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Nicht nur der Arbeitsmarkt trägt Schuld

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  1. Nicht nur der Arbeitsmarkt trägt Schuld

    Autor: tomacco 22.07.19 - 17:16

    "IT-Beschäftigte müssen für diejenigen mitarbeiten, die der Chef auf dem Arbeitsmarkt nicht finden kann"

    Oder für diejenigen, die unter dem Druck über längere Zeit zusammengebrochen sind. In meinem Bekanntenkreis gibt es zwei ITler (Admins in dem Fall, aber das trifft ganz sicher auch auf andere Betätigungsfelder zu), die sich für unersetzlich hielten und ihnen über Jahre Feuer seitens der Vorgesetzten gemacht wurde. Das Ergebnis ist bei beiden gleich: Lange Zeit krank, volles Programm mit Reha, Zusammenbruch und jetzt langsamer Besserung. Und das waren beides „starke Kerle“. Das hatte sich rückblickend bei beiden ganz subtil angekündigt. Freude wirkte wie aufgesetzt zum Beispiel. Jetzt im Nachhinein wird mir bewusst, dass man das schon früh hätte erkennen können; ich werde versuchen, in Zukunft besser auf solche Zeichen bei Kollegen zu achten. Vielleicht könnt Ihr das auch tun und so womöglich eine Kollegen oder Freund diese gesamte Misere ersparen, wenn man es abwenden kann.

  2. Re: Nicht nur der Arbeitsmarkt trägt Schuld

    Autor: CSCmdr 22.07.19 - 17:37

    Welche Zeichen wären das denn? Kannst du das noch konkretisieren?



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 22.07.19 17:53 durch CSCmdr.

  3. Re: Nicht nur der Arbeitsmarkt trägt Schuld

    Autor: tomacco 22.07.19 - 18:01

    CSCmdr schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Welche Zeichen wären das denn? Kannst du das noch konkretisieren?


    Ich versuche es mal.
    Man konnte beobachten, dass sie sich irgendwie nicht mehr richtig freuen konnten. Das Problem: Sie haben gelacht und Witze gemacht, aber es wirkte nicht „ehrlich“. Schwer zu beschreiben. Es wirkte weniger natürlich als sonst.

    Auch schienen mir Interessen und Hobbys total vernachlässigt zu werden, der eine war permanent gereizt und ist wegen Kleinigkeiten fies geworden. Beide hatten teils echte Probleme mit Alltagsaufgaben, die eigentlich ganz easy sind. Einkaufen. Mit den Kindern was unternehmen etc.
    Die Freude war permanent blank liegenden Nerven gewichen.

    Ich hatte es auch nicht direkt erkannt. Aber so im Nachhinein...

  4. Re: Nicht nur der Arbeitsmarkt trägt Schuld

    Autor: goggi 22.07.19 - 18:08

    weitere Anzeichen:
    - Rückzug von den Freunden
    - Drogenmissbrauch
    - krasse Unterschiede zws. manischen und niedergeschlagenen Episoden
    - häufigeres, unregelm. Kranksein
    - verschobenerer Tagesablauf zum sonstigen "Normalzustand"

  5. Re: Nicht nur der Arbeitsmarkt trägt Schuld

    Autor: Trockenobst 23.07.19 - 12:44

    tomacco schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > tun und so womöglich eine Kollegen oder Freund diese gesamte Misere
    > ersparen, wenn man es abwenden kann.

    Oder es ist so gewollt. Und man kann es nutzen.

    Ein Ex-Kollege ist aufgestiegen im Konzern, zwei Projekte verwaltet, gute 44h Woche, das übliche.
    Am Weekend nie gearbeitet.
    Dann drittes Projekt zugeschoben bekommen, weil andere Managerin in Mutterschutz.

    Anfangs hat er das noch so geleitet, dann wollten sie harte Konzepte (mehrere Tage tiefe Ausarbeitung) da hat er gesagt das was so nicht abgemacht. Dann gings hin und her und er hat minderwertige Konzepte zusammengekloppt, es war ihm in den Projekt nicht wichtig.

    Macht weiter seine anderen beiden Projekte erfolgreich. Irgendwann rutscht dem andere Projekt, "das offiziell nicht so wichtig war" doch der Boden weg. Panikrunden, Diskussionen, er muss jetzt einsteigen. Druck von den Chefs wurde immer Größer.

    So hat er einfach ab 7 bis 17 Uhr gearbeitet, am Weekend große Konzepte für Montag fertig gemacht. Das ging ca. 4 Monate so. Richtig gepumpt, aber immer wieder zum Werksarzt, es ist zu viel, das geht so nicht, er kann nicht mehr, 60h Woche.

    Als seine Frau Wochen vor der Geburt war zum Amtsarzt, viele Dokumente, zack Burnout, 3 Monate freigestellt, plus massive Überstunden genommen, war dann knapp 5 Monate nicht da. Die Chefs mussten dem Vorstand(!) erklären, warum zwei supergeführte Projekte jetzt keinen Lead haben und das dritte Projekt den Typen geopfert hat.

    Kam nach 5 Monaten zurück und machte wieder die ersten beiden Projekte. Wahrscheinlich wird er im Konzern nie groß aufsteigen wegen der Nummer, aber den Job den er jetzt hat, kann er wohl weiter 10 Jahre machen. Und mehr Geld gibt es wegen IG Metall trotzdem, alle 3 Jahre ein paar Prozent

  6. Re: Nicht nur der Arbeitsmarkt trägt Schuld

    Autor: Lanski 23.07.19 - 13:56

    goggi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > weitere Anzeichen:
    > - Rückzug von den Freunden
    > - Drogenmissbrauch
    > - krasse Unterschiede zws. manischen und niedergeschlagenen Episoden
    > - häufigeres, unregelm. Kranksein
    > - verschobenerer Tagesablauf zum sonstigen "Normalzustand"

    Bis auf den Drogenmissbrauch passt das zu mir.

  7. Re: Nicht nur der Arbeitsmarkt trägt Schuld

    Autor: Bitfuchs 23.07.19 - 14:12

    tomacco schrieb:
    > Auch schienen mir Interessen und Hobbys total vernachlässigt zu werden

    Ich habe auch keine Hobbys und keine Freunde. Auch ohne Burnout, da reicht schon pendeln.
    10h im Büro und jeweils eine Stunde Autofahrt. Da kommt man nur noch heim und liegt flach. Bisschen Serien gucken und das wars dann.
    Am Wochenende gibt es dann den Haushalt, einkaufen und mal was kochen. Interessen habe ich viele, wüsste aber nicht wann ich denen nachgehen sollte.

  8. Re: Nicht nur der Arbeitsmarkt trägt Schuld

    Autor: CSCmdr 23.07.19 - 16:27

    Bitfuchs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > tomacco schrieb:
    > > Auch schienen mir Interessen und Hobbys total vernachlässigt zu werden
    >
    > Ich habe auch keine Hobbys und keine Freunde. Auch ohne Burnout, da reicht
    > schon pendeln.
    > 10h im Büro und jeweils eine Stunde Autofahrt. Da kommt man nur noch heim
    > und liegt flach. Bisschen Serien gucken und das wars dann.
    > Am Wochenende gibt es dann den Haushalt, einkaufen und mal was kochen.
    > Interessen habe ich viele, wüsste aber nicht wann ich denen nachgehen
    > sollte.

    Ganz normaler Alltag eines Berufstätigen...
    Exakt so sieht es bei mir ebenfalls aus.

  9. Re: Nicht nur der Arbeitsmarkt trägt Schuld

    Autor: aLpenbog 23.07.19 - 17:02

    Kann ich so auch weitestgehend unterschreiben. Ich schau dass ich ein wenig was vor der Arbeit fertig krieg, solange ich noch Energie habe. Ein wenig weiterbilden und ne Runde Sport und alltäglicher Haushalt ala Abwasch.

    Nach der Arbeit ist nicht mehr viel los. Abendessen machen, futtern, ggf. noch ne Serie oder nen Film. Ansonsten schiebt man genug aufs Wochenende, so dass da auch nur wenig Zeit bleibt. Sei es mal zur Bank oder Post, die haben ja i.d.R. noch dicht wenn man ins Büro fährt und wieder zu, wenn man raus kommt.

    Auch sonstiger Haushalt muss erledigt werden, Einkaufen ggf. auch mal nen Ausflug in den Baumarkt oder ähnliches. Man hat ja i.d.R. auch ewig andere Sachen auf der Liste.

    Im Urlaub kommt man dann endlich dazu mal ein wenig was vom persönlichen Zettel abzuarbeiten. Musste mein Urlaub vor einem Jahr mal aufgrund vom Arbeitsaufkommen mehrfach verschieben, so dass ich am Ende den kompletten Urlaub am Stück hatte.

    Nach 3-4 Wochen hatte ich dann wirklich mal den Kopf ein wenig frei, will es ja nicht überdramatisieren aber würde fast sagen, dass man mal wieder sowas wie Lebensfreude empfunden hat. Habe mal wieder die Gitarre in die Hand genommen usw. Man hat wieder ein wenig Lust auf Hobbys und co. bekommen, Woche später war dann natürlich wieder Feierabend und weiter.

    Also ja den Großteil der Zeit funktioniert man nur und spielt sein Programm runter. Meist wird die Liste an ToDo's nur länger, ein Kampf gegen Windmühlen. Brauch demnächst auch mal wieder Urlaub um Handwerker empfangen zu können.

  10. Re: Nicht nur der Arbeitsmarkt trägt Schuld

    Autor: CSCmdr 23.07.19 - 17:19

    aLpenbog schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kann ich so auch weitestgehend unterschreiben. Ich schau dass ich ein wenig
    > was vor der Arbeit fertig krieg, solange ich noch Energie habe. Ein wenig
    > weiterbilden und ne Runde Sport und alltäglicher Haushalt ala Abwasch.
    >

    Du meinst vor 5:30 Uhr, weil da muss man ja spätestens los, wenn man nicht noch 2h lang im Berufsverkehr feststecken möchte. Keine Chance, das schaff ich nicht. Ich muss so schon früh genug aufstehen...

    > Nach der Arbeit ist nicht mehr viel los. Abendessen machen, futtern, ggf.
    > noch ne Serie oder nen Film. Ansonsten schiebt man genug aufs Wochenende,
    > so dass da auch nur wenig Zeit bleibt. Sei es mal zur Bank oder Post, die
    > haben ja i.d.R. noch dicht wenn man ins Büro fährt und wieder zu, wenn man
    > raus kommt.
    >
    > Auch sonstiger Haushalt muss erledigt werden, Einkaufen ggf. auch mal nen
    > Ausflug in den Baumarkt oder ähnliches. Man hat ja i.d.R. auch ewig andere
    > Sachen auf der Liste.

    Und diese Liste wird immer länger und länger. Vielleicht erledige ich das ja mal, wenn ich in Rente bin...

    >
    > Im Urlaub kommt man dann endlich dazu mal ein wenig was vom persönlichen
    > Zettel abzuarbeiten. Musste mein Urlaub vor einem Jahr mal aufgrund vom
    > Arbeitsaufkommen mehrfach verschieben, so dass ich am Ende den kompletten
    > Urlaub am Stück hatte.
    >

    Ist natürlich auch ne Möglichkeit. Aber Urlaub gibts auch nur 30 Tage im Jahr.

    > Nach 3-4 Wochen hatte ich dann wirklich mal den Kopf ein wenig frei, will
    > es ja nicht überdramatisieren aber würde fast sagen, dass man mal wieder
    > sowas wie Lebensfreude empfunden hat. Habe mal wieder die Gitarre in die
    > Hand genommen usw. Man hat wieder ein wenig Lust auf Hobbys und co.
    > bekommen, Woche später war dann natürlich wieder Feierabend und weiter.
    >

    Eigentlich sollte das ja immer so sein. :-/

    > Also ja den Großteil der Zeit funktioniert man nur und spielt sein Programm
    > runter. Meist wird die Liste an ToDo's nur länger, ein Kampf gegen
    > Windmühlen. Brauch demnächst auch mal wieder Urlaub um Handwerker empfangen
    > zu können.

    *sigh*

  11. Re: Nicht nur der Arbeitsmarkt trägt Schuld

    Autor: aLpenbog 23.07.19 - 17:44

    CSCmdr schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du meinst vor 5:30 Uhr, weil da muss man ja spätestens los, wenn man nicht
    > noch 2h lang im Berufsverkehr feststecken möchte. Keine Chance, das schaff
    > ich nicht. Ich muss so schon früh genug aufstehen...

    Habe glücklicherweise Gleitzeit und bin etwas näher an die Arbeit gezogen, so dass ich den Weg in 20-30 Minuten mit dem Rad packe. Auto ist mir eh zu teuer und so tue ich auch nebenbei noch was für die Fitness. Bedeutet bei mir i.d.R. 5:30 bis 6:00 Uhr rum aufstehen, um 9:00 bis 9:30 Uhr rum geht es Richtung Arbeit. Da die meisten Kunden machen bei uns auch bis gegen 18:00 Uhr, vorher kommt man hier also eh nicht raus, wird auch häufiger was gegen 20:00 Uhr und telefonisch ist man natürlich auch immer erreichbar, entweder weil man selbst Bereitschaft hat oder Kollegen unterstützt.

    > Und diese Liste wird immer länger und länger. Vielleicht erledige ich das
    > ja mal, wenn ich in Rente bin...

    Wenn dann noch die Gesundheit mitspielt und es finanziell in irgendeiner Weise passt und man nicht arbeitet bis man umfällt. Muss ja gestehen mir macht dieses später mal Denken mittlerweile fast Angst, wenn man immer wieder von Leuten liest die 40-50 sind und tot umkippen.

    > Ist natürlich auch ne Möglichkeit. Aber Urlaub gibts auch nur 30 Tage im
    > Jahr.

    Hier leider nur 25 Tage aber ja länger Urlaub am Stück ist eben nur einmal im Jahr drin. Feiertage sind hier im Norden leider auch rar.

    > Eigentlich sollte das ja immer so sein. :-/

    Jap, 40 Stunden + Arbeitsstrukturen usw. ist einfach too much. Wenn ich bedenke wie interessiert ich an allen möglichen war während der Schulzeit. Mir fehlt diesbezüglich mein Altes ich. Gerade auch so Hobbyprojekte am Rechner sind doch deutlich zurückgegangen. Nach der Arbeit noch paar Stunden vorm Rechner setzen wäre heute definitiv nix mehr für mich. Daher bin ich auch umgestiegen von Nachteule zum Morgenmensch.

  12. Re: Nicht nur der Arbeitsmarkt trägt Schuld

    Autor: NaTopp 23.07.19 - 17:51

    Wow.. irgendwie schon traurig, wenn man die Antworten hier mit dem Parallelthread "Arbeitszeit Reduzierung statt Mehrarbeit" vergleicht. Ich kann euch aber auch verstehen. Mit zunehmendem Alter fällt es mir immer schwieriger mich noch nach der Arbeit aufzuraffen. Im Sommer geht's meist etwas besser, aber ansonsten..

  13. Re: Nicht nur der Arbeitsmarkt trägt Schuld

    Autor: aLpenbog 23.07.19 - 18:46

    Najo in den anderen Thread geht es ja auch um den Gewinn an Lebensqualität mit den weniger Stunden. Das muss man sich aber natürlich leisten können. Da drüber würde ich ggf. nachdenken, wenn ich das Doppelte verdienen würde. Gerade auch im Bezug auf die Rente muss man eben nachdenken. Klar gibt viele die sagen du lebst jetzt, wer weiß ob dich ein Bus erwischt. Dann aber 70 sein und von der eigenen Rente nicht genug haben für eine 1 Zimmer Wohnung UND etwas zu Essen ist eben auch blöd und wer weiß wie die sozialen Systeme in 35 Jahren aussehen, außerdem möchte ich dann auch gar niemanden auf der Tasche liegen.

    Ansonsten klingt es ggf. auch ein wenig zu dramatisch. Gibt viele Menschen und viele Länder mit ganz anderen Problemen. Ich meine es geht um "Kopf freikriegen" und "Zeit, Lust und Spaß auf Hobbies". Wir reden hier nicht von Hunger, Krieg, Existenzangst oder einen Totarbeiten, wie es in Japan teilweise der Fall ist.

    Klar besser könnte es immer allen geben und Problem A ist kein Grund Problem B nicht anzugehen, weil Problem A schlimmer ist, da relativiert man natürlich auch schnell obwohl das eine nix mit dem anderen zutun hat.

    Am Ende hat man eh immer was, was besser sein könnte, was einen stört usw. Ggf. ist es auch ein wenig das Denken. Gibt Leute die können zur Arbeit gehen, das Hirn halbwegs ausschalten und gut ist. Andere ziehen sich Probleme des Unternehmens weit über ihrer Gehaltsklasse an und machen sich sicher auch mehr Stress als es ihre Aufgabe ist. Gute Sachen nehmen die meisten von uns als selbstverständlich an, was uns stört reiben wir uns aber immer wieder selbst in die Wunde und vergleichen zusätzlich gerne mit anderen Situationen, wo es besser läuft.

    Ich wüsste gar nicht genau was ich optimal finden würde, wo ich zufrieden wäre. Vom Gedanken sowas ala 40-50k bei einer 4 Tage Woche, hier und da mal Homeoffice um Handwerker oder Pakete empfangen zu können, im Büro eine Klimaanlage und einen zeitgemäßeren Techstack, das etwas mehr aus Fehlern gelernt wird und gerne auch ein wenig mehr Verantwortung/Mitspracherecht, eher etwas ala am Unternehmen arbeiten als für das Unternehmen.

    Aber hätte ich das alles, dann würde mir wahrscheinlich die Tapete zu schaffen machen oder ich wäre unzufrieden mit dem Klopapier, wie gesagt irgendwas ist immer.

  14. Re: Nicht nur der Arbeitsmarkt trägt Schuld

    Autor: eisdrachen 24.07.19 - 08:53

    Es gibt ein einfaches Mittel, dem ein wenig entgegenzuwirken. Und damit meine ich: reguläre Arbeitszeit einhalten. Danach gehen. Keine Überstunden machen. Die Rufbereitschaft mit wem tauschen oder wenn möglich ganz aussteigen. Den Kopf einfach ausschalten, wenn man zuhause ist. Man wird während der Arbeitszeit für das Arbeiten bezahlt, nicht in der Freizeit und auch nicht mit Überstundenausgleich. Ein Burnout kommt gerade bei anstrengenden Hirnaktivitäten schneller als man denkt. Und dann gibt es noch Workaholics, die meinen, das man ja alles schaffen muss und andere zu faul sind, weil sie reguläre Arbeitszeiten wahrnehmen.
    Ich fahre damit gut, mein Gleitzeitkonto unter 10 Stunden führen zu können. Ab und an sammelt sich mal was an, das wird dann schnell abgebummelt und ein kleiner Puffer für Notfälle bleibt. Sollte es dringend sein, sind Mehrarbeitsstunden für mich kein Thema. Aber regulär und freiwillig auf nur eine Minute meiner Freizeit verzichten... Never ever. Da verzichte ich lieber auf Geld.

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