1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › iPad 3: Millionenstrafe für Apple…

2,25 Millionen

Über PC-Games lässt sich am besten ohne nerviges Gedöns oder Flamewar labern! Dafür gibt's den Freiraum!
  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. 2,25 Millionen

    Autor: linuxuser1 09.06.12 - 14:40

    finde ich zwar etwas viel (weil die Kunden das Produkt ja auch hätten zurückgeben können) aber
    1. Apple kann es sich leisten
    2. Sollten Firmen ganz genau schauen was sie in der Werbung sagen
    3. Gute Abschreckung für zunkünftige Werbeaussagen und andere Firmen

  2. Re: 2,25 Millionen

    Autor: sn1x 09.06.12 - 14:45

    2,25 Millionen zahlen die aus der Portokasse. lol :D

  3. 75,9 Milliarden alleine an Rücklagen 2011

    Autor: deutscher_michel 09.06.12 - 14:53

    Das haben die an einem Tag an Zinsen wieder drin.. das wird Apple so richtig weh tun.. DAS trauen sie sich jetzt BESTIMMT nieeeee wieder!

    Lächerlich die Strafe.. solche Strafen sollten imho prozentual zum Wert der Firma stehen.. ein kleinerer LAden wäre sofort Insolvent.. Apple juckt das doch nicht mal ansatzweise.. (ausser evtl die schlechte Presse..)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.06.12 14:53 durch deutscher_michel.

  4. Re: 2,25 Millionen

    Autor: SaSi 09.06.12 - 14:55

    hmmm, firmen die eine it-abteilung haben werden wohl auf w8 warten, stimmt aber für kleine firmen und agenturen. chef sagt ich will, sekretärin bestellt ohne nen schimmer davon zu haben...

  5. Re: 75,9 Milliarden alleine an Rücklagen 2011

    Autor: linuxuser1 09.06.12 - 15:02

    Darum sage ich ja "Apple kann es sich leisten". Jedes Kickstarter Projekt wäre am Ende. Aber nach Wert der Firma soll es sich doch bitte auch nicht richten. Wenn du falsch parkst oder über eine rote Ampel fährst richtet sich die Strafe doch auch nicht nach deinem Einkommen. Wäre doch auch total bescheuert. Müssen Leute die gesünder und somit vermutlich länger leben dann bei Verurteilungen auch länger eingesperrt werden? Die haben schließlich "mehr Leben" als andere.

  6. Re: 75,9 Milliarden alleine an Rücklagen 2011

    Autor: beaver 09.06.12 - 15:06

    Das ist komischerweise grundsätzlich so. Auch ein gutes Beispiel ist das mit den Preisabsprachen über Jahrzehnte bei den Optikern. Die haben ein bisschen Geldstrafe bekommen. Dass sie durch diese Preisabsprachen mindestens das hundertfache verdient habe von der Strafe, interessiert keinen.

    Und die schlechte Presse interessiert Apple hier auch nicht, weil Applekäufer sich da einen scheiß drum kehren, denn sonst würde keiner Apple kaufen.

  7. Re: 75,9 Milliarden alleine an Rücklagen 2011

    Autor: Danski-Anski 09.06.12 - 15:22

    linuxuser1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Darum sage ich ja "Apple kann es sich leisten". Jedes Kickstarter Projekt
    > wäre am Ende. Aber nach Wert der Firma soll es sich doch bitte auch nicht
    > richten. Wenn du falsch parkst oder über eine rote Ampel fährst richtet
    > sich die Strafe doch auch nicht nach deinem Einkommen. Wäre doch auch total
    > bescheuert. Müssen Leute die gesünder und somit vermutlich länger leben
    > dann bei Verurteilungen auch länger eingesperrt werden? Die haben
    > schließlich "mehr Leben" als andere.

    Also bei uns in der Schweiz richten sich Strafen (Verzeigung) nach dem Einkommen. Ansonsten schmerzt es bei allen gleich.

  8. Re: 75,9 Milliarden alleine an Rücklagen 2011

    Autor: ralf.wenzel 09.06.12 - 15:39

    linuxuser1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Darum sage ich ja "Apple kann es sich leisten". Jedes Kickstarter Projekt
    > wäre am Ende. Aber nach Wert der Firma soll es sich doch bitte auch nicht
    > richten. Wenn du falsch parkst oder über eine rote Ampel fährst richtet
    > sich die Strafe doch auch nicht nach deinem Einkommen.

    Das sind keine Strafen, das sind Bußgelder. Strafen richten sich in der Tat nach dem Einkommen. Das Wort "Tagessatz" ist dein Freund.

  9. Re: 75,9 Milliarden alleine an Rücklagen 2011

    Autor: Husten 09.06.12 - 15:56

    Jupp,

    Bußgeld: Eindeutige Beträge nach einem Katalog, es wird kein Richter damit behelligt.

    Strafe: Es kommt zur Verhandlung, Richterspruch etc. Richter spricht die Strafe in Tagessätzen aus. Ein Tagessatz ist einfach das Geld das der Täter normalerweise pro Tag verdient.

    Dadurch passt sich die Strafe an die finanziellen Mittel des zu bestrafenden an. Würde ich in so einem Fall auch gern sehen. Eine Strafe ist keine Strafe, wenn Apple sich dabei nur totlacht.

  10. Re: 75,9 Milliarden alleine an Rücklagen 2011

    Autor: fehlermelder 09.06.12 - 16:22

    Warum soll das Bußgeld überhaupt so hoch ausfallen, dass der Konzern sofort ruiniert wird? Es ist ja nicht so, dass Apple jeden Erstgeborenen der Käufer getötet hätte.
    Strafzahlungen haben meist auch einen negativen Einfluss auf den Aktienwert, weil die Dividenden der Anleger betroffen sind. Die werden schon eine auf den Deckel bekommen. Aber es ist wohl kaum die Aufgabe des Gerichts die Wirtschaft zu steuern.

    Btw: wenn ihr einen Strafzettel erhaltet, könnt ihr das vermutlich auch "aus der Portokasse" bezahlen. Heißt das es juckt euch überhaupt nicht?

  11. Re: 75,9 Milliarden alleine an Rücklagen 2011

    Autor: Husten 09.06.12 - 16:26

    fehlermelder schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Aber es ist wohl kaum die Aufgabe des
    > Gerichts die Wirtschaft zu steuern.

    doch, genau dafür sind die gerichte da, wenn sich eine firma über eine werbelüge einen unlauteren wettbewerbsvorteil ergaunert.

    es geht auch nicht darum, dass apple gleich pleite gehen soll, aber wenn man die strafe so niedrig ausfallen lässt, dass der betrag bei apple in der buchhaltung nicht mal auffällt, dann ist es keine strafe.

    ein "strafzettel" ist keine strafe sondern eine buße! und es gibt genug leute, denen 75¤ fürs falsch parken schmerzen.

  12. Re: 75,9 Milliarden alleine an Rücklagen 2011

    Autor: xmaniac 09.06.12 - 17:04

    Edit: erst Thead zuende lesen, dann antworten ;)

    Naja, üblich bei Menschen ist häufig eine Verurteilung zu x-Tagessätzen des Einkommens, darf man gerne ähnlich auf Firmen anwenden!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.06.12 17:05 durch xmaniac.

  13. Re: 75,9 Milliarden alleine an Rücklagen 2011

    Autor: RheinPirat 09.06.12 - 17:14

    Danski-Anski schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also bei uns in der Schweiz richten sich Strafen (Verzeigung) nach dem
    > Einkommen. Ansonsten schmerzt es bei allen gleich.

    Wäre ich mir nicht so sicher. BMW hat auch nur lächerliche 156 Millionen von der WEKO aufgebrummt bekommen oO

    Wenn es sich nach dem Umsatz von BMW gerichtet hätte, wäre die Strafe viel höher gewesen....

  14. Re: 75,9 Milliarden alleine an Rücklagen 2011

    Autor: fehlermelder 09.06.12 - 17:29

    Husten schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > fehlermelder schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Aber es ist wohl kaum die Aufgabe des
    > > Gerichts die Wirtschaft zu steuern.
    >
    > doch, genau dafür sind die gerichte da, wenn sich eine firma über eine
    > werbelüge einen unlauteren wettbewerbsvorteil ergaunert.

    Ja. Manche hier reden allerdings, als ob Gerichte die Aufgabe hätten, derartige Unternehmen vom Markt zu nehmen.

    > es geht auch nicht darum, dass apple gleich pleite gehen soll, aber wenn
    > man die strafe so niedrig ausfallen lässt, dass der betrag bei apple in der
    > buchhaltung nicht mal auffällt, dann ist es keine strafe.

    Schlechte Buchführung würde ich sagen.

    Und ab welchem Betrag wäre es eine Strafe? Ab wann tut es ihnen so richtig weh? Wer darf das beurteilen? Ich vermute mal, derjenige, der es in diesem Fall getan hat. Wenn dir das Urteil nicht gefällt, OK.
    Aber ich wäre eher empört, wenn ein Unternehmen für falsche Werbeversprechen mit 250 Mio. $ abgestraft würden und das Geld dann in die Staatskasse fließt. Ebenso, wenn es unter den Betroffenen aufgeteilt wird. Da sähe ich keine Verhältnismäßigkeit.

    > ein "strafzettel" ist keine strafe sondern eine buße! und es gibt genug
    > leute, denen 75¤ fürs falsch parken schmerzen.

    Und 2,25 Millionen schmerzen vielleicht auch Apple. Geld kann in einem Konzern nicht immer einfach nach Belieben verschoben werden.

  15. Re: 75,9 Milliarden alleine an Rücklagen 2011

    Autor: gg 09.06.12 - 18:42

    linuxuser1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Darum sage ich ja "Apple kann es sich leisten". Jedes Kickstarter Projekt
    > wäre am Ende. Aber nach Wert der Firma soll es sich doch bitte auch nicht
    > richten. Wenn du falsch parkst oder über eine rote Ampel fährst richtet
    > sich die Strafe doch auch nicht nach deinem Einkommen.

    es gibt durchaus (Verkehrs-)Bussen, die sich nach dem Einkommen richten ... zumindest hier in der Schweiz... aber erst ab einer gewissen Schwere des Deliktes - was ich auch total korrekt finde.

  16. Re: 75,9 Milliarden alleine an Rücklagen 2011

    Autor: neocron 09.06.12 - 19:20

    deutscher_michel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das haben die an einem Tag an Zinsen wieder drin.. das wird Apple so
    > richtig weh tun.. DAS trauen sie sich jetzt BESTIMMT nieeeee wieder!
    >
    > Lächerlich die Strafe.. solche Strafen sollten imho prozentual zum Wert der
    > Firma stehen.. ein kleinerer LAden wäre sofort Insolvent..
    Quatsch. Ein "kleiner laden" haette auch weniger strafe aufgebrumt bekommen!

  17. Re: 75,9 Milliarden alleine an Rücklagen 2011

    Autor: neocron 09.06.12 - 19:28

    beaver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist komischerweise grundsätzlich so. Auch ein gutes Beispiel ist das
    > mit den Preisabsprachen über Jahrzehnte bei den Optikern. Die haben ein
    > bisschen Geldstrafe bekommen. Dass sie durch diese Preisabsprachen
    > mindestens das hundertfache verdient habe von der Strafe, interessiert
    > keinen.
    >
    > Und die schlechte Presse interessiert Apple hier auch nicht, weil
    > Applekäufer sich da einen scheiß drum kehren, denn sonst würde keiner Apple
    > kaufen.
    Wohl eher rationale kaeufer kuemmern sich nicht um die presse. Weshalb auch? Gibt kaum eine schlechtere kaufentscheidung ...

  18. Re: 2,25 Millionen

    Autor: Dr.White 09.06.12 - 19:32

    sn1x Wrote:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 2,25 Millionen zahlen die aus der Portokasse. lol :D

    Das geht vom Teller der Campus Klofrau weg.

    Because I am hard, you will not like me. But the more you hate me, the more you will learn. I am hard but I am fair.
    http://img7.imagebanana.com/img/k1ew98mx/blb.jpg

  19. Re: 75,9 Milliarden alleine an Rücklagen 2011

    Autor: Dr.White 09.06.12 - 19:46

    Husten Wrote:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > fehlermelder schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Aber es ist wohl kaum die Aufgabe des
    > > Gerichts die Wirtschaft zu steuern.
    >
    > doch, genau dafür sind die gerichte da, wenn sich eine firma über eine
    > werbelüge einen unlauteren wettbewerbsvorteil ergaunert.
    >
    > es geht auch nicht darum, dass apple gleich pleite gehen soll, aber wenn
    > man die strafe so niedrig ausfallen lässt, dass der betrag bei apple in der
    > buchhaltung nicht mal auffällt, dann ist es keine strafe.
    >
    > ein "strafzettel" ist keine strafe sondern eine buße! und es gibt genug
    > leute, denen 75¤ fürs falsch parken schmerzen.

    Ich würde sowas nicht einmal als Bußgeld durchgehen lassen. Trinkgeld ist wohl sagt man bei uns in Bayern.

    Nein, für sowas gehören ordentlich Tagessätze her. Was für den normalen Verbrauchen gilt, sollte für MultiMilliarden Konzerne erst recht gelten.

    50 Tagessätze und beim nächsten mal kommt es auch bei Äpfel zu einer pädagogischen Reaktion. Nämlich, das nächste mal nicht so Dick auftragen.

    Because I am hard, you will not like me. But the more you hate me, the more you will learn. I am hard but I am fair.
    http://img7.imagebanana.com/img/k1ew98mx/blb.jpg

  20. Re: 75,9 Milliarden alleine an Rücklagen 2011

    Autor: __destruct() 09.06.12 - 19:50

    Dr.White schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 50 Tagessätze und beim nächsten mal kommt es auch bei Äpfel zu einer
    > pädagogischen Reaktion. Nämlich, das nächste mal nicht so Dick auftragen.

    Das wären 14,82 Milliarden (nicht Millionen) US-Dollar.

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Nürnberg
  2. HUK-COBURG Versicherungsgruppe, Coburg
  3. Bundesnachrichtendienst, Berlin
  4. ING Deutschland, Nürnberg

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. 279,99€ (Vergleichspreis 332,19€)
  2. 599€ inkl. Rabattgutschein (Vergleichspreis 699€)
  3. 99,90€
  4. (u. a. FIFA 21 für 27,99€, Battlefield V für 13,99€, Star Wars Jedi Fallen Order für 24...


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme