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Geld, Benefits, Bildung, Ausstattung, Aufgaben

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  1. Geld, Benefits, Bildung, Ausstattung, Aufgaben

    Autor: aLpenbog 28.08.19 - 11:44

    Sind wir ITler wirklich so abstrakt oder Leute, die sich für IT interessieren und in den Bereich kommen oder eben nicht? Menschen wollen i.d.R. doch ein anständiges Gehalt, daneben noch etwas Freizeit, sprich etwas mehr als Mindesturlaub und nicht ewig pendeln. Natürlich sind auch weitere Benefits interessant, sei es was für die Rente, Kostenersparnis bzgl. Futter oder Gesundheit usw. Und das gerade in der IT hierzulande so selten Homeoffice angeboten wird ist auch verwunderlich.

    Weiterbildung und Aufstiegschancen wären natürlich auch nicht verkehrt. Wer möchte schon ewig stehenbleiben.

    Wenn die technische Ausstattung besser ist als bei den durchschnittlichen 13-14 Jährigen Computerbegeisterten, inkl. Tische, Stühle, Monitore oder eine Klimaanlage usw. schadet das natürlich auch nicht.

    Und ja ein paar spannende Aufgaben/Herausforderungen und nicht ausschließlich Techniken aus den 70ern mit ewig großen Legacy Codebases wären auch ganz schön.

    So zumindest Sachen die mir in den Sinn kommen die mich an der Arbeit stören und weshalb ich, wenn ich es nochmal machen könnte vermutlich beruflich was anderes gemacht hätte und die IT als Hobby behalten hätte. Wobei wer weiß, ob man dann genug Zeit dafür hätte.

    Bei Behörden sind die meisten Punkte ja noch kritischer.

    Das Ganze in die Stellenausschreibung einfließen lassen wäre natürlich auch was. Man sucht meist relativ speziell was man brauch, gerne weit mehr als benötigt wird. Als eigene Sachen stellt man dann aber Sachen raus wie kostenloses Wasser, nette Kollegen, flache Hierarchien, spannende Aufgaben etc. pp.

    Ich bewerbe mich ja auch nicht und sage ich bin nett, trinke viel Wasser und komme nicht mit Hierarchien klar.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 28.08.19 11:51 durch aLpenbog.

  2. Re: Geld, Benefits, Bildung, Ausstattung, Aufgaben

    Autor: Geistesgegenwart 28.08.19 - 11:56

    Nett was du forderst, das Problem im ÖD ist dass auch dem Abteilungsleiter die Hände gebunden sind:

    - Gehalt geht nach Eingruppierung im TVöD und geht hauptsächlich nach Bildungsabschluss
    - Karriere/Aufstiegsschangen gibt es nicht; mehr Geld gibts im TVöD nach Jahren der Zugehörigkeit; Aufstieg in den Tarifgruppen quasi nur durch Studium neben der Arbeit, also erlangen eines höheren Bildungsabschlusses
    - Mit Diplom/Master in E13 ist quasi Ende mit Karriere, weiterer Aufstieg nicht Möglich - bzw. mehr Verantwortung ja, aber mehr Geld wirds nicht mehr geben
    - Urlaubstage werden nach TVöD vorgegeben
    - Ausstattung: Zentrale IT beschafft die Hardware, du hast die Wahl zwischen 2 verschiedenen Laptopmodellen. Macs oder Linux nicht möglich.

  3. Re: Geld, Benefits, Bildung, Ausstattung, Aufgaben

    Autor: aLpenbog 28.08.19 - 12:15

    Ist doch ganz einfach, dann gibt es eben keine Mitarbeiter oder Leute die sich damit anfreunden können, ob und wie stark die sind bzw. was dann die Gründe sind warum sie an Bord kommen ist dann eine andere Frage.

    Natürlich gibt es für alles Gründe aber es ist doch klar, dass man was ändern muss, wenn man ein anderes Ergebnis möchte oder?

    Manchen kommt das sicher entgegen. Fühlen sich in Schule und Studium wohl, sind in der Praxis aber nicht so stark. Die kriegen da ggf. mehr als woanders, weil sie entsprechende formale Qualifikationen haben.

    Was Hardware angeht, da rede ich nicht von jeder sucht sich ein anderes Notebook aus, dass er mit Stickern vollklebt wie in einem Startup aber z.B. zwei vernünftige große Monitore auf dem Tisch, vielleicht mehr als eine 5-10 Euro Tastatur usw.

  4. Re: Geld, Benefits, Bildung, Ausstattung, Aufgaben

    Autor: Palerider 28.08.19 - 12:56

    Das kann ich nur zum Teil unterschreiben...
    Ja, ein Abteilungsleiter gibt keine Gehaltserhöhung und die Tarife sind vielen vermutlich zu starr. ABER: auch ein Abteilungsleiter kann zumindest an höhere Stellen kommunizieren, was er für eine Stelle braucht oder kann mit besonderen Qualifikationen begründen warum jemand eine Gruppe höher sollte. Wenn da ein klischeemäßiger Sesselpuper sitzt, der sagt "Waaaaas? BAT XY oder, TVL 4711 für jemanden ohne Personalverantwortung? Geht gar nicht." - tja, dann Pech. Wenn der aber weiß, was läuft, wird eine Stelle in einer interessanten Tarifgruppe ausgeschrieben... und dann kann ähnliches passieren wie bei mir: Dank der 'Familienfreundlichkeit' in den ÖD-Tarifen (zumindest in unserem) kommt dann mit Altersvorsorge etwas zusammen, das in Verbindung mit der Flexibilität bezügl. home office, Vergünstigungen, Altersvorsorge, 'echter' 40-h-Woche,... ein Paket bildet, das sich locker mit Angeboten in der freien Wirtschaft messen kann. Es geht schon aber wie heißt es so schön: "man muss es auch wollen"

  5. Re: Geld, Benefits, Bildung, Ausstattung, Aufgaben

    Autor: ChiakiAccess 28.08.19 - 13:18

    Geistesgegenwart schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nett was du forderst, das Problem im ÖD ist dass auch dem Abteilungsleiter
    > die Hände gebunden sind:
    >
    > - Gehalt geht nach Eingruppierung im TVöD und geht hauptsächlich nach
    > Bildungsabschluss
    > - Karriere/Aufstiegsschangen gibt es nicht; mehr Geld gibts im TVöD nach
    > Jahren der Zugehörigkeit; Aufstieg in den Tarifgruppen quasi nur durch
    > Studium neben der Arbeit, also erlangen eines höheren Bildungsabschlusses
    > - Mit Diplom/Master in E13 ist quasi Ende mit Karriere, weiterer Aufstieg
    > nicht Möglich - bzw. mehr Verantwortung ja, aber mehr Geld wirds nicht mehr
    > geben
    > - Urlaubstage werden nach TVöD vorgegeben
    > - Ausstattung: Zentrale IT beschafft die Hardware, du hast die Wahl
    > zwischen 2 verschiedenen Laptopmodellen. Macs oder Linux nicht möglich.

    Ich arbeite im ÖD.

    - Mein Gehalt ist durch eine IT-Fachkräftezulage und Vorgewährung von Stufen deutlich höher als das übliche Gehalt vom TVöD.

    - Ich werde nächstes Jahr von E13 auf E14 hochsteigen; das steht bereits schriftlich fest. Ohne Zusatzaufgaben und nicht erst nach "Jahren der Zugehörigkeit" und auch ohne einen höheren Bildungsabschluss.

    - Ich habe einen Master, damit wäre das auch widerlegt.

    - Urlaubstage werden zwar nach TVöD vorgegeben, sind aber durchaus fair. Reicht ein Monat Urlaub im Jahr nicht?

    - Ich habe einen PC mit 2nd Gen Threadripper, RTX 2080 Ti und 4K-Displays; beschafft über das Haus. In unserer Organisation haben wir mindestens 8 verschiedene Laptopmodelle, darunter auch 6-Kern Coffee-Lakes.

    - Mein PC ist selbstadministriert; ich habe Dual-Boot mit Linux und einen Haufen virtuelle Maschinen. (Daher auch 32GB RAM.)

    Sonst noch Argumente?

  6. Re: Geld, Benefits, Bildung, Ausstattung, Aufgaben

    Autor: kanute1 28.08.19 - 13:21

    Krasser Einzelfall. Hab sowas noch nie gehört. In der Regel werden die Rechner über zentrale Stellen einheitlich für alle beschafft. Wobei wir auch schon Ausnahmeregeln bekommen haben, weil wir halt Software entwickeln und nicht nur Word bedienen... Das ist aber auch erst seit 2 Jahren so.
    Selbstadministriert? Haha. Good joke. Im Leben nicht. Lieber ein zentrales Windows 10, was auch schon out of support ist. Wäre auch zu einfach, seine Software mal aktuell halten zu können...

    Zum Rest sage ich lieber erst gar nichts. Der Eindruck dürfte aufzeigen wo die Reise hin geht.

  7. Re: Geld, Benefits, Bildung, Ausstattung, Aufgaben

    Autor: ChiakiAccess 28.08.19 - 13:30

    Der Trick ist einen Bedarf zu haben, den die zentrale Beschaffung nicht decken kann. Dann kommen eben Ausschreibungen. Dann ist der Trick die Anforderung so zu gestalten, dass man keine alte Hardware untergeschoben bekommt.
    Natürlich muss dazu auch eine Begründung her; die findet man dank so rechenintensiver Dinge wie paralleler Berechnungen aber ganz schnell.

    Der Rechner ist nicht integriert in die zentrale Infrastruktur, sondern eben eigenadministriert; anders lässt sich rapid development nicht durchführen, wenn man Wochen auf eine FOSS Software warten muss. Den Rechner halte ich selbst aktuell.

    Brauchst zum Rest nix sagen; der Eindruck dürfte aufzeigen wo die Reise hin geht.

  8. Re: Geld, Benefits, Bildung, Ausstattung, Aufgaben

    Autor: Palerider 28.08.19 - 13:41

    ChiakiAccess schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Trick ist einen Bedarf zu haben, den die zentrale Beschaffung nicht
    > decken kann. Dann kommen eben Ausschreibungen. Dann ist der Trick die
    > Anforderung so zu gestalten, dass man keine alte Hardware untergeschoben
    > bekommt.
    Kann man machen... man braucht aber auch jemanden, der das Budget dafür freigibt.

    > Natürlich muss dazu auch eine Begründung her; die findet man dank so
    > rechenintensiver Dinge wie paralleler Berechnungen aber ganz schnell.
    >
    Das sag mal einem Netzwerkadmin...

    > Der Rechner ist nicht integriert in die zentrale Infrastruktur, sondern
    > eben eigenadministriert; anders lässt sich rapid development nicht
    > durchführen, wenn man Wochen auf eine FOSS Software warten muss. Den
    > Rechner halte ich selbst aktuell.
    >
    Wieviele ÖD-Betriebe haben eine eigene Entwicklung? Noch dazu auf dem Niveau?

    > Brauchst zum Rest nix sagen; der Eindruck dürfte aufzeigen wo die Reise hin
    > geht.
    Ja, wie ich in meinem anderen Post beschrieben habe - es ist einiges möglich und an einigen Stellen passiert auch was. Aber nicht überall. ÖD-Unternehmen wie Dataport oder der ein oder andere Sozialversicherer mögen schon Fortschritte gemacht haben. Auch auf Landesebene tut sich etwas (nicht genug) aber wenn Du ein kleiner Admin in einer Stadtverwaltung bist, kannst Du Deine Bestellung für ein aktuelles Laptop auch rauchen... zusammen mit Deiner Forderung nach TVL > 11.

  9. Re: Geld, Benefits, Bildung, Ausstattung, Aufgaben

    Autor: ChiakiAccess 28.08.19 - 16:29

    Palerider schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ChiakiAccess schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Der Trick ist einen Bedarf zu haben, den die zentrale Beschaffung nicht
    > > decken kann. Dann kommen eben Ausschreibungen. Dann ist der Trick die
    > > Anforderung so zu gestalten, dass man keine alte Hardware untergeschoben
    > > bekommt.
    > Kann man machen... man braucht aber auch jemanden, der das Budget dafür
    > freigibt.
    >
    > > Natürlich muss dazu auch eine Begründung her; die findet man dank so
    > > rechenintensiver Dinge wie paralleler Berechnungen aber ganz schnell.
    > >
    > Das sag mal einem Netzwerkadmin...
    >
    > > Der Rechner ist nicht integriert in die zentrale Infrastruktur, sondern
    > > eben eigenadministriert; anders lässt sich rapid development nicht
    > > durchführen, wenn man Wochen auf eine FOSS Software warten muss. Den
    > > Rechner halte ich selbst aktuell.
    > >
    > Wieviele ÖD-Betriebe haben eine eigene Entwicklung? Noch dazu auf dem
    > Niveau?
    >
    > > Brauchst zum Rest nix sagen; der Eindruck dürfte aufzeigen wo die Reise
    > hin
    > > geht.
    > Ja, wie ich in meinem anderen Post beschrieben habe - es ist einiges
    > möglich und an einigen Stellen passiert auch was. Aber nicht überall.
    > ÖD-Unternehmen wie Dataport oder der ein oder andere Sozialversicherer
    > mögen schon Fortschritte gemacht haben. Auch auf Landesebene tut sich etwas
    > (nicht genug) aber wenn Du ein kleiner Admin in einer Stadtverwaltung bist,
    > kannst Du Deine Bestellung für ein aktuelles Laptop auch rauchen...
    > zusammen mit Deiner Forderung nach TVL > 11.

    Das Budget ergibt sich aus der Organisation; wenn der Titel nicht groß genug ist, dann können die Anforderungen auch nicht so hoch sein, ansonsten ist da irgendwas nicht in Balance und der Vorgesetzte sollte nachverhandeln.

    Was hat jetzt ein Netzwerkadmin mit parallelen Berechnungen zu tun, außer höchstens bei der Vernetzung der Ergebnisse von Systemintegratoren und bspw. Data Scientists?

    Viele ÖD-Betriebe haben eigene Fachanwendungen und immer mehr davon setzen auch auf FOSS Bibliotheken.

    Kleine Admins bzw. FISIs haben keinen Masterabschluss und die gibt es wie Sand am Meer; gerade dieser Berufsstand ist eigentlich nicht wirklich gemeint, wenn es um "IT-Fachkräftemangel" geht.

    Mein Punkt ist, dass die Angaben oben einfach mal nicht pauschal stimmen. Allein schon das Rundschreiben des BMI über die IT-Fachkräftezulage läuft den Aussagen vollkommen zuwider. Und ÖD ist nicht gleich ÖD.

  10. Re: Geld, Benefits, Bildung, Ausstattung, Aufgaben

    Autor: divStar 28.08.19 - 18:33

    Karriere im ÖD ist nahezu ausgeschlossen. Wissen / Können spielt nur eine untergeordnete Nebenrolle. Die Bereichsleiter kennen sich oftmals nicht genug aus, um einzuschätzen, ob man gut ist, spezielles Wissen hat und somit irgendwo besser eingesetzt werden könnte.

    Geld-mäßig geht es schlecht voran. Dienstzeit und das Wohlwollen des Vorgesetzten spielt eine große Rolle. Aber auch da gibt es Grenzen. Die meisten, die da arbeiten, entwickeln sich entweder privat oder gar nicht weiter - weil es nicht erforderlich ist. Es reicht, dass man einigermaßen konstruktiv arbeitet - Überflieger werden selten belohnt. Und nach einiger Zeit fängt man an zu denken, dass man technisch zurückgeblieben ist und anderswo keinen Job mehr findet.

    Gibt auch Vorteile: Ausbildung war bei mir top, Urlaub ist meist unproblematisch und wegen Krankheit wird man nicht gekündigt. Außerdem wird Wert auf Barrierefreiheit gelegt. Alles andere an ÖD ist gelinde gesagt traurig.
    Kein kostenfreies Wasser wenn nicht gerade Externe es bereitgestellt haben (was sie offiziell gar nicht dürfen), keine Früchte, keine vergünstigte und dennoch gute Kantine, kahle Wände und meist Minimalstausgaben (außer bei den richtig hohen Tieren - und damit meine ich keine 200-Mann-Abteilungsleiter). Um 2 Monitore muss man als Entwickler betteln. Um Homeoffice sowieso - meist kriegt man es nur als Frau oder Mann mit Kleinkind. Ich will niemals wieder zurück, ob gerade es die Kollegen sind, die ich ein wenig vermisse. Aber bei 30+% mehr Gehalt, besseren Aufgaben und Ausstattung... wie konnte ich da nein sagen? 😊

  11. Re: Geld, Benefits, Bildung, Ausstattung, Aufgaben

    Autor: Palerider 29.08.19 - 10:48

    > Das Budget ergibt sich aus der Organisation; wenn der Titel nicht groß
    > genug ist, dann können die Anforderungen auch nicht so hoch sein, ansonsten
    > ist da irgendwas nicht in Balance und der Vorgesetzte sollte
    > nachverhandeln.
    >
    Korrekt, oft genug ist diese Balance gestört.

    > Was hat jetzt ein Netzwerkadmin mit parallelen Berechnungen zu tun, außer
    > höchstens bei der Vernetzung der Ergebnisse von Systemintegratoren und
    > bspw. Data Scientists?
    >
    Sie sind für kleine Kommunen und ähnliches inzwischen gleich schwer zu bekommen - eben weil zu wenig gezahlt wird.

    > Viele ÖD-Betriebe haben eigene Fachanwendungen und immer mehr davon setzen
    > auch auf FOSS Bibliotheken.
    >
    Definiere 'viele' - gerade in Gemeinden, Landkreisen und Co. wirst DU da etwas suchen müssen.


    > Kleine Admins bzw. FISIs haben keinen Masterabschluss und die gibt es wie
    > Sand am Meer; gerade dieser Berufsstand ist eigentlich nicht wirklich
    > gemeint, wenn es um "IT-Fachkräftemangel" geht.
    >
    Doch, auch die sind schon gemeint...

    > Mein Punkt ist, dass die Angaben oben einfach mal nicht pauschal stimmen.
    > Allein schon das Rundschreiben des BMI über die IT-Fachkräftezulage läuft
    > den Aussagen vollkommen zuwider. Und ÖD ist nicht gleich ÖD.
    Das ist absolut korrekt. Es gibt wie ich schon sagte durchaus ÖD-Betriebe, die verstanden haben UND auch die finanziellen Mittel - und es gibt die anderen...

  12. Re: Geld, Benefits, Bildung, Ausstattung, Aufgaben

    Autor: ChiakiAccess 02.09.19 - 06:38

    divStar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Karriere im ÖD ist nahezu ausgeschlossen.

    Noch so jemand, der blank pauschalisiert.

    Karriere im ÖD ist nicht ausgeschlossen; man muss nur wissen wo die Hebel sitzen. Gerade als ITler mit Masterabschluss hat man davon so einige.

    Ich habe innerhalb eines Jahres zwei Gehaltserhöhungen über Zulagen erhalten; inwiefern ist das "geldmäßig schlecht vorangekommen"?

    Überflieger werden dann selten belohnt, wenn man diese Leistung auf dem Posten nicht braucht; nur gibt es Überbuchung bei spezialisierter IT recht selten; ganz anders im Bereich der FISIs.

    Wasser gibt es selbstverständlich kostenfrei aus der Leitung, wo sich viele Kollegen auch regelmäßig bedienen. In unserer Kantine gibt es sehr gutes, subventioniertes Essen für Mitarbeiter. Keine Ahnung was hier mit Minimalstausgaben gemeint ist.

    Ich habe drei Monitore und bin unter anderem Entwickler.

    Home-Office ist nach Absprache und dem Hauch einer Begründung noch nie ein Problem gewesen und mit der aktuellen Legislative wird es noch weniger ein Problem sein.

    Laut iX liege ich mit meinem aktuellen Jahresgehalt über dem oberen Quartil der IT-Branche für Angestellte mit Masterabschluss und meiner Arbeitserfahrung. Habe noch kein Stellenangebot gesehen, wo 30% mehr Gehalt drin wäre. Bei FISIs glaube ich das aber sofort; die werden hier echt mies bezahlt, weil austauschbar.

  13. Re: Geld, Benefits, Bildung, Ausstattung, Aufgaben

    Autor: ChiakiAccess 02.09.19 - 06:44

    Palerider schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Kleine Admins bzw. FISIs haben keinen Masterabschluss und die gibt es
    > wie
    > > Sand am Meer; gerade dieser Berufsstand ist eigentlich nicht wirklich
    > > gemeint, wenn es um "IT-Fachkräftemangel" geht.
    > >
    > Doch, auch die sind schon gemeint...

    Leider bei weitem nicht so sehr wie akademisch ausgebildete Informatiker, wie man anhand einer Analyse der Bundesagentur für Arbeit von 2018 sehr wohl weiß.

    Ich zitiere mal, Fußnoten sind deformiert:
    """
    Von den 54.000 Stellenmeldungen im Jahr 2018 richtete sich
    der größte Teil an Expertinnen und Experten, deren Qualifikation einem mindestens vierjährigen Studium entspricht
    (48 Prozent).7 Nicht ganz jedes dritte Stellenangebot wandte
    sich an Spezialistinnen und Spezialisten, die über ein Anforderungsprofil verfügen, das üblicherweise durch eine Weiterbildung oder eine dreijährige Hochschulausbildung (wie z. B.
    ein Bachelorstudium) erworben wird.8 Jede vierte bis fünfte
    Stelle sollte mit einer Fachkraft mit Berufsausbildung besetzt
    werden.9
    """

    Du solltest zwischendurch mal aus deiner Filterblase raus; FISIs sind nicht das, was gemeint ist, wenn man von "IT-Fachkräftemangel" spricht.
    Dass die im ÖD nicht arbeiten wollen sehe ich ein, da werden die auch sehr mies bezahlt; aber es kommen immer noch genug wegen der Arbeitsbedingungen. Die Austauschbarkeit auf dem Markt ist verglichen mit einem unbefristeten Vertrag im ÖD dann doch einigermaßen abschreckend.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.09.19 06:46 durch ChiakiAccess.

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