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37.000 ¤ pro Jahr

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  1. 37.000 ¤ pro Jahr

    Autor: iu3h45iuh456 11.05.20 - 08:04

    Da dürfte es viele geben, die eher mit unter 30k ¤ einsteigen. Muss ja nicht schlecht sein, wenn es ein gutes Arbeitsklima gibt. Aber den genannten Betrag halte ich für optimistisch, auch wenn sicher auch das vorkommt.

  2. Re: 37.000 ¤ pro Jahr

    Autor: 0x4010 11.05.20 - 08:13

    IT-SE hier.

    bin mit 38k eingestiegen (unterstes Level, Verdi Tarif Aktiengesellschaft). mittlerweile >60k (>10 Jahre Erfahrung).

    Klar, die Chance und etwas Glück zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, das hat nicht jeder... aber möglich ist es.

  3. Re: 37.000 ¤ pro Jahr

    Autor: p_rocker 11.05.20 - 08:26

    FiSi, Umschulung 2015 erfolgreich abgeschlossen, seither im selben betrieb ( kleines systemhaus, 6 MA) 51k Fixgehalt zzgl Ziel

  4. Re: 37.000 ¤ pro Jahr

    Autor: LSBorg 11.05.20 - 08:45

    2017 abgeschlossen, FiSi, arbeite aber als Anwendungsentwickler und bin mit unglaublichen 26400 gestartet und jetzt bei utopischen 32400.
    Ich könnte sicher den Arbeitgeber wechseln, das Arbeitsklima hier ist aber sehr gut und man hat sehr viele Freiheiten, mehr als 43k-44k werde ich hier aber vermutlich nicht verdienen können.
    Wird sind Mittelstand, mit ca. 120 Mitarbeitern und einem breitem Kundenstamm.

  5. Re: 37.000 ¤ pro Jahr

    Autor: iu3h45iuh456 11.05.20 - 08:48

    0x4010 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > IT-SE hier.
    >
    > bin mit 38k eingestiegen (unterstes Level, Verdi Tarif Aktiengesellschaft).
    > mittlerweile >60k (>10 Jahre Erfahrung).

    Großes Unternehmen, Tarif - klar, das gibt es. Für die Mehrheit der Leute ist das aber eben nicht die Realität.

  6. Re: 37.000 ¤ pro Jahr

    Autor: flasherle 11.05.20 - 09:09

    so sieht es bei der mehrheit einfach aus. vorallem wenn man noch jung ist...

  7. Re: 37.000 ¤ pro Jahr

    Autor: Oktavian 11.05.20 - 09:29

    > Großes Unternehmen, Tarif - klar, das gibt es. Für die Mehrheit der Leute
    > ist das aber eben nicht die Realität.

    Doch, ist es. Die Mehrheit der Angestellten in Deutschland arbeitet tarifgebunden:
    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/153610/umfrage/tarifbindung-der-beschaeftigten/

    Ein großteil der nicht-tarifgebundenen Arbeitsplätze dürfte auf Klein- und Kleinstunternehmen entfallen, oft kleine Handwerksunternehmen oder Dienstleister mit ein bis zwei Angestellten. Die stellen aber keine Fachinformatiker ein.

    Somit muss man schon konstatieren, dass die Mehrheit der Fachinformatiker in Tarifbindung arbeitet. Klar fallen die kleinen, hippen StartUps mehr auf, aber verdammt viele arbeiten ganz langweilig in Banken, Versicherungen, der Industrie, im öffentlichen Dienst, usw. Das mag nicht ganz so hipp sein, aber deutlich sicherer und besser bezahlt.

  8. Re: 37.000 ¤ pro Jahr

    Autor: Oktavian 11.05.20 - 09:31

    > Ich könnte sicher den Arbeitgeber wechseln, das Arbeitsklima hier ist aber
    > sehr gut und man hat sehr viele Freiheiten, mehr als 43k-44k werde ich hier
    > aber vermutlich nicht verdienen können.

    Dann sollte man sich nicht beklagen. Wer nicht wechseln will, kann nicht erwarten, dass er mehr verdient. Marktwirtschaft und Preisbildung leben davon, dass die Marktteilnehmer ökonomisch handeln. Wer Apple kauft, völlig egal, welche Preise Apple aufruft, darf sich nicht beschweren, dass Apple hohe Preise aufruft.

  9. Re: 37.000 ¤ pro Jahr

    Autor: LSBorg 11.05.20 - 09:40

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Ich könnte sicher den Arbeitgeber wechseln, das Arbeitsklima hier ist
    > aber
    > > sehr gut und man hat sehr viele Freiheiten, mehr als 43k-44k werde ich
    > hier
    > > aber vermutlich nicht verdienen können.
    >
    > Dann sollte man sich nicht beklagen. Wer nicht wechseln will, kann nicht
    > erwarten, dass er mehr verdient. Marktwirtschaft und Preisbildung leben
    > davon, dass die Marktteilnehmer ökonomisch handeln. Wer Apple kauft, völlig
    > egal, welche Preise Apple aufruft, darf sich nicht beschweren, dass Apple
    > hohe Preise aufruft.

    Ja, noch will ich nicht wechseln. Kann sich ja aber auch noch ändern, kann man ja nicht voraussagen. Wirklich beschweren will ich mich auch nicht, wollte nur meine Erfahrung hier festhalten, wie es eben aussehen kann, fern von durchschnittlich 37k Einstiegsgehalt.

  10. Re: 37.000 ¤ pro Jahr

    Autor: killuillu 11.05.20 - 09:42

    2015 die Ausbildung zum FiSi abgeschlossen und mit 26,5k gestartet, allerdings schon mit Firmenwagen, 2016 gab es die erste Gehaltserhöhung von 1,5k. Ich habe dann 2018 das Unternehmen gewechselt und bin bei 50k fix + 5k ziel gelandet, ebenso mit Firmenwagen.

    Ist eigentlich ein gutes Level nach 5 Jahren Berufserfahrung im Security Umfeld.

  11. Re: 37.000 ¤ pro Jahr

    Autor: Oktavian 11.05.20 - 09:46

    > wollte nur meine Erfahrung hier festhalten, wie es eben aussehen kann, fern
    > von durchschnittlich 37k Einstiegsgehalt.

    Klar, nur verzerren solche persönlichen Berichte immer, da der Grund für die geringe Bezahlung ja in der eigenen Unflexibilität liegt. Natürlich gibt es Abweichungen vom Durchschnitt, der Durchschnitt bildet sich ja gerade als Mittel der Abweichungen. Ich habe auch nicht studiert, liege aber ganz ganz deutlich über dem angegebenen Durchschnittt.

    Um ein klassisches Auto-Beispiel zu bringen: Das ist so, als wenn berichtet wird, der durchschnittliche Preis für einen 10 Jahre alten Golf liegt bei 5000 EUR. Und dann berichtet im Forum einer er habe aber 15.000 dafür bezahlt. Okay, es war von nem guten Freund, und der war finanziell in Not, und man hatte ja auch mal was mit seiner Freundin, und der Freund hat einen auch als Universalerben eingesetzt, und Krebs im Endstatium hat er auch. Aber man kann auch 15.000 für einen 10 Jahre alten Golf bezahlen.

  12. Re: 37.000 ¤ pro Jahr

    Autor: Kröte 11.05.20 - 09:47

    Hier ein gelernter IT-Kaufmann, bin aber IT-Admin im öD, AG-Größe mit mittelständischen Unternehmen vergleichbar. Eingestiegen mit <30k nach Ausbildung, mittlerweile >50k/Jahr nach >5 Jahren Berufserfahrung beim gleichen AG. Durch Tarifvertrag gibt es alle paar Jahre mehr Geld. Ob das die Inflation ausgleicht hat mich noch nie beschäftigt.

  13. Re: 37.000 ¤ pro Jahr

    Autor: kellemann 11.05.20 - 09:56

    Tarifvertrag macht halt enorm viel aus, gerade wenn man „nur“ Geselle ist. Als Akademiker in kleinen Beratungsfirmen ist ein gutes Gehalt auch kein Problem.

    Bin FiAe und bin von meinem Ausbildungsbetrieb (14 Leute), nach dem ich dort noch 2 Jahre gearbeitet habe, in die Industrie gewechselt und laufe dort nun die Gehaltsstufen hoch bis zur Ziel Gruppe. In der Zielgruppe habe ich dann mein Gehalt mehr als verdoppelt.
    Sprünge waren 29k Ausbildungsbetrieb, neue Firma Einstieg 49k und letzte Stufe sind 65k, wobei hier jeweils noch Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld hinzukommen, das gab es vorher auch nicht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.05.20 09:57 durch kellemann.

  14. Re: 37.000 ¤ pro Jahr

    Autor: LSBorg 11.05.20 - 09:59

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > wollte nur meine Erfahrung hier festhalten, wie es eben aussehen kann,
    > fern
    > > von durchschnittlich 37k Einstiegsgehalt.
    >
    > Klar, nur verzerren solche persönlichen Berichte immer, da der Grund für
    > die geringe Bezahlung ja in der eigenen Unflexibilität liegt.

    Naja, ich würde Zufriedenheit im Betrieb nicht unbedingt mit Unflexibility gleichsetzen.
    Aber schon klar was du meinst.

  15. Re: 37.000 ¤ pro Jahr

    Autor: Heldbock 11.05.20 - 10:12

    killuillu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 2015 die Ausbildung zum FiSi abgeschlossen und mit 26,5k gestartet,
    > allerdings schon mit Firmenwagen, 2016 gab es die erste Gehaltserhöhung
    > von 1,5k. Ich habe dann 2018 das Unternehmen gewechselt und bin bei 50k fix
    > + 5k ziel gelandet, ebenso mit Firmenwagen.

    Ebenfalls 2015 FiSi abgeschlossen und mit 25,2k gestartet. Firma gewechselt und seitdem eine Erhöhung erkämpft, bin jetzt bei 37,2k zzgl. Bonus, Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Und trotzdem ist das noch sehr wenig, im Vergleich zu anderen Firmen und anderen Regionen.

    In NRW verdient man nicht gut (klar, es gibt Ausnahmen), in Süddeutschland beispielsweise verdient man sehr viel mehr unter sonst ähnlichen Bedingungen.

  16. Re: 37.000 ¤ pro Jahr

    Autor: Dekatelon 11.05.20 - 10:30

    In Bayern startest in einem IGM Unternehmen mit einer Ausbildung bei Rund 49k, mit allem drum und dran. Ich bin in ein Münchener Startup gewechselt und bin dort mit 38k bei einer 4 Tage Woche eingestiegen. Aber dafür zahle ich auch 850 ¤ für meine 50m^2 Wohnung, die nicht mal in München liegt. Wie viel man in Deutschland verdient, hängt stark davon ab, wo man arbeitet.

  17. Re: 37.000 ¤ pro Jahr

    Autor: MCD 11.05.20 - 11:41

    Ausbildung FiSi bei einer Landesbank Einstieg 35k, danach kleineres IT Unternehmen mit einem ähnlichen Gehalt 5 Jahre lang und nun der Wechsel zu einem Versicherer im IT Management mit >60k nach Tarifvertrag



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.05.20 11:42 durch MCD.

  18. Re: 37.000 ¤ pro Jahr

    Autor: Michael H. 11.05.20 - 14:02

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Ich könnte sicher den Arbeitgeber wechseln, das Arbeitsklima hier ist
    > aber
    > > sehr gut und man hat sehr viele Freiheiten, mehr als 43k-44k werde ich
    > hier
    > > aber vermutlich nicht verdienen können.
    >
    > Dann sollte man sich nicht beklagen. Wer nicht wechseln will, kann nicht
    > erwarten, dass er mehr verdient. Marktwirtschaft und Preisbildung leben
    > davon, dass die Marktteilnehmer ökonomisch handeln. Wer Apple kauft, völlig
    > egal, welche Preise Apple aufruft, darf sich nicht beschweren, dass Apple
    > hohe Preise aufruft.

    Ich bin jetzt seit 6 Jahren im IT Consulting im Mittelstand. Davor im CRM Bereich. Ausbildung als IT Systemkaufmann. Aktuell lieg ich bei 40,8k + Weihnachtsgeld und voller Überstundenvergütung. Letztes Jahr kam ich trotz niedrigerem Grundgehalt auf 4 Monatsgehälter mehr durch Überstunden. Hätte zwar auch Angebote mit fast doppeltem Gehalt... jedoch ist einer der Gründe, warum ich aktuell noch hierbleibe, die gute Finanzsicherheit.

    In diesem Unternehmen weiss ich, dass mein Job safe ist.
    In einem neuen Unternehmen wäre ich erstmal vollends ersetzbar. Auch weiss ich vorher nicht, ob das Betriebsklima so gut ist wie hier.
    Hier weiss ich, dass ich egal was passiert, ich nicht gekündigt werde, selbst wenn ich dem Chef betrunken ein Ei aufn Schreibtisch lege.

    Entsprechend dient mir das als Kreditsicherheit für die nächsten Jahre.
    Wie es danach aussieht, weiss ich noch nicht. Aber eine Kündigung, neue Firma und dann dort eine Kündigung in der Probezeit weil z.B. jetzt Corona.. ist mir zu riskant, wo ich jetzt einen guten Job mit entsprechender Arbeitsplatzsicherheit habe.

    Wenn ich gehen würde, würden die meisten Zertifizierungen mitgehen, die für viele Partnerstufen bei diversen Herstellern nötig wären... noch dazu müssten die Kollegen in meinen spezialisierten Fachbereichen arbeiten, die sie vorher brav gemieden haben... heisst wenn ich gegangen werden würde, müsste meine Firma zig Zertifizierungsprüfungen nachholen um den Goldpartnerstatus bei unserer Haupteinnahmequelle ERP zu behalten... noch dazu wäre das komplette Geschäft mit Telefonanlagen und der Microsoft Cloud administrationslos und man würde den Partnerstatus für Hardwareverkäufe bei Fujitsu verlieren bis jemand anders sich da zertifizieren lässt, was gut und gerne erstmal n halbes Jahr dauern kann bis wieder prüfungen sind.. Firewalls/Sicherheitstechnik, Backups, Virenschutzlösungen, Serverhardware etc. wären zwar am Laufen, da sich da andere Kollegen drum kümmern. Aber wenn man sich selbst zur Eierlegenden Wollmilchsau macht...

    So hab ich auch in den letzten 6 Jahren 30% mehr Gehalt innerhalb des einen Betriebes rausschlagen können, mit inzwischen Jährlicher Aufstufung.

    Wäre ich jedoch Arbeitgeber... und ich würde jemanden sehen, der 2-3 Jahre da, 1,5 jahre da und 3 jahre da arbeitet... wäre ich eher skeptisch.. da ich keinen Bock hätte Geld in diese Person zu investieren, wenn diese bereits vor der Einstellung ne ungefähre Ablaufzeit hat von 3 Jahren. Das kannste vielleicht in den ersten 10 Jahren im Berufsleben machen... dass de 1-2 mal wechselst um entsprechend das Gehalt zu pushen... aber wenn du das ständig machst, warum sollte ich als AG jemanden Einstellen, der nie länger als 2-3 Jahre in einem Unternehmen bleibt. Außerdem bin ich der Meinung, dass es erstmal 3-5 Jahre Einarbeitung braucht um wirklich zuverlässig alles zu kennen und alle Macken und Kanten der Kundschaft in Erfahrung zu bringen. In so kleinen Firmen vor allem, wo man sich die ersten 3-5 Jahre anhören darf, dass es mehr sinn macht, dass der Chef selbst vorbeikommt, weil der kennt sich hier aus... und man so langsam nun von allen Kunden hört, dass sie lieber einen selbst da haben, da man sich inzwischen besser auskennt als der Chef..

  19. Re: 37.000 ¤ pro Jahr

    Autor: 7of9 11.05.20 - 14:29

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Großes Unternehmen, Tarif - klar, das gibt es. Für die Mehrheit der
    > Leute
    > > ist das aber eben nicht die Realität.
    >
    > Doch, ist es. Die Mehrheit der Angestellten in Deutschland arbeitet
    > tarifgebunden:
    > de.statista.com
    >
    > Ein großteil der nicht-tarifgebundenen Arbeitsplätze dürfte auf Klein- und
    > Kleinstunternehmen entfallen, oft kleine Handwerksunternehmen oder
    > Dienstleister mit ein bis zwei Angestellten. Die stellen aber keine
    > Fachinformatiker ein.
    >
    > Somit muss man schon konstatieren, dass die Mehrheit der Fachinformatiker
    > in Tarifbindung arbeitet. Klar fallen die kleinen, hippen StartUps mehr
    > auf, aber verdammt viele arbeiten ganz langweilig in Banken,
    > Versicherungen, der Industrie, im öffentlichen Dienst, usw. Das mag nicht
    > ganz so hipp sein, aber deutlich sicherer und besser bezahlt.

    Hier geht es um ITSE und nicht um FISI.

  20. Re: 37.000 ¤ pro Jahr

    Autor: Teeklee 11.05.20 - 14:32

    Michael H. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin jetzt seit 6 Jahren im IT Consulting im Mittelstand. Davor im CRM
    > Bereich. Ausbildung als IT Systemkaufmann. Aktuell lieg ich bei 40,8k +
    > Weihnachtsgeld und voller Überstundenvergütung. Letztes Jahr kam ich trotz
    > niedrigerem Grundgehalt auf 4 Monatsgehälter mehr durch Überstunden. Hätte
    > zwar auch Angebote mit fast doppeltem Gehalt... jedoch ist einer der
    > Gründe, warum ich aktuell noch hierbleibe, die gute Finanzsicherheit.

    Ist doch geil für deinen Chef, er hat einen Angestellten, den er nur die Hälfte seines Werts bezahlen muss.

    > Wäre ich jedoch Arbeitgeber... und ich würde jemanden sehen, der 2-3 Jahre
    > da, 1,5 jahre da und 3 jahre da arbeitet... wäre ich eher skeptisch.. da
    > ich keinen Bock hätte Geld in diese Person zu investieren, wenn diese
    > bereits vor der Einstellung ne ungefähre Ablaufzeit hat von 3 Jahren. Das
    > kannste vielleicht in den ersten 10 Jahren im Berufsleben machen... dass de
    > 1-2 mal wechselst um entsprechend das Gehalt zu pushen... aber wenn du das
    > ständig machst, warum sollte ich als AG jemanden Einstellen, der nie länger
    > als 2-3 Jahre in einem Unternehmen bleibt.

    Die Leute wechseln ja, weil andere Chefs eben doch Lust haben mehr für qualifizierte Arbeiter zu bezahlen. Glaubst du die Leute kündigen einfach so und suchen einen neuen Job? Sie kündigen, weil sie bereits einen neuen Job mit mehr Gehalt gefunden haben. Die Chefs sollten auch wissen, dass wenn sie die Leute unter dem, was sie Wert sind bezahlen, dass der Mitarbeiter dann wo hin geht, wo er bezahlt bekommt was er Wert ist.

    Ich habe schon erlebt wie Firmen Leute Jahre lang unterbezahlen und den Leuten dann vorwerfen Geldgeil zu sein, wenn sie dann irgendwann kündigen.

    Du sagst es schon, dass man erst nach 3-5 Jahren ca. voll drin ist. Wenn deinem Chef ein voll integrierter und eingearbeiteter Mitarbeiter weniger wert ist als einer anderen Firma ein neuer Mitarbeiter, der eingearbeitet werden muss, dann kann man den Leuten keinen Vorwurf machen, dass sie wechseln.

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