Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › IT-Fachkräftemangel: Arbeit ohne…

Ich denke nicht, dass es um fehlende Fachkräfte geht

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Ich denke nicht, dass es um fehlende Fachkräfte geht

    Autor: janPhil 22.07.19 - 17:29

    Hallo,

    danke für diesen Umfangreichen Artikel zu einem sehr relevanten Thema. Als Informatiker ist es mir jedoch auch aufgefallen, dass ein Grund für die hohe Zahl der unbesetzten Stellen die Masse an veralteten Technologien ist. Ich denke, dass, wenn mehr Arbeitgeber anfangen würden ihre Projekte technologisch auf einen aktuellen und interessanten Stand zu bringen, auch mehr Bewerbungen folgen würden. Weshalb sollte sich jemand talentiertes dafür interessieren veraltete Technologien zu verwenden. Container, Betriebssysteme nach Wahl, Automation, Programmiersprachen von heute, zeitgemäße Arbeitsmethoden...all das ist enorm relevant für Bewerber.

    In sofern haben es Arbeitgeber selbst in der Hand attraktiv zu werden und folglich dann auch Nachwuchs zu finden

  2. Re: Ich denke nicht, dass es um fehlende Fachkräfte geht

    Autor: bmaehr1 22.07.19 - 17:46

    Also die neusten Hypes einsetzen damit dann evt. neue Bewerber kommen? Dann bin ich als erfahrene Fachkraft aber weg, weil ich keine Lust hab Haskill oder Python zu warten.

  3. Re: Ich denke nicht, dass es um fehlende Fachkräfte geht

    Autor: CSCmdr 22.07.19 - 17:51

    Andersherum wird ein Schuh draus.
    Oft sind es doch gerade die Firmen, die ausschließlich Leute suchen, die mindestens 2 Jahre Erfahrung mit dieser einen neuen, hippen Technologie mitbringen, die gerade mal 3 Monate auf dem Markt ist...

  4. Re: Ich denke nicht, dass es um fehlende Fachkräfte geht

    Autor: IllegalArgumentException 22.07.19 - 18:08

    Naja man muss ja keine "hypes" einsetzen oder es generell damit über treiben, aber z.b. wenn man ein java projekt hat, sollte man heutzutage minimum java 8 supporten. Vlt auch mal überlegen neue module in kotlin zu schreiben.

    Oder anderes beispiel - wenn eine firma noch ihr deployment auf dem niveau von manuell jars auf den server kopieren verwendet bin ich verdammt schnell weg (wenn ich den eindruck habe, dass das das niveau der firma ist)

  5. Re: Ich denke nicht, dass es um fehlende Fachkräfte geht

    Autor: bmaehr1 22.07.19 - 19:07

    IllegalArgumentException schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vlt auch mal überlegen neue module in kotlin zu
    > schreiben.

    Und warum nochmal soll ich nun etwas in Kotlin schreiben? Damit ich in den 15% des Tages wo ich tatsächlich Code eintippen vielleicht 10% Zeichen spare und gleichzeitig 20% langsamer bin, weil ich zwischen Java und Kotlin Syntax umdenken muss?

    Selbiges bezüglich Java 8: Bin nicht der Meinung das da was dabei ist, was den Code substanziell verbessert (insbesondere Lambdas, Optional, Stream, ...)

    Die Qualität und Verständlichkeit von Code erhöht sich nicht mit der Reduktion der Anzahl der Zeichen/Zeilen.

  6. Re: Ich denke nicht, dass es um fehlende Fachkräfte geht

    Autor: Pete Sabacker 22.07.19 - 19:26

    CSCmdr schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Andersherum wird ein Schuh draus.
    > Oft sind es doch gerade die Firmen, die ausschließlich Leute suchen, die
    > mindestens 2 Jahre Erfahrung mit dieser einen neuen, hippen Technologie
    > mitbringen, die gerade mal 3 Monate auf dem Markt ist...

    Meiner Erfahrung nach ist es umgekehrt. Interessant.

  7. Re: Ich denke nicht, dass es um fehlende Fachkräfte geht

    Autor: UristMcMiner 22.07.19 - 20:26

    Klasse Idee zwei Programmiersprachen als Beispiel für Hypes zu nennen, die jetzt schon beide fast 30 Jahre auf dem Buckel haben ;)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.07.19 20:27 durch UristMcMiner.

  8. Re: Ich denke nicht, dass es um fehlende Fachkräfte geht

    Autor: Trockenobst 22.07.19 - 21:00

    janPhil schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Betriebssysteme nach Wahl, Automation, Programmiersprachen von heute,
    > zeitgemäße Arbeitsmethoden...all das ist enorm relevant für Bewerber.

    Ich habe ein Projekt verlassen, dass nichts davon gemacht hat.
    Die neuen Kollegen würden das gerne machen, aber der Rahmenvertrag geht noch bis 2022(!)
    und wird nicht geändert. Sie suchen händeringend Leute, nach ein paar Monaten einarbeitung geht jeder, weil er GENAU den Shit reparieren muss der durch den Rahmenvertrag vorgegeben ist ("Festplattentausch in neun Tagen, ihr seit doch irre!"). Wer 2020 keine Docker oder ähnliches Nutzt ist nicht klar in der Birne.

    In einem anderen Projekt haben wir Codegenerierung und Templating eingeführt. Radikal die Codebase umgebaut und Komplexitäten verringert. Wir waren auf einem guten Weg, da hat dann der Leaddesigner und sein Team Panik um die Jobs gekriegt und boykottiert praktisch alle unsere Bemühungen.

    Vier Leute haben dem Chef gesagt dass dies in die falsche Richtung geht und deswegen sind wir dann gegangen. Sidekick vom Chef hat Pickel im Hals gekriegt und einfach mal so in den Raum gestellt, das wir arbeitsfaul sind und "nicht jeder in der IT kann am Freitag vor 18 Uhr aus dem Haus". Vernünftige sachliche Argumente: Fehlanzeige.

    Es mag in einem Vorort von Roststock tatsächlich IT-Facharbeitermangel geben, weil man auch dort Einsatzplanung, IT-Support und Softwareentwicklung am Krankenhaus braucht. Aber genau solche Locations pumpen die Zahlen des angeblichen Fachkräftemangel in die Höhe.

    In den Städten ist es eher so, dass das Fussvolk sehr genau weiß was zu tun ist und sich das Schmerzensgeld genau überlegt. Der Kapitalismus lernt jetzt, was es heißt wenn die andere Seite bessere Argumente hat.

  9. Re: Ich denke nicht, dass es um fehlende Fachkräfte geht

    Autor: Bitfuchs 23.07.19 - 08:21

    Also ich komme aus der .net Welt, daher kann ich nicht für andere Programmiersprachen sprechen.
    Aber der ganze Bereich mit .netCore ist noch nicht sehr alt und schon gar nicht so stabil, damit wirklich im professionellen Umfeld Software zu entwickeln.
    Version 1 die Ende 2016 auf den Markt kam, war Interessant und was neues, rumgespielt haben wir damit alle. Wirklich als ernsthafte alternative haben wir dann Version 2 (Ende 2017) und Version 3 (noch kein final Release) gesehen.

    Wer jetzt auf dem Markt sucht, hat ohne nennenswerte Kenntnisse in .net Core keine Chance. 15 Jahre .net sind wertlos. Wir haben auch umgestellt auf Core und mein Arbeitgeber sucht nun auch nur noch ausschließlich Entwickler mit Core Erfahrung, dabei haben wir Intern noch lange nicht alles umgestellt und noch genug Entwickler die damit nicht in Berührung gekommen sind.

  10. Re: Ich denke nicht, dass es um fehlende Fachkräfte geht

    Autor: gadthrawn 23.07.19 - 09:12

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > janPhil schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Betriebssysteme nach Wahl, Automation, Programmiersprachen von heute,
    > > zeitgemäße Arbeitsmethoden...all das ist enorm relevant für Bewerber.
    >
    > Ich habe ein Projekt verlassen, dass nichts davon gemacht hat.
    > Die neuen Kollegen würden das gerne machen, aber der Rahmenvertrag geht
    > noch bis 2022(!)

    Dann sollen die sich einen anderen Job suchen.

    > und wird nicht geändert. Sie suchen händeringend Leute, nach ein paar
    > Monaten einarbeitung geht jeder, weil er GENAU den Shit reparieren muss der
    > durch den Rahmenvertrag vorgegeben ist ("Festplattentausch in neun Tagen,
    > ihr seit doch irre!"). Wer 2020 keine Docker oder ähnliches Nutzt ist nicht
    > klar in der Birne.

    Wer Docker für alles nutzt - hat ganz klar ein Problem.

    Jeder würde gerne etwas neues entwickeln mit neuen Techniken. Das ist nicht das Problem. Das Problem ist, dass auch altes gepflegt werden muss - IT ist nicht Selbstzweck, so gerne das manche so sehen würden.

    > In einem anderen Projekt haben wir Codegenerierung und Templating
    > eingeführt. Radikal die Codebase umgebaut und Komplexitäten verringert. Wir
    > waren auf einem guten Weg, da hat dann der Leaddesigner und sein Team Panik
    > um die Jobs gekriegt und boykottiert praktisch alle unsere Bemühungen.

    Sicher dass die nicht gesehen haben, dass es andere Probleme gibt? Ich habe genug in Projekten gesehen, dass es Leute gibt die Sachen toll neu anders machen wollen - und dann schon weg sind wenn der ganze Scheiß eben nicht funktioniert und nicht wartbar ist.

    Komplexitäten wachsen meist in der Zeit wenn neue Anforderungen klar werden. Wenn man alles rausschmeisst hat man meist wieder eine 80% Lösung mit der der Endanwender wenig tun kann.

    Wenn ihr am Designer vorbeigearbeitet habt - dann seid ihr Teil des Problems und keine Lösung.

    > Vier Leute haben dem Chef gesagt dass dies in die falsche Richtung geht und
    > deswegen sind wir dann gegangen. Sidekick vom Chef hat Pickel im Hals
    > gekriegt und einfach mal so in den Raum gestellt, das wir arbeitsfaul sind
    > und "nicht jeder in der IT kann am Freitag vor 18 Uhr aus dem Haus".
    > Vernünftige sachliche Argumente: Fehlanzeige.

    Ja, die jüngere Generation will mehr Work-Life Balance und weniger Arbeit - die soll aber so sein wie sie es glauben dass es am besten ist...

    > Es mag in einem Vorort von Roststock tatsächlich IT-Facharbeitermangel
    > geben, weil man auch dort Einsatzplanung, IT-Support und
    > Softwareentwicklung am Krankenhaus braucht. Aber genau solche Locations
    > pumpen die Zahlen des angeblichen Fachkräftemangel in die Höhe.
    >
    > In den Städten ist es eher so, dass das Fussvolk sehr genau weiß was zu tun
    > ist und sich das Schmerzensgeld genau überlegt. Der Kapitalismus lernt
    > jetzt, was es heißt wenn die andere Seite bessere Argumente hat.

    In Städten verdient man normalerweise besser.

  11. Re: Ich denke nicht, dass es um fehlende Fachkräfte geht

    Autor: bmaehr1 23.07.19 - 10:32

    Bitfuchs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also ich komme aus der .net Welt, daher kann ich nicht für andere
    > Programmiersprachen sprechen.
    > Aber der ganze Bereich mit .netCore ist noch nicht sehr alt und schon gar
    > nicht so stabil, damit wirklich im professionellen Umfeld Software zu
    > entwickeln.
    > Version 1 die Ende 2016 auf den Markt kam, war Interessant und was neues,
    > rumgespielt haben wir damit alle. Wirklich als ernsthafte alternative haben
    > wir dann Version 2 (Ende 2017) und Version 3 (noch kein final Release)
    > gesehen.
    >
    > Wer jetzt auf dem Markt sucht, hat ohne nennenswerte Kenntnisse in .net
    > Core keine Chance. 15 Jahre .net sind wertlos. Wir haben auch umgestellt
    > auf Core und mein Arbeitgeber sucht nun auch nur noch ausschließlich
    > Entwickler mit Core Erfahrung, dabei haben wir Intern noch lange nicht
    > alles umgestellt und noch genug Entwickler die damit nicht in Berührung
    > gekommen sind.

    Wat? Ich bin kein .net Experte sondern verfolge das nur am Rande aber .net Code ist doch nur eine andere (abgespeckte) Version einer Library?

  12. Re: Ich denke nicht, dass es um fehlende Fachkräfte geht

    Autor: PiranhA 23.07.19 - 11:12

    bmaehr1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wat? Ich bin kein .net Experte sondern verfolge das nur am Rande aber .net
    > Code ist doch nur eine andere (abgespeckte) Version einer Library?

    Nein. Mittlerweile ist .net Core zum Nachfolger des .net Frameworks avanciert. Nach 4.8 wird es kein separates .net Framework mehr geben. Das nächste (.net 5), wird dann auf .net Core basieren.
    .net Core soll mit Version 3 dann weitestgehend feature-complete sein. Unter anderem auch mit Unterstützung von WinForms und WPF auf Windows Systemen. Ein paar andere Sachen, wie WCF, werden fallen gelassen.
    In ein paar Jahren, wird also quasi jeder .net Entwickler zum Core Entwickler. Die ganzen Libraries werden auch umsatteln.

  13. Re: Ich denke nicht, dass es um fehlende Fachkräfte geht

    Autor: bmaehr1 23.07.19 - 11:15

    PiranhA schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bmaehr1 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wat? Ich bin kein .net Experte sondern verfolge das nur am Rande aber
    > .net
    > > Code ist doch nur eine andere (abgespeckte) Version einer Library?
    >
    > Nein. Mittlerweile ist .net Core zum Nachfolger des .net Frameworks
    > avanciert. Nach 4.8 wird es kein separates .net Framework mehr geben. Das
    > nächste (.net 5), wird dann auf .net Core basieren.
    > .net Core soll mit Version 3 dann weitestgehend feature-complete sein.
    > Unter anderem auch mit Unterstützung von WinForms und WPF auf Windows
    > Systemen. Ein paar andere Sachen, wie WCF, werden fallen gelassen.
    > In ein paar Jahren, wird also quasi jeder .net Entwickler zum Core
    > Entwickler. Die ganzen Libraries werden auch umsatteln.

    Wie ich sagte: Eine andere Version der Library. Und ihr sucht jetzt tatsächlich jemand der diese Library 'KANN'?

  14. Re: Ich denke nicht, dass es um fehlende Fachkräfte geht

    Autor: PiranhA 23.07.19 - 11:28

    Wir nicht, das war Bitfuchs...

    In dem Punkt kann ich seine Einschätzung nicht teilen, aber wir haben in der gleichen Region sowieso schon immer unterschiedliche Erfahrungen gemacht.
    Bei uns wird Core dann in den nächsten Jahren langsam interessant, wenn auch die GUI Libraries umgestiegen sind. Also vielleicht in 2-3 Jahren. Aktuell ist das kein Thema für uns.

    Aber "eine andere Version der Library" ist halt nicht ganz richtig bzw. stark untertrieben. Wenn dann eine andere Version bzw. Variante des Frameworks. Es gibt auch ein paar Sprach-Features, die es nur mit Core gibt und das werden als mehr. Das kriegt auch jeder fähige .net Entwickler innerhalb kurzer Zeit hin. Aber wenn ich gezielt jemanden brauche, der die anderen Entwickler in der Richtung leitet, wären Erfahrungen in dem Bereich schon gut.

  15. Re: Ich denke nicht, dass es um fehlende Fachkräfte geht

    Autor: Trockenobst 23.07.19 - 12:35

    gadthrawn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Die neuen Kollegen würden das gerne machen, aber der Rahmenvertrag geht
    > > noch bis 2022(!)
    > Dann sollen die sich einen anderen Job suchen.

    Das haben wir dann ja gemacht und dann heißt es, es gibt Fachkräftemangel und nicht Konzeptidiotie. Wer meint, man müsste ein Schulgebäude noch mit Wischmob wischen und nicht mit dem Sitzgerät hat den Schuss 2019 nicht gehört.

    > Das Problem ist, dass auch altes gepflegt werden muss - IT ist
    > nicht Selbstzweck, so gerne das manche so sehen würden.

    Naiv. Selbstzweck ist häufig die Leute die dort arbeiten mit dummen Prozessen und langwierigen Diskussionsrunden bis zur Rente zu schleppen. Echte Innovation, sinnvolle Verbesserungen, ist alles nicht wichtig. Bis 62 muss das irgendwie mit Spucke und Klebstoff halten.

    > Wenn ihr am Designer vorbeigearbeitet habt - dann seid ihr Teil des
    > Problems und keine Lösung.

    Wir sollen hier vier Löcher buddeln und dann morgen drei davon wieder zustopfen?
    Warum buddeln wir nicht nur 1 Loch das bleibt?
    Ach, das ist am Designer vorbeigearbeitet, verstanden!

    > Ja, die jüngere Generation will mehr Work-Life Balance und weniger Arbeit -
    > die soll aber so sein wie sie es glauben dass es am besten ist...

    Komm, putze doch um 18:30 mit einer Zahnbürste das Basketballfeld.
    Macht das Sinn?
    Ist das dein Job das in Frage zu stellen?

    Genau so ist es an vielen Stellen deswegen nehme ich häufig oberflächlich gute Projekte nicht an. Ich gehe dann und wundere mich warum die nach 20 Leute die da waren und alle abgelehnt haben, warum es noch einen Fachkräftemangel gibt.

    Sie wollen Taxifahrer bei uns sein?
    Ja.
    Also es ist so, ab und zu fahren sie auch hochgiftiges in Plastiktüten zum Wertstoffhof.
    Mit Maske und so.
    Nö. Das wäre uns zu teuer.

    TAXIFAHRERMANGEL!!!

  16. Re: Ich denke nicht, dass es um fehlende Fachkräfte geht

    Autor: Bitfuchs 23.07.19 - 13:07

    PiranhA schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wir nicht, das war Bitfuchs...
    >
    > In dem Punkt kann ich seine Einschätzung nicht teilen, aber wir haben in
    > der gleichen Region sowieso schon immer unterschiedliche Erfahrungen
    > gemacht.

    Naja, du arbeitest bei einem der Top Arbeitgeber hier in der Region, hast also den Jackpot gezogen.
    Ich habe in der gleichen Region die letzten 12 Jahre ganz andere Erfahrungen gemacht.
    Bist du aktuell auf der Suche, bewirbst dich und nimmt Vorstellungsgespräche war oder schließt du nur von deinem Arbeitgeber auf alle anderen?

    Die Mitarbeiter bei Bosch beschweren sich auch immer, weil Daimler ja schließlich übertariflich bezahlt.

  17. Re: Ich denke nicht, dass es um fehlende Fachkräfte geht

    Autor: Lanski 23.07.19 - 13:37

    janPhil schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hallo,
    >
    > danke für diesen Umfangreichen Artikel zu einem sehr relevanten Thema. Als
    > Informatiker ist es mir jedoch auch aufgefallen, dass ein Grund für die
    > hohe Zahl der unbesetzten Stellen die Masse an veralteten Technologien ist.
    > Ich denke, dass, wenn mehr Arbeitgeber anfangen würden ihre Projekte
    > technologisch auf einen aktuellen und interessanten Stand zu bringen, auch
    > mehr Bewerbungen folgen würden. Weshalb sollte sich jemand talentiertes
    > dafür interessieren veraltete Technologien zu verwenden. Container,
    > Betriebssysteme nach Wahl, Automation, Programmiersprachen von heute,
    > zeitgemäße Arbeitsmethoden...all das ist enorm relevant für Bewerber.
    >
    > In sofern haben es Arbeitgeber selbst in der Hand attraktiv zu werden und
    > folglich dann auch Nachwuchs zu finden

    Das erklärt auch warum es solchen Mengen von Javaentwicklern gibt die gesucht werden.
    Vor allem da das ja mittlerweile kostet. ;)

    Die veralteten Technologien wollen die ja auch ersetzen, demnach ist die Stelle noch immer nicht attraktiv, gerade für z.B. ältere Hasen, die diese alten Sachen beherrschen, aber nichts neues mehr so einfach hin kriegen.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Aristo Pharma GmbH, Berlin
  2. Auswärtiges Amt, Bonn oder Berlin
  3. AL-KO Geräte GmbH, Kötz
  4. BWI GmbH, Bonn, Meckenheim

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. (-77%) 3,45€
  3. (-60%) 23,99€
  4. 149,99€ (Release noch nicht bekannt)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Probefahrt mit Mercedes EQC: Ein SUV mit viel Wumms und wenig Bodenfreiheit
Probefahrt mit Mercedes EQC
Ein SUV mit viel Wumms und wenig Bodenfreiheit

Mit dem EQC bietet nun auch Mercedes ein vollelektrisch angetriebenes SUV an. Golem.de hat auf einer Probefahrt getestet, ob das Elektroauto mit Audis E-Tron mithalten kann.
Ein Erfahrungsbericht von Friedhelm Greis

  1. Freightliner eCascadia Daimler bringt Elektro-Lkw mit 400 km Reichweite
  2. Mercedes-Sicherheitsstudie Mit der Lichtdusche gegen den Sekundenschlaf
  3. Elektro-SUV Produktion des Mercedes-Benz EQC beginnt

Indiegames-Rundschau: Epische ASCII-Abenteuer und erlebnishungrige Astronauten
Indiegames-Rundschau
Epische ASCII-Abenteuer und erlebnishungrige Astronauten

In Stone Story RPG erwacht ASCII-Art zum Leben, die Astronauten in Oxygen Not Included erleben tragikomische Slapstick-Abenteuer, dazu kommen Aufbaustrategie plus Action und Sammelkartenspiele: Golem.de stellt neue Indiegames vor.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Von Bananen und Astronauten
  2. Indiegames-Rundschau Verloren im Sonnensystem und im Mittelalter
  3. Indiegames-Rundschau Drogen, Schwerter, Roboter-Ritter

Harmony OS: Die große Luftnummer von Huawei
Harmony OS
Die große Luftnummer von Huawei

Mit viel Medienaufmerksamkeit und großen Versprechungen hat Huawei sein eigenes Betriebssystem Harmony OS vorgestellt. Bei einer näheren Betrachtung bleibt von dem großen Wurf allerdings kaum etwas übrig.
Ein IMHO von Sebastian Grüner


    1. Routerfreiheit: Vodafone will noch keine eigenen Glasfasermodems zulassen
      Routerfreiheit
      Vodafone will noch keine eigenen Glasfasermodems zulassen

      Vodafone streitet sich mit der Bundesnetzagentur, ob die Routerfreiheit in Glasfasernetzen auch für das Glasfasermodem (ONT) gilt. Ein Nutzer argumentiert dagegen, das öffentliche Glasfasernetz ende an der Glasfaser-Teilnehmeranschlussdose, wo man als Endkunde sein ONT verbinden kann.

    2. Mercedes EQV: Daimler zeigt elektrische Großraumlimousine
      Mercedes EQV
      Daimler zeigt elektrische Großraumlimousine

      Stilvoll elektrisch shuttlen: Daimler hat für die IAA die serienreife Version des Mercedes EQC angekündigt. In dem Elektro-Van haben sechs bis acht Insassen Platz.

    3. Fogcam: Älteste bestehende Webcam wird nach 25 Jahren abgeschaltet
      Fogcam
      Älteste bestehende Webcam wird nach 25 Jahren abgeschaltet

      Die Webcam Fogcam nimmt seit 1994 Bilder vom Gelände der San Francisco State University aus auf. Nach 25 Jahren wird die Kamera nun abgeschaltet, laut den Machern unter anderem wegen fehlender guter Aussicht.


    1. 18:01

    2. 17:40

    3. 17:03

    4. 16:41

    5. 16:04

    6. 15:01

    7. 15:00

    8. 14:42