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Was soll daran unpopulär sein?

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  1. Re: Was soll daran unpopulär sein?

    Autor: CommonSense 17.04.11 - 17:28

    KnutRider schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber selber mit Spitzfindigkeiten kommen.... 2 Jahre... war aber 2008..
    > gott da sinds 2,5 - 3 Jahre gewesen.
    >

    Stimm ich dir zu, dass ist schon egal.

    > Ansonsten bezweifel ich das du hier der große Atomexperte bist und die Asse
    > auch nur aus dem Fernsehen kennst. Ich war immerhin schon vor Ort und weiß
    > wie es dort aussieht.
    >

    Reine Vermutung.

    > Als du nicht einfach nur die Gegenseite nachplappern würdest. Aber was
    > würde denn passieren wenn wir jetzt sofort die AKWs abschalten.
    >

    Du wuerdest deinen Computer nicht mehr anstellen koennen. Die Gegenseite empfinde ich zum Beispiel als realistisch denkende Menschen und nicht als Lemminge.

    > Dann gibt es erstmal bei minimum 50% der Windkraftanlagen dann erstmal
    > klagen von Zivilpersonenm, weil sie kein Windrad haben wollen.
    >

    Ja, die Leute mag ich sowieso ganz gerne :) Windraeder, mein Gott sind die haesslich und ja SOOOOO laut. Laecherlich. Fabriken, Hochhaueser, alles ok, ABER Windraeder, ja da bekomm ich aber einen richtigen Hass.

    > Gezeitenkraftwerk? Nein, auch dagegen. Dagegen klagen dann Umweltverbände,
    > weil ja dann dies und jenes beeinträchtigt wird.
    >

    Ja, ich sehe Greenpeace und Umweltverbaende ja pausenlos klagen gegen gruene erneuerbare Energien. Ich bitte um Belege, damit ich dir erklaeren kann, dass diese Umweltverbaende, nur gekaufte Verabende sind.

    > usw Erstmal muss ein Energiekurs beschlossen werden, ansonsten wird einfach
    > der Atromstrom aus anderen Ländern gekauft... "tolle" Lösung

    Ja, DIE Loesung gibt es nicht, aber es gibt einen Anfang. Und Atomstrom ist es nicht! Ausser du persoenlich bist bereit, in deinem Garten ein Endlager einzurichten.

    Wenn die Industrie wollte, wenn die Regierungen wollten, dann haetten wir schon lange alles aus Oekeostrom. Wobei das Wort alleine "Oeko" ja schon so abgedroschen ist, dass nicht mal die Gruenen es mehr moegen und der Normalbuerger sowieso nur kotzen moechte.

  2. Re: Was soll daran unpopulär sein?

    Autor: CommonSense 17.04.11 - 17:34

    DrKrieger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Charles Marlow schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und damit kann man sich auch noch 20 Jahre Zeit lassen, so wie bislang
    > > auch. Bis das nächste AKW vielleicht mal bei uns in die Luft fliegt. Die
    > > Sicherheitsstandards und der Katastrophenschutz sind ja schon bei
    > einigen
    > > Anlagen auf Fukushima-Niveau.
    >
    > so dumme sprüche kann man sich echt sparen, meine nicht dich direkt sondern
    > das was man uns teilweise in den medien weismachen will. wenn dann in
    > deutschland der tsunami und ein erdbeben gelichzeitig kommen und es bis
    > nach mitteldeutschland schaffen haben wir ganz andere sorgen. man muss auch
    > mal realistisch bleiben und nicht einfach soetwas vor sich her brabbeln.
    >

    Ja unrealistisch ist alles was man sich NICHT vorstellen kann nicht wahr. Also ziemlich viel. Und jetzt bitte noch ein "Ausnahmen bestaetigen die Regel" und schon haben wir den Katastrophenfall. Hoffentlich auch bald in deiner Naehe.

    > und wenn überhaupt, dann haben wir deutschen mehr knowhow in sachen
    > katastrophenschutz.
    >

    Ja in Sachen Atom, da haben wir Deutschen ja ne Menge Ahunung nicht wahr? :) Danke vielmals.


    > der absatz von kaliumiodid soll nach wie vor in deutschland am höchsten
    > sein. leute schluckt mehr pillen! ihr nehmt 1/10000 der erlaubten dosis
    > auf... PAAANIK!!!
    >

    "Soll nach wie vor", klingt wirklich wie ein Argument.

    > jede alternative hat bis dato ihren haken weswegen sie unpopulär ist, aber
    > das gemeine volk spinnt sich lieber verschwörungstheorien zusammen!
    >
    > ist genauso dumm wie die aussage: "das elektrouto wird von der ölindustrie
    > zurückgehalten!"
    >

    Das ist nicht dumm, dass ist belegt.
    http://en.wikipedia.org/wiki/Who_Killed_the_Electric_Car%3F

    > falsch, elektromotoren brauchen häufige lanthanide und für Li-Akkus wird
    > u.a. cobaltoxid etc in rauhen mengen benötigt. ist nicht immer alles so
    > billig und einfach und frei verfügbar wie es manche von diesen ökos gerne
    > hätten.
    >

    Richtig, nicht alles ist so einfach. Wuerde man dasselbe Geld in diese Technologien stecken, waere es schon lange so einfach.

    > /wutpredigt

    Kannst du dir sparen. Wir sind hier um Alternativen zu finden, nicht um wuetend nach Hause zu gehen und wieder nichts erreicht zu haben.

  3. Re: Was soll daran unpopulär sein?

    Autor: KnutRider 17.04.11 - 17:39

    Falls du mitbekommen hast bin ich gegen AKWs, ich bin auch für den schnellstmöglichen Ausstieg, aber bitte dann einen vernünftigen Ausstieg mit entsprechenden Lösungen und nicht irgendwelchen, auf die schnelle verfassten, halbgaren Konzepten, nur weil der Wind gerade in die Richtung weht.
    Wäre kein Fukishima passiert wäre die AKW Diskussion gar nicht erst losgetreten worden. Aber wir Menschen brauchen ja erstmal ein paar Unglücke damit ein Umdenken stattfindet. Dann schreit plötzlich die große Masse "buh AKWs sind böse" und vorher war es den Leuten "egal" und haben Atom- und Castorgegner zumeist als linke Spinner abgetan. Jetzt plötzlich sind sie selber die "Spinner".

    Die Endlagerfrage wird so oder so niemals geklärt werden können, da es einfach kein sicheres Endlager gibt und auch nicht geben wird, egal wo auf der Welt.
    Man muss sich nur die letzten 2000 Jahre Menschheitsgeschichte angucken... kein politisches System, und auch nicht Mutter Natur, oder dergleichen konnte sich so lange halten wie dieser Müll strahlt.
    Es ist absolut grotesk zu sagen das wir (auf die Menschheit bezogen) ein Endlager einrichten könnten das 500.000 bis 1 Million Jahre sicher sei.

  4. Re: Was soll daran unpopulär sein?

    Autor: CommonSense 17.04.11 - 17:42

    KnutRider schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ersteinmal sind Vergleiche zwischen Tepco und diesem Manager einfach nur,
    > gelinde gesagt, dumm. Der Mann sagt lediglich das es absolut unrealistisch
    > ist die AKWs von heut auf morgen abzuschalten, womit er auch vollkommen
    > recht hat.
    >

    Leider. Das aendert nichts an der Tatsache, dass diese Diskussion schon nach Tschernobyl staatfand und extakt NICHTS passierte. Man hatte genug Zeit, man hatte genug Willen, aber man wollte einfach nicht :P
    Der Punkt ist, es wird sich nie etwas aendern, wenn wir immer sagen, "so schnell" geht es nicht. Der Mensch ist leistungsfaehig und widerstandfaehig. Wenn wir den Strom bei DEN Leuten abschaffen, die wir wirtschaftlich NICHT brauchen (Politker und Konsorten) dann ist uns allen geholfen, und die sind die ersten die sich ein persoenliches Windrad in den Garten stellen :) (Ist natuerlich nur Ironie, aber du solltest den Punkt verstehen denke ich)

    > Die Alternativen müssen natürlich in den nächsten Jahren geschaffen werden.
    > Was nützt es uns wenn wir alle AKWs jetzt sofort vom Netz nehmen, einen
    > Mangel an Strom haben und wir den Strom dann aus französichen AKWs
    > abkaufen?
    > Das ist Schwachsinn hoch drei.
    >

    Es wuerde sicher einige Leute vor den Kopf stossen, was auch gut so waere :)

    > Ansonsten möchte ich dann noch auf all die Leute verweisen die schreien das
    > AKWs sofort abgeschaltet werden müssen und z.B. Windkraftanlagen fordern,
    > dann aber gleichzeitig sagen "aber bitte nicht vor unserer Haustür". Das
    > sind mir die allerliebsten.

    Diese Leute gehen mir auch auf den Wecker. Ich habe mal eine Gerichtsentscheidung gelesen, da war die offizielle Begruendung, dass eine Vogelpopulation in der Naehe nistet und die Jungvoegel moeglicherweise getoetet werden von den Windraedern :) Was man dummen Leuten nicht alles einreden kann.

  5. Re: Was soll daran unpopulär sein?

    Autor: CommonSense 17.04.11 - 17:46

    KnutRider schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Falls du mitbekommen hast bin ich gegen AKWs, ich bin auch für den
    > schnellstmöglichen Ausstieg, aber bitte dann einen vernünftigen Ausstieg
    > mit entsprechenden Lösungen und nicht irgendwelchen, auf die schnelle
    > verfassten, halbgaren Konzepten, nur weil der Wind gerade in die Richtung
    > weht.

    Ich stimme dir zu und bin nicht GEGEN dich :) Nur damit dies geklaert ist!
    Ich drehe mich eher nach der Richtung der Vernunft, und die haben die meisten Leute aus Zeitmangel schon lange hinter sich gelassen.

    > Wäre kein Fukishima passiert wäre die AKW Diskussion gar nicht erst
    > losgetreten worden. Aber wir Menschen brauchen ja erstmal ein paar Unglücke
    > damit ein Umdenken stattfindet. Dann schreit plötzlich die große Masse "buh
    > AKWs sind böse" und vorher war es den Leuten "egal" und haben Atom- und
    > Castorgegner zumeist als linke Spinner abgetan. Jetzt plötzlich sind sie
    > selber die "Spinner".
    >

    Ich warte ja nur auf ein Problem in Deutschland. Das typischen Unvorhergesehene. Wo die Politiker dann im Fernsehen noch mehr luegen als sonst und die AKW Manager meinen das man fuer sowas nicht planen konnte. Wie immer halt.

    > Die Endlagerfrage wird so oder so niemals geklärt werden können, da es
    > einfach kein sicheres Endlager gibt und auch nicht geben wird, egal wo auf
    > der Welt.
    > Man muss sich nur die letzten 2000 Jahre Menschheitsgeschichte angucken...
    > kein politisches System, und auch nicht Mutter Natur, oder dergleichen
    > konnte sich so lange halten wie dieser Müll strahlt.
    > Es ist absolut grotesk zu sagen das wir (auf die Menschheit bezogen) ein
    > Endlager einrichten könnten das 500.000 bis 1 Million Jahre sicher sei.


    Gebe ich dir voellig Recht, in allem.

  6. Re: Was soll daran unpopulär sein?

    Autor: Dadie 17.04.11 - 17:58

    samy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hä??? Wenn wir mal 100% Ökostrom haben, dann könenn wir auch dran denken
    > einen Atomaustieg zu planen?? *lol*

    Hat zwar niemand gesagt, aber rein Logisch muss der Strom Anteil aus Erneuerbaren Energien "über" 100% sein um die Versorgung zu Sichern. Es hilft Nichts aber auch wirklich gar Nichts wenn wir knapp 100% Erreichen. Die Sonne schwankt, die Flüsse zu viel oder zu wenig Wasser führen. Winde können zu schwach oder zu stark sein.

    Du willst sicher keine Ausfälle weil gerade der Wind zu stark wurde in Nord-Deutschland und die Anlagen ausgeschaltet werden mussten. So lange wir nur knapp bei 100% sind werden wir nicht von Kohle/Gas und Kern-Energie wegkommen. Denn wir müssen einplanen, dass ein ganzer Zweig ausfallen kann. Im Grunde müssen wir also Redundant arbeiten. Einfache Ausfallsicherheit wäre ein Zweig über Bedarf. Und bessere eben zwei Zweige über Bedarf. Selbst dann haben wir keine 100%tige Sicherheit. Die weiteren Probleme und Ausfälle sollten sich jedoch mit Pumpspeicher und Gasturbinen-Kraftwerken ausgleichen lassen.

    Durch das EU-Netz ließe sich auch einiges Abfedern. Aber eben auch nur wenn die anderen Staaten entsprechende Überproduktionen haben. Fällt in ganz Europa z.B. die Sonne nicht aus wie erhofft können wir kaum von Spanien "Sonnen-Energie" einkaufen und evtl. Ausfälle bei uns auszugleichen. Darum werden und können wir erst von Kern/Kohle und Gas abweichen, wenn wir Redundant sind. Wir können natürlich Kern/Kohle und Gas mit dem Aufbau von Regenerativen-Energie langsam abbauen. Der Abbau sollte aber aufgrund von "Was ist möglich" passieren und nicht aufgrund von "Was ist Populär". Und wir als Kunden können und sollten hier mit einspringen. Nur einschalten was wirklich benötigt wird. Alt-Geräte mit hohem Stromverbrauch gegen Neu-Geräte mit niedrigem Stromverbrauch ersetzen. (Hier auf die Ökobilanz achten!). Der Stromverbrauch steigt seit Jahren. Zwischen 1-4%. Alleine um den aktuellen Stand in Prozent zu halten muss der Öko-Strom Markt um 1-4% pro Jahr wachsen. Und gleichzeitig ist Deutschland ein extrem schlechter Standort für Regenerative Energien. Wir haben keine Vulkane, kaum Küste, kaum große Flüsse und wenig Sonne.

    Es ist fraglich ob 100% Ökostrom für Deutschland überhaupt möglich sind aus Eigenproduktion. Es kann gut sein, dass wir in z.B. 30-40 Jahren 100% Öko-Anteil haben davon aber 50% oder mehr aus den anderen EU-Staaten stammt. Und davor haben einige Politiker Angst und Furcht. Abhängigkeit von anderen Ländern. Wir haben es beim Euro gesehen. Nicht auszudenken was passiert wenn Deutschland von z.B. Spanien abhängig ist und durch ein versehen in Deutschland nicht genug ankommt.

    Wenn man volles Risiko gehen will ist es bestimmt einfach und dann reichen 100%. Aber wir reden hier von einem Land. Da kann man nicht einfach auf 100% Risiko gehen und wenn es schief geht sagen "Ups". Die Sicherheit sind aktuell erst im Aufbau. Es ist absurd bevor Sicherheiten, bevor die Grundversorgung steht, anzufangen die alte Grundversorgung abzubauen.

  7. Re: Was soll daran unpopulär sein?

    Autor: DrKrieger 17.04.11 - 19:45

    Anonymouse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wer glaubt, dass Erdbeben und Tsunamis die einzige Gefahr für AKW sind,
    > sollte andere keine Dummheit unterstellen.

    das war für die leute gedacht die japan mit deutschland vergleichen. fakt ist selbst flugzeuge sind noch nie auf so eine anlage gestürzt, müssen auch teils große abstände einhalten.

    egal, diese leute kommen immer mit tausenden von argumenten warum es gerade umbedingt bei uns jede sekunde passieren könnte...

    frag mal einen gegner ob er dir erklären kann wie ein AKW aufgebaut ist und wie es funktioniert. auf makroskopischer wie subatomarer ebene.

    commonsense <°((((><



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.04.11 19:47 durch DrKrieger.

  8. Re: Was soll daran unpopulär sein?

    Autor: Anonymer Nutzer 17.04.11 - 19:49

    > egal, diese leute kommen immer mit tausenden von argumenten warum es gerade umbedingt bei uns jede sekunde passieren könnte...

    wenn man sich mal die über jahrzehnte vertuschten zwischenfälle anschaut, ist es ein WUNDER, dass hier noch nichts passiert ist.

    die AKW sind auch deswegen "sicher" weil eben solche pannen gerne unter den teppich gekehrt werden.

  9. Re: Was soll daran unpopulär sein?

    Autor: Anonymouse 17.04.11 - 19:57

    DrKrieger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Anonymouse schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und wer glaubt, dass Erdbeben und Tsunamis die einzige Gefahr für AKW
    > sind,
    > > sollte andere keine Dummheit unterstellen.
    >
    > das war für die leute gedacht die japan mit deutschland vergleichen. fakt
    > ist selbst flugzeuge sind noch nie auf so eine anlage gestürzt, müssen auch
    > teils große abstände einhalten.
    >
    > egal, diese leute kommen immer mit tausenden von argumenten warum es gerade
    > umbedingt bei uns jede sekunde passieren könnte...
    >
    > frag mal einen gegner ob er dir erklären kann wie ein AKW aufgebaut ist und
    > wie es funktioniert. auf makroskopischer wie subatomarer ebene.
    >
    > commonsense <°((((><

    Nur weil es bisher nie passiert ist heißt es auch nicht, dass es nie passieren wird, oder? Bisher ist auch nie ein AKW durch einen Tsunami getroffen worden :P Man muss ja nicht imme warten bis etwas passiert.

    Es gibt nunmal tausende Gründe, warum etwas schief gehen kann und es kann nunmal auch jede Sekunde sein. Und nicht nur bei uns, sondern überall. Ich bin nun auch nciht dafür, dass man die Teile von einer Sekunde auf die andere einfach ausknipst. Aber es sollte nun langsam mal aktiv an Alternativen gearbeitet und ausgebaut werden.

    Und das Argument, dass Gegner nicht wissen wie ein AKW funktioniert zieht nicht. Auf der anderen Seite gibts genau viele Unwissenden. Also was soll das?
    Abgesehen davon muss man kein Physiker sein um zu sehen, dass das, was in Japan gerade abgeht, ziemlicher scheiß ist.

  10. Re: Was soll daran unpopulär sein?

    Autor: CommonSense 17.04.11 - 19:59

    DrKrieger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Anonymouse schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und wer glaubt, dass Erdbeben und Tsunamis die einzige Gefahr für AKW
    > sind,
    > > sollte andere keine Dummheit unterstellen.
    >
    > das war für die leute gedacht die japan mit deutschland vergleichen. fakt
    > ist selbst flugzeuge sind noch nie auf so eine anlage gestürzt, müssen auch
    > teils große abstände einhalten.
    >

    Ja wie gesagt, da hast du ja wieder ganz ganz weit gedacht nicht wahr. Die Flugzeuge duerfen da gar nicht fliegen. Ich sag dazu nur eines, die durften auch nicht in diese grossen Gebaeude in New York fliegen. Passiert ist es trotzdem. Unfaelle, gewollte, ungewollte, passieren. Und in einem AKW sind die FOlgen einfach nur hoellisch. Ist dir das eigentlich klar?
    Deine Spruche machen AKWS nicht sicherer uebrigens.

    > egal, diese leute kommen immer mit tausenden von argumenten warum es gerade
    > umbedingt bei uns jede sekunde passieren könnte...
    >

    Ja und du mit keinem, warum es NICHT passieren koennte.

    > frag mal einen gegner ob er dir erklären kann wie ein AKW aufgebaut ist und
    > wie es funktioniert. auf makroskopischer wie subatomarer ebene.
    >

    Frag mal TEPCO wann sie IHREN Reaktor wieder unter Kontrolle haben. Vorsichtige Schaetzung: 6- 9 Monate: Achne, Atomkraft ist so sicher, denn die Leute wissen was sie tun, nicht wahr?

    > commonsense <°((((><

    Ist der Fisch aus Japan, nein danke, dann will ich ihn nicht :)

    Wie immer sehe ich, dass jemand wie du an keiner Diskussion interessiert ist. Sondern nur daran, dass andere dir zustimmen muessen, sonst ist dein Ego kaputt.
    Wie immer keine Argumente, kein Einsehen, kein Einlenken, so einen wie dich koennten sie in der Atomloby gut brauchen :)

  11. Sicherheitsabstand? LOOOL

    Autor: Loolig 17.04.11 - 20:00

    http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/45_min/videos/minuten267.html

    800m Sicherheitsabstand für Flugzeuge ...das ist wahrlich sicher..
    Und 3 unserer AKWs überstehen nicht mal einen Sportmaschinen-Absturz..

  12. Re: Sicherheitsabstand? LOOOL

    Autor: KnutRider 17.04.11 - 20:29

    Was macht ihr euch denn bitte Sorgen über Flugzeuge wenn die Fehlerquelle IM Atomkraftwerk sitzt...

    http://www.youtube.com/watch?v=bC0BTjgubAY

    Angucken, nochmal angucken, verstehen und realisieren was da gerade passiert ist...

    Bisher hatte Deutschland, genauso wie z.B.Finnland, offenbar einfach nur Glück das nichts passiert ist!

  13. Re: Sicherheitsabstand? LOOOL

    Autor: CommonSense 17.04.11 - 20:39

    KnutRider schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was macht ihr euch denn bitte Sorgen über Flugzeuge wenn die Fehlerquelle
    > IM Atomkraftwerk sitzt...
    >
    > www.youtube.com
    >
    > Angucken, nochmal angucken, verstehen und realisieren was da gerade
    > passiert ist...
    >
    > Bisher hatte Deutschland, genauso wie z.B.Finnland, offenbar einfach nur
    > Glück das nichts passiert ist!


    Da stimme ich dir voll zu.
    Was mich richtig verreuckt macht, sind die Leute die immer darauf pochen das nie was passiert.
    Wenn es dann passiert, dann sind es die gleichen Leute die meinen: Das konnte man doch nicht vorhersehen.
    Siehe TEPCO im Moment, BP und und und. Immer das gleiche. Menschen lernen nicht viel kommt mir vor.

  14. Re: Was soll daran unpopulär sein?

    Autor: Hello_World 17.04.11 - 21:18

    Charles Marlow schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und damit kann man sich auch noch 20 Jahre Zeit lassen, so wie bislang
    > auch. Bis das nächste AKW vielleicht mal bei uns in die Luft fliegt.
    Wie soll das passieren? Es gibt in Deutschland keine nennenswerten Erdbeben und Tsunamis, und auch etwas wie in Tschernobyl kann hier nicht passieren, weil die hiesigen Reaktoren nicht graphitmoderiert sind.

  15. Re: Was soll daran unpopulär sein?

    Autor: CommonSense 17.04.11 - 21:51

    Hello_World schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Charles Marlow schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und damit kann man sich auch noch 20 Jahre Zeit lassen, so wie bislang
    > > auch. Bis das nächste AKW vielleicht mal bei uns in die Luft fliegt.
    > Wie soll das passieren? Es gibt in Deutschland keine nennenswerten Erdbeben
    > und Tsunamis, und auch etwas wie in Tschernobyl kann hier nicht passieren,
    > weil die hiesigen Reaktoren nicht graphitmoderiert sind.

    Tsunamis wirst du in Deutschland nicht viele finden, da geb ich dir Recht.
    Natuerlich kann es Erdbeben geben.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Erdbeben_in_Deutschland

    Und warum redest du eigentlich nur von diesen 2 Dingen. Was ist mit menschlichem, technischen oder sonstigem Versagen. Sabotage, Flugzeugabsturz, ....

    Und natuerlich kann sowas wie Tschernobyl nicht passieren. Da vertrau ich dir voll!!
    Sowas konnte und kann ja gar nicht passieren, nicht wahr? Da ist weder eine Graphitbeschichtung, noch eine doppelte Kuehlanalge oder sonst etwas eine Ausrede.
    Shit happens, all the time.

  16. Re: Was soll daran unpopulär sein?

    Autor: KnutRider 17.04.11 - 22:02

    Hello_World schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie soll das passieren? Es gibt in Deutschland keine nennenswerten Erdbeben
    > und Tsunamis, und auch etwas wie in Tschernobyl kann hier nicht passieren,
    > weil die hiesigen Reaktoren nicht graphitmoderiert sind.

    Ja stimmt, in Deutschland gab es auch noch nie irgendeinen meldepflichtigen Störfall oder eine beinahe Katastrophe.... oh wait

  17. Re: Was soll daran unpopulär sein?

    Autor: Anonymouse 17.04.11 - 22:05

    Hello_World schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Charles Marlow schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und damit kann man sich auch noch 20 Jahre Zeit lassen, so wie bislang
    > > auch. Bis das nächste AKW vielleicht mal bei uns in die Luft fliegt.
    > Wie soll das passieren? Es gibt in Deutschland keine nennenswerten Erdbeben
    > und Tsunamis, und auch etwas wie in Tschernobyl kann hier nicht passieren,
    > weil die hiesigen Reaktoren nicht graphitmoderiert sind.


    Stimmt, weil es kein Graphit gibt, wird es auch kein menschliches Versagen geben. Klingt äußerst einleuchtend. Jetzt kann ich wieder in ruhe schlafen.

  18. Ack! *g*

    Autor: spanther 17.04.11 - 23:51

    jack-jack-jack schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Realismus ist oft unpopulär

    Damit stößt man des öfteren so manchem vor den Kopf, wenn er Dinge hört, die er niemals hören wollte und am liebsten verdrängen würde! Das zeigt sich dann auch dadurch, das betroffene Person unsachlich und ausfallend wird. Getroffene Hunde bellen! :D

  19. Re: Was soll daran unpopulär sein?

    Autor: kevla 18.04.11 - 00:22

    KnutRider schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Mann ist einfach nur realistisch und hat ne klare Sicht auf die Dinge -
    > selbst wenn es unpopulär ist. Ich finde die Überschrift ehrlich gesagt
    > etwas unglücklich.

    wenn man weiß was unpopulär bedeutet, weiß man auch was daran unpopulär ist..

  20. Re: Realismus ist oft unpopulär

    Autor: CommonSense 18.04.11 - 02:46

    jack-jack-jack schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Realismus ist oft unpopulär


    Da hats endlich jemand richtig verstanden!

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    Betreiber verhaftet, Domain und Server beschlagnahmt: Die Webseite Weleakinfo.com hat im großen Stil mit Zugangsdaten gehandelt, die aus mehr 10.000 Datenlecks gestammt haben sollen.

  3. Bürogebäude Karl: Apple baut Standort in München deutlich aus
    Bürogebäude Karl
    Apple baut Standort in München deutlich aus

    Apple wird seine Aktivitäten in München offenbar deutlich ausbauen und auch ein neues Bürogebäude beziehen, das Platz für 1.500 Beschäftigte bietet. In München betreibt Apple bereits das Bavarian Design Center mit 300 Mitarbeitern.


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