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Größenwahn als Marketing!

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  1. Größenwahn als Marketing!

    Autor: rosapantherschreck 01.09.16 - 14:29

    Die konkurrierenden US-Digitalmultis Amazon, Microsoft & Google haben eine erheblich größere Marktkapitalisierung & sind global besser vernetzt als der Provinzprovider Telekom. Auch sind die "Finanz-Reserven" der US -Multis gewaltig gegenüber dem "David" Telekom, denen zunehmend (in der Heimat!) die Kunden weglaufen! Also wohl eher Größenwahnsinn bzw. eher MARKETING um Telekom-Cloud.

  2. Re: Größenwahn als Marketing!

    Autor: Kleba 01.09.16 - 20:31

    Also so groß ist der Unterschied nicht. Amazon bspw. machte 2015 einen Umsatz von 107 Mrd. USD, die Telekom knapp 70 Mrd. EUR. Das einzige was hier provinziell ist, ist dein Kenntnisstand über die Telekom.
    Außerdem ist die Telekom einer von 17 Tier-1 Providern weltweit - die haben schon Erfahrungen in dem Bereich (mehr als Google & Amazon, was das angeht).

    Und nur weil ein paar Privatkunden über die Telekom lästern, heißt das nicht, dass die Telekom irgendwelche Probleme hat. Auch ein Unternehmen wie Microsoft sucht sich nicht ohne Grund die Telekom als Cloud-Partner in Europa aus.

  3. Re: Größenwahn als Marketing!

    Autor: flauschi123 02.09.16 - 02:57

    Kleba schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also so groß ist der Unterschied nicht. Amazon bspw. machte 2015 einen
    > Umsatz von 107 Mrd. USD, die Telekom knapp 70 Mrd. EUR. Das einzige was
    > hier provinziell ist, ist dein Kenntnisstand über die Telekom.
    > Außerdem ist die Telekom einer von 17 Tier-1 Providern weltweit - die haben
    > schon Erfahrungen in dem Bereich (mehr als Google & Amazon, was das
    > angeht).

    Na ja, vergleiche mal die reinen Cloud Umsaetze sowie die Anzahl an Entwicklern, die in dem Bereich taetig sind.

    Google/AWS/Azure haben Ihre Clouds mehr oder minder von Scratch aufgebaut. Die Telekom nutzt Openstack - also eine Gemeinschaftsinitiative der Nachzuegler - weil sie selbst nicht das Know-How noch die Kapazitaeten hat.
    Ein bisschen me-too reicht in dem Markt schon lange nicht mehr.

    Wenn sie in den Markt reinwollen, dann werden sie nicht drumherumkommen ein paar Mrd in Uebernahmen zu stecken. IBM zeigt z.B. wieviel Aufwand es ist wieder aufzuholen. Es ist nich unmoeglich, aber es braucht mehr als nur ein Marketingstatement und ein paar Entwickler bei T-Systems.

  4. Re: Größenwahn als Marketing!

    Autor: rosapantherschreck 02.09.16 - 14:26

    Kleba, da ist ja wohl einiges NICHT richtig:
    1.) Der Provinzprovider Telekom machte in 2015 ca. 1 Mrd. ¤ Umsatz mit Cloud-Services - hauptsächlich durch die Tochter T-Systems; vielleicht sind es in 2016 gerade mal 1,2 Mrd. ¤!!
    2.) Amazon machte aber bereits schon in 2014 ca. 5 Mrd US $ Umsatz...in 2016 dürften es ca. 10 Mrd. US$ & mehr sein (Q2 2016 ca, 2,9 Mrd US$) mit Cloud Services.
    Hierbei ist zu berücksichtigen, das AWS bereits ca. 2011 riesige RZ in Irland bauen lies, die sicherlich noch NICHT ausgelastet sind. AWS hat schon frühzeitig in Cloud-Services weltweit investiert - als viele der Telekom Vorstandspfeifen noch NICHT einmal wußten, wie Cloud geschrieben wird & was es ist (weiss ich aus persönlicher Erfahrung!).
    AWS geht von einer Umsatzsteigerung von ca. 50% p.a. bei Cloud-Services aus...; die Telekom gerade einmal bisher von ca.20% p.a.!
    Sicherlich hat nun die Telekom bei Cloud "Blut geleckt" - aber ihre Kapazitäten sind nun mal aktuell (hinsichtlich RZ) begrenzt. Eine rasche weitere Kapazitätserweiterung erfordert hohe Investitionen (im Mrd.-Bereich), deren Finanzierung nun mal bei der Telekom nicht so ohne weiteres möglich ist- da sie schon einen moderaten Verschuldungsgrad hat und ihr wesentliches bisheriges "Brot & Butter"-Geschäft ( Telekommunikation, Breitbandausbau, paneuropäisches Netz usw.) NICHT vernachlässigen darf. Telekom ist spät dran & sitzt in der "Investitionsfalle"! Im Übrigen stand ja mal die T-Tochter T-System - als Dauerbrenner - zum Verkauf, dies wird wohl nachdem die provinziellen Blindgänger eine "Goldader" mal zufällig entdeckt haben, nun wohl weniger der Fall sein.

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