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Bei Filmförderung ist das normal. Babelsberg profitiert

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  1. Bei Filmförderung ist das normal. Babelsberg profitiert

    Autor: intel spielt karte 23.02.10 - 14:53

    Bei Filmförderung ist das inzwischen normal. Vor 5-10 jahren war das u.U. noch anders. Inzwischen müssen die Gelder dann aber wohl im Land verbraucht werden. Babelsberg usw. profitieren dann davon.

    Laut Wipo usw. ist das aber wohl nicht ganz sauber, weil das die Marktwirtschaft mit Fairem Angebot und Leistung unterwandert. Sowas dürfte man meiner Meinung nach nur zur gezielten Abwicklung von Branchen machen.
    Und dann sollte man es auch machen. Es gibt genug "Dinosaurier" die weg müssen oder schlanker werden. Schiffswerften, Kohleförderung,... usw. Wobei man die Technologie erhalten und ruhig z.B. in China einsetzen sollte. Selbstgebuddelte Kohleminen sind dort auch nicht mehr angesagt.

  2. Re: Bei Filmförderung ist das normal. Babelsberg profitiert

    Autor: Wirtschaftskonservativer 23.02.10 - 16:38

    Ich finde Kulturgüter wie Filme, Musik, Theater, Literatur und dergleichen, die identitätsstiftenden Charakter haben, sollte man nicht rein marktwirtschaftlich betrachten. Daher ist dort Subventionierung aktzeptabel.

    Aber auf Prozessoren trifft das nicht zu und wenn Intel jetzt hauptsächlich in Amerika Arbeitsplätze schaffen will, sollte man das in seiner Kaufentscheidung berücksichtigen.

    Und solche "Dinosaurier" wie den Schiffsbau sollte man nicht ins Ausland abwandern lassen, sondern in der Produktion vermehrt robotisieren um profitabel zu bleiben und damit die Technologiekompetenz im Land zu halten.

  3. Re: Bei Filmförderung ist das normal. Babelsberg profitiert

    Autor: intel spielt die karte 23.02.10 - 17:54

    Südkorea subventioniert aber stark. Daran muss man sich anpassen. Die Korea-Strafzölle müssten also 1:1 an die Werften zur Abwicklung gehen.
    Oder haben die Windkraftfirmen nicht vor dem Crash noch geheult, sie hätten keine Schweisser ? In Werften gibts genug davon.

    Und irgendeine NRW-Gewerkschaft ist jetzt stolz auf das aktuell vereinbarte "Timesharing" von Arbeitern. Also das man sie an andere Unternehmen weiterverleiht. Die Idee hatte ich vor 10 Jahren schon für die zigtausenden überflüssigen T-Com-Mitarbeiter. Selbst wenn man sie bezahlt und sie zu Hause bleiben würden, spart man riesige Mietkosten für das ganze Personal+PKW-Stellplätze usw.

    Firmen wie ich glaube Dornier gehen pleite. So Flugzeuge sind laut TV-Berichten immer recht komplex. Inzwischen gibts Computertools die Abhängigkeiten anzeigen und wenn man beispielsweise etwas kleiner macht, kriegt man nach dem "Durchlauf" der "Überprüfungen" angezeigt, das die Wartung nicht mehr im Stehen sondern gebückt erfolgen muss.
    Umgekehrt ändert man die Breite einer Tür und die kalkulieren alle anderen Abmessungen automatisch passend neu.
    Sowas ist halt Knowhow das dann weg ist. So wie die Qualitäts-Kontrolle bei Toyota. Vielleicht ist nur der "böse" Chefkontrollator in Rente gegangen und jetzt ist Toyota auch nicht mehr besser als Amerikaner und sollte 6sigma-Vorlesungen besuchen.
    Und RAG kann wohl gut Geld in China machen mit Kohleförderung. Davon sollte man korrekterweise die jahrzehntelangen Subventionen zumindest teilweise zurückzahlen.

    Bully meinte mal: Man ist ja froh, wenn man mal Fördergelder zurückzahlen kann.
    Also Wegwerf-Subventionen sind das nicht notwendig immer.
    Und Kommerzkultur kann Subventionskultur unterstützen.
    Wenn Dieter Bohlen bei DSDS auftritt, muss RTL (nicht Bohlen) dafür an die Künstlersozialkasse zahlen. Davon werden dann "verarmte" Künstler durchgefüttert.
    Allerdings sollte man die Überbevölkerung in bestimmten Berufsbranchen auch bekämpfen. Kameraleute, Tontechniker usw. werden scharenweise auf den Markt gedrückt. Sowas ist inakzeptabel. Dann sollen die Professoren lieber Leute im Beruf oder Ausländer fortbilden, statt ständig neue Hungerleider. Kameraleute auf 16:9 schulen war ein Schritt. Jetzt noch HD und vielleicht neue Kamera-Technik (SD-Karten, Compact-Flash, 30fps-Aufnahmen,...) und 3D wäre wieder mal etwas. Wenn Leute mit der Handy-Cam was @30fps aufnehmen muss das kleine TV-Studio in Leipzig das ja ordentlich konvertieren. Also da gäbe es schon Möglichkeiten für Unis, sich zur Weiterbildung zu betätigen.
    Radiosender gibts ja beispielsweise viele und ansonsten machen vielleicht nur Firmen Schulungen für ihre eigenen neuesten Geräte aber halt nicht fürs sony-videomischpult von vor 5 Jahren was in der Hälfte aller Radiostudios steht.

    Kurzum: Die Überbevölkerung in der Medienbranche sollte vernünftig angegangen werden.

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