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  5. › Hewlett-Packard: HP baut 27.000…

Wo führt das noch hin ?

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  1. Wo führt das noch hin ?

    Autor: Ampel 23.05.12 - 23:07

    Auf dereine nSeite will man Umsatz machen ,kann dies aber nicht weil die Kaufkraft fehlt. und gerade duch solche Aktionen unterstützt man die mangelnde Kaufkraft. Wenn ein Angestellter keine Knete in der Tasche hat wird er auch nichts kaufen um die Wirtschaft anzukurbeln. Ergo bleibt die Firma auf Ihren Produkten sitzen oder muss sie unter Wert verkaufen . So wird das nix mit mehr Umsatz HP !!!!

  2. Re: Wo führt das noch hin ?

    Autor: keiner 23.05.12 - 23:36

    Dies würde aber eine Grundsubstanz an Intelligenz und Marktmechanismusverständnis voraussetzen. Was denkst du wohl, warum fast alle Portfolio-Analysen nur vier Dimensionen haben? Weiter können BWLer nicht denken...

  3. Re: Wo führt das noch hin ?

    Autor: spin 23.05.12 - 23:56

    Ist doch ganz einfach. Layoffs sind ein "schnelles Mittel" gegen das Symptom. Das man damit nicht die Ursache des Problems behebt dürfte selbst in den oberen Management-Sphären bekannt sein. Auch muss diesen "Lenkern" klar sein, das man sich dadurch bei potentiellen Bewerbern nicht unbedingt beliebt machen. Niemand möchte bei solch einem Angstbeisser-Konzern arbeiten.

    Der Grund warum die aktuelle Layoff-Welle notwendig wird, dürfte auch auf der Hand liegen: man hat es einfach versäumt auf den Markt einzugehen. Man ist eben nicht innovativ, sondern bestenfalls nur noch Durchschnitt und eiffert anderer Firmen Ideen hinterher (oder versucht das Knowhow durch Übernahmen einzukaufen). "invent" war gestern, heute ist "meeten" oder "status abfragen".

    Lächerlich ist übrigens auch das Mitarbeiter diese und ähnliche Nachrichten i.d.R. Tage vorher über dpa, reuters oder ähnliche Kanäle zuerst erfahren, bevor jemand aus dem Elfenbeinturm herabsteigt um nahezu inhaltslose Ankündigen für weitere Ankündigungen zu verkünden.

  4. Re: Wo führt das noch hin ?

    Autor: anybody 24.05.12 - 00:16

    > Auf dereine nSeite will man Umsatz machen ,kann dies aber nicht weil die
    > Kaufkraft fehlt. und gerade duch solche Aktionen unterstützt man die
    > mangelnde Kaufkraft. Wenn ein Angestellter keine Knete in der Tasche hat
    > wird er auch nichts kaufen um die Wirtschaft anzukurbeln. Ergo bleibt die
    > Firma auf Ihren Produkten sitzen oder muss sie unter Wert verkaufen . So
    > wird das nix mit mehr Umsatz HP !!!!

    Genau, und deshalb sollte HP einfach all seinen Angestellten das doppelte zahlen und schon stimmt es wieder mit dem Umsatz.

    Schade nur das sie dich nicht als CEO haben, denn auf so eine geniale Idee kommen die sicher nicht von selber...

  5. Re: Wo führt das noch hin ?

    Autor: keiner 24.05.12 - 00:19

    anybody schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genau, und deshalb sollte HP einfach all seinen Angestellten das doppelte
    > zahlen und schon stimmt es wieder mit dem Umsatz.
    >
    > Schade nur das sie dich nicht als CEO haben, denn auf so eine geniale Idee
    > kommen die sicher nicht von selber...

    Du hast scheinbar nicht verstanden, was er damit ausdrücken wollte.
    Please try again… ;)

  6. Re: Wo führt das noch hin ?

    Autor: Chevarez 24.05.12 - 01:23

    Das ist schon klar, dass es nicht so einfach ist. Das System, in dem wir uns bewegen, und Entwicklungen wie diese, haben jedoch über kurz oder lang auch keine Zukunft mehr. Denn prinzipiell hat er schon Recht, mit seiner, wenn auch zugegebenermaßen stark vereinfachten Darstellung der Dinge. Ich hoffe, das ist dir klar.

    Wenn der Gewinn am Ende unter immer weniger Leuten aufgeteilt wird, dann führt das dazu, dass immer mehr Leute immer weniger Kaufkraft haben. Was soll HP und die ganzen Firmen denn dann machen, um mit den immer weniger verkauften Produkten ausreichend Umsatz und Gewinn machen zu können? Die Produkte mit Diamanten bestücken?

    Ach nein, ich vergaß, dass darauf ja bereits die einfache Betriebs- bzw. Volkswirtschaft schon eine adäquate Antwort hat: Die Produkte werden von selbst teurer, da sich bei immer weniger Abnehmern nicht mehr mit Mengeneffekten arbeiten lässt. Da stagniert dann wohl leider bald danach auch die Entwicklung neuer Produkte. Denn nur über die billigere, breite Masse lässt sich das High-End überhaupt finanzieren. Und dieses High-End-Segment, mit seinen hohen Preisen ist es ja, dass dann wieder neue Entwicklungen erlaubt, die ein bis zwei Produktzyklen später dann wiederum Einzug in die Breite Masse finden.

    Und was machen die ganzen anderen 95 % der Menschen? Zurück ins vorindustrielle Zeitalter und von der Hand in den Mund leben? Ich weiß nicht, wohin das Alles noch führen wird, aber irgendwie sollte ich mir bald mal ein paar Bücher über landwirtschaftlichen Anbau und Selbstversorgung reinziehen. Denn eines steht ja mal fest: Lange kann das alles nicht mehr gut gehen.

    Und warum ich nicht zu den oberen 5 % gehöre, weiß ich an dem sehr einfachen Gesetz, dass Geld immer nach oben fällt. Und leider bin ich noch nicht hoch genug in der Hackordnung aufgehängt. Die Herausforderung, ein anderes System aufzubauen, liegt daran, dass die Oberen Zehntausend viel zu viel Macht in sich vereinigen, die auf dem alten System beruht, um die Zügel freiwillig aus der Hand geben zu wollen. Zudem denken die meisten dieser Menschen auch nicht wirklich sehr nachhaltig. Ausnahmen bestätigen hier leider all zu oft die bittere Regel.

    Und nein, ich bin kein verkappter Sozialist, weil ich die Fehler im aktuell vorherrschenden System sehe. Weder die UDSSR war sonderlich toll, noch das neue Russland. Nicht, dass ich jetzt gleich in Schubladen gesteckt werde, aus denen ich nicht mehr herauskomme.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.05.12 01:29 durch Chevarez.

  7. Re: Wo führt das noch hin ?

    Autor: bstea 24.05.12 - 08:24

    Warum soll der einfache Arbeiter Enterprise Service in Anspruch nehmen?

    --
    Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!

  8. Re: Wo führt das noch hin ?

    Autor: Ampel 24.05.12 - 08:53

    keiner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dies würde aber eine Grundsubstanz an Intelligenz und
    > Marktmechanismusverständnis voraussetzen. Was denkst du wohl, warum fast
    > alle Portfolio-Analysen nur vier Dimensionen haben? Weiter können BWLer
    > nicht denken...

    Mir war das von Anfang an klar das BWLer nicht weiter denken können als bis zur Glutspitze ihrer Tüte ...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.05.12 08:53 durch Ampel.

  9. Re: Wo führt das noch hin ?

    Autor: Ampel 24.05.12 - 09:00

    anybody schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genau, und deshalb sollte HP einfach all seinen Angestellten das doppelte
    > zahlen und schon stimmt es wieder mit dem Umsatz.
    >
    > Schade nur das sie dich nicht als CEO haben, denn auf so eine geniale Idee
    > kommen die sicher nicht von selber...

    Stellenabbau ist oft nicht die lösung deR Probleme ,es verschlimmert Sie nur. Fachkräfte werdne entlassen , und wenn man mal Sie wieder braucht ( aus welchen Gründen auch immer) ist es immer schwer wieder welche an land zu ziehen. alteingesessene gehen verloren die das wissen an die Junge Generation nicht mehr weitergeben können , wie soll da die Nachfolger Generation die firmeninternas z.B: weiter nutzen und umsezten ? . allein das Hammel Herde Prinzip nutzt hier nix !.
    Schau dir die Übertriebenen Jobangebote an . Mehre Jobbeschreibungen in eine Stellenanzeige Untergebracht und dann noch zum Hartz IV Gehalt dafür arbeiten. Wochenendzuschlag wird nicht gegeben Urlaub ? --> Fremdwort ! . Wenn Sie dich als CEO hätten ich glaub da würdem freiwillig mehr Menschen Ihren Job kündigen als dir Lieb ist und ob dann die Firma noch Wettbebwerbsfähig ist oder ob 2 Wochen später der Insolvenzverwalter dann deinen Arbeitspltz übernimmt, wird sich dann zeigen !.

  10. Re: Wo führt das noch hin ?

    Autor: anybody 24.05.12 - 09:15

    > Das ist schon klar, dass es nicht so einfach ist. Das System, in dem wir
    > uns bewegen, und Entwicklungen wie diese, haben jedoch über kurz oder lang
    > auch keine Zukunft mehr.
    a) Um dem System die Zukunft abzusprechen wäre es gut eine Alternative zu haben, diese existiert nicht wirklich.
    b) Das System funktioniert zu 98% ziemlich gut. Anstatt komische Systemdebatten zu führen sollte man sich auf die 2% konzentrieren die nicht gut funktionieren und versuchen diese Probleme zu beheben oder wenigstens abzuschwächen.

    > Denn prinzipiell hat er schon Recht, mit seiner,
    > wenn auch zugegebenermaßen stark vereinfachten Darstellung der Dinge. Ich
    > hoffe, das ist dir klar.
    Er spricht ein ernste Problem an, den zunehmenden Abstand zwischen der normalen Beölkerung und den Super-Reichen. Bloß die Tatsache das er ein echtes Problem erkannt hat heisst aber nicht das er recht hat :-)
    [mit seiner Idee sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf zu ziehen durch Beschäftigen von mehr Mitarbeitern auch wenn der Umsatz das nicht hergibt]

    > Wenn der Gewinn am Ende unter immer weniger Leuten aufgeteilt wird, dann
    > führt das dazu, dass immer mehr Leute immer weniger Kaufkraft haben. Was
    > soll HP und die ganzen Firmen denn dann machen, um mit den immer weniger
    > verkauften Produkten ausreichend Umsatz und Gewinn machen zu können? Die
    > Produkte mit Diamanten bestücken?
    HP soll nur eines machen: Ihre Aufgabe als Firma bestmöglich und effizient erfüllen und gute Produkte zu angemessenen Preisen bauen die der Markt möchte. Gesamtwirtschaftliche Fehlentwicklungen kann und soll HP nicht korrigieren (niemandem ist geholfen wenn HP mehr Mitarbeiter beschäftigt als sie wirklich brauchen - denn dann sind sie 3 Jahre später ganz pleite und beschäftigen 0 Mitarbeiter oder werden von einem Chinesen übernommen).

    > Und was machen die ganzen anderen 95 % der Menschen? Zurück ins
    > vorindustrielle Zeitalter und von der Hand in den Mund leben?
    Ich würde mal behaupten das - obwohl die Schere zwischen Arm und Reich größer geworden ist - es auch heute noch den allermeisten Menschen viel besser geht als vor 30 Jahren:
    - Jeder günstige Kleinwagen hat heute weit mehr Technik und bessere Sicherheits-Standards als eine Luxus Limousine von 1980
    - Jeder 08/15 LCD ist zigmal besser als alles was man sich für 100.000 DM damals kaufen konnte als Super-Reicher.
    - entsprechende Beispiele für Handys, Internet-Zugänge, Telefonanschlüsse, PCs bitte einfach selber fortsetzen.
    Das System funktioniert durchaus noch ganz passabel und bringt auch den normalen "Arbeitern" weiterhin große Fortschritte...

    Wenngleich
    a) es natürlich psychologisch schwierig zu verkraften ist wenn andere noch mehr haben
    b) ich auch nicht abstreiten will das es Leute gibt bei denen das Geld kaum reicht für Kleinwagen, Internet, PC etc.

    > Ich weiß nicht, wohin das Alles noch führen wird, aber irgendwie sollte ich mir bald
    > mal ein paar Bücher über landwirtschaftlichen Anbau und Selbstversorgung
    > reinziehen. Denn eines steht ja mal fest: Lange kann das alles nicht mehr
    > gut gehen.
    Keine Sorge, das geht schon gut. Sofern du auch nur einen minimal gefragten Job ausübst ist es deutlich effizienter den auszuüben und das Essen beim Aldi zu kaufen :-)

    Landwirtschaft in kleinem Umfang ist wirklich extrem ineffizient...

    > Die Herausforderung, ein
    > anderes System aufzubauen, liegt daran, dass die Oberen Zehntausend viel zu
    > viel Macht in sich vereinigen, die auf dem alten System beruht, um die
    > Zügel freiwillig aus der Hand geben zu wollen.
    Zu erst sollte man mal eine Idee haben wie dieses tolle "alternative System" denn überhaupt aussehen sollte. Und mal ernsthaft drüber nachdenken ob es auch wirklich funktioniert. Ein nicht-funktionierendes-utopisches System (das auf dem Papier ganz nett klang) haben wir im letzten Jahrhundert ja schon ausprobiert und es hat zu unglaublich viel Leid und Armut geführt.

    > Und nein, ich bin kein verkappter Sozialist, weil ich die Fehler im aktuell
    > vorherrschenden System sehe. Weder die UDSSR war sonderlich toll, noch das
    > neue Russland. Nicht, dass ich jetzt gleich in Schubladen gesteckt werde,
    > aus denen ich nicht mehr herauskomme.
    Und genau diese Systems sind ein schönes Beispiel das es nicht so leicht ist eine wirklich gut funktionierende Alternative zu erschaffen.

    Das jetzige System funktioniert meines Erachtens wunderbar, man müsste nur ein paar Sachen korrigieren:
    - Firmenspenden an Partien dramatisch beschränken damit sich nicht einzelne Firmen durch Gefälligkeiten für sie positive Gesetzgebung erkaufen (siehe Hotel-MwSt Affaire der FDP z.B.)
    - Lobbyarbeit in der Regierung deutlich beschränken damit es aufhört das Lobbyisten die Gesetzesentwürfe schreiben oder direkt in den Ministerien arbeiten
    - Gerne eine Finanztransaktionssteuer (aber bitte möglichst EU Weit)
    - Gerne eine Beschränkung der Managergehälter und Abfindungen (möglichst EU weit). Nicht weil ich finde das es unfair ist wenn die soviel kriegen sondern weil ich denke das die Fakten ziemlich deutlich zeigen das ein 20 Mio Manager statistisch nicht besser ist als ein Manager der 3 Mio verdient.

    Als "Grund" weshalb die Gehälter der normalen Arbeiter-Bevölkerung stagnieren würde ich übrigens mal die (böse böse) Globalisierung ansehen. Der Fliesband Aarbeiter konkurriert mit den Chinesischen Fliesbandarbeitern, der Manager und der gut ausgebildete Entwickler nicht direkt.

    Das Problem löst sich von selber sobald China & Indien bei den Lohnkosten und dem Wohlstand der breiten Bevölkerung zu uns aufgeschlossen haben. Das kann natürlich noch 30-40 Jahre dauern, ist aber eine eigentlich zu befürwortende Sache (sofern man nicht sich rein nationalistisch auf Deutschland focussiert und sage die dritte Welt ist uns scheissegal).

  11. Re: Wo führt das noch hin ?

    Autor: Ampel 24.05.12 - 09:20

    Chevarez schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist schon klar, dass es nicht so einfach ist. Das System, in dem wir
    > uns bewegen, und Entwicklungen wie diese, haben jedoch über kurz oder lang
    > auch keine Zukunft mehr. Denn prinzipiell hat er schon Recht, mit seiner,
    > wenn auch zugegebenermaßen stark vereinfachten Darstellung der Dinge. Ich
    > hoffe, das ist dir klar.
    >
    Hab es nur stark vereinfach da auch Leser wir hier haben die nicht so in den Sachen Involviert sind. Die sollten das auch ansatzweise verstehen

    > Wenn der Gewinn am Ende unter immer weniger Leuten aufgeteilt wird, dann
    > führt das dazu, dass immer mehr Leute immer weniger Kaufkraft haben. Was
    > soll HP und die ganzen Firmen denn dann machen, um mit den immer weniger
    > verkauften Produkten ausreichend Umsatz und Gewinn machen zu können? Die
    > Produkte mit Diamanten bestücken?
    >
    Die Preisspirale dreht sich immer weiter nach unten anstelle nach oben. anders Definiert. es wird immer Wohlabende Menschen geben doch die Anzahl aller reicht nicht aus um ein Konzern wie HP am leben zu lassen, selbst wenn jeder nur ein Produkt pro Tag käuft mit mindestens 1000 Euro Verkaufswert. Die breite Masse ist die Mittel und Unterschicht. Sie teilt sich letztendlich nur 10% vom Gesamtvermögen
    und stellt auch die Masse da auf die meistens gezielt wird. Die 10% Wohlhabende die sich die 90% des Gesamtvermögens aufteilen ,sind definitiv nicht dran Interessiert nur von einem Hersteller immer und immer wieder dernen Produkte zu kaufen um so den Konzern am leben zu halten. so ist dann der Konzern gezwungen Einsparungen vorzunehmen ,dies verbilligt wiederrum die Produkte und mehr Leute werden entlassen. somit gibts dann immer mehr Leute die die Produkte eines solchen "angsbeisser Konzerns" kaufen können. Irgendwo ist dann auch mal das ende erreicht spätestens dann wenn die Firma nicht mehr zu retten ist oder der Insolvenzverwalter anstelle dem CEO den Schreibtisch benutzt !.
    Ob das so gewollt oder nicht ist stelle ich mal in den Raum.

    > Ach nein, ich vergaß, dass darauf ja bereits die einfache Betriebs- bzw.
    > Volkswirtschaft schon eine adäquate Antwort hat: Die Produkte werden von
    > selbst teurer, da sich bei immer weniger Abnehmern nicht mehr mit
    > Mengeneffekten arbeiten lässt. Da stagniert dann wohl leider bald danach
    > auch die Entwicklung neuer Produkte. Denn nur über die billigere, breite
    > Masse lässt sich das High-End überhaupt finanzieren. Und dieses
    > High-End-Segment, mit seinen hohen Preisen ist es ja, dass dann wieder neue
    > Entwicklungen erlaubt, die ein bis zwei Produktzyklen später dann wiederum
    > Einzug in die Breite Masse finden.
    >
    Das war seit Jahren icht anders und wird sich auch nicht ändern. Am Anfang ist alles neue teuer , bis es keiner mehr Kauft ,dann wirds billiger bis zum nächsten Neuen Produkt im gleichen Segment usw. Kann mich noch gut dran erinnern wie Plextor SCSI CD Brenner über 575 DM gekostet haben ein einfacher Dawicontrol SCSI Controller über 125 DM. Heute kriegt man kaum noch gebraucht CD Brenner für SCSI und wenn man fit genug ist und einen Schrottplatz gut kennt findet man gute SCSI Controllern in alten servern wieder die verschrottet werden. Meist voll funktionsfähig. Aber da SCSI immer weniger genutzt wird ,bleibt es nur noch auf einen Nieschenbereich Begrenzt.

    > Und was machen die ganzen anderen 95 % der Menschen? Zurück ins
    > vorindustrielle Zeitalter und von der Hand in den Mund leben? Ich weiß
    > nicht, wohin das Alles noch führen wird, aber irgendwie sollte ich mir bald
    > mal ein paar Bücher über landwirtschaftlichen Anbau und Selbstversorgung
    > reinziehen. Denn eines steht ja mal fest: Lange kann das alles nicht mehr
    > gut gehen.
    >
    Dem stimme ich zu , eine gewisse Zeit lang war es tragbar . Es ist nur noch eine Frage der Zeit bis das zusammenbricht. Ich selbst horte ja schon Edelmetalle für die Wiederverwertungs Bereiche und 1 Kg Spiecherriegel (alt / defekt) da kriegt man schon bis zu 7 Euro . bei 100 Kg sind das immerhin bis zu 700 euro an Knete die man dafür kriegt (Beispiel).
    Selbst versorgen wäre wieder Back to the roots. also zur zeit kurz nach dem 2 WK und in der Zeit des Weltwirtschaftswunders (K. Adenauer) . Vielleicht wird die Industrie der Einmachgläser ja wieder angekurbelt :-) , oder die Gasherde halten wieder Verstärkt Einzug in Wohungen weil Elektro zu teuer ist.

    > Und warum ich nicht zu den oberen 5 % gehöre, weiß ich an dem sehr
    > einfachen Gesetz, dass Geld immer nach oben fällt. Und leider bin ich noch
    > nicht hoch genug in der Hackordnung aufgehängt. Die Herausforderung, ein
    > anderes System aufzubauen, liegt daran, dass die Oberen Zehntausend viel zu
    > viel Macht in sich vereinigen, die auf dem alten System beruht, um die
    > Zügel freiwillig aus der Hand geben zu wollen. Zudem denken die meisten
    > dieser Menschen auch nicht wirklich sehr nachhaltig. Ausnahmen bestätigen
    > hier leider all zu oft die bittere Regel.
    >

    Es klingt hart aber man muss die Macht Entmachen mit den Mitteln die Sie hat. Also das Hauptargument wäre die Währung also Kapital bzw. Finanzen. sie müsste Zwangsweise die zügel as der Hand geben wenn eine z.B: andere Wirtschafsform es gäbe die nicht mehr auf der Macht GELD steht. So würde alles zusammenbrechen auch die oberen 5-10% . Ist letzendlich nur ein Beispiel von vielen und wieder einmal einfach Dargestellt von mir.

    > Und nein, ich bin kein verkappter Sozialist, weil ich die Fehler im aktuell
    > vorherrschenden System sehe. Weder die UDSSR war sonderlich toll, noch das
    > neue Russland. Nicht, dass ich jetzt gleich in Schubladen gesteckt werde,
    > aus denen ich nicht mehr herauskomme.

    Von mir wirst du das nicht da wir Ähnliche Meinungen vertreten. Nur mit allzuvielen verständnis (bezogen auf die aderen) können wir nicht hoffen ,da es immer einige gibt die nicht weit genug vorraussehen / denken können um das zu verstehen was wir meinen.

  12. Re: Wo führt das noch hin ?

    Autor: anybody 24.05.12 - 09:22

    > Stellenabbau ist oft nicht die lösung deR Probleme ,es verschlimmert Sie
    > nur. Fachkräfte werdne entlassen , und wenn man mal Sie wieder braucht (
    > aus welchen Gründen auch immer) ist es immer schwer wieder welche an land
    > zu ziehen. alteingesessene gehen verloren die das wissen an die Junge
    > Generation nicht mehr weitergeben können , wie soll da die Nachfolger
    > Generation die firmeninternas z.B: weiter nutzen und umsezten ? . allein
    > das Hammel Herde Prinzip nutzt hier nix !.
    Sicherlich löst ein Stellenabbau nur ein Problem: Kosten.

    Durch Stellenabbau allein lässt sich eine Firma nicht wirklich nach vorne bringen, auch aus den von Dir genannten Gründen. Was aber nicht heisst das man Stellenabbau verbieten sollte - denn die Alternative "weiterbeschäftigten, weiter ineffizient in diesem Markt teilnehmen, weiter Verluste schreiben, irgendwann ganz Pleite gehen" ist noch schlimmer.

    Große Firmen à la Siemens & HP leiden fast immer früher oder später an riesigen Ineffizienz-Problemen und internem Machtgerangel auf allen Ebenen. Das diese Firmen dann Abteilungen auflösen und Umstrukturieren ist nicht das eigentliche Problem: Das Problem ist wenn die auf diese Weise freigesetzten Mitarbeiter dann nicht woanders einen Job finden können mit vertretbarem Aufwand.

    Durch Erhalt der bestehenden Ineffizienz (Verbot von HP's Entlassungen) macht man die Sache bereits mittelfristig nur noch schlimmer.

  13. Re: Wo führt das noch hin ?

    Autor: Ampel 24.05.12 - 09:24

    bstea schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum soll der einfache Arbeiter Enterprise Service in Anspruch nehmen?

    Darum geht es in erster Linie nicht . Es geht vielmehr um das gesamte nicht um eine einzelne Sparte bzw. Bereich.

  14. Re: Wo führt das noch hin ?

    Autor: bstea 24.05.12 - 10:09

    Dann sollen Firma verlustreiche Sparten behalten, damit alle beschäftigt sind?

    --
    Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!

  15. Re: Wo führt das noch hin ?

    Autor: theWhip 24.05.12 - 10:13

    SCHULDEN. Die ersten 5000 Jahre, vllt. erklärt dies wo die Reise bis dato geführt hat und wo sie vllt. führen wird, kann, sollte..... Und Alternativen zum Kapitalismus in dieser Form werden sich hoffentlich finden....

  16. Re: Wo führt das noch hin ?

    Autor: Private Paula 24.05.12 - 10:19

    anybody schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > HP soll nur eines machen: Ihre Aufgabe als Firma bestmöglich und effizient
    > erfüllen und gute Produkte zu angemessenen Preisen bauen die der Markt
    > möchte. Gesamtwirtschaftliche Fehlentwicklungen kann und soll HP nicht
    > korrigieren (niemandem ist geholfen wenn HP mehr Mitarbeiter beschäftigt
    > als sie wirklich brauchen - denn dann sind sie 3 Jahre später ganz pleite
    > und beschäftigen 0 Mitarbeiter oder werden von einem Chinesen übernommen).

    Oftmals entstehen diese Probleme doch auf andere Weise. Es ist ja nicht so, dass ein Unternehmen von Tag auf Nacht nicht mehr konkurrenzfaehig ist.

    Da macht ein Unternehmen 13% weniger Gewinn, und als Panikaktion werden Gehaelter gekuerzt oder tausende Mitarbeiter entlassen.

    https://www.golem.de/0902/65388.html

    Dadurch werden erst einmal die Kunden nicht weniger, sondern die vorhandene Arbeitslast verteilt sich auf weniger Koepfe. Dass diese Mitarbeiter nun den Kunden nicht mehr den gewohnten Support gewaehren koennen (Faktor Zeit), liegt auf der Hand.

    Im naechsten Schritt werden die Kunden unzufrieden (weil der Support nicht mehr stimmt), und suchen bei der Konkurrenz nach Alternativen oder versuchen am Geld zu sparen, und verhandeln die Vertraege neu aus.

    Nun bricht der Umsatz zusammen, und wieder werden Leute entlassen. Und wir fangen wieder weiter oben an, wo sich die Arbeitslast auf weniger Koepfe verteilt, und diese weniger Zeit haben...

    Diese HP News wird sich in zwei Jahren wiederholen. Nicht wegwerfen, liebe Golem Redaktion :)

    Schaut euch mal die Zahlen im Artikel an: 0,8 von 30,7 Milliarden Dollar Umsatz haben die verloren. Da wuerde ich nicht sagen, dass die besonders viele Kunden verloren haben.

    Es scheint eher so zu sein, dass die Gewinne innerhalb bestimmter Sparten zurueck gegangen sind. Statt Personal zu entlassen und fuer mehr Arbeitsbelastung der verbleibenden Mitarbeiter zu sorgen, sollten die lieber versuchen herauszufinden warum der Gewinn zurueckgegangen ist, und an dieser Schraube drehen. Vielleicht ist die Ursache weniger beim technischen Personal, als vielmehr bei der Buchhaltung zu suchen, die die Rechnungsstellung nicht in den Griff bekommt.

    Wenn der Gewinn um 44% einbricht, wie das Handelsblatt schreibt, sind selten die Lohnkosten der Mitarbeiter schuld, sondern andere Faktoren. Abschreibungen, nicht funktionierende Buchhaltung.

    Kurzfristig koennen die so vielleicht Geld einsparen, auf lange Sicht gesehen, werden HP die Probleme wieder einholen, und in ein oder zwei Jahren gibt es die naechste Kuendigungswelle.

    --
    Warum UNIX/Linux schaedlich ist:
    'kill' macht Menschen zu brutalen, blutruenstigen Bestien,
    'killall' zuechtet regelrecht Massenmoerder,
    'whoami' loest bei psychisch labilen Personen Existenzkrisen aus!

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