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Die Argumente sind ja völlig kappes

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  1. Die Argumente sind ja völlig kappes

    Autor: SM 14.09.20 - 03:25

    'Laut Kramer könnte der Rechtsanspruch auf Homeoffice dazu führen, "dass Unternehmen Tätigkeiten, etwa die Buchhaltung, auslagern und an Dienstleister übertragen"'

    Und was soll den Arbeitgeber davon abhalten das nicht bereits jetzt, also ohne Home Office-Gesetz zu tun? Totales Null-Argument.

  2. Re: Die Argumente sind ja völlig kappes

    Autor: bofhl 14.09.20 - 09:54

    Es fehlt der Zwang über so was nach zu denken! Wenn dann die ersten Beschäftigten daher kommen und seine/ihre dem Gesetz-entsprechende Homeoffice-Zeit fordern und die Firma dann so wie so deren IT und interne Abläufe anpassen muss, kann es gleich das komplette System der Abwicklung anpassen - je nach Größe der Firma (Auslandsniederlassungen etc.) kann es sich dann rechnen, komplette Abläufe oder auch nur Teile "wo anders" durch zu führen.
    Nicht vergessen - die EU ist inzwischen ziemlich groß und statt die Leute hier nach De, Ö, etc. zu karren kann man das auch "vor Ort" in Niederlassungen erledigen lassen!

  3. Re: Die Argumente sind ja völlig kappes

    Autor: 486dx4-160 14.09.20 - 10:35

    SM schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 'Laut Kramer könnte der Rechtsanspruch auf Homeoffice dazu führen, "dass
    > Unternehmen Tätigkeiten, etwa die Buchhaltung, auslagern und an
    > Dienstleister übertragen"'
    >
    > Und was soll den Arbeitgeber davon abhalten das nicht bereits jetzt, also
    > ohne Home Office-Gesetz zu tun? Totales Null-Argument.

    Allein das Wort "Arbeitsplätze" ist per Definition ein gewichtiges Argument für oder gegen alles. So gewichtig, dass der Satz in dem das Wort steht überhaupt keinen Sinn mehr ergeben muss.

  4. Re: Die Argumente sind ja völlig kappes

    Autor: Trockenobst 15.09.20 - 17:47

    bofhl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Homeoffice-Zeit fordern und die Firma dann so wie so deren IT und interne
    > Abläufe anpassen muss, kann es gleich das komplette System der Abwicklung
    > anpassen

    Oder die sind einfach zu faul viel zu ändern, weil es fast nichts zu ändern gibt. In weit verteilten Büros geht sowieso niemand direkt vorbei, also ist es egal ob die drei Tage die Woche daheim sind. Wenn es was gibt, ruft man auch in Haus an.

    Ich habe die letzten 3-4 Monate schon arge Horrorgeschichten aus den Peitsch Galeeren der IT gelesen/gehört. Aber gerade bei den hemdsärmligen Mittelständlern geht es um jeden gesparten Euro. Alleine in der Großstadt hier gab es noch letztes Jahre Bieterwettstreite um neue Büroflächen.

    Das Thema hat sich merklich abgekühlt, auf Dauer. Wenn die Buchhaltungsdame nicht mehr 1h Einweg hat sondern zu 80% von daheim arbeiten kann, ist das für beide Seiten gut. Vor allem wenn der Chef ehrlich zugeben muss, dass er oder seine Sidekicks sie praktisch nur beim Mittagessen grüssen und nie in ihr Büro am anderen Ende der Fabrik besuchen gehen.

  5. Re: Die Argumente sind ja völlig kappes

    Autor: McDagobertus 17.09.20 - 09:58

    Das ganze Gerede der Arbeitgeber ist zurückzuführen auf "da habe ich ja keine Kontrolle über den Mitarbeiter". Corona hat bewiesen, dass Homeoffice möglich ist. Ein System, das den Arbeitnehmer online einchecken lässt sichert die Zeiterfassung und die Leistung kann anhand der gemachten Arbeit ermittelt werden.
    Aus technischer Sicht gibt es absolut keine Rechtfertigung, warum ein Büro-Arbeitsplatz nicht im Homeoffice getätigt werden kann. Das weiß ich aus eigener Erfahrung als ITler.
    Der Arbeitgeber muss lediglich dazu bereit sein und das sind nun mal die wenigsten. Meine Firma bildet da keine Ausnahme. Wir haben einen Brief erhalten, nach dem man wieder ins Büro kommen soll, da kein Anrecht auf Homeoffice mehr besteht, weil Corona ja nicht mehr so akut ist. Ich hoffe auf dieses Gesetz, da ich selber täglich einen Arbeitsweg von 45 Minuten in eine Richtung habe. Meine Arbeit besteht jedoch zu 100% aus digitalem Support via Teamviewer und Telefon. Das kann ich bequem an jedem Ort der Welt erledigen. Für mich als Arbeitnehmer wäre das eine Verbesserung der Work-Life-Balance.
    Homeoffice bietet viele Vorteile. Dabei betrachte ich nicht nur die Arbeit an sich. Der fehlende Arbeitsweg also die Zeitersparnis, Klimaschutz durch weniger Pendler, die Kostenersparnis da man kein Auto für den Arbeitsweg benötigt und vieles mehr.

  6. Re: Die Argumente sind ja völlig kappes

    Autor: Copper 18.09.20 - 11:56

    So unterschiedlich sind die AG.
    Bei uns hiess es zu Beginn der Coronakrise erstmal, min. 50% bleiben zu Hause, ohne Wenn und Aber. Nach kurzer Zeit hiess es, soweit möglich sollen alle zuhause bleiben und von da aus arbeiten.
    Seit Juli oder August wird nun langsam die Büropräsenz wieder hochgefahren, aber mehr als 50% (also max. 50% der Nennbelegung eines Büroraums) nach Konzernvorgabe nicht erlaubt.
    Ich kann im Moment relativ frei entscheiden, ob nun Büro oder Homeoffice. Interessiert nicht wirklich jemanden, solange ich meine Arbeit mache und hin und wieder mal im Büro auftauche.
    Die Woche 3 Tage im Homeoffice (meine private Ausrüstung erlaubt tatäschlich Homeoffice, offiziell ist es natürlich Mobile office), weil 2 Kollegen im 4er-Büro anwesend waren, 2 Tage im Büro, so über den Daumen einen 3/4 Tag lang.
    Da wir sowieso viel Reisetätigkeit haben, war das aber auch früher schon kein Problem, bei einem Arzttermin einfach mal einen Tag von zuhause aus zu arbeiten. Ich habe Kollegen, die habe ich auch früher vielleicht 3-4 mal im Jahr gesehen.

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