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Nein, sie leisten *nicht das Gleiche und kosten *mehr, als Standarddach + Standardmodul

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  1. Nein, sie leisten *nicht das Gleiche und kosten *mehr, als Standarddach + Standardmodul

    Autor: Antischwurbler 17.11.21 - 23:11

    Insbesondere dann, wenn ich gleich Trapezblech/Sandwich wähle. Mit Standardsolarmodulen lässt sich dann auch etwas optisch Ansprechendes zaubern, mit minimaler Verblendung an den Dachkanten, das aussieht, wie eine Indachlösung.

    Was aber natürlich nicht heißt, dass Solarziegel nicht trotzdem ihre Berechtigung hätten, wenn es auf die Optik ankommt.

  2. Re: Nein, sie leisten *nicht das Gleiche und kosten *mehr, als Standarddach + Standardmodul

    Autor: CISsi 18.11.21 - 02:05

    Hmm eigentlich ne coole idee.
    Sandwichplatten mit fetter Isolierung als Dachmaterial und darauf dann die Panels vollflächig und ringsum eingebunden mit Blenden.

  3. Re: Nein, sie leisten *nicht das Gleiche und kosten *mehr, als Standarddach + Standardmodul

    Autor: dirk_diggler 18.11.21 - 06:42

    CISsi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hmm eigentlich ne coole idee.
    > Sandwichplatten mit fetter Isolierung als Dachmaterial und darauf dann die
    > Panels vollflächig und ringsum eingebunden mit Blenden.

    Die hinterlüftung der Platten sorgt ja auch für eine kühlung dieser. Das sorgt für einen besseren Wirkungsgrad und längere Lebensdauer. Liegen die Platten jetzt direkt auf der damming sieht es zwar besser aus, hat aber sonst Nachteile

  4. Re: Nein, sie leisten *nicht das Gleiche und kosten *mehr, als Standarddach + Standardmodul

    Autor: bytewarrior123 18.11.21 - 08:26

    Daher wären doch Sandwichplatten mit Photovoltaik + Solarthermie der Bringer, sind aber bei uns hier noch nicht erlaubt.
    Die Abwärme der Platten könnte man da auf die optimale Betriebstemperatur regulieren und gleichzeitig mit einer Wärmepumpe die Hitze in Kühle fürs Haus umwandeln, und im Winter könnte man die schneebedeckten Platten schneller abtauen ...

    Hab ich mir schon öfters gedacht, aber kein Hersteller will das bauen : viel zu kompliziert in DE, ein Solardach mit Hochspannungskomponenten (der String kann ja bis zu 1000V) + Wasser = viel zu gefährlich...

    Ich frag mich dabei immer, wie wir es in DE geschafft haben, uns vom Pferd zur Eisenbahn und zum Auto weiter zu entwickeln - ist doch alles viel zu gefährlich ...

    Meine Süd-Panele haben bspw. alle eine Heizmatte dahinter - benötigen in Summe ca. 2kW, sorgen aber bei Minusgraden+Schnee+Sonnenschein dafür, dass der Schnee in ca. 15-30 Min runterrutscht - mit 1kWh Verbrauch holt man sich dann, je nach Tagesleistung, bis zu 45 kWh fürs Haus & Auto, und der Nachbar ohne schaut komisch, denn bei Ihm liegt noch Schnee auf dem Dach...

  5. Re: Nein, sie leisten *nicht das Gleiche und kosten *mehr, als Standarddach + Standardmodul

    Autor: rcp48 18.11.21 - 08:48

    bytewarrior123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Daher wären doch Sandwichplatten mit Photovoltaik + Solarthermie der
    > Bringer, sind aber bei uns hier noch nicht erlaubt.
    > Die Abwärme der Platten könnte man da auf die optimale Betriebstemperatur
    > regulieren und gleichzeitig mit einer Wärmepumpe die Hitze in Kühle fürs
    > Haus umwandeln, und im Winter könnte man die schneebedeckten Platten
    > schneller abtauen ...
    >
    > Hab ich mir schon öfters gedacht, aber kein Hersteller will das bauen :
    > viel zu kompliziert in DE, ein Solardach mit Hochspannungskomponenten (der
    > String kann ja bis zu 1000V) + Wasser = viel zu gefährlich...
    >
    > Ich frag mich dabei immer, wie wir es in DE geschafft haben, uns vom Pferd
    > zur Eisenbahn und zum Auto weiter zu entwickeln - ist doch alles viel zu
    > gefährlich ...
    >
    > Meine Süd-Panele haben bspw. alle eine Heizmatte dahinter - benötigen in
    > Summe ca. 2kW, sorgen aber bei Minusgraden+Schnee+Sonnenschein dafür, dass
    > der Schnee in ca. 15-30 Min runterrutscht - mit 1kWh Verbrauch holt man
    > sich dann, je nach Tagesleistung, bis zu 45 kWh fürs Haus & Auto, und der
    > Nachbar ohne schaut komisch, denn bei Ihm liegt noch Schnee auf dem Dach...


    Kann Dir leider keine PN Schreiben
    aber ich hätte Interesse an deiner Heizmatten version von deinem Dach... Wie hast du das gelöst?
    SG
    Robert

  6. Re: Nein, sie leisten *nicht das Gleiche und kosten *mehr, als Standarddach + Standardmodul

    Autor: NonesensE 18.11.21 - 09:29

    bytewarrior123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Daher wären doch Sandwichplatten mit Photovoltaik + Solarthermie der
    > Bringer, sind aber bei uns hier noch nicht erlaubt.

    Sandwichplatten mit zumindest Photovoltaik gab es mal von Hoesch. Da wurde auf die normalen Sandwichplatten eine Solarfolie geklebt. Leider ging der Hersteller der Folie kurz darauf pleite - war halt ein deutscher Solarhersteller zu der Zeit, als diese alle Probleme bekamen. Seitdem habe ich sowas nicht mehr gesehen, könnte ich auch gebrauchen.

    Hier habe ich noch eine alte Quelle dazu gefunden:
    https://m.baulinks.de/webplugin/2008/1245.php4

  7. Re: Nein, sie leisten *nicht das Gleiche und kosten *mehr, als Standarddach + Standardmodul

    Autor: hansblafoo 18.11.21 - 10:43

    bytewarrior123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Daher wären doch Sandwichplatten mit Photovoltaik + Solarthermie der
    > Bringer, sind aber bei uns hier noch nicht erlaubt.
    > Die Abwärme der Platten könnte man da auf die optimale Betriebstemperatur
    > regulieren und gleichzeitig mit einer Wärmepumpe die Hitze in Kühle fürs
    > Haus umwandeln, und im Winter könnte man die schneebedeckten Platten
    > schneller abtauen ...
    >
    > Hab ich mir schon öfters gedacht, aber kein Hersteller will das bauen :
    > viel zu kompliziert in DE, ein Solardach mit Hochspannungskomponenten (der
    > String kann ja bis zu 1000V) + Wasser = viel zu gefährlich...
    >
    > Ich frag mich dabei immer, wie wir es in DE geschafft haben, uns vom Pferd
    > zur Eisenbahn und zum Auto weiter zu entwickeln - ist doch alles viel zu
    > gefährlich ...
    >
    > Meine Süd-Panele haben bspw. alle eine Heizmatte dahinter - benötigen in
    > Summe ca. 2kW, sorgen aber bei Minusgraden+Schnee+Sonnenschein dafür, dass
    > der Schnee in ca. 15-30 Min runterrutscht - mit 1kWh Verbrauch holt man
    > sich dann, je nach Tagesleistung, bis zu 45 kWh fürs Haus & Auto, und der
    > Nachbar ohne schaut komisch, denn bei Ihm liegt noch Schnee auf dem Dach...


    Viebrockhaus verbaut solche Kombikollektoren (PV+Solarthermie): https://www.viebrockhaus.de/vorteile/energiesparhaus-bauen.html

    Ich las aber irgendwo mal, dass das nicht so der Bringer ist, denn heiß werden die Teile vor allem im Sommer und da brauchst du wenig warmes Wasser. Zum anderen soll das für die PV-Anlage angeblich nicht so optimal sein, d.h. sie hat einen geringeren Wirkungsgrad, weil die Wärme nicht so konstant weggeführt wird (irgendwann zirkuliert unter dem Kollektor nur noch warmes/heißes Wasser).

  8. Re: Nein, sie leisten *nicht das Gleiche und kosten *mehr, als Standarddach + Standardmodul

    Autor: Antischwurbler 19.11.21 - 00:25

    dirk_diggler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > CISsi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Hmm eigentlich ne coole idee.
    > > Sandwichplatten mit fetter Isolierung als Dachmaterial und darauf dann
    > die
    > > Panels vollflächig und ringsum eingebunden mit Blenden.
    >
    > Die hinterlüftung der Platten sorgt ja auch für eine kühlung dieser. Das
    > sorgt für einen besseren Wirkungsgrad und längere Lebensdauer. Liegen die
    > Platten jetzt direkt auf der damming sieht es zwar besser aus, hat aber
    > sonst Nachteile

    Dann lässt du die Verblendung halt weg, deine Entscheidung. Ist eine Interessenabwägung. Eine gewisse Hinterlüftung hast du bei Trapezblech aber so und so und wenn du am First einen kleinen Spalt lässt und unten jeweils einen kleinen Lufteinlass, dann sogar einen Kamineffekt. Der Dachdichtigkeit ist das nicht abträglich und der Optik auch kaum.

  9. Re: Nein, sie leisten *nicht das Gleiche und kosten *mehr, als Standarddach + Standardmodul

    Autor: Antischwurbler 19.11.21 - 00:28

    bytewarrior123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Daher wären doch Sandwichplatten mit Photovoltaik + Solarthermie der
    > Bringer, sind aber bei uns hier noch nicht erlaubt.
    > Die Abwärme der Platten könnte man da auf die optimale Betriebstemperatur
    > regulieren und gleichzeitig mit einer Wärmepumpe die Hitze in Kühle fürs
    > Haus umwandeln, und im Winter könnte man die schneebedeckten Platten
    > schneller abtauen ...
    >
    > Hab ich mir schon öfters gedacht, aber kein Hersteller will das bauen :
    > viel zu kompliziert in DE, ein Solardach mit Hochspannungskomponenten (der
    > String kann ja bis zu 1000V) + Wasser = viel zu gefährlich...
    >
    > Ich frag mich dabei immer, wie wir es in DE geschafft haben, uns vom Pferd
    > zur Eisenbahn und zum Auto weiter zu entwickeln - ist doch alles viel zu
    > gefährlich ...
    >
    > Meine Süd-Panele haben bspw. alle eine Heizmatte dahinter - benötigen in
    > Summe ca. 2kW, sorgen aber bei Minusgraden+Schnee+Sonnenschein dafür, dass
    > der Schnee in ca. 15-30 Min runterrutscht - mit 1kWh Verbrauch holt man
    > sich dann, je nach Tagesleistung, bis zu 45 kWh fürs Haus & Auto, und der
    > Nachbar ohne schaut komisch, denn bei Ihm liegt noch Schnee auf dem Dach...

    Wie kommst du auf "nicht erlaubt"? Fertige PVT-Lösungen gibt es bereits von mehreren Herstellern und Sandwichblechhersteller wie O-Metall erlauben auch die Befestigung direkt an der Dachhaut.

  10. Re: Nein, sie leisten *nicht das Gleiche und kosten *mehr, als Standarddach + Standardmodul

    Autor: Knuspermaus 22.11.21 - 12:00

    Lustiger Part aus meiner Ecke, ein Bekannter von mir wollte sein Dach neu eindecken lassen und darauf eine Solaranlage, das klassische Spiel also.
    Der Lieferant der Dachziegel konnte nicht liefern, Folie und Lattung waren schon drauf.
    Nach einem kleinen Zerwürfnis, bekam er seine Anzahlung zurück.
    Statt Dachziegel, hat er nun sein Dach mit blanken Standard Solarmodulen gedeckt.
    Zwischen die Module hat er UV beständigen Schlauch für den Dehnungsausgleich geklemmt, die noch vorhandene Fuge hat er dann noch mit Silikonmasse dünn verspachtelt/geglättet, ist seit 3 Jahren Dicht.
    Durch die klassische Lattung hat das Dach eine relativ gute Hinterlüftung.
    ... und er hat noch 5000¤ gespart, die Ziegel brauchte er ja nicht zu berappen und investierte in mehr Solarmodule.
    Die KFW hat zwar mächtig gezickt und wohl auch das Bauamt, aber sein Anwalt konnte beide beschwichtigen.
    Tja, wer in Deutschland etwas ändern möchte, hat es da schwer!

    (viele ältere Links sind mittels Leerzeichen deaktiviert, da ich bis vor kurzem noch keine Posten durfte)
    Alles was ich schreibe ist meine persönliche Meinung. Nicht immer gebe ich dem Leser genehme Quellen an.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 22.11.21 12:04 durch Knuspermaus.

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