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H2FC hat die Zukunft schon hinter sich

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  1. H2FC hat die Zukunft schon hinter sich

    Autor: Phonehoppy 23.11.18 - 13:45

    Die Wasserstoff-Brennstoffzelle als Antrieb für PKW hat ihre Zukunft schon hinter sich. Sie gerät zusehends ins Abseits gegenüber dem rein batterieelektrischen Antrieb. Bis auf das schnellere Nachtanken sind schon heute rein batteriebetriebene Fahrzeuge den Wasserstoff-Brennstoffzellenfahrzeugen überlegen. Ob Preis, Fahrleistungen, Modellauswahl, Energieeffizienz, Reichweite, Tankstellennetz: Überall haben die BEVs die H2FC-Fahrzeuge überholt, und die Schere öffnet sich weiter, denn die nächste Generation der Elektroautos (z.B. Porsche Taycan) steht schon in den Startlöchern und wird in 15 Minuten 400 km Reichweite nachladen können - da ist der Vorteil des schnelleren Nachtankens beim Wasserstoffauto nur noch marginal, zudem man die passende H2-Tankstelle auf dem Weg ja erstmal finden muss.

    Gut ist die H2-Technik in dieser Form nur für die Mineralölkonzerne, die ihr Vertriebskonzept beibehalten können: Der Treibstoff wird mit (Diesel-) LKW zur Tankstelle gefahren, dort in einen Tank umgefüllt, und an einer Zapfanlage verkauft. Wieviel eleganter ist es da doch, sein Auto einfach zu Hause, bei der Arbeit oder beim Einkaufen in die Steckdose stecken zu können und bei jeder Fahrt mit vollem Akku losfahren zu können...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.11.18 14:02 durch Phonehoppy.

  2. Re: H2FC hat die Zukunft schon hinter sich

    Autor: Anonymer Nutzer 25.11.18 - 12:58

    Phonehoppy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Wasserstoff-Brennstoffzelle als Antrieb für PKW hat ihre Zukunft schon
    > hinter sich. Sie gerät zusehends ins Abseits gegenüber dem rein
    > batterieelektrischen Antrieb. Bis auf das schnellere Nachtanken sind schon
    > heute rein batteriebetriebene Fahrzeuge den
    > Wasserstoff-Brennstoffzellenfahrzeugen überlegen. Ob Preis, Fahrleistungen,
    > Modellauswahl, Energieeffizienz, Reichweite, Tankstellennetz: Überall haben
    > die BEVs die H2FC-Fahrzeuge überholt, und die Schere öffnet sich weiter,
    > denn die nächste Generation der Elektroautos (z.B. Porsche Taycan) steht
    > schon in den Startlöchern und wird in 15 Minuten 400 km Reichweite
    > nachladen können - da ist der Vorteil des schnelleren Nachtankens beim
    > Wasserstoffauto nur noch marginal, zudem man die passende H2-Tankstelle auf
    > dem Weg ja erstmal finden muss.
    >
    > Gut ist die H2-Technik in dieser Form nur für die Mineralölkonzerne, die
    > ihr Vertriebskonzept beibehalten können: Der Treibstoff wird mit (Diesel-)
    > LKW zur Tankstelle gefahren, dort in einen Tank umgefüllt, und an einer
    > Zapfanlage verkauft. Wieviel eleganter ist es da doch, sein Auto einfach zu
    > Hause, bei der Arbeit oder beim Einkaufen in die Steckdose stecken zu
    > können und bei jeder Fahrt mit vollem Akku losfahren zu können...

    Nope.

  3. Re: H2FC hat die Zukunft schon hinter sich

    Autor: Harddrive 02.12.18 - 01:24

    Warum glauben eigentlich immer Fans von E-Autos sie wären etwas besseres und müssten alles andere schlecht / tot reden? Habt ihr so viel Angst vor den anderen Techniken? Wenn das E-Auto doch so toll und erfolgreich ist, warum fahren denn nicht schon eine Million davon auf deutschen Straßen rum? Es gibt doch angeblich so viele tolle verschiedene und günstige Modelle davon.

    Fakt ist der Porsche Taycan soll eine Reichweite von 500 km bekommen. Fakt ist, er soll in 15 Minuten auf 80 % aufladbar sein. Was nicht gesagt wird, dass man den Akku nicht unter die 20 % fahren soll. Sprich diese 15 Minuten gelten für eine Aufladung von 20 % auf 80 %, also 60 % Ladung in 15 MInuten. Das entspricht 300 km in 15 Minuten. Ein Wasserstoffauto fährt mindestens 500 km weit (gemessen bei gleicher Fahrweise wie die E-Auto Reichweite) und ich kann es nahezu leer fahren. Sprich ich kann in den 5 Minuten nahezu mindestens 500 km an Reichweite nachtanken. Oder in den 15 Minuten gerechnet sind das mindestens 1.500 km Reichweite. Ein E-Auto kommt also diesbezüglich einen sch**ß an das Wasserstoffauto heran!

    Momentan gibt es noch nicht viel Modelle bei den Wasserstoffautos. Ja, und? Als die ersten Hersteller sich getraut haben E-Autos in Serie zu bauen,gab es auch noch nicht viele Modelle. Das ist jetzt schon ein paar Jahre her und dafür ist die Auswahl immer noch nicht so riesieg.

    Preislich sind die Wasserstoffautos noch teuer. Ja, aber vergleichbar große E-Autos mit annähernd ähnlicher Reichweite sind auch ähnlich teuer. Am Anfang, als die Dinger in Serie gingen, waren die auch unbezahlbar.

    Ein E-Auto ist energieeffizienter als ein Wasserstoffauto. Ja, aber wen interessiert das wirklich? In Zeiten, in denen die Leute immer mehr SUV's kaufen, welche unnötig viel Sprit verballern, juckt das kaum einen. Den meisten ist nur der Komfort wichtig, auch beim Tanken. Den bietet das Wasserstoffauto, ein E-Auto aber nicht. Zudem könnte man die Produktionsanlagen direkt neben Windparks bauen. So könnte man gezielt den Strom aus Überproduktion nutzen, ohne das man die Windkraftanlagen abschalten muss. Auf diese Weise könnte man wirkliche 100 % Ökostrom garantieren, das kann man beim E-Auto nicht.

    Anfangs muss noch der Diesel LKW den Wasserstoff zur Tanke fahren. Später gibt es dann Wasserstoff LKW, die das übernehmen. Für einen solchen Übergang sehe ich kein Problem, denn die meisten E-Autos tanken auch Kohle- und Atomstrom. Das ist nunmal in der Übergangsphase so.

    Ein E-Auto kann Zuhause an die Steckdose gesteckt werden. Ja, das stimmt. Aber elegant finde ich das nicht, wenn ich 18 oder mehr Stunden warten muss, bis die Kiste geladen ist. Ich finde das auch eher nervtötend, wenn ich immer und überall die Kiste zum Nachladen anhängen muss. Was bitte spricht gegen eine Tankstelle? Rein gar nichts! Im Gegenteil, ich fahre sowieso beim nach Hause Weg an der nächsten Tanke vorbei, tanke in 5 Minuten voll, was mindestens 500 km Recihweite entspricht. Beim E-Auto muss ich Zuhause erstmal das Ladekabel rausholen, dann das Kabel am Auto anschließen und anschließend das Kabel in die Steckdose stecken. Das dauert dann 2 bis 3 Minuten. Allerdings mit dem Unterschied, dass ich das Wasserstoffauto 2 MInuten später voll getankt habe, während das E-Auto gerade mal beim 1. % beim Nachladen ist. Also von elegant ist hier keine Spur zu sehen.

    Was das Tankstellennetz angeht, so liegt das Wasserstoffauto beim flächendeckenden Netz deutlich vorne. Für eine Million E-Autos werden mindestens 33.000 Ladestationen benötigt, um ein flächendeckendes Netz zu bekommen. Bei derzeit über 46 MIllionen PKW sind das über 1,5 Millionen benötigte Ladestationen. Derzeit gibt es ca 12.000 Ladestationen. wenn alle Autos E-Autos wären, dann entspräche das gerade mal einem Ausbau von 0,79 %! Und dabei sind LKW und Busse noch nicht mal bei gerechnet! Beim Wasserstoffauto brauchst du 1.000 Tankstellen für ein flächendeckendes Netz. Dereit gibt es 55 Tankstellen, was bei 100% Wasserstoffautos einem Ausbau von 5,5 % entspricht. Und aufgrund der kurzen Tankzeiten musst du die Busse und LKW noch nicht mal separat dazu zählen!

    Das E-Auto hat also eigentlich nur einen wirklichen Vorteil und das ist die energieffizienz. Und selbst dieser Vorteil lässt sich deutlich verringern, wenn man Techniken intelligent verknüpft und die abfallende Wärme bei der Herstellung für Wasserstoff als Fernwärme nutzt. Da das E-Auto also nur einen wirklichen Vorteil hat, sehe ich also keine Schere, die da auseinander klaffen sollte. Eher im Gegenteil, ich sehe bei derzeitiger Akkutechnik noch keinen Sinn für ein reines E-Auto!

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