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Sozialer Kontakt wird überbewertet

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  1. Re: Sozialer Kontakt wird überbewertet

    Autor: fuzzy 15.05.19 - 17:10

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im Beruf geht ums Arbeiten und nicht ums Freunde werden

    Auf der Arbeit verbringt man fast 2/3 der Wachzeit unter der Woche. Beste Freunde muss man mit den Kollegen nicht werden, aber wer das Soziale ganz außen vor lässt wird (meiner Meinung nach vollkommen zurecht!) schief angeschaut.

    Ich arbeite nicht gerne mit Leuten zusammen, mit denen ich auf persönlicher Ebene überhaupt nicht kommunizieren kann.

    Was mit Leuten passiert, die nicht (genug) persönlich mit anderen kommunizieren sieht man bei Senioren gut. Das Gehirn baut massiv ab. Der Mensch (i.A.) braucht Menschen.

    Baumansicht oder Zitieren oder nicht Posten - die Wahl ist eure!

  2. Re: Sozialer Kontakt wird überbewertet

    Autor: Muhaha 16.05.19 - 00:39

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Dann kannst Du doch gar nicht mitreden?

    Warum sollte ich das nicht können? Ich habe jahrelang in einem Großraumbüro gearbeitet. Ging auch. Hatte andere Vorteile, andere Nachteile.

    > Mittlerweile sind vernünftige Büros eine Seltenheit, da kommt nur ganz
    > langsam wieder ein Umdenken.

    Du gehst schon wieder nur von Dir aus :)

    > Viel eher ist die komplette Etage eines
    > Hochhauses meist ein einziges großes Büro. Bestenfalls noch ein kleines
    > Zimmerchen fürn Chef, der darf natürlich seine Ruhe haben.

    Genau, weil es auch so viele Büros in Komplettetagen eines Hochhauses gibt, die als Großraumbüro ausgelegt sind. Jesses ...

  3. Re: Sozialer Kontakt wird überbewertet

    Autor: hattabatatta 16.05.19 - 06:32

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im Beruf geht ums Arbeiten und nicht ums Freunde werden, die kann ich
    > außerhalb der Arbeitszeit treffen. Im Gegenteil, diese ganzen nervigen
    > Diskussionen im Büro bzgl. Fenster auf/zu, die mangelnde Körperhygiene des
    > Kollegen rechts und das Dauergeplappere den Kollegen links behindern
    > konstant die Arbeit und machen auch krank. Auch wenns weniger genervt,
    > sondern geselliger zugeht, behindert das die Arbeit, weil mehr über Fußball
    > philosophiert wird als über die Arbeitsaufgabe. Und ich möchte sagen, dass
    > fast jeder unter irgendsowas im Arbeitsalltag leidet.
    >

    Wie sehr du mir mit dieser Aussage aus der Seele sprichst.
    Wenn ich sage "Ich bin an meinem Arbeitsplatz, um Geld zu verdienen und nicht um Freunde zu finden" schauen mich immer alle an, als wäre ich ein Soziopath.
    Sicher, wenn ich jemandem an meinem Arbeitsplatz kennenlerne, mit dem ich echt gut kann, dann kann da auch eine Freundschaft draus entstehen (meinen besten Freund habe ich in der Arbeit kennengelernt und wir sind seit über 5 Jahren befreundet ... selbst wenn wir nicht mehr in der selben Bude arbeiten), aber es ist nicht mein primäres Ziel, wenn ich in die Arbeit fahre.
    Alleine schon diese verdammten Großraumbüros sind eine immense psychische Belastung, aber der Arbeitgeber findet es toll, weil dann die soziale Interaktion gefördert wird.

  4. Re: Sozialer Kontakt wird überbewertet

    Autor: Stepinsky 16.05.19 - 11:36

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Stepinsky schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > McWiesel schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------

    > Ich mag effiziente Teams. In der Realität fehlt es daran aber oft, das geht
    > schon los mit unnötigem Smalltalk, der bereits die erste Viertelstunde des
    > eh so kurzen Termins erschöpft. Dann die Leute, die sich nicht kurz fassen
    > und direkt zum Wesentlichen kommen können. Es ist einfach leidiger Alltag,
    > dass dann nach 55 Minuten BlaBla die letzten 5 Minuten wirklich das Thema
    > weitergebracht haben, aber dann schon wieder die meisten zum nächsten
    > Termin müssen.
    Das ist ein generelles Problem, was dich auch im Homeoffice trifft. Nur dann vielleicht in der Extremform, über Voice-/Video-Chat, was das ganze Chaos noch viel anstrengender macht.

    > Da sind introvertierte Leute einfach besser, weil sie wenig
    > sagen, das aber dafür gehaltvoll. Leider werden sie gerne von irgendwelchen
    > Phrasendreschern in die Ecke gestellt.
    ++

    > > Im Gespräch über den Schreibtisch hinweg werden kurz
    > > Strategien diskutiert und Erfahrungen weiter gegeben. Während eines
    > > längeren Auslandsaufenthalts habe ich genau das vermisst.
    >
    > Und genau das kann ich nicht ab. Ich hab nen fieses Datenbankproblem und
    > muss alle Gedanken zusammennehmen, am Nachbartisch wird gerade seit 20
    > Minuten eifrig diskutiert ob ein Server auch mit 16 statt 24 GB RAM laufen
    > könnte (statt es einfach mal auszuprobieren). Und wenn das ausdiskutiert
    > ist, gehts mit Fußball weiter, wo sich der dann 3 Plätze hinten auch noch
    > dazu einmischt.

    Das kenne ich auch, aber da wird bei uns rein gegrätscht. Für (längere) Besprechungen gibt es einen extra Raum und es ist üblich, dass man Kollegen auffordert diesen zu nutzen, weil ihre Besprechung zu lange dauert. Das sagen wir sogar unserem chef, wenn der mal wieder extrem gesprächig ist ;)
    Dazu muss man allerdings eine entsprechende Firmenkultur aufbauen. dazu gehört auch, dass man manchen Kollegen beibringen muss, dass sie zuerst fragen, ob man gerade verfügbar ist, bevor sie ein Gespräch anfangen. In der Regel reicht aber schon eine Blickkontakt, um die Verfügbarkeit einzuschätzen. Im Homeoffice muss ich aber per Messenger stören, weil ich nicht sehen kann, ob der Kollege gerade beschäftigt ist.


    > > > Die Wahrheit ist eine andere.
    > > Deine Wahrheit ist eine andere. Verallgemeinern lässt sich das nicht.
    >
    > Eben, aber man könnte jedem das anbieten, was er möchte, um bestmögliche
    > Ergebnisse zu bringen. Aber nein, irgendeiner meint definieren zu können,
    > was für alle das Richtige zu sein hat.

    Zustimmung. Bei uns ist es weitgehend flexibel gelöst. Es steht schon die Bitte im Raum, möglichst oft vor Ort zu sein, weil die Synergie-Effekte über die Jahre immer deutlicher wurden. Aber es besteht kein Zwang dazu. Nur Neueinsteiger müssen in der Einarbeitungszeit auf jeden Fall im Büro sein. Da steckt die Erfahrung dahinter, dass die Ausbildung sehr leidet, wenn die Kollegen nicht ansprechbar sind bzw. wenn man den Neuen nicht unterstützend mit Feedback über die Schulter schauen kann.

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