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Wer mitreden will, sollte im Abi mindestens eine drei in Mathe und Physik gehabt haben

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  1. Wer mitreden will, sollte im Abi mindestens eine drei in Mathe und Physik gehabt haben

    Autor: Pflechtfild 04.03.15 - 11:30

    das ist schon bitter, dass solche Leute überhaupt keinen Respekt vor den Herausforderungen kennen (woher auch?) die die Bereitstellung von WLAN mit sich bringt.

  2. Und warum nicht in BWL?

    Autor: DLichti 04.03.15 - 11:49

    Es ist ja nicht so, dass das technische Problem nicht von heute auf morgen (mit entsprechendem (finanziellen) Aufwand) lösbar wäre. Nur wird dann aus dem technischen Problem ein finanzielles Problem: Wie finanziert man diese teuren Geräte (wenn man gleichzeitig den Gewinn (und die Managergehälter) sichern will)?

    Das Problem lässt sich beliebig zwischen den beiden Aspekten hin- und herschieben. Nur weil jemand kein Verständnis dafür hat, dass die Bahn ein gewinnorientiertes Unternehmen ist heißt das noch lange nicht, dass er keinen Respekt vor der technischen Herausforderung hat, die eine Umsetzung mit begrenztem Budget darstellt. Vielleicht hat er einfach keinen Respekt vor den finanziellen Herausforderung, die eine Umsetzung mit begrenzten technischen Möglichkeiten darstellt.

  3. Re: Und warum nicht in BWL?

    Autor: Pflechtfild 04.03.15 - 11:54

    Mich nervt nur ungemein, dass solche Leute erwarten, dass im Zug das WLAN haargenauso stabil und schnell so soll, wie im Büro oder auf dem Potsdamer Platz.

    Fehlen noch die deutsch denkenden Dauerjammerer, die als nächstes über böse Handiestrahlung klagen.

  4. Re: Und warum nicht in BWL?

    Autor: wire-less 04.03.15 - 12:06

    DLichti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist ja nicht so, dass das technische Problem nicht von heute auf morgen
    > (mit entsprechendem (finanziellen) Aufwand) lösbar wäre. Nur wird dann aus
    > dem technischen Problem ein finanzielles Problem: Wie finanziert man diese
    > teuren Geräte (wenn man gleichzeitig den Gewinn (und die Managergehälter)
    > sichern will)?
    >
    > Das Problem lässt sich beliebig zwischen den beiden Aspekten hin- und
    > herschieben. Nur weil jemand kein Verständnis dafür hat, dass die Bahn ein
    > gewinnorientiertes Unternehmen ist heißt das noch lange nicht, dass er
    > keinen Respekt vor der technischen Herausforderung hat, die eine Umsetzung
    > mit begrenztem Budget darstellt. Vielleicht hat er einfach keinen Respekt
    > vor den finanziellen Herausforderung, die eine Umsetzung mit begrenzten
    > technischen Möglichkeiten darstellt.

    Ahh ein BWLer. Technik ist nie ein Problem und mit genügend Geld lässt sich alles in Nullzeit erledigen :-)).

    Das Roaming von Mobilfunkverbindungen ist eine technische/physikalische Herausforderung. Insbesondere bei 250KM/h. Dazu muss das verwendete Wireless Protokoll (LTE zum Zug) designed sein und man muss sehr gute Signalverhältnisse an allen Punkten der Strecke (Tunnel...) haben. Bisher orientieren sich die Mobilfunker meist an den Autobahnen entlang. D.h. sie müssten auch entlang der Bahnstrecken zusätzlich Masten aufstellen. Das ist Planerisch auch nicht einfach da die ja nicht zusätzliche Frequenzen haben sondern die vorhandenen Nutzen und gucken müssen das die sich nicht gegenseitig stören (Interferenzen). D.h. man kann die nicht einfach in die Gegend pflanzen und drauf los funken sondern muss komplizierte Simulationen fahren. Dazu muss man die Masten natürlich auch gut ans vorhandene Netz anbinden. Da die Bahn ja auch durch die "Pampa" fährt muss man da die Netze aufrüsten.

    Hat sich der gleiche Abgeordnete der da Versorgung erwartet auch eingemischt um die Frequenzversteigerungskosten im Rahmen zu halten? Das hat was mit Versorgungskosten zu tun (wo wir wieder beim BWLer währen ;-)).

  5. Re: Und warum nicht in BWL?

    Autor: Nicht ich 04.03.15 - 12:15

    Genau so ist es, bin selbst an entsprechender Stelle beruflich tätig. Selbst sowas, wie die physikalische Dauer, die ein Signal benötigt, um sich von A nach B zu bewegen ist für viele Leute nicht nahe zu bringen. Dass, selbst ohne Router und Switches, das Signal von München nach Berlin länger braucht, als vo Köpenick nach Mitte, raffen sie nicht. Dass sich im ungünstigem Fall bei schlecht programmierte Software das Ganze sich in mieser Perforamnce äußert raffen sie auch nicht. Wenn der RTT bei 6 ms (geographisch- und physikalischbedingt) statt bei 1 ms liegt, kann sich die Performance im ungünstigen Fall ums 6-fache verlangsamen, warten sie halt statt 10 Sekunden 60 auf eine Anwendungsreaktion.

    Aber nein - alles mit Geld regelbar! Das sind wohl auch so Leute die die Oma plattfahren und hinter meinen alles sei mit Geld regelbar!

    PS: Imho haben ICEs aktuell nur einen 2 G Uplink. Kein wunder, dass der nicht reicht, selbst wenn das Roaming mal kein Problem darstellt. Zudem mekrt man schon mit dem normalen Telefon ab 90-100 kmh die deutlichen Nachteile des Roamings.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.03.15 12:16 durch Nicht ich.

  6. Re: Und warum nicht in BWL?

    Autor: DLichti 04.03.15 - 12:22

    > Ahh ein BWLer.
    Voll daneben. Ich bin aber durchaus in der Lage, Menschen die nicht von meinem Fach sind, konstruktive Beiträge zur Lösung von Problemen zuzutrauen.

    > D.h. sie müssten auch entlang der Bahnstrecken zusätzlich Masten aufstellen.
    Die Technologie zum Masten aufstellen gibt es bereits, tausendfach angewendet und erprobt. Das Problem ist finanzieller Natur, nicht technischer.

    > Das ist Planerisch auch nicht einfach da die ja nicht zusätzliche Frequenzen haben
    Noch ein finanzielles Problem.

    > Da die Bahn ja auch durch die "Pampa" fährt muss man da die Netze aufrüsten.
    Auch dieses Problem kann mit vorhandener Technik gelöst werden.

    > Das hat was mit Versorgungskosten zu tun (wo wir wieder beim BWLer wären ;-)).
    Und genau das ist mein Argument.

  7. Re: Wer mitreden will, sollte im Abi mindestens eine drei in Mathe und Physik gehabt haben

    Autor: robinx999 04.03.15 - 12:25

    Die Bereitstellung des WLAN im Zug sollte das Simpelste Problem sein (Hot Spot im Zug). Das Problem ist da natürlich die Internet Anbindung.
    Macht man es über Mobilfunk dann sollte klar sein das man öfters durch Lücken ohne Empfang fährt und somit ist es relativ schwer nutzbar.
    Andere Techniken sind wohl zu teuer (evtl. wäre Powerline über die Oberleitungen möglich)
    Sonst sehe ich höchstens Lokale Inhalte als Lösung für Züge (z.B.: Lokaler Netflix Server mit Inhalten)

  8. Re: Und warum nicht in BWL?

    Autor: Nicht ich 04.03.15 - 12:26

    Das mit Antennen ist auch ein Problem der Zulassung. Das EBA mischt hier ordentlich mit. Es geht hier nicht darum einen Betonpahl zu betonieren, sondern darum, dass das EBA erst prüft, ob die Frequenzen den Zugebtrieb (Steuerungstechnik) stören könnten. Und wenn bei bestimmter Technik das ist, kann soviel Geld der Welt das Problem nicht beseitigen. Dumm nur, dass GPRS, LTE und UMTS alle unterschiedliche Frequenzen nutzen. Also jeweils neue Frequenzen neu zugelassen werden müssen. Ein Zulassungsverfahren dauert. Das ist nicht mal eben im halben Jahr gestämmt.

    Bei Steuerungstechnik möchte ich mal das Stichwort "LZB" geben, eine semi-automatische Steuerung für Züge, die ab 161 km/h vorgeschrieben ist. Das ist ein Kabel, dass mittig auf den Schwellen liegt und per Nahfunk die Daten weiterleitet.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Linienzugbeeinflussung

    Die Beeinflussung muss auch beim Nachfolger ETCS ausgeschlossen sein.



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 04.03.15 12:31 durch Nicht ich.

  9. Re: Wer mitreden will, sollte im Abi mindestens eine drei in Mathe und Physik gehabt haben

    Autor: martin230971 04.03.15 - 12:29

    Hallo!

    Das die Technik schwierig ist, ist das eine Problem. Mit den größeren LTE Zellen bei 700/800MHz sollte es besser werden, wobei das FlashODM soweit ich weiss bei 450MHz sitzt und damit eigentlich noch größere Zellen gingen. 3G ist mit den Minizellen eher sinnlos.

    Schlimmer finde ich das damit geworben wird, das es - Zitat - "bei 300km/h" funktioniert.

    Und ein Hotspot Problem im Zug, das nicht mit der Funkversorgung zu tun hat: Häufig bekomme ich keine IP im Zug, weil wohl einfach keine mehr frei ist oder der AP abgestürzt bzw defekt ist.

    Und niemand fühlt sich bei Problemen zuständig. Die Bahn sagt, das ist ein Angebot der Telekom, die Telekom sagt das wird ja von der Bahn betrieben, sie liefern nur die Infrastruktur.

  10. Re: Und warum nicht in BWL?

    Autor: DLichti 04.03.15 - 12:49

    > Das mit Antennen ist auch ein Problem der Zulassung.
    Ok, das ist jetzt eher ein Verwaltungsproblem als ein finanzielles Problem. Aber trotzdem nicht technisch. (Andererseits lässt sich mit entsprechendem finanziellen Aufwand so ein Zulassungsverfahren auch sehr schnell zum gewünschten Ergebnis bringen, also ist auch dieses Problem finanziell lösbar.)

    > Dumm nur, dass GPRS, LTE und UMTS alle unterschiedliche Frequenzen nutzen.
    (Naja, ein Physiker sollte jetzt aber wissen, dass das gewollt und gut ist. Sonst hätten wir eine technische Monokultur weil immer nur eine Technik nutzbar wäre.)
    Und all diese Frquenzen werden schon heute im Umfeld von Bahnanlagen problemlos eingesetzt. Die Bahn/Telekom müsste halt bei der nächsten Frequenzaktion etwas großzügiger sein. Also ist auch dieses Problem finanziell lösbar.

    Und wer sagt denn, dass die Bahn/Telekom sich auf diese Frequenzen beschränken muss? Es gibt genügend andere Bänder auf denen man funken darf, entweder frei oder nachdem man in entsprechende Lizenzen investiert hat.

    > Ein Zulassungsverfahren dauert. Das ist nicht mal eben im halben Jahr gestemmt.
    Aber mit ein bisschen mehr Geld ließe sich mehr Personal einstellen und mehr Material besorgen. Das würde das Verfahren stark beschleunigen.

  11. Re: Und warum nicht in BWL?

    Autor: Pflechtfild 04.03.15 - 13:00

    An anderer Stelle wurde dieser sehr interessante Artikel zu all den technischen Herausforderungen eingestellt
    http://www.heise.de/ct/ausgabe/2015-2-ICE-Zuege-bekommen-schnelles-Internet-2500736.html

    (danke!)

    interessante Probleme wie dieses: wenn ein vollbesetzter ICE die Funkzelle wechselt, dann buchen sich auf einen Schlag 800 Mobilgeräte ein. Bei Tempo 250 wiederholt sich das alle paar Sekunden...

  12. Re: Wer mitreden will, sollte im Abi mindestens eine drei in Mathe und Physik gehabt haben

    Autor: ralf.wenzel 04.03.15 - 13:10

    Pflechtfild schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > das ist schon bitter, dass solche Leute überhaupt keinen Respekt vor den
    > Herausforderungen kennen (woher auch?) die die Bereitstellung von WLAN mit
    > sich bringt.

    Das interessiert mich nen Keks. Die DB wirbt mit WLAN im Zug, das ich faktisch nicht nutzen kann. Wenn sie es nicht hinkriegen, sollen sie nicht damit werben. Fertig.

  13. Re: Wer mitreden will, sollte im Abi mindestens eine drei in Mathe und Physik gehabt haben

    Autor: frnkbrnhrd 04.03.15 - 13:28

    ralf.wenzel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Pflechtfild schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > das ist schon bitter, dass solche Leute überhaupt keinen Respekt vor den
    > > Herausforderungen kennen (woher auch?) die die Bereitstellung von WLAN
    > mit
    > > sich bringt.
    >
    > Das interessiert mich nen Keks. Die DB wirbt mit WLAN im Zug, das ich
    > faktisch nicht nutzen kann. Wenn sie es nicht hinkriegen, sollen sie nicht
    > damit werben. Fertig.

    Faktisch nicht nutzen ist allerdings nicht die Aussage dieses Artikels. Dort heißt es in rund der Hälfte der Züge. Das ist eine faktische Nutzungsmöglichkeit von rund 50 Prozent, nicht wahr?

  14. Re: Und warum nicht in BWL?

    Autor: Nicht ich 04.03.15 - 13:34

    Ach was, ist doch nur ein finanzielles Problem ;-)

  15. Re: Und warum nicht in BWL?

    Autor: wire-less 04.03.15 - 13:53

    DLichti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Das mit Antennen ist auch ein Problem der Zulassung.
    > Ok, das ist jetzt eher ein Verwaltungsproblem als ein finanzielles Problem.
    > Aber trotzdem nicht technisch. (Andererseits lässt sich mit entsprechendem
    > finanziellen Aufwand so ein Zulassungsverfahren auch sehr schnell zum
    > gewünschten Ergebnis bringen, also ist auch dieses Problem finanziell
    > lösbar.)

    Das mischt sich. Die Funkplanung bestimmt die Antennenhöhen und damit die Masthöhen die dann wieder ins Genehmigungsverfahren gehen. Da spricht dann die Kommune mit. Wenn die den Mast ein paar Meter verrutscht haben will geht die Planung von vorne los. Wenn der Gemeinderat beteiligt ist dauert's immer wieder einen Monat bis er tagt und es weiter geht. Dann kommt da noch das Genehmigungsverfahren ...

    In Grenznähe hat man dann noch die Probleme das man nicht zu stark über die Grenze senden darf so dass man eine höhere Mastdichte braucht oder die Sektoren von der Grenze wegrichten muss. Nicht alle Nachbarländer scheren sich um solche Regeln. Das sorgt dann wieder für technische Probleme.

    Bei der Planung muss man auch noch berücksichtigen wer da sonst noch mitnutzt. Wenn da ein Dorf das unterversorgt ist den neuen LTE Sektor nutzt bleibt dem durchfahrenden Zug evtl. nichts mehr übrig und dem Abgeordneten stockt sein Filmchen am Handy.

    > > Dumm nur, dass GPRS, LTE und UMTS alle unterschiedliche Frequenzen
    > nutzen.
    > (Naja, ein Physiker sollte jetzt aber wissen, dass das gewollt und gut ist.
    > Sonst hätten wir eine technische Monokultur weil immer nur eine Technik
    > nutzbar wäre.)
    > Und all diese Frquenzen werden schon heute im Umfeld von Bahnanlagen
    > problemlos eingesetzt. Die Bahn/Telekom müsste halt bei der nächsten
    > Frequenzaktion etwas großzügiger sein. Also ist auch dieses Problem
    > finanziell lösbar.

    Wobei es hier dann Beschränkungen bei der Sendeleistung geben kann die dann wiederum auf die Nutzbarkeit durchschlagen.

    >
    > Und wer sagt denn, dass die Bahn/Telekom sich auf diese Frequenzen
    > beschränken muss? Es gibt genügend andere Bänder auf denen man funken darf,
    > entweder frei oder nachdem man in entsprechende Lizenzen investiert hat.

    Freie Frequenzen um einen fahrenden Zug anzubinden. Man merkt das du da noch nicht drüber nachgedacht hast. Bitte informiere dich bei der Bundesnetzagentur. Stichwort Allgemeinzuteilung. Achte dabei auf die Beschränkungen bei der Nutzung. Insbesondere Sendeleistung oder Kanalwahlverfahren/DFS/...
    Wenn du das gelöst hast schicke mir bitte den Link des Herstellers der das für ICEs anbietet. Ich geh' dann seine Aktien kaufen.

    Das ist ein *technisches* Problem.

    Benötigte Lizenzen kann man nicht so einfach kaufen. Die werden per Auktion vergeben. Und die werden auch quotiert. D.h. ein Anbieter kann nicht beliebig viel ersteigern. Hier mischt sich Technik mit Politik. Der Anbieter muss nach 10 Jahren seine Frequenzen wieder ersteigern sonst hat er ein sehr großes Problem.
    Die Summen die hier gezahlt werden sind so hoch das der Anbieter jedes Bit aus seinem Spektrum quetschen muss.

    >
    > > Ein Zulassungsverfahren dauert. Das ist nicht mal eben im halben Jahr
    > gestemmt.
    > Aber mit ein bisschen mehr Geld ließe sich mehr Personal einstellen und
    > mehr Material besorgen. Das würde das Verfahren stark beschleunigen.

    Dann stell doch mal deine Armee ins Wartezimmer der Genehmigungsbehörden. Da gibt es Einspruchsfristen die du nur beseitigen kannst wenn du die Anwohner entrechtest.

    Fazit: Die Leute die da Fordern haben nicht den geringsten Schimmer was sie da fordern und sind auch garantiert nicht bereit den Kostenaufwand zu tragen.

    LTE gibt es noch nicht allzu lange. Das entwickelt sich rasant. Aber Wunder dauern etwas länger.
    Derweil sollte sich der Abgeordnete in den Flixbus setzen. Der fährt gemächlich an den Masten vorbei. Das ist billiger für uns alle.

    Ich bin gespannt wann die gleiche Diskussion für Flugzeuge kommt. Da wird dann der ein oder andere BWLer die Anzahl und Höhe der Meeresmasten berechnen die's braucht ;-)).

  16. Re: Und warum nicht in BWL?

    Autor: baumhausbewohner 04.03.15 - 14:04

    Man kann halt nicht alles mit BWL lösen ;)
    Fakten sammeln, Hintergründe herausfinden, dann Lösung finden. Vorher kommt nur Mist heraus.
    BWler denken alles ist mit Geld lösbar, stimmt nicht! Da spielen noch viel mehr Fakten rein als ne kosten frage. Wurde hier ja schön und breit erklärt. Aber hey ich kann mein Handy mit dem Mast in Frankfurt verbinden und in Berlin benutzen, sind dcoch alles Lügen mit dem neu Verbinden und ko ;)
    Zur Not baut man mehr Masten, dann passt das.......
    In der Politik kann man alles mit Geld lösen, aber nicht bei Technik.

  17. Re: Wer mitreden will, sollte im Abi mindestens eine drei in Mathe und Physik gehabt haben

    Autor: theFiend 04.03.15 - 14:10

    robinx999 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sonst sehe ich höchstens Lokale Inhalte als Lösung für Züge (z.B.: Lokaler
    > Netflix Server mit Inhalten)

    Das wäre doch schon mal ein fortschritt. Rein Finanziell für den einzelnen Kunden betrachtet, ist Bahnfahren inzwischen ein "Premium Produkt". Da sollten sie immerhin einen vergleichbaren Service anbieten können, wie beim Fliegen oder Busfahren.

    Natürlich stellt eine dauerhaft, zuverlässige und schnelle Internetverbindung eine technische Herausforderung dar, die auch nicht von jetzt auf gleich gelöst werden kann. Aber wären alle Züge schon mal mit lokalem Wlan, Medienangebot ect. vorgerüstet, wäre eine spätere Erweiterung mit einem Internetzugang schneller zu lösen, als wenn man sämtliche Technik auf einmal nachrüsten wollte.

  18. Re: Und warum nicht in BWL?

    Autor: DLichti 04.03.15 - 14:14

    Kommune, Gemeinderat, Genehmigung sind Verwaltungsprobleme, keine technischen Probleme.

    > Nicht alle Nachbarländer scheren sich um solche Regeln.
    Auch das lässt sich über die Verwaltung lösen indem man dafür sorgt, dass die Regeln in den Nachbarländern eingehalten werden.

    > Wenn da ein Dorf das unterversorgt ist den neuen LTE Sektor nutzt
    Das Problem lässt sich durch exklusive Nutzungsrechte lösen.

    > Wobei es hier dann Beschränkungen bei der Sendeleistung geben kann
    Die aber wiederum weitestgehend durch die Verwaltung vorgegeben werden.

    Auch Allgemeinnutzung, Nutzungsbeschränkungen, DFS, ... sind Vorgaben aus der Verwaltung. Ebenso lassen sich diese Regeln durch die Verwaltung wieder abschaffen: Problem gelöst.

    > Das ist ein *technisches* Problem.
    Nein, das wäre eine technische *Lösung* des Problems. Ich hab ja auch nie bestritten, dass es das nicht gäbe. Der Punkt ist aber, dass das Problem auch ohne technische Neuerungen rein über die Verwaltung/Wirtschaft lösbar wäre.

    > Benötigte Lizenzen kann man nicht so einfach kaufen.
    Auch dieses Problem lässt sich auf nicht-technischem Wege lösen indem man die Regeln ändert.

    > Der Anbieter muss nach 10 Jahren seine Frequenzen wieder ersteigern
    Und inwiefern ist das ein technisches Problem? Soll er halt die entsprechenden Geldmittel in die Hand nehmen. Dann wird das zwar eventuell zu einem finanziellen Problem, aber genau das ist ja der Punkt.

    > Dann stell doch mal deine Armee ins Wartezimmer der Genehmigungsbehörden.
    Wer spricht denn vom Wartezimmer? Die kommen hinter Schreibtische und in die Labors.

    > Da gibt es Einspruchsfristen die du nur beseitigen kannst wenn du die
    > Anwohner entrechtest.
    Auch das ist kein technisches Problem, sondern ein Verwaltungsproblem.

    > Fazit: Die Leute die da Fordern haben nicht den geringsten Schimmer was sie
    > da fordern und sind auch garantiert nicht bereit den Kostenaufwand zu
    > tragen.
    Fazit: Du hast gar nicht verstanden, was ich geschrieben habe.

  19. Re: Wer mitreden will, sollte im Abi mindestens eine drei in Mathe und Physik gehabt haben

    Autor: wire-less 04.03.15 - 14:20

    theFiend schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > robinx999 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Sonst sehe ich höchstens Lokale Inhalte als Lösung für Züge (z.B.:
    > Lokaler
    > > Netflix Server mit Inhalten)
    >
    > Das wäre doch schon mal ein fortschritt. Rein Finanziell für den einzelnen
    > Kunden betrachtet, ist Bahnfahren inzwischen ein "Premium Produkt". Da
    > sollten sie immerhin einen vergleichbaren Service anbieten können, wie beim
    > Fliegen oder Busfahren.
    >
    > Natürlich stellt eine dauerhaft, zuverlässige und schnelle
    > Internetverbindung eine technische Herausforderung dar, die auch nicht von
    > jetzt auf gleich gelöst werden kann. Aber wären alle Züge schon mal mit
    > lokalem Wlan, Medienangebot ect. vorgerüstet, wäre eine spätere Erweiterung
    > mit einem Internetzugang schneller zu lösen, als wenn man sämtliche Technik
    > auf einmal nachrüsten wollte.

    Man sollte dabei beachten das der Zug ein gefördertes Transportmittel ist. D.h. hier wird im Schienenbau und bei der Vergabe der Strecken öffentliches Geld reingesteckt damit die Räder rollen. Die von Herrn Mehdorn berichteten schwarzen Zahlen haben die Zuschüsse als Einnahmen gewertet und nicht als Minus.

    Ich will das jetzt nicht werten. Aber der Bahnkunde ist nicht wie beim 5 Sternehotel jemand der da nur viel Geld mitbringt. Er bekommt auf jede Fahrkarte vom Staat was draufgelegt. Der Luxusanspruch ist da imho dann auch ein anderer.

  20. Re: Wer mitreden will, sollte im Abi mindestens eine drei in Mathe und Physik gehabt haben

    Autor: Nicht ich 04.03.15 - 14:23

    Das ist schon in Planung. Soll WLAN geben mit Mediathek wie im Flugzeug. Alles lokal im Zug. Wobe ich da schon Probleme sehe, pro wagen buchen sich dann vielleicht 80 Leute ein. Alleine bei zwei APs pro Wagen, also 40 pro AP ist das "shared Medium" Luft dann reichlich dünn.

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