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Mal sehen, wie rosig die Zukunft wirklich sein wird

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  1. Mal sehen, wie rosig die Zukunft wirklich sein wird

    Autor: Netzweltler 12.05.15 - 16:37

    Bei ING-Diba ist man pessimistisch:
    http://www.ingenieur.de/Themen/Industrie-40/Roboter-koennten-18-Millionen-Deutsche-arbeitslos

    Technologie ist gut, wenn sie das Leben der jetzigen und zukünftigen Generationen verbessert. Wenn sie aber nur dazu genutzt wird, den Gewinn durch Arbeitsplatzabbau auf wenige Menschen zu konzentrieren, dann eher nicht.

  2. Re: Mal sehen, wie rosig die Zukunft wirklich sein wird

    Autor: bplhkp 12.05.15 - 16:49

    Irgendwann in der fernen Zukunft...
    Real und heute bedroht etwas ganz anderes die Arbeitsplätze in den Industrieländern: Verlagerung in Niedriglohnländer
    Produktion nach China, Softwareentwicklung nach Indien und Telefonsupport nach Osteuropa. Da ist mir eine Produktivitätssteigerung durch Automatisierung lieber, denn das sicher zumindest einen Grundstock an Arbeitsplätzen in den Industrieländern und schafft neue Arbeit bei den Automatisierungsanbietern.

    Die in dem Link abgebildete Produktion des Adam wäre ohne Roboter sicher nicht in Eisenach - sondern irgendwo in Osteuropa. Und in den Werkshallen von Kuka in Augsburg wäre auch gähnende Leere.

  3. Re: Mal sehen, wie rosig die Zukunft wirklich sein wird

    Autor: CraWler 12.05.15 - 17:16

    Ist doch gut wenn Arbeit abgeschafft wird, monotone, krank machende Arbeit können dann Maschinen machen und die Menschen haben mehr freie Zeit. Wird Zeit diesen Arbeits Feudalismus endlich mal abzuschaffen.

    ----------------------------
    Piratenpartei Wähler

  4. Re: Mal sehen, wie rosig die Zukunft wirklich sein wird

    Autor: Sphinx2k 12.05.15 - 18:00

    Bis zu 50% Arbeitslosigkeit in 20 Jahren hab ich mal hier gelesen, ware eine Prognose für die USA. Und das dürfte hier auch übertragbar sein...alleine autonome Autos werden so viele Bus/LKW/Taxi,... Fahrer arbeitslos machen.

    Man sollte sich ehr damit abfinden und sehen das man das man unsere Gesellschaftsform so abändert das daraus keine Probleme entstehen. Anstatt angst davor zu haben sollte man es doch ehr begrüßen weniger Arbeiten zu müssen (solziale Absicherung vorrausgesetzt)

  5. Re: Mal sehen, wie rosig die Zukunft wirklich sein wird

    Autor: Seasdfgas 12.05.15 - 18:14

    vor 100 jahren hat man mit robotern und fortschritt in der zukunft auch genau darauf gehofft.
    die machen die arbeit und wir können endlich ohne leben.

    aber nein, plötzlich kann man ohne arbeit gar nicht mehr gesellschaftskonform leben.
    nicht arbeiten wollen ist sozial geächtet. nicht genug arbeit bekommen ist sozial geächtet. ganz unabhängig davon, dass das in den meisten fällen daran liegt, dass es gar nicht genug arbeit für alle gibt. nein, wer nicht genug arbeit hat, hat das selbst zu verantworten und lebt dementsprechend verdient am rande der gesellschaft.

    wenn demnächst 18 millionen arbeiter durch maschinen ersetzt werden können, haben die auch selber schuld. hätten ja umschulen können. man wusste ja dass die roboter kommen.

    ich weiß ja nicht ob uns die wirtschaft nochmal erlauben will, ohne arbeit ein recht auf schönes leben zu haben.

  6. Re: Mal sehen, wie rosig die Zukunft wirklich sein wird

    Autor: ltedric 12.05.15 - 18:35

    Ich frage mich wirklich wieso man die Banken bzw. deren Profite immer wieder rettet, wenn diese es letzten Endes sind die Jahr für Jahr etwa 50% der Volkswirtschaftlichen Leistung abschöpfen.

    Banken sind das Krebsgeschwür an unserer Volkswirtschaft... einmal gegründet um zu dienen haben Sie sich mittlerweile alle produktive Firmen, den Staat und Privatpersonen unterjocht.

    Wenn Geld nicht mehr mehr Geld brächte, Geld wieder ein Tauschmittel und nicht wie durch die Banken pervertiert Ware an sich ist, dann wäre für die restlichen Akteure - Industrie, Diensteleistungen, öffentliche Haushalte und private Haushalte - auch wieder genug Geld aus Tauschmittel vorhanden um ein gutes Leben für alle bei deutlich weniger Arbeitsstunden als heute zu gewährleisten.

    Leistung soll sich gerne lohnen... aber Geld- und Bodenzins basiert nicht auf Leistung, sondern ist ein arbeitsloses Einkommen für das keinerlei Leistung erbracht wurde.

  7. Re: Mal sehen, wie rosig die Zukunft wirklich sein wird

    Autor: Trockenobst 12.05.15 - 18:59

    Sphinx2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > angst davor zu haben sollte man es doch ehr begrüßen weniger Arbeiten zu
    > müssen (solziale Absicherung vorrausgesetzt)

    Der Witz ist doch, dass der Kapitalismus in dieser Form nur dann noch "verkäuflich" ist wenn er fast alle Menschen erreicht.

    Wenn aber die Lebenshaltungskosten in den Städten über ein Mindestniveau ansteigen, gleichzeitig die Löhne nicht nachziehen und die Jobsituation - bis auf wenige Hotspots - immer mehr zur miesere wird, ist das "verkaufen" dieses Produkts gescheitert.

    Man sollte sich ansehe wie Politik in den USA verzweifelt versucht, so eine Pleite wie Detroit nochmals zu verhindern. Auch die strukturelle Arbeitslosigkeit bei Studierten und vor allem die Anhebung des (sowieso schon niedrigen Mindestlohns) ist jetzt auch bei grobschlächtigen Kapitalisten ein Thema.

    Es wird eben immer genug gemacht, dass der Kapitalismus weiter verkäuflich ist. Deswegen wird ja immer mehr darüber gesprochen, dass die Mindestsicherung erhöht werden muss. Die haben ihre 20,30,40 Jahrespläne, die träumen nicht. Die wissen was auf sie zukommt und die werden da nicht stehenden Auges hineinlaufen.

    Wenn sich plötzlich 10 Millionen die Städte nicht mehr Leisten können, wird keine Stadt in DE Wellblech-Hütten-Slums im Wald akzeptieren. Auch in Italien haben sie fast alle Slumversuche abgerissen. Da wird schon sehr genau hingesehen. Das ist ja die Krux.

  8. Re: Mal sehen, wie rosig die Zukunft wirklich sein wird

    Autor: CraWler 12.05.15 - 20:09

    Zinsen sind doch etwas gutes, wer würde denn noch investieren wenn es dafür keine Zinsen/Profite gibt ? Niemand, dann würde die Wirtschaft den Bach runter gehen.

    ----------------------------
    Piratenpartei Wähler

  9. Re: Mal sehen, wie rosig die Zukunft wirklich sein wird

    Autor: Anonymer Nutzer 12.05.15 - 21:44

    CraWler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zinsen sind doch etwas gutes, wer würde denn noch investieren wenn es dafür
    > keine Zinsen/Profite gibt ? Niemand, dann würde die Wirtschaft den Bach
    > runter gehen.

    Ähm. Nee zinsen sind schrott. "Geldvermehrung" aus dem nichts ist so ziemlich das schlimmste was es gibt.

    Und investoren investieren nicht weil sie zinsen bekommen sondern weil sie am gewinn des Unternehmens beteidigt werden.

  10. Re: Mal sehen, wie rosig die Zukunft wirklich sein wird

    Autor: NeoXolver 12.05.15 - 22:50

    Zinsen sind doch gar nicht das Problem. Zinsen sind doch ganz einfach: ich leih mir etwas Geld und zahle dem Verleiher einen Lohn dafür, dass er mir das Geld leiht. Alles ansich kein Problem.

    Das Problem sind Spekulationen. So nach dem Motto heute sind Eier Billig, dann Kauf ich viele und verkaufe dann wenn die morgen teuer sind. Damit verdient man leistungsfrei Geld. Das selbe gilt für Land. Das Land hat sich irgendwann irgendein Mensch kostenlos genommen. Dennoch ist es so das heute z.T. unglaubliche Gewinne eingenommen werden können, vor allem mit Bauland.
    Das Risiko ist nur: Wenn man eben die Nachfrage durch Spekulation künstlich erhöht oder das Angebot künstlich zurückhält (z.B. bei Bauland) werden bei hinreichender Nachfrage die Preise steigen und es können wieder leistungsfrei Gewinne erzählt werden.

    Denn grundsätzlich stellt sich doch auch bei Wohnraum: Warum muss eine Wohnung in München teurer sein als in Ostfriesland? Die "Leistung" ist die gleiche.

  11. Re: Mal sehen, wie rosig die Zukunft wirklich sein wird

    Autor: CraWler 12.05.15 - 23:05

    Zinsen sind ja nur ein Aufschlag auf das Risiko das jemand den Kredit den er vergiebt nicht mehr zurück gezahlt wird, bzw ein Anreiz das Geld überhaupt erst in den Markt einzubringen. Das gleiche u.a bei Dividenden. Ohne Zins und Dividende würde das Geld nur irgendwo gehortet werden und nicht in umlauf kommen, das würde die wirtschaftliche Entwicklung dann behindern da kaum mehr Investitionen stattfinden würden.

    Das System ist schon ok so, nur ein wenig mehr Umverteilung und BGE dann wäre es vermutlich das erreichbare Optimum.

    ----------------------------
    Piratenpartei Wähler

  12. Re: Mal sehen, wie rosig die Zukunft wirklich sein wird

    Autor: Linuxschaden 12.05.15 - 23:56

    CraWler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zinsen sind ja nur ein Aufschlag auf das Risiko das jemand den Kredit den
    > er vergiebt nicht mehr zurück gezahlt wird, bzw ein Anreiz das Geld
    > überhaupt erst in den Markt einzubringen. Das gleiche u.a bei Dividenden.
    > Ohne Zins und Dividende würde das Geld nur irgendwo gehortet werden und
    > nicht in umlauf kommen, das würde die wirtschaftliche Entwicklung dann
    > behindern da kaum mehr Investitionen stattfinden würden.
    >
    > Das System ist schon ok so, nur ein wenig mehr Umverteilung und BGE dann
    > wäre es vermutlich das erreichbare Optimum.

    Ökonomie ist nicht so deins, hm?
    Unser bisheriges Geldsystem ist ein Schuldsystem - alles Geld, was im Umlauf ist, basiert auf Schulden. OK, schlimm genug, dass wir alle mit Zetteln und Münzen bezahlen, auf der eine Bank ihr Zeichen gezeichnet/geprägt hat. Ich könnte das nicht, ich habe ja keinen Kredit (von "credere", also "glauben"). Aber wenn alles Geld nur auf Schulden basiert - wie soll dann einer Zinsen davon bezahlen? Er müsste dann ja wieder neue Schulden machen, oder jemanden dazu bringen, Schulden zu machen, damit er ihm das Geld geben kann. Aber das ist auch stetig wachsend. Erschwerend kommt hinzu, dass die Banken nur 10% Mindestkapitaldeckung garantieren müssen vom Gesetz her - das heißt, für 100¤, die jemand auf das Konto gelegt hat, kann die Bank locker 1000¤ an andere Leute verleihen, die dann Zinsen bezahlen dürfen, indem sie neues Schuldgeld machen oder von anderen erwerben.

    Das ist übrigens nicht neu, das haben verrückte Verschwörungstheoretiker, die "nur" jahrelang Ökonomie gelernt haben, schon vor 10 Jahren angesagt.

    Und dieser Abschnitt:

    > Ohne Zins und Dividende würde das Geld nur irgendwo gehortet werden und
    > nicht in umlauf kommen, das würde die wirtschaftliche Entwicklung dann
    > behindern da kaum mehr Investitionen stattfinden würden.

    ist der größte Schwachsinn, den ich heute lesen durfte. Ein Großteil des Geldes ist bereits gestaut, in den Privatvermögen und Kapitalsammelbecken dieser Welt. Mit einem verhältnismäßig kleinem Teil wird gehandelt - warum soll denn mit diesen Summen gehandelt werden? Die Leute, die den Zugriff auf dieses Geld halten, können dies ja nicht mal ausgeben, weil sie wieder Zinsen auf ebendieses Kapital bekommen. Das heißt, selbst wenn sie überhaupt nichts tun, bekommen sie pro Monat mehr rein, als sie ausgeben können. Viel mehr. Damit kannst du auch gar nichts mehr machen, damit WILLST du gar nichts machen.

  13. Re: Mal sehen, wie rosig die Zukunft wirklich sein wird

    Autor: NeoXolver 13.05.15 - 00:23

    Linuxschaden schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ist der größte Schwachsinn, den ich heute lesen durfte. Ein Großteil des
    > Geldes ist bereits gestaut, in den Privatvermögen und Kapitalsammelbecken
    > dieser Welt. Mit einem verhältnismäßig kleinem Teil wird gehandelt - warum
    > soll denn mit diesen Summen gehandelt werden? Die Leute, die den Zugriff
    > auf dieses Geld halten, können dies ja nicht mal ausgeben, weil sie wieder
    > Zinsen auf ebendieses Kapital bekommen. Das heißt, selbst wenn sie
    > überhaupt nichts tun, bekommen sie pro Monat mehr rein, als sie ausgeben
    > können. Viel mehr. Damit kannst du auch gar nichts mehr machen, damit
    > WILLST du gar nichts machen.

    Naja das geschriebene ergibt überhaupt keinen Sinn. Geld das gebunkert wird, also dem Markt nicht zur Verfügung steht, da es nicht verliehen werden kann, erwirtschaftet keinen Zins. Im Gegenteil es verliert mit jeder Sekunde an Wert aufgrund der Inflation.

    Geld das auf einem Bankkonto "gebunkert" wird hingegen steht der Bank zur Verfügung und kann verliehen werden. Aus diesem Grund erwirtschaftet solches Geld Zinsen.

    Fazit: Wenn das Geld jedoch in Form von Münzen oder Papiergeld "unter dem Kissen" oder "im Geldspeicher" gebunkert wird verliert es an Wert.

  14. Re: Mal sehen, wie rosig die Zukunft wirklich sein wird

    Autor: Jasmin26 13.05.15 - 00:30

    .... und immer sind sie anderen schuld !

  15. Re: Mal sehen, wie rosig die Zukunft wirklich sein wird

    Autor: Linuxschaden 13.05.15 - 00:45

    NeoXolver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Linuxschaden schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ist der größte Schwachsinn, den ich heute lesen durfte. Ein Großteil des
    > > Geldes ist bereits gestaut, in den Privatvermögen und
    > Kapitalsammelbecken
    > > dieser Welt. Mit einem verhältnismäßig kleinem Teil wird gehandelt -
    > warum
    > > soll denn mit diesen Summen gehandelt werden? Die Leute, die den Zugriff
    > > auf dieses Geld halten, können dies ja nicht mal ausgeben, weil sie
    > wieder
    > > Zinsen auf ebendieses Kapital bekommen. Das heißt, selbst wenn sie
    > > überhaupt nichts tun, bekommen sie pro Monat mehr rein, als sie ausgeben
    > > können. Viel mehr. Damit kannst du auch gar nichts mehr machen, damit
    > > WILLST du gar nichts machen.
    >
    > Naja das geschriebene ergibt überhaupt keinen Sinn. Geld das gebunkert
    > wird, also dem Markt nicht zur Verfügung steht, da es nicht verliehen
    > werden kann, erwirtschaftet keinen Zins. Im Gegenteil es verliert mit jeder
    > Sekunde an Wert aufgrund der Inflation.

    In einem Punkt hast du recht: der Halter des Geldes erhält für dieses Geld keine Zinsen. Nicht direkt zumindest. Dabei vergisst du aber, dass Geld aufgrund seiner reinen Existenz schon Zinsen verlangt. Weil es Schuldgeld ist. Stell dir einfach nur mal vor, auf jedem Geldschein stünde ein dickes "Schuldbrief" drauf.
    Die Zinsen für dieses Geld werden aber nicht vom Halter des Geldes bezahlt, der hat es nur "gehortet", oder noch schöner, "verdient". Zinsen generiert es dennoch.

    Übrigens: Inflation != Preissteigerung. Inflation bedeutet die Aufwässerung/Entwertung der Währung, was oft eine Preissteigerung nach sich ziehen KANN, aber nicht MUSS. Und von Inflation kann ja keine Rede sein, wenn das Geld an allen Ecken und Enden fehlt. ^ Eher haben wir eine Deflation mit Preissteigerung und einem gigantischen Schuldenberg, der durch geliehenes Geld entstanden ist, welches "irgendwo" versickert ist.

    > Geld das auf einem Bankkonto "gebunkert" wird hingegen steht der Bank zur
    > Verfügung und kann verliehen werden. Aus diesem Grund erwirtschaftet
    > solches Geld Zinsen.

    Die Bank verleiht auch dann Geld, wenn sie überhaupt keines hat. Ich habe im vorherigen Post von der Mindestkapitaldeckung gesprochen - in bestimmten Fällen halten sie sich ja nicht mal an die. Warum haben wir eigentlich diese Mindestkapitaldeckung von 10%? Meine Vermutung? Weil ein großer Teil des Schuldgeldes wie bereits beschrieben versickert ist.

    Die Bank verleiht also Geld, welches sie nicht hat, an Leute, die die die Schuld aufnehmen, das Geld, was vorher nicht existiert hat, zurückzuzahlen plus Zinsen, welche auch nur durch weitere Schulden generiert werden können. Und wer dieses Konzept nicht versteht, den beglückwünsche ich zu seinem funktionierendem Hirn.

    > Fazit: Wenn das Geld jedoch in Form von Münzen oder Papiergeld "unter dem
    > Kissen" oder "im Geldspeicher" gebunkert wird verliert es an Wert.

    Es verliert so oder so an Wert. Stell dir mal vor, die Kapitalsammelbecken würden jetzt fluten. Dann hätten wir wieder Inflation, und in diesem Fall mit beinahe garantierter Preissteigerung. Das ist ein etwas blödes Szenario, welches wir da gerade haben.

  16. Re: Mal sehen, wie rosig die Zukunft wirklich sein wird

    Autor: Fotobar 13.05.15 - 09:14

    DAS dachte ich mir auch. Warum sind alle Menschen so scharf darauf sich krank zu schuften? Man kann dies Maschinen machen lassen und selbst das Leben mit Freizeit genießen. Aber so weit denkt die Menschheit noch nicht.

  17. Re: Mal sehen, wie rosig die Zukunft wirklich sein wird

    Autor: Anonymer Nutzer 13.05.15 - 09:44

    Fotobar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DAS dachte ich mir auch. Warum sind alle Menschen so scharf darauf sich
    > krank zu schuften? Man kann dies Maschinen machen lassen und selbst das
    > Leben mit Freizeit genießen. Aber so weit denkt die Menschheit noch nicht.


    Ab einem bestimmten punkt an dem Maschinen die meiste arbeit übernehmen und somit die menschen arbeitslos werden/sind hat sich das mit dem Kapitalismus erledigt.
    Wenn für einen Großteil der menschen einfach keine arbeit mehr da ist gibt es zwei Möglichkeiten:

    Entweder man reduziert die gesamtanzahl der menschen. Oder aber man muss sich überlegen wie man diesen menschen dennoch ermöglicht ebenso ihr leben zu führen wie alle anderen.

    Das Gesellschaftssystem muss sich also irgendwann zwangsläufig ändern.

  18. Re: Mal sehen, wie rosig die Zukunft wirklich sein wird

    Autor: hansdampf23 13.05.15 - 09:52

    Ich hab gehört als Bioenergie sollen Menschen noch ganz brauchbar sein

  19. Re: Mal sehen, wie rosig die Zukunft wirklich sein wird

    Autor: moeppel 13.05.15 - 10:22

    Das wahrlich Makabere ist doch das folgende:

    Leute die sehr viel Geld haben, sind bei den Banken beliebt und kriegen einfach Kredite, da sie abgedeckt sind. Dank geringem Risiko sogar mit niedrigen, wenn nicht gar negativen Zinsen. Ergo bleibt das eigene, tatsächliche vorhandende Geld im Schrank, während man sich von der Bank neues holt, weil es billiger ist, wie auch weniger Risikoreich.

    Damit gehen Kredite an die, die es nicht brauchen, während die, die es brauchen, keine Kredite erhalten.

    Bisweilen sind es dann schon fast so aus, dass kaum noch Nachfrage nach Geld besteht, weil die oberen komplett versorgt sind und die unten zu große Risiken birgen. Hinzu kommt dann noch das wenn Blindlinks doch Kredite rausgehauen werden, diese meist zu Blasen am Markt führen die über Kurz oder Lang zum Einsturz führen. Allerdings gehören Leute die sich allen Ernstes faule Schuldschiene kaufen und sich schönreden lassen für ihre Törrichtkeit bestraft. Das ist aber nur ein Symptom, das eigentliche Problem steckt tief im maroden System, was kein Verlangen danach hat, sich zu ändern. Im Gegenteil, neben einer weiteren Industrialisierung kann wohl davon ausgehen, dass Bargeld nach und nach auch verschwinden wird.

    Roboter konsumieren keine Waren. Um es wie Pispers zu sagen: "Auf dem Grabstein des Kapitalismus wird folgendes geschrieben werden: 'Zuviel war nicht genug!'" - oder noch überspitzer: "Sich selbst kanibalisieren hat nicht gereicht".

  20. Re: Mal sehen, wie rosig die Zukunft wirklich sein wird

    Autor: Linuxschaden 13.05.15 - 11:49

    moeppel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Roboter konsumieren keine Waren. Um es wie Pispers zu sagen: "Auf dem
    > Grabstein des Kapitalismus wird folgendes geschrieben werden: 'Zuviel war
    > nicht genug!'" - oder noch überspitzer: "Sich selbst kanibalisieren hat
    > nicht gereicht".

    Nicht nur das. Roboter zahlen keine Steuern. Nada.

    Und schon wieder hat man vor 10 Jahren ein Modell vorgeschlagen, in dem man eine Robotersteuer einführt und mit dieser ein bedingungsloses Grundeinkommen finanziert. Dann arbeiten die Maschinen tatsächlich für die Menschen, und nicht für den Profit.

    Stattdessen hampeln wir seit 10 Jahren herum, während unser Hosenanzug neugewählt wird und nichts sich ändert. Und dann machen wir uns über die Japaner und deren "verlorener Dekade" lustig (die auch schon wieder 30 Jahre geht - die hören es schon länger rappeln als wir und haben immer noch nichts auf die Beine bekommen außer ihr Meer grün zu färben) ...

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