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Aber man will doch diversity

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  1. Aber man will doch diversity

    Autor: honna1612 04.03.19 - 19:10

    Wenn man soviel % asiatisch, latino und weiß haben will dann muss man das doch irgendwie abfragen?

    Ich wäre ja dafür einfach die qualifiziertesten leute zu nehmen aber menschen nach geschlecht und herkunft zu beurteilen wird gerade von sehr links eingestellten menschen gefordert.
    Verrückte welt.

  2. Re: Aber man will doch diversity

    Autor: frostbitten king 04.03.19 - 19:23

    Wollt gerade das gleiche schreiben. Wenn die Bewerber nicht angeben also welche Rasse sie sich identifizieren, wie kann man dann entsprechende affirmative action ausführen, um zu zeigen wie tugendhaft IBM ist und die entsprechende Identität die gerade nicht gleich geschalten ist bevorzugen.

  3. Re: Aber man will doch diversity

    Autor: Usernäme 04.03.19 - 19:45

    Das ist echt gut.
    Erst wegen quote Rum heulen, dass man nicht divers genug ist, und wenn man dann explizit nach Randgruppen sucht ist es auch verkehrt. Kannste dir nicht ausdenken

  4. Re: Aber man will doch diversity

    Autor: Oktavian 04.03.19 - 19:58

    > Wenn man soviel % asiatisch, latino und weiß haben will dann muss man das
    > doch irgendwie abfragen?

    Ich glaube man störte sich eher an der Begrifflichkeit. Sie entsprach halt nicht dem tagesaktuellen, politisch korrekten Zeitgeist.

    Wenn man nach der Staatsangehörigkeit in Europa fragen würde, wäre es auch zumindest kontrovers, wenn da als Optionen auftauchen:
    - Froschschenkelfressen
    - Spaghetti
    - Tommy
    - Nazi
    - Polacke
    - Reichsprotektorat Böhmen und Mähren
    - ...

    Nicht, dass man nicht schon wüsste, was gemeint ist, aber so ganz up to date wären die Bezeichnungen dann doch nicht.

  5. Re: Aber man will doch diversity

    Autor: root666 04.03.19 - 21:57

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich glaube man störte sich eher an der Begrifflichkeit. Sie entsprach halt
    > nicht dem tagesaktuellen, politisch korrekten Zeitgeist.

    Was wäre denn der korrekte Zeitgeist?

  6. Re: Aber man will doch diversity

    Autor: hagbardceline80 04.03.19 - 22:24

    https://de.wikipedia.org/wiki/IBM_und_der_Holocaust#Gerichtsverfahren

  7. Re: Aber man will doch diversity

    Autor: Oktavian 04.03.19 - 23:08

    > > Ich glaube man störte sich eher an der Begrifflichkeit. Sie entsprach
    > halt
    > > nicht dem tagesaktuellen, politisch korrekten Zeitgeist.
    >
    > Was wäre denn der korrekte Zeitgeist?

    Derzeit wohl:
    - Caucasian
    - Hispanic
    - Asian
    - African-American

    Die letzten drei Gruppen kann man auch als "People of Color" zusammenfassen, wobei sich die asiatisch-stämmigen da ungerne einsortiert sehen. Üblicherweise wird mit PoC eine diskriminierte Gruppe assoziiert, und die asiatisch-stämmigen wollen in der Regel genau mit der Gruppe nicht assoziiert werden, da es ihnen im Durchschnitt inzwischen besser geht als dem caucasian American.

    Die Begriffe ändern sich natürlich auch ständig. In einem Interview wurde Martin Luther King mal vom Radio-Moderator gefragt, wie seine Gruppe (race) denn angesprochen werden möchte, da "Negro" ja nicht politisch korrekt sei. Mr. King antwortete, dass ihm Negro gut gefallen würde, es wäre ein französisch-stämmiges Wort, das einfach nur "schwarz" bedeute, und das wäre er ja wohl. Das Wort wäre nicht das schlimme, sondern das, was die Leute dabei denken. Das ändere sich aber nicht, nur wenn man das Wort auswechselt.

    Aber Wörter auswechseln ist natürlich leichter.

  8. Re: Aber man will doch diversity

    Autor: throgh 05.03.19 - 08:55

    Nope, es ist weiterhin Rassismus da in in der Begrifflichkeit "Rasse" gedacht wie auch beurteilt werden soll. Und deine Herleitung ist insofern nur fadenscheinig. Insofern die Frage: Was wolltest du denn wirklich damit mitteilen?

  9. Re: Aber man will doch diversity

    Autor: Oktavian 05.03.19 - 09:05

    > Nope, es ist weiterhin Rassismus da in in der Begrifflichkeit "Rasse"
    > gedacht wie auch beurteilt werden soll. Und deine Herleitung ist insofern
    > nur fadenscheinig. Insofern die Frage: Was wolltest du denn wirklich damit
    > mitteilen?

    Das wird in den USA tatsächlich anders gesehen. Affirmative Action wird nicht als Rassismus betrachtet sondern ganz im Gegenteil, es soll das strukturelle Problem des Rassismus lösen. Und wie soll man jemandem solche Affirmative Action angedeihen lassen, wenn man nicht weiß, welcher Rasse er angehört. Hier hat man sich mehr an den Begrifflichkeiten gestört, die rassistischen Stereotypen entsprechen.

    Das ist so ähnlich wie bei uns mit der Frauenquote. Wie soll man einen Aufsichtsrat, eine Führungsposition, einen Listenplatz einer Partei mit mehr Frauen besetzen, wenn man eine Bewerber nicht fragen darf, ob sie denn eine Frau ist? Die Frage ist nicht sexistisch, sie soll ja gerade etwas gegen Sexismus ermöglichen.

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