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Weiterbildung die niemand kennt

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  1. Weiterbildung die niemand kennt

    Autor: At-M 11.05.20 - 11:07

    Zusätzlich zur im Beitrag beschriebenen Weiterbildungsmaßnahme gibt es auch noch den "Staatlich geprüften Techniker Fachrichtung Informatik".

    Dieser wird gerne gleichzeitig mit der Elektrotechnik-Variante zusammen unterrichtet, nur leider kennt den irgendwie niemand, weder Arbeitnehmer noch Arbeitgeber :|

    Der Beruf scheint eine Mischung aus den Ausbildungen zu sein.

  2. Re: Weiterbildung die niemand kennt

    Autor: whopper 11.05.20 - 12:14

    Ich bin einer von diesen technischen Assistenten...kennt auf auf Arbeitgeberseite keine Sau; da hilft nur, sich was aus den Fingern zu saugen, traurig aber wahr.

  3. Re: Weiterbildung die niemand kennt

    Autor: kellemann 11.05.20 - 12:57

    Ich finde das ist allgemein das Problem mit nicht handwerklichen Ausbildungen.

    Die ganzen staatlich geprüften xyz oder Techniker sind selten etwas wert. Dazu ist es in der heutigen Zeit auch viel zu einfach geworden, zu studieren. 6 Semester und man hat einen Bachelor. Da kann die IHK noch so groß schreiben, dass man als staatlich geprüfter Sonstwas gleichgestellt mit Bachelor Absolventen ist, den Arbeitgebern ist das egal.

    Ich hatte auch mal die Idee gehabt, den staatlich geprüften Wirtschaftsinformatiker zu machen, die Weiterbildung dauert 3 Jahre. In der gleichen Zeit kann ich auch ein Fernstudium machen und habe den deutlich besseren Zettel zur Vorlage bei den Arbeitgeber.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.05.20 12:58 durch kellemann.

  4. Re: Weiterbildung die niemand kennt

    Autor: Michael H. 11.05.20 - 13:35

    Weil dir der staatlich geprüfte Techniker eigentlich nix bringt.

    Du gehst nach der Ausbildung nochmal für 3 Jahre in ne Ausbildung, die zum Großteil schulist ist.
    Es ist aber weder eine sinnvolle Erweiterung zu der Ausbildung, noch ist es etwas, dass ein Studium ansatzweise ersetzen könnte.

    In meinen Augen ist das, als würdest du die mittlere Reife schreiben und dann nochmal drei Jahre dranhängen um den ganzen Stoff der mittleren Reife zu verinnerlichen. Sinnvoller wäre es dann die Fachoberschule dran zu hängen und erweitertes Wissen zu erhalten...

    Daher ist das relativ nutzlos.
    Im Informatikbereich wäre es wesentlich effektiver, nach der Ausbildung noch die FH/Uni zu besuchen nach 3-4 Jahren Berufserfahrung im jeweiligen Fachbereich. Denn dies ist dank dem sekundären Bildungsweg möglich. Andere Berufe haben es da etwas schwerer.

    Da aber gerade im Informatikbereich immer mehr gesucht wird, kann man auch mit einem entsprechenden Abschluss einer Ausbildung sowie >3 Jahren Berufserfahrung in seinem Ausbildungsbereich ein Fachgebundenes Studium ohne Hochschulzugangsberechtigung beginnen... meist mit einer Zulassungsprüfung um die Spreu vom Weizen zu trennen. Aber das ist in meinen Augen gerade für den Geldbeutel wesentlich schonender als noch die FOS/BOS dran zu hängen.

  5. Re: Weiterbildung die niemand kennt

    Autor: whopper 11.05.20 - 15:29

    Aus unserer Abschlussklasse sind die meisten dann auch gleich weiter in die Fachoberschule, um zumindest gleich studieren zu können oder später die Möglichkeit zu haben. Für mich war das erstmal nix, Präsenzunterricht etc.
    Über Umwege bin ich dann auch eher im kfm. Bereich im öD gelandet und da hilft mir die Ausbildung, viel wichtiger jedoch, das Interesse an IT, ungemein, um eben nicht nur Zahlenschubserei und Controlling zu machen sondern ein Problem auch mal ganzheitlicher zu betrachten.
    Hört sich "privilegiert" an, aber ich bin irgendwie auch froh, dass ich diese schulische Ausbildung nicht nur gemacht habe, um möglichst geil auf dem Arbeitsmarkt darzustehen sondern auch, um ein breites, oberflächliches Wissen zu erlangen (war evtl. auch nur eine Nebenwirkung *g*).
    Und rausgefunden, was ich gar nicht abkann, hab ich auch *lach* z.B. SPS-Gedöns.

  6. Re: Weiterbildung die niemand kennt

    Autor: MrKlein 11.05.20 - 18:48

    Sorry aber das ist so einfach nicht richtig. Ich bin gelernter FiSi, hab dann zwei Jahre gearbeitet und dann zwei Jahre Vollzeit den Informatiktechniker gemacht. Es ist eher eine Ausbildung 3.0, viele IT Bereiche habe ich dadurch erst richtig verstanden. Z.B. Programmieren (wir hatten C#, Java, Python), Netzwerktechnik, Datenbanken und neue Fächer wie IT-Management. Zieh mal in der Ausbildung ne komplette AD mit sämtlichen Servern etc hoch, dazu fehlen meißt Ressourcen und Zeit. Oder schau dir das Berufsschulprogrammieren an. Da wusste ich danach höchstens, dass ein String nicht nur Frauenunterwäsche ist :D Das habe ich alles dank des Informatik Technikers so richtig tief in der Materie verstanden. IT-Sicherheit war auch ein großes und spannendes Thema, dafür war in der Ausbildung überhaupt keine Zeit.

    Man lernt sehr vieles praktisch und realitätsnah, während das Studium viel programmieren und Mathe ist. Gerade wenn man nicht 100% weiß, in welche Richtung man in der IT will, ist der Informatik Techniker eine Überlegung wert.

    Dazu zählt es auf EU-Rahmen wie ein Bachelor und ich hätte mein aktuelles Gehalt sicher nicht ohne Techniker. Dazu habe ich nur durch die Matheprüfung ein Fachabi dazu bekommen, einfacher gehts nicht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.05.20 18:50 durch MrKlein.

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