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Meine HR-Analytics-Technik: ehrlich mit den Leuten reden und zuhören

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  1. Meine HR-Analytics-Technik: ehrlich mit den Leuten reden und zuhören

    Autor: twothe 15.11.19 - 12:43

    Wenn man wissen will warum Mitarbeiter kündigen, dann kann man sie auch ganz einfach fragen. Wenn man dann keine vernünftige Antwort bekommt weil sich derjenige nicht traut sie zu äußern, dann hat man auch eine Antwort.

    Wenn ich als Teamleiter, Projektleiter oder Manager tätig bin, dann halte ich es für eine meiner wichtigsten Pflichten dafür zu sorgen, dass die Mitarbeiter das Gefühl haben, dass sie sich ohne Konsequenzen äußern können wenn es ein Problem gibt. Dazu muss einerseits eine entsprechende Atmosphäre für die Akzeptanz von Kritik geschaffen werden, andererseits muss ich dann auch zuhören und vor allem auch entsprechend der Wünsche der Mitarbeiter handeln. Es lässt sich natürlich nicht jeder Wunsch realistisch umsetzen, aber die die realistisch sind sollte man dann auch mal angehen. Manchmal wirkt sich eine bessere Kaffeemaschine erheblich mehr auf die Produktivität aus, als wöchentliche Wohfühl-Meetings mit dem Motivations-Team.

    Dazu gehört natürlich ein gewissen Feingefühl und psychologische Grundkenntnisse, aber ein Chef der über diese nicht verfügt, der ist meines Erachtens in seiner Rolle eine Fehlbesetzung. Man soll ja als Chef dafür sorgen das der Laden gut läuft, und nicht Peitsche schwingend die Leute zu Sklaven deklassieren. Das ist allerdings vor allem in vielen deutschen Unternehmen noch nicht so ganz angekommen.

  2. Re: Meine HR-Analytics-Technik: ehrlich mit den Leuten reden und zuhören

    Autor: Shred 15.11.19 - 13:46

    +1

    Ich beneide deine Kollegen, so einen Chef/Vorgesetzten zu haben.

  3. Re: Meine HR-Analytics-Technik: ehrlich mit den Leuten reden und zuhören

    Autor: kendon 15.11.19 - 13:54

    Das war auch mein erster Gedanke. Daten solange zu jonglieren bis sie in das Bild und die monetären Ziele des gehobenen Managements passen wird nicht helfen, ausser den Bonuszahlungen an besagtes Management. Wer wissen will ob seine Leute zufrieden sind bzw. womit sie unzufrieden sind sollte sie fragen.

    Und bloss keine automatisierte Umfrage mit vorgegebenen multiple choice Antworten, das ist noch schlimmer. Face2face mit den Leuten reden, und zwar regelmässig. Niemand hat gesagt dass das kein Aufwand ist.

  4. Re: Meine HR-Analytics-Technik: ehrlich mit den Leuten reden und zuhören

    Autor: Tuxraxer007 15.11.19 - 18:02

    Ich hab schon bei einigen Unternehmen gearbeitet, von der 30 Mann Klitschee bis zum internationalen Grossunternehmen mit über 300.000 Mitarbeitern weltweit ( aktueller Job )

    Obwohl unsere Firma so groß ist, merkt man das als Mitarbeiter überhaupt nicht, weil eine sehr gute Unternehmens-Kultur gefördert und gelebt wird - die Mitarbeiter stehen im Mittelpunkt.
    Die sind das Kapital des Unternehmen und als erste mal dafür verantwortlich dafür, das unsere CEO bei der Pressekonferrenz Top-Geschäftszahlen präsentieren konnte - die Leute machen einen tollen Job und das weil die Spass am Job haben und nicht weil die ihre 8 Std. absitzen müssen.

    Es gibt z.b. die klare Regrelung - das keine Überstunden gemacht werden sollen. Es weiß jeder, das die nicht immer machbar ist und dann wird dem Mitarbeiter das auch entsprechend honoriert, weil der sich abends / am Wochenende vielleicht den A.... aufgerissen hat.

    Bei meinem letzten AG war genau das Gegenteil der Fall, Überstunden an der Tagesordnung und wenn da mal was passiert hätte ( Unfall etc. ) , hat der Chef mit einem Bein im Knast gestanden. DAs war u.a. ein Grund, warum ich da schnell wieder weg war.

  5. Re: Meine HR-Analytics-Technik: ehrlich mit den Leuten reden und zuhören

    Autor: twothe 15.11.19 - 21:01

    Shred schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich beneide deine Kollegen, so einen Chef/Vorgesetzten zu haben.

    Danke.

    Das sieht dann natürlich bei meinem Chef dann manchmal auch genau aus wies eine Etage drunter oft angekreidet wird. Der depressive Mitarbeiter hat nach längerer Bearbeitung wieder gute Laune, der Azubi freut sich über gute Noten, die Stimmung und die Arbeitsergebnisse sind bestens, und alle haben Spaß, und dann hab ich das Gespräch mit meinem Chef und muss mir Dinge anhören wie: "Ja also die Arbeitsergebnisse ihres Teams sind ja ganz gut, aber immer wenn ich sie sehe sind sie nur mit irgendwelchen Mitarbeitern am Schwätzen. Wir bezahlen sie aber nicht fürs Reden sondern fürs Arbeiten!"

    Das ist dann der Moment wo man immer die Zitrone zum drauf beißen dabei haben muss...

  6. Re: Meine HR-Analytics-Technik: ehrlich mit den Leuten reden und zuhören

    Autor: Faksimile 16.11.19 - 12:07

    Weil der Chef nicht versteht, dass man nicht dauerhaft Vollgas kann. Das kann sein Auto nämlich auch nicht.

  7. Re: Meine HR-Analytics-Technik: ehrlich mit den Leuten reden und zuhören

    Autor: Kommentator2019 20.11.19 - 15:53

    twothe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Dazu gehört natürlich ein gewissen Feingefühl und psychologische
    > Grundkenntnisse, aber ein Chef der über diese nicht verfügt, der ist meines
    > Erachtens in seiner Rolle eine Fehlbesetzung. Man soll ja als Chef dafür
    > sorgen das der Laden gut läuft,

    Wohlgemerkt weitgehende Zustimmung: direkte bidirektionale Kommunikation ist enorm wichtig (zB auch SMART goals). - Aber als Chef mußt du noch mehr können ;-)


    und nicht Peitsche schwingend die Leute zu
    > Sklaven deklassieren. Das ist allerdings vor allem in vielen deutschen
    > Unternehmen noch nicht so ganz angekommen.

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