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Für Einheitlichkeit, gegen USB

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  1. Für Einheitlichkeit, gegen USB

    Autor: Thomas S. 09.02.11 - 22:30

    Das mit dem einheitlichen Ladestecker ist genial. Aber ich finde man hätte nicht USB nehmen sollen. Schon gar nicht Micro USB. USB an sich ist schon wackelig und frickelig genug. Mit dem noch kleineren Micro USB Stecker, der kleiner ist als eine Waldameise, wird das nicht gerade besser.

  2. Re: Für Einheitlichkeit, gegen USB

    Autor: spanther 09.02.11 - 23:10

    Thomas S. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das mit dem einheitlichen Ladestecker ist genial. Aber ich finde man hätte
    > nicht USB nehmen sollen. Schon gar nicht Micro USB. USB an sich ist schon
    > wackelig und frickelig genug. Mit dem noch kleineren Micro USB Stecker, der
    > kleiner ist als eine Waldameise, wird das nicht gerade besser.

    Quatsch, der micro USB Stecker sitzt weitaus strammer als der normal große USB Stecker. Dort, im normalgroßen, sind jedoch auch Tolleranzen "absichtlich" vorgesehen worden, welche bei Biegung des Steckers bis zu einem gewissen Grad nachfedern sollen, ohne dadurch Schaden zu nehmen.

  3. Re: Für Einheitlichkeit, gegen USB

    Autor: Hello_World 10.02.11 - 00:48

    Thomas S. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das mit dem einheitlichen Ladestecker ist genial. Aber ich finde man hätte
    > nicht USB nehmen sollen. Schon gar nicht Micro USB. USB an sich ist schon
    > wackelig und frickelig genug. Mit dem noch kleineren Micro USB Stecker, der
    > kleiner ist als eine Waldameise, wird das nicht gerade besser.
    Wackelig und Frickelig finden das höchstens absolute Grobmotoriker. Und was hätte man denn sonst nehmen sollen? Molex-Stecker? D-Sub?

  4. Re: Für Einheitlichkeit, gegen USB

    Autor: CoreEdge 10.02.11 - 07:58

    > Wackelig und Frickelig finden das höchstens absolute Grobmotoriker.
    Jo sehe ich auch so.

    Und was
    > hätte man denn sonst nehmen sollen? Molex-Stecker? D-Sub?

    RS-232... Ne ich wär für Kapazitive Aufladung, scheiss Kabel immer :).

  5. Re: Für Einheitlichkeit, gegen USB

    Autor: Anonymer Nutzer 10.02.11 - 08:06

    Hello_World schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wackelig und Frickelig finden das höchstens absolute Grobmotoriker. Und was
    > hätte man denn sonst nehmen sollen? Molex-Stecker? D-Sub?

    Der bereits etablierte Hohlstecker paßt in jeder Richtung und hat sich bewährt. Für einen Standard braucht man nur noch eine einheitliche Größe und Spannung festlegen.

  6. Re: Für Einheitlichkeit, gegen USB

    Autor: AndyMt 10.02.11 - 08:34

    jtsn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hello_World schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wackelig und Frickelig finden das höchstens absolute Grobmotoriker. Und
    > was
    > > hätte man denn sonst nehmen sollen? Molex-Stecker? D-Sub?
    >
    > Der bereits etablierte Hohlstecker paßt in jeder Richtung und hat sich
    > bewährt. Für einen Standard braucht man nur noch eine einheitliche Größe
    > und Spannung festlegen.
    Dann bräuchten Handys allerdings 3 Stecker/Buchsen:
    - Kopfhörer
    - Ladebuchse
    - USB-Anschluss für Daten etc.

    Warum soll man nicht USB und Ladebuchse kombinieren, wenn auf dem USB-Kabel eh eine Stromversorgung drauf ist?
    Ich finde diese Lösung perfekt. So kann ich das Handy nämlich auch problemlos am PC laden und muss nur ein Datenkabel vor Ort haben und nicht das Ladegerät auch noch mitschleppen.

  7. Re: Für Einheitlichkeit, gegen USB

    Autor: Peter Brülls 10.02.11 - 12:34

    Hello_World schrieb:


    > Wackelig und Frickelig finden das höchstens absolute Grobmotoriker.

    Oder - Überraschung - ältere Menschen und solche mit eingeschränkter Mobilität.

    Und - noch mal Überraschung - als die jungen hippen 20er und selbst die technk-affinen in den 40ern werden dahingekommen und sich NICHT magisch in Märchengroßeltern mit Schaukelstuhl, dicker Leseschwarte und Kohleherd verwandeln.

    Aber okay, in 10 Jahren ist USB als Datenübertragung eh obsolet und man wird dann noch weitere 10 Jahre einen obsoleten Anschluß mit sich herumschleppen. Hoffentlich wird er dann auch genug Strom liefern können.

  8. Re: Für Einheitlichkeit, gegen USB

    Autor: Apocalypto 10.02.11 - 12:58

    Powercon oder Speakon :)

  9. Re: Für Einheitlichkeit, gegen USB

    Autor: Trollversteher 10.02.11 - 13:06

    >Wackelig und Frickelig finden das höchstens absolute Grobmotoriker. Und was hätte man denn sonst nehmen sollen? Molex-Stecker? D-Sub?

    Ich bin für Kaltgerätestecker, dann hat auch der gröbste Grobmotriker eine Chance^^

  10. Re: Für Einheitlichkeit, gegen USB

    Autor: Trollversteher 10.02.11 - 13:08

    >Aber okay, in 10 Jahren ist USB als Datenübertragung eh obsolet und man wird dann noch weitere 10 Jahre einen obsoleten Anschluß mit sich herumschleppen. Hoffentlich wird er dann auch genug Strom liefern können.

    Alternative? Den Apple-Dock Stecker zum Standard erheben?

  11. Re: Für Einheitlichkeit, gegen USB

    Autor: Peter Brülls 10.02.11 - 13:14

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Aber okay, in 10 Jahren ist USB als Datenübertragung eh obsolet und man
    > wird dann noch weitere 10 Jahre einen obsoleten Anschluß mit sich
    > herumschleppen. Hoffentlich wird er dann auch genug Strom liefern können.
    >
    > Alternative? Den Apple-Dock Stecker zum Standard erheben?

    Vielleicht die Kunden entscheiden lassen was er möchte und sich beim Umweltschutz erst mal auf die wichtigen Sachen konzentrieren?

    Ein Verbot von Blisterverpackungen würde Megatonnen sparen. Und zwar an Zeug, dass nicht einfach mit einem Pfand belegt werde kann.

    Für 10 Gramm Elekrogerät/Batterie ein Euro Pfand, dass jeder, der entsprechndes verkauft, auszahlen muß. Ausgezahlt wird aus einem Fond, in den jeder Hersteller und jeder Importeur einzahlen muß.

    Was meinst Du, wie wenige Netzteile in Schubladen liegenbleiben oder in den hausmüll gehen.

  12. Re: Für Einheitlichkeit, gegen USB

    Autor: Trollversteher 10.02.11 - 13:25

    >Vielleicht die Kunden entscheiden lassen was er möchte und sich beim Umweltschutz erst mal auf die wichtigen Sachen konzentrieren?

    Also erstens ist Umweltschutz bei Endverbrauchergeräten immer und in jedem Punkt sinnvoll, wenn man da jetzt eine Prioritätsdiskussion anfängt, blockiert man nur jeglichen kleinsten Fortschritt schon im Keime.

    Zweitens bin ich mir sehr sicher, dass eine überwiegende Mehrzal der Kunden einheitlichen Ladegeräte seht begrüßen werden - wer kennt nicht die "Mist, hab mein Ladegerät nicht dabei, hat zufällig jemand ein Nokia mit Ladegerät der Generation XY in Ausführung Z herumliegen?" Situation - alleine dafür lohnt es sich schon.

    >Ein Verbot von Blisterverpackungen würde Megatonnen sparen. Und zwar an Zeug, dass nicht einfach mit einem Pfand belegt werde kann.

    S.O. Man kann jede sinnvolle Diskussion mit Hinweisen auf schlimmere Misstände andernorts sabotieren. "Wieso sich für Aktion XY einsetzen? Lieber erst mal den Hunger in der Welt beseitigen..."

    >Für 10 Gramm Elekrogerät/Batterie ein Euro Pfand, dass jeder, der entsprechndes verkauft, auszahlen muß. Ausgezahlt wird aus einem Fond, in den jeder Hersteller und jeder Importeur einzahlen muß.
    >Was meinst Du, wie wenige Netzteile in Schubladen liegenbleiben oder in den hausmüll gehen.

    Ein weiteres Mittel jede sinnvolle Diskussion zu sabotieren: Radikalere Vorschläge bringen, die sich in der Theorie nett anhören, in der Praxis aber nie oder nur nach jahrzehntelangem Gerangel umzusetzen sind... Denk nur an das Dosenpfand, das war vom Aufwand her deutlich simpler, hat trotzdem ewig gedauert und am Ende waren alle unzufrieden mit der Lösung...

  13. Re: Für Einheitlichkeit, gegen USB

    Autor: Thomas S. 10.02.11 - 13:31

    Peter Brülls schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Verbot von Blisterverpackungen würde Megatonnen sparen. Und zwar an
    > Zeug, dass nicht einfach mit einem Pfand belegt werde kann.

    Tolle Zahl ausgedacht. Dabei ist doch gerade das tolle an einem Blister, dass so gut wie kaum Masse / Gewicht darin steckt.

    > Für 10 Gramm Elekrogerät/Batterie ein Euro Pfand, dass jeder, der
    > entsprechndes verkauft, auszahlen muß. Ausgezahlt wird aus einem Fond, in
    > den jeder Hersteller und jeder Importeur einzahlen muß.
    >
    > Was meinst Du, wie wenige Netzteile in Schubladen liegenbleiben oder in den
    > hausmüll gehen.

    Klar. Und dann geht man zum Laden, kauft sich ein Netzteil für 3 € + 5 € Pfand. Das hält 10 Jahre. In den 10 Jahren sind die 5 € weg. Bei so einer langen Zeitspanne kann man keinen Pfand nehmen.

  14. Re: Für Einheitlichkeit, gegen USB

    Autor: cartman 10.02.11 - 13:36

    Viel zu modern. Gibt's da nicht ein nostalgisches Ost-Produkt, welches man für diesen Zweck wieder zum Leben erwecken könnte?

    *** *** *** *** *** ***
    Signaturen sind unwichtig.

  15. Re: Für Einheitlichkeit, gegen USB

    Autor: Peter Brülls 10.02.11 - 13:47

    Thomas S. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Peter Brülls schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ein Verbot von Blisterverpackungen würde Megatonnen sparen. Und zwar an
    > > Zeug, dass nicht einfach mit einem Pfand belegt werde kann.
    >
    > Tolle Zahl ausgedacht. Dabei ist doch gerade das tolle an einem Blister,
    > dass so gut wie kaum Masse / Gewicht darin steckt.

    Grade mal eine für einen Akku gewogen. 12 g. Klarer Kunststoff. Kann praktisch nur noch verbrannt werden. Und das ist bei weitem nicht der schwerste, den ich in den letzten Wochen in der Hand hatte.

    Aber ja, ich habe in der Tat keine Zahlen für das gesatgewicht an Blisteropackungen. Wird aber nicht wenig sein.

    >
    > > Für 10 Gramm Elekrogerät/Batterie ein Euro Pfand, dass jeder, der
    > > entsprechndes verkauft, auszahlen muß. Ausgezahlt wird aus einem Fond,
    > in
    > > den jeder Hersteller und jeder Importeur einzahlen muß.
    > >
    > > Was meinst Du, wie wenige Netzteile in Schubladen liegenbleiben oder in
    > den
    > > hausmüll gehen.
    >
    > Klar. Und dann geht man zum Laden, kauft sich ein Netzteil für 3 € + 5 €
    > Pfand. Das hält 10 Jahre. In den 10 Jahren sind die 5 € weg. Bei so einer
    > langen Zeitspanne kann man keinen Pfand nehmen.

    Wieso nicht?

  16. Re: Für Einheitlichkeit, gegen USB

    Autor: Peter Brülls 10.02.11 - 13:55

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Vielleicht die Kunden entscheiden lassen was er möchte und sich beim
    > Umweltschutz erst mal auf die wichtigen Sachen konzentrieren?
    >
    > Also erstens ist Umweltschutz bei Endverbrauchergeräten immer und in jedem
    > Punkt sinnvoll, wenn man da jetzt eine Prioritätsdiskussion anfängt,
    > blockiert man nur jeglichen kleinsten Fortschritt schon im Keime.

    Ja klar, die Ressourcen, die in den letzten zwei Jahren für das Thema verbraten wurden, sind ja auch vom Himmel gefallen.

    > Zweitens bin ich mir sehr sicher, dass eine überwiegende Mehrzal der Kunden
    > einheitlichen Ladegeräte seht begrüßen werden - wer kennt nicht die "Mist,
    > hab mein Ladegerät nicht dabei, hat zufällig jemand ein Nokia mit Ladegerät
    > der Generation XY in Ausführung Z herumliegen?" Situation - alleine dafür
    > lohnt es sich schon.

    Ach, laß es doch bitte *meine* Sorge sein, ob ich daran denke, ein Netzteil oder passendes Kabel mitzunehmen. Mit *dem* Argument kannst Du auch alles Sorten Butter bis auf eine verbieten. Und bitte nur HD-DVD - kann ja nicht sein, daß ich mir die Sachen von Bekannten nicht ausleihen kann, weil die Blu-Ray haben.


    > >Ein Verbot von Blisterverpackungen würde Megatonnen sparen. Und zwar an
    > Zeug, dass nicht einfach mit einem Pfand belegt werde kann.
    >
    > S.O. Man kann jede sinnvolle Diskussion mit Hinweisen auf schlimmere
    > Misstände andernorts sabotieren. "Wieso sich für Aktion XY einsetzen?
    > Lieber erst mal den Hunger in der Welt beseitigen..."

    Was Leute privat machen ist deren Sache. Wenn jemand lieber Hunde aus Griechenland rettet als Kinder in Afrika Broztlaibe zu schicken, ist das sein Ding. Hier wurden erhebliche , steuerfinanzierte Arbeitszeit verbraten, für ein völlig marginales Thema.



    >
    > >Für 10 Gramm Elekrogerät/Batterie ein Euro Pfand, dass jeder, der
    > entsprechndes verkauft, auszahlen muß. Ausgezahlt wird aus einem Fond, in
    > den jeder Hersteller und jeder Importeur einzahlen muß.
    > >Was meinst Du, wie wenige Netzteile in Schubladen liegenbleiben oder in
    > den hausmüll gehen.
    >
    > Ein weiteres Mittel jede sinnvolle Diskussion zu sabotieren: Radikalere
    > Vorschläge bringen, die sich in der Theorie nett anhören, in der Praxis
    > aber nie oder nur nach jahrzehntelangem Gerangel umzusetzen sind... Denk
    > nur an das Dosenpfand, das war vom Aufwand her deutlich simpler, hat
    > trotzdem ewig gedauert und am Ende waren alle unzufrieden mit der Lösung...

    Ja, weil zig blöde Kompromisse getroffen wurden und die Kunden doch nicht so einfach dressieren lassen, wenn es nicht *richtig* teuer wird.

    Das schöne ist: Als Leitungswassertrinker kann ich auf all die anderen herabblicken. Umlweltschweine, quer durch die Bank.

  17. Re: Für Einheitlichkeit, gegen USB

    Autor: Thomas S. 10.02.11 - 14:08

    Peter Brülls schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Grade mal eine für einen Akku gewogen. 12 g. Klarer Kunststoff. Kann
    > praktisch nur noch verbrannt werden. Und das ist bei weitem nicht der
    > schwerste, den ich in den letzten Wochen in der Hand hatte.
    >
    > Aber ja, ich habe in der Tat keine Zahlen für das gesatgewicht an
    > Blisteropackungen. Wird aber nicht wenig sein.

    Wie willst du es anders sinnvoll und massesparend verkaufen, wenn nicht in Blisterverpackungen? In Küchenpapier einwickeln? Es muss stabil, handfest sein. Es muss sich ein Ident-Streifen für Kassen anbringen lassen. Es muss an der größten Fläche eben sein (Eine Produktbeschreibung muss sich aufdrucken lassen mit Bild und Schrift).

    > > Klar. Und dann geht man zum Laden, kauft sich ein Netzteil für 3 € + 5 €
    > > Pfand. Das hält 10 Jahre. In den 10 Jahren sind die 5 € weg. Bei so
    > einer
    > > langen Zeitspanne kann man keinen Pfand nehmen.
    >
    > Wieso nicht?

    Es ist wohl nicht schwer zu verstehen, dass man für derart langlebige Produkte (ist ja kein Behältnis wo ein Verbrauchsgut drin ist, oder ein Gebrauchsgut was in irgendeiner Form jemand wiederhaben, oder aufbereiten möchte) keinen Pfand nehmen kann. Dann übersteigt der Pfand nicht nur nicht selten den Verkaufspreis des Produktes, man hat auch noch jahrelang sinnlos Geld nicht zur Verfügung. Das wäre so, als würde man für einen Fernseher Pfand nehmen.

  18. Re: Für Einheitlichkeit, gegen USB

    Autor: Peter Brülls 10.02.11 - 14:13

    Thomas S. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Peter Brülls schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------

    > Wie willst du es anders sinnvoll und massesparend verkaufen, wenn nicht in
    > Blisterverpackungen? In Küchenpapier einwickeln? Es muss stabil, handfest
    > sein. Es muss sich ein Ident-Streifen für Kassen anbringen lassen. Es muss
    > an der größten Fläche eben sein (Eine Produktbeschreibung muss sich
    > aufdrucken lassen mit Bild und Schrift).

    Äh.. Pappe? Das Zeig, das bedruckbar ist, fast CO2 neutral und verrottet?



    > > Wieso nicht?
    >
    > Es ist wohl nicht schwer zu verstehen, dass man für derart langlebige
    > Produkte (ist ja kein Behältnis wo ein Verbrauchsgut drin ist, oder ein
    > Gebrauchsgut was in irgendeiner Form jemand wiederhaben, oder aufbereiten
    > möchte) keinen Pfand nehmen kann.

    Äh, doch.

    > Dann übersteigt der Pfand nicht nur nicht
    > selten den Verkaufspreis des Produktes, man hat auch noch jahrelang sinnlos
    > Geld nicht zur Verfügung. Das wäre so, als würde man für einen Fernseher
    > Pfand nehmen.

    Auch da spräche nichts dagegen.

  19. Re: Für Einheitlichkeit, gegen USB

    Autor: DrAgOnTuX 10.02.11 - 14:23

    Handy in die Hosentasche und Finger in die Steckdose :)

  20. Re: Für Einheitlichkeit, gegen USB

    Autor: Trollversteher 10.02.11 - 14:25

    >Ja klar, die Ressourcen, die in den letzten zwei Jahren für das Thema verbraten wurden, sind ja auch vom Himmel gefallen.

    Und warum? Weil alles erst mal lang und breit von den ganzen Nörglern und Besserwissern diskutiert, breitgetreten, in Kremien beschlossen, von der Presse verrissen, von Lobbyisten sabotiert und nach jahrelangem widerkäuen als fauler Kompromiss umgesetzt wird. Jetzt weiter daran herumzunörgeln macht es eben nicht wirklich besser...

    >Ach, laß es doch bitte *meine* Sorge sein, ob ich daran denke, ein Netzteil oder passendes Kabel mitzunehmen. Mit *dem* Argument kannst Du auch alles Sorten Butter bis auf eine verbieten.

    Was ist denn das für ein schwachsinniger Vergleich. Denk nochmal drüber nach - oder noch besser, erzähl mir die Geschichte vom Verwandten-Treff, bei dem alle hungern müssen, weil das mitgebrachte Brot nicht kompatibel zur Butter des Gastgebers ist...

    >Und bitte nur HD-DVD - kann ja nicht sein, daß ich mir die Sachen von Bekannten nicht ausleihen kann, weil die Blu-Ray haben.

    Also Dir wären fünfzig Splitter-Formate lieber, als ein Standardformat, auf das alle setzen? Dann muss das Chaos bei den 3D-Fernsehern (genauer: Brillen) ja ein Paradies für Dich sein: Jeder Hersteller backt seinen eigenen Standard und nichts ist zueinander kompatibel - OK, Du bist offenbar ein schräger Vogel, der seine Exzentrik pflegt und liebt - Dein gutes Recht, aber komm mir dann bitte nicht mit einer "Die Mehrheit der Verbraucher wollen..." - Argumentation, die Mehrheit sieht das nämlich eindeutig anders.

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