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Ich halte Alon Musk Absicht für autentisch

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  1. Ich halte Alon Musk Absicht für autentisch

    Autor: Ach 20.06.14 - 09:15

    Ich denke seine altruistische Gesinnung ist nicht gespielt. Zum einen wegen dieses Interviews, in dem er seine Gedanken zum Thema Luftverschmutzung/Kohlendioxidgehalt nachvollziehbar darlegt, viel mehr aber noch auf Grund bestimmter Handlungen, etwa dass er kurz nach Bekanntwerden des Batteriedramas des Dreamliners von Boing seine Hilfe angeboten hat oder dass er auf die Probleme mit der Durchdringen des Unterbodens des Tesla Model S beim Überfahren von Stahlteilen mit der Folge eines Akkubrandes, mit dem Angebot eines nachträglichen Einbaus eines Titanpanzers kontert.

    Einige werden es super finden, andere finden es penetrant, wieder andere machen Witze darüber und wieder andere vermuten dahinter eine gefährliches Taktieren, aber Alon Musk scheint irgendwo einfach nur eine Person zu sein, die sich gerne in Szene setzt durch das nicht selten recht voreilige Anbieten seiner Hilfe bei vielen Gelegenheit, und ein Perfektionist ist er oben drein, und das kann man dann auch sehen wie man will. Persönlich finde ich es gut und erfrischend, wobei ich mir ziemlich sicher bin, dass er einen verwandten Gedankengang schon länger hinter sich hat, mit dem wahrscheinlichem Ergebnis, dass er mit seinem in Szene Setzen in seiner Situation eigentlich kaum verlieren kann, sonst würde er es sicher nicht tun.

    Von der anderen Seite gesehen kommt dann aber auch meine Skepsis bezüglich des Patentwesens. Die Patentfreigabe ist mal wieder klasse und innovativ, aber nicht jeder ist nun mal in der Position die Musk innehält. Musk hat, wenn es drauf ankommt, zunächst einmal alle seine Schäfchen im Trockenem, er ist gut versorgt. Musk ist aber nicht einmal von Tesla abhängig, SpaceX und die Marslandung, allein das ist eine lebenserfüllende Aufgabe, und zudem ist der Elektroautomarkt ja auch ein Markt der gerade nur zäh in die Gänge kommen will und jeden Anschub gut gebrauchen kann. Er ist noch lange kein so hart umkämpftes Geschäftsfeld wie etwa der Mobile Kommunikationsmarkt mit unzähligen Mitbewerbern, die um jede Idee wie um alles kämpfen in der Hoffnung einen Vorteil in der Gunst des Kunden zu erwerben.

    Für eine kleine und junge Firma, die vielleicht mit einer tollen neuen Erfindung oder Idee in den Mobilbereich vorstößt, für die wäre es doch ziemlich fatal ihren Geschäftsgedanken zu verschenken. Andere würden die Idee einfach nur dankend entgegennehmen um sich, und in den meisten Fällen ohne einen weitere Beschäftigung mit den Gründern, mit der tollen neuen Idee ihren täglichen Überlebenskampf zu widmen. Kleine Erfinder die ihre Software oder ihre Pläne ohne Patentschutz verschenkten, fänden sich gegenüber der Verwertungsmaschinerie großer Firmen auf genauso verlorenem Posten wieder.

    Von daher sehe ich den Schritt von Musk für seine Firma Tesla inspirierend und spannend, aber ihn als Idealbeispielhandhabung des Patentwesens zu verallgemeinern, das ist schwierig :].

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