1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Industrie 4.0: Die Angst des…

Unflexible Unternehmer UND Mitarbeiter.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Unflexible Unternehmer UND Mitarbeiter.

    Autor: AllAgainstAds 12.05.15 - 21:57

    Ich will es mal so betrachten, Die Unternehmen wollen deshalb kaum was an ihren Sachen ändern, weil sie "SICH" nicht verändern wollen. Da werden noch heute Milliarden Word Dateien verfasst, die dann irgendwo auf einem NAS-Drive landen, die dann kein Mensch mehr findet und oder irgendwie verwenden kann. Dabei gäbe es sicherlich andere Möglichkeiten, z.B. den Schriftverkehr mit Kunden und Lieferanten über die interne Datenbank abzuwickeln. Auch tun sich die Unternehmer deshalb schwer damit etwas neues einzuführen, denn die lieben Mitarbeiter, die in der Regel nur das am PC können, was man von ihnen verlangt, sie wollen sich gar nicht ändern. Sie wollen eben einfach nur ihre Arbeit machen und die haben sie in Jahrzehnten gelernt.
    Ich reine mich, als man damals Computer einführen wollte, damit bestimmte Sachen einfach schneller und besser laufen … das hat so manchen Unternehmer mehrere Monate und Zwang gekostet, das einzuführen, denn man war eben auf Karteikarten geschult und fest fixiert.
    Leider muss man aber auch sagen, das die verfügbare Software so unübersehbar vielfältig ist, das man dort die erste Hemmschwelle schon schlecht überwinden kann. Viele bieten viel Marketing an, bieten aber immer nur das, was der Unternehmer nicht wirklich braucht meistens braucht er genau das, was der Konkurrent auch nur wieder teilweise bietet. Also muss etwas eigenes entwickelt werden, was dann auch wieder viel Geld kostet und diese "Investition" muss ja dann auch erst einmal wieder verdient sein.
    Würden sich die Softwareentwickler mal zusammen setzen und anhand der wirklichen Bedürfnisse der Unternehmen etwas entwickeln, was dann tatsächlich effizient funktioniert, dann würde sich auch die Industrie schneller anpassen. Word, Excel, Powerpoint & Co. sind in der heutigen Industrie fast … und ich betone "FAST" nicht mehr nötig. All das kann man mit entsprechend intelligenten Datenbanken abdecken. Keine ausufernden Speicher mehr in denen abermilliarden Dokumente liegen, deren Name einem nicht wirklich sagen, was drinnen steckt, keine abermilliarden Tabellen, die nur immer so aktuell sind wie der Erschaffer sie hinterlassen hat und keine gigantischen Powerpoint Präsentationen, die zwar Inhalte Marketingtechnisch vermitteln mögen, aber beim anschauen Augenkrebs verursachen, weil sie noch aus den 90er Jahren stammen könnten. Alles Kosten, die man sich mir etwas mehr nachdenken (und ganz besonders flexiblen Mitarbeitern) sparen könnte.

  2. Re: Unflexible Unternehmer UND Mitarbeiter.

    Autor: hansdampf23 13.05.15 - 09:20

    error message too long. could not read.

  3. Re: Unflexible Unternehmer UND Mitarbeiter.

    Autor: dumdideidum 13.05.15 - 13:15

    ....der Verwaltung von Dokumenten in unternehmen wird unter dem Sammelbegriff DMS (Dokumentenmanagement) zusammengefasst. Weitet man das auf Wissensdatenbanken etc. aus, nennt sich der Fachbereich ECM (Enterprise Content Management).

    Man muss da auch auf keine "Datenbank" zurückgreifen, es gibt bereits vielfältige im Markt etablierte Software, die sich mit der Thematik seit mind. 20 Jahren befasst.

    ....aber für den zweiten Abschnitt stimme ich dir zu. Denn das erlebe ich täglich. Die Leute haben einfach keine Ahnung von Ihren Werkzeugen. Nicht, dass sie sich nicht nur in der Software auskennen, sie kennen die grundlegensten Handwerksgriffe an einem PC nicht.

    Solange die Generation "Was ist ein Browser" existiert und gefördert wird, solange wird es auch mit der Industrie 4.0 nur schleppend voran gehen. Es ist grauenvoll, wie armselig wenig, die Leute wirklich wissen. Nicht ausschließlich deren schuld, häufig auch darin geschuldet, das Unternehmen nicht bereit sind für Schulungen Geld auszugeben. Infrastruktur ist eine Sache, Mitarbeiter schulen und Fachkräfte ausbilden eine andere.

    Warum hat Deutschland denn Fachkräftemangel (angeblich)....doch nicht weil hier zu wenig Menschen wohnen, sondern weil die Wirtschaft dieses Landes für die Ausbildung seiner Mitarbeiter kein Geld ausgeben will und vorallem für ausgebildete Fachkräfte nicht bereit ist, angemessene Gehälter zu zahlen. Das fängt schon in den Schulen an...das Schulsystem ist zu nichts mehr zu gebrauchen, moderner Unterricht ist nicht in Aussicht, moderne Einrichtungen und Schulen schon gar nicht. Tablets bedienen, Computer bedienen? Office Anwendungen beherrschen und verstehen lernen? Alles Fehlanzeige.

    Wenn schon die Basis nicht vorhanden ist, wie kann man erwarten, das es später besser wird.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. SC-Networks GmbH, Starnberg
  2. Stadt NÜRNBERG, Nürnberg
  3. GESTRA AG, Bremen
  4. Hays AG, Bayern

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. Apple iPad Air 10,9 Zoll Wi-Fi 64GB für 632,60€, Apple iPad Air 10,9 Zoll Cellular 64GB für 769...
  2. 57,90€ statt 69,90€
  3. 2.399€ (inkl. 400€ Cashback - Bestpreis!)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Bauen: Ein Hochhaus aus Holz für Hamburg
Bauen
Ein Hochhaus aus Holz für Hamburg

Die weltweite Zementherstellung stößt jährlich mehr CO2 aus als der Luftverkehr. Ein nachwachsender Rohstoff soll Bauen umweltfreundlicher machen.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Transformation Söder will E-Auto-Gutschein beim Kauf von Verbrennern
  2. Kohlendioxidabscheidung Norwegen fördert Klimaschutzprojekt mit 1,5 Milliarden Euro
  3. Rohstoffe Kobalt-Kleinbergbau im Kongo soll besser werden

Watch SE im Test: Apples gelungene Smartwatch-Alternative
Watch SE im Test
Apples gelungene Smartwatch-Alternative

Mit der Watch SE bietet Apple erstmals parallel zum Topmodell eine zweite, günstigere Smartwatch an. Die Watch SE eignet sich unter anderem für Nutzer, die auf die Blutsauerstoffmessung verzichten können.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple WatchOS 7.0.3 behebt Reboot-Probleme der Apple Watch 3
  2. Series 6 im Test Die Apple Watch zwischen Sport, Schlaf und Sättigung
  3. Apple empfiehlt Neuinstallation Probleme mit WatchOS 7 und Apple Watch lösbar

Star Trek Discovery: Harte Landung im 32. Jahrhundert
Star Trek Discovery
Harte Landung im 32. Jahrhundert

Die dritte Staffel von Star Trek: Discovery nutzt das offene Ende der Vorgängerstaffel. Sie verspricht Spannung - etwas weniger Pathos dürfte es aber sein.
Eine Rezension von Tobias Költzsch

  1. Star Trek Prodigy Captain Janeway spielt in Star-Trek-Cartoonserie mit
  2. Paramount Zukunft für Star-Trek-Filme ist ungewiss
  3. Streaming Star Trek Discovery kommt am 15. Oktober zurück