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Also doch kein Fachkräftemangel

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  1. Also doch kein Fachkräftemangel

    Autor: notuf 24.11.21 - 12:09

    Sieht für mich so aus, als gäbe es doch keinen echten Bedarf, wenn Unternehmen dann tatsächlich so kleinlich werden und sich an solchen Themen aufhängen. Lächerlich.

    > Bei namhaften Unternehmen kommen solche Bewerber meistens gar nicht in die engere Auswahl. Diese Menschen sind getrieben vom Reiz des Neuen, dabei ist es genauso anspruchsvoll, Bestehendes zu bewahren.

    Doch doch, tun sie und zwar ohne Probleme. Personalberater wollen halt ihre Dienstleistung verkaufen.

    > Bei solchen Kandidaten gehen die Unternehmen davon aus, dass sie sich auch in schwierigen Situationen durchgebissen haben. "Wer häufig wechselt, dem wird unterstellt, Problemen davonzulaufen", sagt Wenzel.

    Wenn man nicht gerade am Unternehmen beteiligt ist, macht es auch gar keinen Sinn, in einem Unternehmen zu bleiben, das Probleme hat. Denn es sucht sich einfacher, wenn man einen Job hat, als wenn man bereits entlassen wurde. Und die Unternehmen entlassen auch, ohne Skrupel.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 24.11.21 12:18 durch notuf.

  2. Re: Also doch kein Fachkräftemangel

    Autor: traxanos 24.11.21 - 12:17

    Naja wenn jemand dauernd wechselt, kann man sich schon die frage stellen lohnt es sich diesen einzuarbeiten... Aber pauschal kann man das schlecht beantworten. Du muss man schon genauer hinschauen.

  3. Re: Also doch kein Fachkräftemangel

    Autor: notuf 24.11.21 - 12:20

    traxanos schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja wenn jemand dauernd wechselt, kann man sich schon die frage stellen
    > lohnt es sich diesen einzuarbeiten... Aber pauschal kann man das schlecht
    > beantworten. Du muss man schon genauer hinschauen.

    Wie war das doch noch mit der Gehaltsanpassung? Wenn man bleibt, gibtss nicht so große Sprünge, als wenn man wechselt. Da sind die Unternehmen selbst schuld, wenn sie lieber dann 30% für den Headhunter bezahlen statt dem Mitarbeiter eine vernünftige und marktgerechte Gehaltsanpassung zu geben.

    Am Ende macht man es für Geld.

  4. Re: Also doch kein Fachkräftemangel

    Autor: nuclear 24.11.21 - 12:22

    Was ist da der Unterschied zu einem Freelancer? Der ist doch auch häufig nur ein paar Monate im Unternehmen. Und wie weit wird der eingearbeitet?

    Wenn der Bewerber notwendige Skills hat, was spricht dagegen das er auch nur für ein Projekt bleibt und sich danach was neues sucht?

  5. Re: Also doch kein Fachkräftemangel

    Autor: notuf 24.11.21 - 12:23

    nuclear schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was ist da der Unterschied zu einem Freelancer? Der ist doch auch häufig
    > nur ein paar Monate im Unternehmen. Und wie weit wird der eingearbeitet?
    >
    > Wenn der Bewerber notwendige Skills hat, was spricht dagegen das er auch
    > nur für ein Projekt bleibt und sich danach was neues sucht?

    Na alte überholte Ansichten und der Need, diese Beratungsleistung als Notwendig zu verkaufen auch wenn man aktuell froh ist, wenn sich überhaupt jemand bewirbt.

  6. Re: Also doch kein Fachkräftemangel

    Autor: trkiller 24.11.21 - 12:25

    Also mein Lebenslauf hat sogar sehr viele Jobwechsel und das hat bisher keinen interessiert.
    Man muss nur besser werden als der vorherige Job, dann passt das auch super.
    Nach der IT Ausbildung war ich direkt im Support und bin jetzt Projektmanger und habe schon sehr viele Unternehmen durch. Zuletzt beim Daimler angestellt gewesen, also interessiert es große Unternehmen auch weniger.

    Was noch dazu kommt ist der Gehalt. Wenn man immer nur für einen arbeitet, kann man den auch nicht mehr ordentlich anpassen. Entweder man steigt schon hoch ein oder man steigt jährlich eventuell um 3-5%.
    Wenn ich bedenke was ich im ersten Job erhalten habe und jetzt bekomme, ist es ein Unterschied um das doppelte. Das hätte niemals ohne Jobwechsel geklappt.

    Was den Fachkräftemangel betrifft, den gibt es nicht. Die Leute sind einfach zu teuer, das ist der Grund. Und günstige Mitarbeiter bekommt man im Ausland, siehe Bau und Transport. Hier in Stuttgart sind überall Slowenische Straßen auer unterwegs und übernehmen alle Jobs. Die sind bestimmt nicht so teuer wie der lokale Deutsche Unternehmen



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.11.21 12:27 durch trkiller.

  7. Re: Also doch kein Fachkräftemangel

    Autor: Marco2G 24.11.21 - 12:33

    Wenn du klar umrissene, in sich abschliessbare Projekte hast, spricht dagegen gar nichts. Wenn du jemanden findest, der sich wie ein Freelancer verhält, sich aber nicht so bezahlen lässt, hey, more power to you.

    Aber normalerweise hat man ja fest Angestellte, eben damit diese eine gewisse Flexibilität bringen, ein Interesse an der Firma haben und mitunter vielleicht auch mal einen Zentimeter über den Zaun ihres Gärtchens hinausschauen, auf Probleme aufmerksam machen etc.

    Das bedingt eine gewisse Loyalität dem Mitarbeiter gegenüber....

    Fragt sich halt, was man konkret will.

  8. Re: Also doch kein Fachkräftemangel

    Autor: notuf 24.11.21 - 12:36

    trkiller schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wenn ich bedenke was ich im ersten Job erhalten habe und jetzt bekomme, ist
    > es ein Unterschied um das doppelte. Das hätte niemals ohne Jobwechsel
    > geklappt.

    Genau so geht es mir auch.

    >
    > Was den Fachkräftemangel betrifft, den gibt es nicht. Die Leute sind
    > einfach zu teuer, das ist der Grund. Und günstige Mitarbeiter bekommt man

    bzw. die Firmen wollen nicht für Leistung aus angemessen bezahlen. Man sieht es ja an den Gewinnen vs. Löhnen.

  9. Re: Also doch kein Fachkräftemangel

    Autor: Malukai89 24.11.21 - 12:51

    nuclear schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was ist da der Unterschied zu einem Freelancer? Der ist doch auch häufig
    > nur ein paar Monate im Unternehmen. Und wie weit wird der eingearbeitet?
    >
    > Wenn der Bewerber notwendige Skills hat, was spricht dagegen das er auch
    > nur für ein Projekt bleibt und sich danach was neues sucht?

    Also nehme ich doch den Freelancer, was nützt mir ein Festangestellter den ich nur für ein zeitlich befristetes Projekt brauche? Im Zweifel werde ich diesen dann eben nicht mehr los...

  10. Re: Also doch kein Fachkräftemangel

    Autor: trkiller 24.11.21 - 13:00

    Marco2G schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    >
    > Das bedingt eine gewisse Loyalität dem Mitarbeiter gegenüber....
    >
    Loyalität ist relativ. Ich habe mehr als 4 Jahre für den Daimler gearbeitet und habe sehr vieles mitgestaltet. Das Problem ist nicht die Flexibilität oder Umorientierung. Wenn dein Vorgesetzter keine Ahnung hat und du jedes mal mehrere Monate den Bullshit was der haben möchte mitmachst, aber es nicht klappt und du übernehmen musst, weil es doch nicht so geklappt hat wie der Vorgesetzte sich das vorgestellt hat, dann ist es nur noch lästig und macht keinen Spass.
    War für mich ein Grund die Abteilung zu wechseln und mich komplett umzuorientieren in Richtung SW Entwicklung. Und glaube mir, ich habe vieles möglich gemacht, was eigentlich gescheitert hätte und habe mich mit 200% eingesetzt. Am Ende interessiert das keinen! Und Loyal bin ich zu keinem, es seiden ich erhalte die selbe Loyalität von meinem Vorgesetzten. Als erstes geht es um mich und nicht um die Firma, für die man jederzeit ersetzbar ist.

  11. Re: Also doch kein Fachkräftemangel

    Autor: Marco2G 24.11.21 - 13:34

    Kann es sein, dass du mich falsch verstanden hast?

  12. Re: Also doch kein Fachkräftemangel

    Autor: trkiller 24.11.21 - 13:55

    Marco2G schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kann es sein, dass du mich falsch verstanden hast?


    Habe dich schon richtig verstanden. Wollte damit nur zu Ausdruck bringen das man ja eigentlich schon loyal gegenüber der Firma ist, da man sonst ja dort nicht arbeiten würde. Jedoch diese Loyalität nicht von dem Arbeitgeber / Vorgesetzten erwarten kann, da viel hinter dem Rücken des Mitarbeiters gehandelt wird und man dann am Ende doch jedes mal mit etwas konfrontiert wird. Es kann sein das es im Mittelstand etwas anders gehandhabt wird, habe bisher nur bei Riesen Konzernen gearbeitet, bei denen Loyalität nur ein Begriff aus dem Duden war.
    Weswegen für mich Loyalität für nimanden infrage kommt.

  13. Re: Also doch kein Fachkräftemangel

    Autor: Hawk321 24.11.21 - 15:24

    Anders gefragt, lohnt es sich für einen Experten, bei einer Firma zu bleiben um die Leute dort die Basics der IT beizubringen oder deren Arbeit zu übernehmen ???

    Ich bin der Meinung, JEDER sollte einfach nicht pauschalieren und die Bewerber entsprechend befragen.
    Wenn ich mich irgendwo bewerbe, sage ich immer im Vorfeld, ....Basteln und BS-Bingo ist nicht mit mir.
    Leider treffe ich häufig wannabe "Engineers"....was ist git, was ist CLI, was ist BASH, was ist SQL.

  14. Re: Also doch kein Fachkräftemangel

    Autor: trkiller 24.11.21 - 15:47

    Hawk321 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Anders gefragt, lohnt es sich für einen Experten, bei einer Firma zu
    > bleiben um die Leute dort die Basics der IT beizubringen oder deren Arbeit
    > zu übernehmen ???
    >
    > Ich bin der Meinung, JEDER sollte einfach nicht pauschalieren und die
    > Bewerber entsprechend befragen.
    > Wenn ich mich irgendwo bewerbe, sage ich immer im Vorfeld, ....Basteln und
    > BS-Bingo ist nicht mit mir.
    > Leider treffe ich häufig wannabe "Engineers"....was ist git, was ist CLI,
    > was ist BASH, was ist SQL.

    Wenn man da bleiben will wo man ist und nichts ändern möchte, lohnt es sich in einer Firma zu bleiben.
    Ein Kollege beispielsweise ist absolute Experte was ein DMS betrifft und will weder was neues machen, noch möchte er sich umorientieren noch Verantwortung für ein Team übernehmen. Er will nur dieses DMS betreuen. Er geht sogar soweit, das wenn die Anwendung von der Firma nicht mehr betreut wird und extern vergeben wird, er das Unternehmen verlassen würde oder direkt zum Softwarelieferanten wechseln würde.

    Ich für meinen Teil benötige viel Abwechslung, wenn der Spass zu Ende ist, ist für mich der Weg geschaffen für eine neue Position in einem anderen Unternehmen.

  15. Re: Also doch kein Fachkräftemangel

    Autor: FeuerTeuer1 24.11.21 - 20:48

    Das hat doch nicht mit Fachkräftemangel zu tun, wenn Du erwartest, dass Dich jemand mehr kostet als Dir einbringt und dabei noch ohne Ende Ärger macht.

    Aktuell sind die Anforderungen bei vielen Firmen im Keller, das bedeutet aber nicht, dass man um jeden Preis einstellt.

    Es gibt im Recruiting eine Regel, die auch heute noch viele beachten: "Im Zweifelsfalle nicht", da es keinen Sinn macht, die Personalzahl hochzuziehen, wenn danach Qualität leidet und ich dadurch sogar Kunden verliere.

  16. Re: Also doch kein Fachkräftemangel

    Autor: scrumdideldu 24.11.21 - 23:36

    Und diese zeitlich befristeten Projekte - die auch hinterher keiner mehr supporten oder warten muss - hast Du auch oder bleibt die Arbeit dann an den armen eigenen Angestellten hängen?

    So war es mal bei einer früheren Firma wo ich war. Die interessanten Entwicklungstätigkeiten wurden Fremdvergeben und die Inbetriebnahme, Support, Wartung usw. sollten dann die "Haussklaven" günstig erledigen.

    Entsprechend hoch war automatisch auch die Fluktuation bei den Angestellten.

  17. Re: Also doch kein Fachkräftemangel

    Autor: jothme 24.11.21 - 23:58

    Marco2G schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das bedingt eine gewisse Loyalität dem Mitarbeiter gegenüber....

    Sorry, da muss ich dir widersprechen. Keine Firma war mir gegenüber bisher loyal. Keine einzige.

  18. Re: Also doch kein Fachkräftemangel

    Autor: Tofol 25.11.21 - 09:22

    trkiller schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe mehr als 4 Jahre für den Daimler gearbeitet
    > und habe sehr vieles mitgestaltet.


    Wie gut bist du von da weg gekommen? Konntest du dein Gehalt halten oder musstest oder war der Fall sehr tief?
    Ich bin jetzt da, aber erst seit ein paar Monaten und alles schreit nach, lauf weg so schnell zu kannst.
    Der Vorgesetzte hat keine Ahnung, andere Abteilungen geben Tips die ausgeschlagen werden und alles läuft auf einen großen Knall raus. Ich bin ständig am 10h Limit und Anrufe auf meinen Privathandy gab es jetzt auch schon mehr als einmal.
    Ich habe viele Jahre Berufserfahrung, aber nicht im Konzernumfeld und ich habe doch Angst irgendwelche Chancen zu verpassen, immerhin war ich auch ein gutes halbes Jahr im Bewerbungsprozess für die Stelle.
    Und beim Gehalt würde ich sicher auch tief fallen, wenn ich mich wieder umschaue.

  19. Re: Also doch kein Fachkräftemangel

    Autor: malguckn 25.11.21 - 09:56

    Die Wahrheit ist, dass man sich im Regelfall hochkündigen muss, um sich sowohl gehaltlich und auch bzgl. der Position zu verbessern. Nur wenige Menschen haben das Glück, in ihrem Betrieb einen Gehalts- oder Karrieresprung nach dem anderen machen zu können.

    Das gelingt nur mit dem "göttlichen" Segen von oben. :-)

  20. Re: Also doch kein Fachkräftemangel

    Autor: Hawk321 25.11.21 - 12:32

    FeuerTeuer1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das hat doch nicht mit Fachkräftemangel zu tun, wenn Du erwartest, dass
    > Dich jemand mehr kostet als Dir einbringt und dabei noch ohne Ende Ärger
    > macht.
    >
    > Aktuell sind die Anforderungen bei vielen Firmen im Keller, das bedeutet
    > aber nicht, dass man um jeden Preis einstellt.
    >
    > Es gibt im Recruiting eine Regel, die auch heute noch viele beachten: "Im
    > Zweifelsfalle nicht", da es keinen Sinn macht, die Personalzahl
    > hochzuziehen, wenn danach Qualität leidet und ich dadurch sogar Kunden
    > verliere.

    Du kennst meinen AG nicht :-D

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