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Nun aber: Hinaus aus der Krise!

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  1. Nun aber: Hinaus aus der Krise!

    Autor: Antikapitalist 29.04.10 - 12:44

    > "So, wie es ist, bleibt es nicht."
    > Bertolt Brecht, "Lob der Dialektik", 1934.

    Die Doktrin des totalen Marktes ist weltweit gescheitert. Der Hamburger Senat (CDU) der Handelskammer (Kapital), ist selbst Teil der Krise und versucht, seine Ratlosigkeit hinter leichten Modifikationen am falschen Kurs zu vertuschen. Doch auch "längere" Paukstudiengänge, "nachgelagerte" Studiengebühren und "fehlerfreie" Überwachung durch STiNE bleiben an "Leistung" und "Effizienz" orientierter Mist. Produktives Lernen, aufklärende Wissenschaft und souveränes Eingreifen für Verbesserungen der Lebensbedingungen aller erfordern eine ganz andere kulturelle Orientierung.

    Wirkliche Neugier, produktive Muße, soziale Anteilnahme, gegenseitige Ermunterung kommen erst im kritischen Engagement für eine menschliche Gesellschaft zur Geltung. Für die allgemeine Emanzipation müssen Studiengebühren wieder abgeschafft und die Bachelor-Master-Studiengänge für kooperatives Lernen überwunden werden. Die Universität muß dafür sozial geöffnet, kritisch auf die Gesellschaft orientiert, demokratisch verfaßt und am bisherigen Ort geschichtsbewußt entwickelt werden. Eine menschengemäße Entwicklung kann nur kritisch und solidarisch erkämpft werden. Ein AStA sollte Initiator solcher studentischer Bewegung sein.

    In dieser Weise engagieren wir uns in Fachschaftsräten, der Fachschaftsrätekonferenz (FSRK), dem Studierendenparlament und den akademischen Gremien. Wir wirken in der Friedensbewegung, arbeiten gegen Rechts und in den Gewerkschaften. Die Zusammenarbeit mit anderen fortschrittlichen Gruppen und das kritische Eingreifen als Mitglieder der SPD – trotz alledem! – sind dabei wesentlich für unsere politische Konzeption.

    Das gemeinsame kritische Engagement befreit: Aufklärung ist der Ausgang aus der Krise.

  2. Re: Nun aber: Hinaus aus der Krise!

    Autor: iKnow 30.04.10 - 09:50

    lies mal lieber karl mannheim: "ideologie und utopie", um zu verstehen, warum du bürgersöhnchen lange herumintellektualisieren kannst, du leider bei den weniger gebildeten sozialen schichten dafür höchstens ein beiläufiges lächeln erntest, bevor wieder rtl2 eingeschaltet wird. oder noch besser geh mal in die berliner hu in den eingangsaal und lies dir das karl marx zitat durch...

    in diesem sinne: der idealismus war schon immer tot, lang lebe der (bewusste) konstruktivismus.


    Antikapitalist schrieb:
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    > > "So, wie es ist, bleibt es nicht."
    > > Bertolt Brecht, "Lob der Dialektik", 1934.
    >
    > Die Doktrin des totalen Marktes ist weltweit gescheitert. Der Hamburger
    > Senat (CDU) der Handelskammer (Kapital), ist selbst Teil der Krise und
    > versucht, seine Ratlosigkeit hinter leichten Modifikationen am falschen
    > Kurs zu vertuschen. Doch auch "längere" Paukstudiengänge, "nachgelagerte"
    > Studiengebühren und "fehlerfreie" Überwachung durch STiNE bleiben an
    > "Leistung" und "Effizienz" orientierter Mist. Produktives Lernen,
    > aufklärende Wissenschaft und souveränes Eingreifen für Verbesserungen der
    > Lebensbedingungen aller erfordern eine ganz andere kulturelle
    > Orientierung.
    >
    > Wirkliche Neugier, produktive Muße, soziale Anteilnahme, gegenseitige
    > Ermunterung kommen erst im kritischen Engagement für eine menschliche
    > Gesellschaft zur Geltung. Für die allgemeine Emanzipation müssen
    > Studiengebühren wieder abgeschafft und die Bachelor-Master-Studiengänge für
    > kooperatives Lernen überwunden werden. Die Universität muß dafür sozial
    > geöffnet, kritisch auf die Gesellschaft orientiert, demokratisch verfaßt
    > und am bisherigen Ort geschichtsbewußt entwickelt werden. Eine
    > menschengemäße Entwicklung kann nur kritisch und solidarisch erkämpft
    > werden. Ein AStA sollte Initiator solcher studentischer Bewegung sein.
    >
    > In dieser Weise engagieren wir uns in Fachschaftsräten, der
    > Fachschaftsrätekonferenz (FSRK), dem Studierendenparlament und den
    > akademischen Gremien. Wir wirken in der Friedensbewegung, arbeiten gegen
    > Rechts und in den Gewerkschaften. Die Zusammenarbeit mit anderen
    > fortschrittlichen Gruppen und das kritische Eingreifen als Mitglieder der
    > SPD – trotz alledem! – sind dabei wesentlich für unsere politische
    > Konzeption.
    >
    > Das gemeinsame kritische Engagement befreit: Aufklärung ist der Ausgang aus
    > der Krise.

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