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Verstehe die Aufregung nicht

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  1. Verstehe die Aufregung nicht

    Autor: marvin_42 14.11.16 - 20:17

    Aktuell zahle ich im Monat ¤ 17,50 für News, die von professionellen Journalisten professionell gefakt werden. Und die prasseln von allen Seiten auf mich ein. Rund um die Uhr. #Ukraine #Aleppo #Flüchtlinge etc. . Keine Chance, noch irgendwo glaubwürdige Berichterstattung zu finden. Schon gar nicht bei den großen Zeitungen und Zeitschriften, die in ihren Redaktionsstatuten die Vasallentreue zu den amerikanischen Befreiern immer noch über Integrität und ehrliche Berichterstattung stellen, und ansonsten lieber mit den Mächtigen kuscheln als auf zu klären.

    Jetzt stellt sich heraus, dass irgendwelche Amateure auf den Zug aufspringen und ebenfalls Nachrichten faken, um ein Stück vom Werbekuchen ab zu greifen.

    Wenn die 'Qualitätsmedien' da neidisch sind, dann sollen sie gefälligst selbst besser schreiben. Und wenn die Hauptdarsteller der aktuellen Geschichten, Trump und Clinton, ein Problem mit den Fake News haben, sollten sie vielleicht mal in den Spiegel schauen und überlegen, wer die Latte so tief gesenkt hat, das die Fake-News überhaupt eine Chance haben, ernst genommen zu werden.

  2. Re: Verstehe die Aufregung nicht

    Autor: MrAnderson 14.11.16 - 23:00

    Bin zwar gar nicht deiner Meinung (sieh Nachbar-Thread: DOCH" ... Aber die erste Hälfte deines ersten Absatzes ... JA! Das ist echt ein Problem. Weil ich nicht weiß, wer Online Geld wirlich verdient, hab ich mir jetzt wieder das Print-Abo einer Fachzeitschrift (die auch den Blick auf Politik, Gesellschaft, Wirtschaft wirft) geholt. Da weiß ich, vor welchem Hintergrund die Artikel geschrieben sind und kann sie einordnen.

  3. Re: Verstehe die Aufregung nicht

    Autor: chefin 15.11.16 - 08:29

    Ich glaube es ist schon ein unterschied ob ein Journalist (also ein MENSCH) das macht oder eine Maschine.

    Maschinen sind nicht neutral, sie sind dumm. Da man dummen keine eigene Meinung zutraut hält man das für Neutral. Aber ein Neutraler muss extrem intelligent sein, damit er Manipulationen erkennt. Likes müsste man zb quantifizieren.

    Facebook hätte die Möglichkeit dazu. Sie kennen jeden Nutzer, bekämpfen fakes. Sie könnten zb einen x+x/n benutzen. Also jede Stimme in der Gewichtung halbieren, wenn sie aus der selben sozialen Gruppe kommt. Menschen die sich gegenseitig adden zb. So bekommt jede Gruppierung eine Stimme, aber die größer der Clique ist irrelevant. Den ein Stammtisch wird immer einstimmig entscheiden, aber nicht demokratisch. Da ist immer ein Wortführer. Ein Alpha Mensch. Dem folgen die anderen. 2 Alpha-Menschen am selben Stammtisch und früher oder später ist der geteilt und eine Gruppe sucht sich andere Kneipe. Wobei Stammtisch und Kneipe nur synomyme sind für die Gruppenbildung. Das sind die harten Kerne der Vereine, die Schrebergartenfreunde, die Radlergruppe, die Fotoclique...usw.

    Journalisten sind subjektiv. Man muss sie bewerten. Wer meint das Leben wird einem auf dem silbernen Tablett serviert, perfekt aufbereitet, der sollte lernen was Leben heist. Aber man kann Journalisten kennenlernen. Indem man ihre arbeit studiert und vergleicht. Und es gibt überall, sei es in Privat-TV, im ÖR, in der Presse, im Internet gute und schlechte Journalisten. Kein Medium und keine Ausgabe hat dqas recht auf absolute Wahrheit gepachtet. Wahrheit ist sowieso nie absolut.

    Was waren zb die Menschen um den Tanklaster herum den wir un Afghanistan gesprengt haben. Kämpfer oder Unbeteiligte. Von aussen betrachtet sind alle die einen geklauten Tanklaster bewachen oder sich dort aufhalten im Kriegsgebiet Gegner. Für die Menschen vor Ort mag das anders aussehen. Sie wollen einfach nur überleben. Sprit heist überleben. Heist einen Traktor betreiben können. Aber auch einen Panzer. Was ist also die Wahrheit.

    Es gibt sie nicht DIE Wahrheit. Sondern es gibt nur Fakten. Und wir wissen nicht was die Menschen die getötet wurden gedacht haben. Ohne diese Fakten sind alle andere Fakten nur Indizien für die Motivation dort zu sein. Und es dürfte auch schwer fallen hier eine Umfrage zu führen.

    Oder nehmen wir einfach mal einen Junkie als Beispiel. Abgestürzt, kriminell geworden um die Sucht zu befriedigen. Was ist da die Wahrheit? Ist er ein Arsch und ein krimineller? Ein Mensch der hinter Gittern gehört? Oder eher ein Opfer, Opfer von Dealern die wissen wie man sich den Markt aufbereitet. Sollen wir ihm also Geld geben, das er nicht mehr Einbrechen muss? Oder ihn einsperren? Ich bin mir sicher, er hat diese Entscheidung SO nicht getroffen, er ist reingerutscht. Ein kleiner Fehler, ein negatives Erlebniss, eine Kette aus Ereignissen die sich in Gang setzt. Wer hat da alles mitgewirkt. Vieleicht sogar du und ich, weil wir ihn als "Abschaum" angesehen haben und links liegen lassen.

    DIE Wahrheit gibt es nicht. Aus den Fakten kann man ablesen das er Einbrecher und Opfer ist. Ja..wie den nun, das sind zwei widersprüchliche Dinge. Ist er Opfer kann er garnicht kriminell sein, weil sein Einbruch eigentlich Notwehr eines Opfers ist. Trotzdem ist der Bruch Kriminell. Und ja, trifft nicht auf alle Junkies zu. Manche wollen es so. Aber um die gehts gerade nicht, sondern um die welche als Opfer von äusseren Einflüssen zu Junkies geworden sind. Und bei denen ist die Wahrheit widersprüchlich.

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