1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft-Forum
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › ICE: WLAN der Deutschen Bahn…
  6. Thema

Wer mitreden will, sollte im Abi mindestens eine drei in Mathe und Physik gehabt haben

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema


  1. Re: Und warum nicht in BWL?

    Autor: yoyoyo 04.03.15 - 14:39

    Ja, echt eine enorme Herausforderung das im Zug anzubieten, wenn einem sogar die ganze verdammte Strecke gehört.
    Meine Güte, gibt inzwischen genug Fluglinien die Internetzugang anbieten und zumindest mit Limit kostenlos. Und ja bei 300m/s in 10 Kilometer Höhe für 400 Leute ist das komplizierter.

    Natürlich kann man nicht einfach eine Fritzbox in 'nen ICE schrauben und gut ist. Es gibt Herausforderungen und es kostet Geld. Wir reden hier aber nicht von 'ner kleinen Dorfklitsche, sondern von einem der grössten Logistikonzerne der Welt. Der dann auch noch einen größeren Netzanbieter Europas beauftragt hat.

    Das die das nicht auf die Kette kriegen ist schlicht rekordverdächtige Unfähigkeit.

  2. Re: Und warum nicht in BWL?

    Autor: wire-less 04.03.15 - 14:41

    Sorry. Aber du redest dich da fest.

    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kommune, Gemeinderat, Genehmigung sind Verwaltungsprobleme, keine
    > technischen Probleme.

    Ich sagte. Da mischen sich technische und nicht technische Probleme.

    >
    > > Nicht alle Nachbarländer scheren sich um solche Regeln.
    > Auch das lässt sich über die Verwaltung lösen indem man dafür sorgt, dass
    > die Regeln in den Nachbarländern eingehalten werden.

    Das lässt sich nicht regeln. Man muss dem Problem technisch beikommen.

    > > Wenn da ein Dorf das unterversorgt ist den neuen LTE Sektor nutzt
    > Das Problem lässt sich durch exklusive Nutzungsrechte lösen.

    Eine reine Bahninfrastruktur die die Frequenzen belegt aber nicht von den Leuten rundum nutzbar ist.
    >
    > > Wobei es hier dann Beschränkungen bei der Sendeleistung geben kann
    > Die aber wiederum weitestgehend durch die Verwaltung vorgegeben werden.

    Nein. Durch die technische Vorgabe den Betrieb anderer Geräte nicht zu stören. Die Verwaltung muss das dann umsetzen.
    Wenn es in einem Dorf zu wenig Wasser gibt löse ich das nicht Verwaltungstechnisch. Die Verwaltung kann das einteilen das jeder was bekommt aber nicht Wasser erschaffen.

    >
    > Auch Allgemeinnutzung, Nutzungsbeschränkungen, DFS, ... sind Vorgaben aus
    > der Verwaltung. Ebenso lassen sich diese Regeln durch die Verwaltung wieder
    > abschaffen: Problem gelöst.

    Nein. Weil man Funkgeräte nicht einfach aufdrehen kann ohne sich gegenseitig zu stören. Die Verwaltungsvorschriften sind dazu da den technischen Betrieb möglich zu machen.

    > > Das ist ein *technisches* Problem.
    > Nein, das wäre eine technische *Lösung* des Problems. Ich hab ja auch nie
    > bestritten, dass es das nicht gäbe. Der Punkt ist aber, dass das Problem
    > auch ohne technische Neuerungen rein über die Verwaltung/Wirtschaft lösbar
    > wäre.

    Nein.


    >
    > > Benötigte Lizenzen kann man nicht so einfach kaufen.
    > Auch dieses Problem lässt sich auf nicht-technischem Wege lösen indem man
    > die Regeln ändert.

    Du hast soeben den Frequenzraum erweitert. Die Versteigerungen gibt es weil es eine limitierte Resource ist.

    >
    > > Der Anbieter muss nach 10 Jahren seine Frequenzen wieder ersteigern
    > Und inwiefern ist das ein technisches Problem? Soll er halt die
    > entsprechenden Geldmittel in die Hand nehmen. Dann wird das zwar eventuell
    > zu einem finanziellen Problem, aber genau das ist ja der Punkt.

    Der verwendbare Frequenzraum ist knapp. Das ist das technische Problem. Erfinde Funktechnik die auch bei höheren Frequenzen durch Bäume kommt und du löst das Problem.

    >
    > > Dann stell doch mal deine Armee ins Wartezimmer der
    > Genehmigungsbehörden.
    > Wer spricht denn vom Wartezimmer? Die kommen hinter Schreibtische und in
    > die Labors.
    >
    > > Da gibt es Einspruchsfristen die du nur beseitigen kannst wenn du die
    > > Anwohner entrechtest.
    > Auch das ist kein technisches Problem, sondern ein Verwaltungsproblem.
    >
    > > Fazit: Die Leute die da Fordern haben nicht den geringsten Schimmer was
    > sie
    > > da fordern und sind auch garantiert nicht bereit den Kostenaufwand zu
    > > tragen.
    > Fazit: Du hast gar nicht verstanden, was ich geschrieben habe.

    Ich hab' sehr wohl verstanden was du geschrieben hast. Du bist BWLer (im Geiste), zückst den Geldbeutel und alles ist möglich. Die aktuelle technische Entwicklung spielt keine Rolle. Wir können das Lösen.

    Übersetzt in die Medizin. Ich brauche nur 10 Billiarden und ich heile jeden Krebs.
    Da steckt die Überzeugung dahinter das man mit Geld alles machen kann. Das stimmt aber nicht. Heinrich der V konnte (noch) nicht telefonieren egal wie viel Geld er hatte und wir können (noch) nicht allen ICE Insassen störungsfrei Netflix zufunken. Das wird gehen. Aber nicht jetzt.

  3. Re: Und warum nicht in BWL?

    Autor: DLichti 04.03.15 - 16:04

    > Das lässt sich nicht regeln.
    Doch. Das nennt sich Politik.

    > Eine reine Bahninfrastruktur die die Frequenzen belegt aber nicht von den
    > Leuten rundum nutzbar ist.
    Ja. Ich hab nicht gesagt, dass die Lösung gut wäre.

    > Nein. Durch die technische Vorgabe den Betrieb anderer Geräte nicht zu stören.
    Die Maßgabe, andere Geräte nicht zu stören kommt aber auch aus der Verwaltung.

    Natürlich kann man nicht beliebig aufdrehen. Wenn aber das gesamte Spektrum in einer Hand ist und man keine Rücksicht auf andere Nutzer nehmen muss, dann ist man viele Probleme los, die man jetzt mit kompizierter Technik zu beheben versucht.

    > Wenn es in einem Dorf zu wenig Wasser gibt löse ich das nicht
    > Verwaltungstechnisch.
    Doch. Z.B. indem man das Schwimmbad schließt. Oder indem man dem Nachbardorf das Wasser abdreht.

    > Die Verwaltungsvorschriften sind dazu da den technischen Betrieb möglich zu machen.
    Nein. Die Verwaltungsvorschriften sind dazu da, den Betrieb *in einer gewissen Form* (z.B. für möglichst viele Nutzer) möglich zu machen. Wenn man die administrative Zielvorgabe ändert kann man auch die Vorschriften ändern, ohne an die technischen Grenzen zu stoßen.

    > Du hast soeben den Frequenzraum erweitert. Die Versteigerungen gibt es weil
    > es eine limitierte Resource ist.
    Aber größtenteils nicht technisch, sondern durch die Gesetzgebung limitiert, die viele Frequenzen für alles mögliche reserviert. Was ja auch gut ist. Aber dennoch ist eine rein technische Beschreibung des Problems sehr unvollständig.

    > Ich hab' sehr wohl verstanden was du geschrieben hast. Du bist BWLer (im
    > Geiste), zückst den Geldbeutel und alles ist möglich.
    Ich glaube nicht, dass du es verstanden hast. Erstens habe ich an keiner Stelle geschrieben, dass ich die vorgeschlagenen finanziellen/administrativen Lösungen gut finde.

    Zweitens ging es nicht um "alles", sondern lediglich um halbwegs stabiles Internet im ICE. Da das abschnittsweise, bzw. in anderen Ländern (wo auch nicht gezaubert wird), schon funktioniert ist es prinzipiell technisch bereits möglich. Man könnte also mit finanziellen/administrativen Mitteln dafür sorgen, dass überall in Deutschland die geichen Bedinungen wie anderswo herrschen, oder mit technischen Mitteln dafür sorgen, dass es unter allen Bedingungen in Deutschland funktioniert. Oder eine Mischung aus beidem.

    > Ich brauche nur 10 Billiarden und ich heile jeden Krebs.
    Ich sage nicht alle, aber viele Patienten ließen sich heilen, wenn z.B. die Gesundheitssysteme in der 3. Welt finanziell und administrativ so gut ausgestattet wären wie bei uns. Und auch bei uns gibt es Menschen mit sehr seltenen Krankheiten, die nicht korrekt behandelt werden können. Das liegt aber oft nicht nur daran, dass das technisch nicht möglich wäre, sondern auch daran, dass mangels Profitaussichten Forschungen zu solchen Krankheiten mit eher geringen finanziellen Mitteln versehen werden.

  4. Re: Wer mitreden will, sollte im Abi mindestens eine drei in Mathe und Physik gehabt haben

    Autor: theFiend 04.03.15 - 16:55

    wire-less schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ich will das jetzt nicht werten. Aber der Bahnkunde ist nicht wie beim 5
    > Sternehotel jemand der da nur viel Geld mitbringt. Er bekommt auf jede
    > Fahrkarte vom Staat was draufgelegt. Der Luxusanspruch ist da imho dann
    > auch ein anderer.

    Naja, JEDES Transportmittel ist mittel- oder unmittelbar staatlich gefördert. Insofern ist dein Einwand zwar korrekt, aber senkt in relation zu anderen Transportmitteln auch nicht den "Luxusanspruch".
    Oder was meinst Du, würde ein Flugticket kosten, wenn Flugbenzin, Flugplätze, ect. nicht subenvtioniert würden?
    Mindert das jetzt meinen persönlichen Anspruch auf Leistung?

  5. Re: Wer mitreden will, sollte im Abi mindestens eine drei in Mathe und Physik gehabt haben

    Autor: wire-less 04.03.15 - 17:12

    theFiend schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wire-less schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Ich will das jetzt nicht werten. Aber der Bahnkunde ist nicht wie beim 5
    > > Sternehotel jemand der da nur viel Geld mitbringt. Er bekommt auf jede
    > > Fahrkarte vom Staat was draufgelegt. Der Luxusanspruch ist da imho dann
    > > auch ein anderer.
    >
    > Naja, JEDES Transportmittel ist mittel- oder unmittelbar staatlich
    > gefördert. Insofern ist dein Einwand zwar korrekt, aber senkt in relation
    > zu anderen Transportmitteln auch nicht den "Luxusanspruch".
    > Oder was meinst Du, würde ein Flugticket kosten, wenn Flugbenzin,
    > Flugplätze, ect. nicht subenvtioniert würden?
    > Mindert das jetzt meinen persönlichen Anspruch auf Leistung?

    Flugbenzin wird nicht subventioniert. Es wird nicht richtig besteuert. Aber die Flughäfen werden natürlich massiv subventioniert. Ich würde das beim Fliegen ähnlich wie bei der Bahn sehen. Bevor man da "goldene Henkel" einbaut sollte die Subvention weg. Die Allgemeinheit sollte für Transport der Allgemeinheit einspringen wenn das Marktwirtschaftlich nicht hinzubekommen ist (was ich beim Fliegen weniger wie bei der Bahn sehe). Aber sobald da Geld für Luxus ausgegeben wird sollte die Subvention gekürzt werden.

    Autos sind nicht subventioniert. Da wird massiv Geld rausgezogen (KFZ-Steuer, Spritsteuer, demnächst Maut) und ich bekomme keine freien Hotspots entlang der Autobahn.

  6. Re: Und warum nicht in BWL?

    Autor: Moe479 04.03.15 - 23:24

    interessant, könnte man nicht die LZB-Technik einfach selbst dafür aufpumpen?

  7. Re: Und warum nicht in BWL?

    Autor: plutoniumsulfat 04.03.15 - 23:47

    Es gibt bereits beachtliche Fortschritte gegen Krebs. Die verschwinden allerdings in Schubladen, denn eine Chemotherapie bringt viel mehr Geld ein.

  8. Re: Und warum nicht in BWL?

    Autor: wire-less 05.03.15 - 00:24

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt bereits beachtliche Fortschritte gegen Krebs. Die verschwinden
    > allerdings in Schubladen, denn eine Chemotherapie bringt viel mehr Geld
    > ein.

    Supi. Ein Verschwörungstheoretiker.

  9. Re: Und warum nicht in BWL?

    Autor: Bizzi 05.03.15 - 05:46

    Ich habe zwar nicht alle Seiten gelesen, aber viele schwafeln von Geld und mit mehr "Masten" wäre alles lösbar...

    Schonmal dran gedacht dass der Access-Point im ICE sich verbinden muss? Wenn der ICE mit 250 km/h durch die Pampa fährt und dabei an 500 Masten vorbei fährt,.. Ist halt keine konstante Verbindung und mag zu Fuß auch keine Probleme machen...

    <ironie> Beste Lösung wäre hier einfach die Schienen als "Lan Kabel" zu verwenden, dann würde ich beim nächsten Umzug darauf achten neben Bahn-Trassen zu wohnen.

  10. Re: Wer mitreden will, sollte im Abi mindestens eine drei in Mathe und Physik gehabt haben

    Autor: robinx999 05.03.15 - 08:07

    Kommt natürlich drauf an was genau angeboten wird, aber Grundsätzlich Unterstützt Wlan ja auch Multicast.
    Außerdem sollte man wenn man auch 5Ghz wlan nutzt eigentlich genug Bandbreite vorhanden sein (auch wenn viele endgeräte es noch nicht beherschen, so wäre das wohl schon mal eine Möglichkeit zukunftssicher zu sein) Und so genügend Bandbreite für alle in einem Zugabteil zu liefern

  11. Re: Und warum nicht in BWL?

    Autor: plutoniumsulfat 05.03.15 - 10:22

    Vielleicht mal informieren

  12. Re: Und warum nicht in BWL?

    Autor: wire-less 05.03.15 - 10:27

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vielleicht mal informieren

    Mist. Mitten beim Lesen ist die Tinte verschwunden.

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Process and Business Intelligence Engineer (m/f/d)
    Advantest Europe GmbH, Böblingen
  2. Senior Webdesigner (m/w/d)
    Artprojekt Communication & Event GmbH, Berlin
  3. Netzwerk Administrator (m/w/d)
    operational services GmbH & Co. KG, Wolfsburg, Berlin, München
  4. Experte Data Engineering (m/w/d)
    PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT, Ludwigshafen

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Ryzen 7 5800X für 469€)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Geforce Now (4K60) ausprobiert: Nvidia streamt Spiele mit höchster Bildqualität
Geforce Now (4K60) ausprobiert
Nvidia streamt Spiele mit höchster Bildqualität

4K-Auflösung mit 60 Frames die Sekunde: Nvidia hat bei Geforce Now für PC und Mac nachgelegt; die Optik war bisher Shield-TV-exklusiv.
Ein Hands-on von Marc Sauter

  1. Nvidia Geforce Now nativ auf Apple M1 plus bessere Bildqualität
  2. Geforce Now (RTX 3080) im Test 1440p120 mit Raytracing aus der Cloud
  3. Nvidia Geforce Now drosselt manche Spiele auf 45 fps

WLAN erklärt: So erreichen Funknetzwerke Gigabit-Datenraten
WLAN erklärt
So erreichen Funknetzwerke Gigabit-Datenraten

Mehr Antennen, mehr Frequenzbänder, mehr Bandbreite: Hohe Datenraten per Funk brauchen viele Ressourcen - und eine effektive Fehlerbehandlung.
Von Johannes Hiltscher

  1. 802.11be Qualcomm steigt in die Welt von Wi-Fi 7 ein
  2. Im Maschinenraum Die Funktechnik hinter WLAN
  3. 802.11be Broadcom stellt komplettes Wi-Fi 7 Chip-Portfolio vor

Sid Meier's Pirates angespielt: Kaperfahrt in der Karibik
Sid Meier's Pirates angespielt
Kaperfahrt in der Karibik

Mit Pirates schuf Sid Meier vor 35 Jahren einen Klassiker. Wie spielt sich das frühe Open-World-Abenteuer heute?
Von Andreas Altenheimer