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Darum laufen meiste IT Projekte auch beschissen

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  1. Darum laufen meiste IT Projekte auch beschissen

    Autor: JTR 31.03.20 - 12:13

    Sorry um es mal auf Kundenseiten zu sagen: Darum ist die Kommunikation und allen voran das Auffassungsvermögen eurer Mitarbeiter beschissen und laufen Projekte entsprechend. Weniger hippe Arbeitsplätze wieder mehr Konzentration- und Auffassungsvermögen täte eurer Branche ganz gut, sprich wieder ab ins Büro!

  2. Re: Darum laufen meiste IT Projekte auch beschissen

    Autor: DxC 31.03.20 - 15:21

    Um es mal aus Sicht des Dienstleistungsbereichs zu sagen: Werdet euch klar was ihr wollt und koordiniert und kommuniziert richtig - kein Wunder das IT Projekte so scheise laufen.
    Ich würde dabei sagen der Standort des Mitarbeiters spielt absolut keine Rolle.

  3. Re: Darum laufen meiste IT Projekte auch beschissen

    Autor: OutOfCoffee 31.03.20 - 22:14

    DxC schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Um es mal aus Sicht des Dienstleistungsbereichs zu sagen: Werdet euch klar
    > was ihr wollt und koordiniert und kommuniziert richtig - kein Wunder das IT
    > Projekte so scheise laufen.
    > Ich würde dabei sagen der Standort des Mitarbeiters spielt absolut keine
    > Rolle.

    Kann mich dem nur anschließen. Meistens liegt das Problem auf Kundenseite, weil die zu Faul sind vernünftige Anforderungen zu schreiben (wieso schreiben, hab ich doch gerade erzählt), ständig Ihre Meinungen / Wünsche ändern, dann aber für vorherige Anforderungen die bereits umgesetzt wurden wie zuvor besprochen, nicht zahlen wollen, weil man es ja jetzt nach dem es umgesetzt ist doch anders haben will. Hat der Entwickler sich dann selbst was überlegt, weil der Kunde selbst keine Idee hatte oder nicht wusste wie es jetzt genau sein soll, will der Kunde dann auch nicht zahlen. Zumeist weis der Kunde selbst nicht was er will, will aber vom Entwickler das er Hellsehen kann was der Kunde haben will. Der Kunde hat zumeist keine Ahnung wie viel Arbeit teilweise hinter vermeintlich kleinen nachträglichen Änderungen stecken kann. Teilweise kommt das dem Gleich nachträglich unter ein bereits fertiggestelltes Haus einen Keller ziehen zu wollen. Darüber hinaus soll der Entwickler sich neben seinem eigenen Fachgebiet auch noch im Detail mit den vermurksten Prozessen und dem Geschäftsfeld des Kunden im Detail auskennen. Und es muss natürlich alles Sicher sein und bloss nichts Online speichern, aber es muss trotzdem von überall verfügbar und erreichbar sein und Videos soll es auch abspielelen können am besten in 4k aber muss auch mit einem 2400Baud Modem (wer das noch kennt) gehen und KI muß es auch können und bitte noch irgendwas mit Big Data.

  4. Re: Darum laufen meiste IT Projekte auch beschissen

    Autor: alphanerd 31.03.20 - 23:48

    Unserer Branche täten vor Allem weniger ignorante Auftraggeber gut, die wissen, was sie wollen. Wenn die IT tats. immer so'n Mist bauen würde, würde bei den Summen jeder Geschäftsabschluss vor dem Kadi landen. Da das nur in Ausnahmefällen passiert, ist eigentlich klar, wo typischerweise der Fehler zu verorten ist...bei der Riesen-Menge an verbrannter Arbeitskraft in gescheiterten IT-Projekten.

    Ich liebe meine Kunden und komm' gut mit ihnen zurecht - das klappt aber nur, wenn man nicht jedes Sch***-Projekt annimmt, bzw. von seinen Partnern eine entsprechende Vorbereitung erwartet. Im Gegenzug ist man dann auch nicht nölig, wenn der Kunde 'ne stramme Performance erwartet, weil man weiss, dass "die andere Seite" ebenfalls professionell arbeitet und sich vorbereitet hat.

  5. Re: Darum laufen meiste IT Projekte auch beschissen

    Autor: Hallonator 01.04.20 - 09:49

    DxC schrieb:
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    > Um es mal aus Sicht des Dienstleistungsbereichs zu sagen: Werdet euch klar
    > was ihr wollt und koordiniert und kommuniziert richtig

    Es auf den Kunden schieben ist etwas zu leicht gedacht. Es ist die Auftrage des IT-Beraters den Kunden bei seiner Zielsetzung zu beratschlagen, da der Kunde sich mit dem Kram nicht auskennt. Und ja, das macht den Job ist verdammt schwer, vor allem da der Kunde meist über Halbwissen der eigenen Landschaft besitzt und der IT-Berater nicht alle Fakten hinterfragen kann.

  6. Re: Darum laufen meiste IT Projekte auch beschissen

    Autor: OutOfCoffee 01.04.20 - 11:45

    Hallonator schrieb:
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    > DxC schrieb:
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    > > Um es mal aus Sicht des Dienstleistungsbereichs zu sagen: Werdet euch
    > klar
    > > was ihr wollt und koordiniert und kommuniziert richtig
    >
    > Es auf den Kunden schieben ist etwas zu leicht gedacht. Es ist die Auftrage
    > des IT-Beraters den Kunden bei seiner Zielsetzung zu beratschlagen, da der
    > Kunde sich mit dem Kram nicht auskennt. Und ja, das macht den Job ist
    > verdammt schwer, vor allem da der Kunde meist über Halbwissen der eigenen
    > Landschaft besitzt und der IT-Berater nicht alle Fakten hinterfragen kann.

    Ja, beraten wie die IT Lösung aussehen sollte / könnte. Es gibt auch viele Kunden mit denen man gut Zusammenarbeiten kann, aber nun mal auch viele, die noch nicht mal Ihre eigenen internen Prozesse kennen oder wissen was sie haben wollen. Nach dem Motto ich möchte die Menüleiste jetzt doch lieber rechts und nicht oben. Ah ne, gefällt mir jetzt doch nicht. Jetzt doch lieber als Kontext Menü ah und das Design gefällt mir jetzt doch nicht. Ich habs mir jetzt anders überlegt, doch kein Desktop Client lieber eine Web Anwendung aber nur im lokalen Netz. Internet ist mir zu böse und 2 Wochen später, ach ne, soll doch auch aus dem Internet erreichbar sein und dann wird sich beschwert wenn der go Live nicht eingehalten werden kann. Etwas überspitzt dargestellt, aber solche Kunden gibt es auch zur genüge und das bitte alles zum vorher vereinbarten Festpreis.

  7. Re: Darum laufen meiste IT Projekte auch beschissen

    Autor: Hallonator 01.04.20 - 16:05

    OutOfCoffee schrieb:
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    > Hallonator schrieb:
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    > > DxC schrieb:
    > >
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    >
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    > > > Um es mal aus Sicht des Dienstleistungsbereichs zu sagen: Werdet euch
    > > klar
    > > > was ihr wollt und koordiniert und kommuniziert richtig
    > >
    > > Es auf den Kunden schieben ist etwas zu leicht gedacht. Es ist die
    > Auftrage
    > > des IT-Beraters den Kunden bei seiner Zielsetzung zu beratschlagen, da
    > der
    > > Kunde sich mit dem Kram nicht auskennt. Und ja, das macht den Job ist
    > > verdammt schwer, vor allem da der Kunde meist über Halbwissen der
    > eigenen
    > > Landschaft besitzt und der IT-Berater nicht alle Fakten hinterfragen
    > kann.
    >
    > Ja, beraten wie die IT Lösung aussehen sollte / könnte. Es gibt auch viele
    > Kunden mit denen man gut Zusammenarbeiten kann, aber nun mal auch viele,
    > die noch nicht mal Ihre eigenen internen Prozesse kennen oder wissen was
    > sie haben wollen. Nach dem Motto ich möchte die Menüleiste jetzt doch
    > lieber rechts und nicht oben. Ah ne, gefällt mir jetzt doch nicht. Jetzt
    > doch lieber als Kontext Menü ah und das Design gefällt mir jetzt doch
    > nicht. Ich habs mir jetzt anders überlegt, doch kein Desktop Client lieber
    > eine Web Anwendung aber nur im lokalen Netz. Internet ist mir zu böse und 2
    > Wochen später, ach ne, soll doch auch aus dem Internet erreichbar sein und
    > dann wird sich beschwert wenn der go Live nicht eingehalten werden kann.
    > Etwas überspitzt dargestellt, aber solche Kunden gibt es auch zur genüge
    > und das bitte alles zum vorher vereinbarten Festpreis.

    Ja, sowas kenne ich auch. Beste war mal: Ich sollte mit einem Rest-Service beim Kunden sprechen. Natürlich kein VPN Zugang oder so. Als ich dann irgendwann alles runterprogrammiert hatte und dem Kunden zum testen geschickt habe, stellt sich heraus, dass nichts funktioniert. Am ende lief auf deren Seite nen SOAP-Service.

    Letztendlich denke ich, dass das Problem bei dem ganzen Outsourcing liegt. Wenn der Kunde selbst nicht mehr das KnowHow hat, was wie läuft, weil alles externe machen sollen, gehen so Informationen halt verloren.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.04.20 16:10 durch Hallonator.

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