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Digitale Texte sollten sich von den Beschränkungen des Buchdrucks lösen

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  1. Digitale Texte sollten sich von den Beschränkungen des Buchdrucks lösen

    Autor: Klau3 24.02.16 - 19:50

    Analoge Texte haben Beschränkungen und digitale Texte haben Beschränkungen, doch es sind nicht die gleichen!

    Information in Schriftform wird leider im Kopf immer noch mit den Beschränkungen von Papier gleichgesetzt. Es macht einfach keinen Sinn die Nachteile eines Mediums (Papier) in die digitale Welt zu übertragen.

    Fast alle News sind Informationen die in einem zeitlichen Kontext gesehen werden können. Derzeit wiederholen Artikel grob bereits geschehenes und kommen dann zum eigentlichen Inhalt. Das ist quatsch. Genauso wenn es um die Erläuterung von Begriffen geht, das wird in Artikeln auch immer mehr oder weniger wiederholt.
    Warum werden Artikel in dem beschriebenen Stil geschrieben -> weil es auf Papier nur so möglich ist. Doch aus digitaler Sicht wird der Artikel für den kundigen Leser unnötig verwässert.

    @Golem
    Ich bin sehr an dem Thema interessiert, kenne mich aber nicht mit maschinellem lernen oder Computerlinguistik aus, ist es trotzdem möglich sich an dem Projekt zu beteiligen?

  2. Re: Digitale Texte sollten sich von den Beschränkungen des Buchdrucks lösen

    Autor: Dwalinn 25.02.16 - 09:27

    Ich will bei einen Artikel aber genau so wenig schnell mal auf Wikipedia nachgucken wie ich bei einer Zeitung mal schnell mein Lexikon durchblättern will. Die Begrenzung ist also nicht das Papier sondern die Faulheit der User... aber genau darum lese ich ja news weil ich zu Faul bin überall mich in eine Materie reinzulesen.

  3. Re: Digitale Texte sollten sich von den Beschränkungen des Buchdrucks lösen

    Autor: Phreeze 25.02.16 - 09:47

    Technik soll ja auch zeitsparend sein. Reicht also auch eine Fussnote mit Klick-Link einzufügen.
    Die gesparte Zeit verliert man eh wieder wenn man dann eine Werbung vor's Artikelvideo geschnallt kriegt.

  4. Re: Digitale Texte sollten sich von den Beschränkungen des Buchdrucks lösen

    Autor: Klau3 25.02.16 - 12:34

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich will bei einen Artikel aber genau so wenig schnell mal auf Wikipedia
    > nachgucken wie ich bei einer Zeitung mal schnell mein Lexikon durchblättern
    > will. Die Begrenzung ist also nicht das Papier sondern die Faulheit der
    > User... aber genau darum lese ich ja news weil ich zu Faul bin überall mich
    > in eine Materie reinzulesen.

    Du missverstehst mich. Mir geht es nicht darum Informationen einfach nur wegzublenden/zu verlinken. Über ein Account könnte z.B. erfasst werden, welche Artikel ein Benutzer schon gelesen hat und dann in einem Folgeartikel auf die Zusammenfassung des bisher geschehenen verzichtet werden. Genauso könnte mit Informationen über Geräte/Software/Personen verfahren werden. Wenn ich weiß was X ist, brauch ich keine Erklärung mehr.
    Ausgeblendete Informationen sollten trotzdem sichtbar gemacht werden können. Der aktuelle Artikel ist die letzte Information auf einem Zeitstreifen eines Themas.

  5. Re: Digitale Texte sollten sich von den Beschränkungen des Buchdrucks lösen

    Autor: Hotohori 25.02.16 - 18:59

    Klau3 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dwalinn schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich will bei einen Artikel aber genau so wenig schnell mal auf Wikipedia
    > > nachgucken wie ich bei einer Zeitung mal schnell mein Lexikon
    > durchblättern
    > > will. Die Begrenzung ist also nicht das Papier sondern die Faulheit der
    > > User... aber genau darum lese ich ja news weil ich zu Faul bin überall
    > mich
    > > in eine Materie reinzulesen.
    >
    > Du missverstehst mich. Mir geht es nicht darum Informationen einfach nur
    > wegzublenden/zu verlinken. Über ein Account könnte z.B. erfasst werden,
    > welche Artikel ein Benutzer schon gelesen hat und dann in einem
    > Folgeartikel auf die Zusammenfassung des bisher geschehenen verzichtet
    > werden. Genauso könnte mit Informationen über Geräte/Software/Personen
    > verfahren werden. Wenn ich weiß was X ist, brauch ich keine Erklärung
    > mehr.
    > Ausgeblendete Informationen sollten trotzdem sichtbar gemacht werden
    > können. Der aktuelle Artikel ist die letzte Information auf einem
    > Zeitstreifen eines Themas.

    +1

    Das wäre wirklich mal ein Fortschritt. Zu oft liest man einfach Dinge, die man bereits wusste und muss die eigentliche News schon im Text suchen, da ich sowieso längst dazu übergangen bin den Artikel Text nur noch zu überfliegen um das relevante zu suchen. Nur wenige Artikel lese ich komplett, das meiste wird überflogen und ein Teil auch komplett ignoriert, wenn mich das Thema null interessiert.

    Von daher ist das Nutzerverhalten extrem wichtig dabei Texte zu generieren, die zum Nutzer passen.

    Es ist halt nun mal so, will der Nutzer bessere auf ihn zugeschnittene Texte, dann muss er auch dazu bereit sein, dass die Seite entsprechend Daten über ihn sammeln muss. Alles ist meist ein Kompromiss.

  6. Re: Digitale Texte sollten sich von den Beschränkungen des Buchdrucks lösen

    Autor: Strassenflirt 26.02.16 - 11:40

    Das klingt nach einer tollen Idee. Mich nervt es extrem, wenn mir z.B. bei Amazon ständig Dinge angeboten werden, die ich längst gekauft habe. Und das wäre ja nun wirklich leicht zu realisieren. Außerdem werden auf vielen Websites unter "weitere Artikel" Texte angeboten, die schon 5 Jahre alt und völlig irrelevant sind. Da gibt es einige Optimierungsmöglichkeiten.

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