2. Re: Nein Amazon braucht keine Subventionen

    Autor: nycalx 03.02.21 - 12:07

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dass das Amazon-HQ die Immobilienpreise steigen lässt, kann man allerdings
    > wirklich befürchten.

    Aus der Sicht eines Immobilienbesitzers kann ich daran nichts negatives erkennen.

  3. Re: Nein Amazon braucht keine Subventionen

    Autor: friespeace 03.02.21 - 15:44

    Ja, sie bauen dort, wo die Unterstützung am Besten ist. Aber sie bringen damit eben auch Arbeitsplätze und alleine schon durch die Steuern der Arbeitnehmer einen riesigen Nutzen. Wenn die Erwartung ist für jede Million Dollar Fördergelder 14 Millionen Einnahmen zu haben ist es schlicht ein gutes Geschäft für die Region. Selbst wenn es nur 7 Millionen würden.

  4. Re: Nein Amazon braucht keine Subventionen

    Autor: bazoom 03.02.21 - 16:20

    friespeace schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, sie bauen dort, wo die Unterstützung am Besten ist. Aber sie bringen
    > damit eben auch Arbeitsplätze und alleine schon durch die Steuern der
    > Arbeitnehmer einen riesigen Nutzen.

    Die Steuern der Arbeitnehmer..der war gut (und richtig) :D



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.02.21 16:20 durch bazoom.

  5. Re: Nein Amazon braucht keine Subventionen

    Autor: Thomas 03.02.21 - 21:09

    bazoom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > friespeace schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ja, sie bauen dort, wo die Unterstützung am Besten ist. Aber sie bringen
    > > damit eben auch Arbeitsplätze und alleine schon durch die Steuern der
    > > Arbeitnehmer einen riesigen Nutzen.
    >
    > Die Steuern der Arbeitnehmer..der war gut (und richtig) :D

    Ja, und? Lohnsteuern zahlen zwar die Arbeitnehmer, aber das Geld kommt vom Arbeitgeber. Wenn du irgendwo 40.000 neue gut bezahlte Arbeitsplätze schaffst, bei denen im Durchschnitt $100.000 im Jahr Gehalt gezahlt wird, dann sind das bei angenommenen 25% Steuern immerhin 1 Mrd. Euro, die pro Jahr an zusätzlichen Steuereinnahmen an den Staat fließen. Dazu kommen direkte Steuern des Unternehmens sowie die Tatsache, dass für jeden Amazon-Mitarbeiter noch zusätzliche Arbeitsplätze im Umfeld entstehen werden. Da können sich ein paar hundert Millionen einmalige Subventionen, bzw. Steuererleichterungen schon sehr lohnen.

    --Thomas

  6. Re: Nein Amazon braucht keine Subventionen

    Autor: Sharra 04.02.21 - 04:10

    nycalx schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sharra schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Dass das Amazon-HQ die Immobilienpreise steigen lässt, kann man
    > allerdings
    > > wirklich befürchten.
    >
    > Aus der Sicht eines Immobilienbesitzers kann ich daran nichts negatives
    > erkennen.

    Doch, auch aus dessen Sicht ist das langfristig nicht gut. Wenn man nur kurz investieren will (also ein paar wenige Jahre), um dann noch während der Boomzeit wieder zu verkaufen, hast du recht.
    Ansonsten bekommt die Gegend das gleiche Problem wie es jetzt z.B. München hat. Die Leute, die dort den Laden am Laufen halten, verdienen nicht genug, um auch dort zu wohnen. Und mit der Zeit nimmt dieses Problem nur zu, bis man an den Punkt kommt, wo Läden und Betriebe dort keine Angestellten mehr finden, weil sie ihnen gar nicht genug zahlen können. Und dann hat die Stadt ein Problem. Langfristig ergibt das eine Stadt, in der es sauteuer ist zu wohnen, aber wo man faktisch nicht mehr leben kann, weil es nichts gibt.

  7. Re: Nein Amazon braucht keine Subventionen

    Autor: Trockenobst 04.02.21 - 10:13

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Langfristig ergibt das eine Stadt, in der es sauteuer
    > ist zu wohnen, aber wo man faktisch nicht mehr leben kann, weil es nichts gibt.

    Man sieht an NY, London, Tokio, Los Angeles, dass sich die Leute anpassen.
    1h, 1,5h pendeln -> ist halt so.
    Leute ziehen von einer lebenswerten(!) Umgebung her um Karriere zu machen.
    Wir hatten mehrere Leute die nicht aus der Stadt/Bundesland waren hier im Projekt.
    Nach zwei Jahren reißt der extra Stress, die finanzielle Belastung und die Überstunden das Gemüt. Darauf hingewiesen das sie 700km extra in die Großstadt gezogen sind, wird mit einem frustriertem "Jeder hat das Recht in der Großstadt zu wohnen" weggewischt. Viele wollen es so.

    Ich kenne Altberliner, die in 12 Jahren dreimal umgezogen sind. Alle Jahre werden sie weg gentrifiziert. Es war hart sich was eigenes auf dem Land neu aufzubauen, aber hat geklappt. 1:10h Einweg zur Arbeit haben sie korrekterweise beide abgelehnt. Aber nicht jeder will ohne den Titel auf der Visitenkarte leben.

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